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Große Bühnenshow zu 30 Jahre Mauerfall

Die bereits auf Hochtouren laufende Festivalwoche „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ findet ihren Höhepunkt am 9. November mit einer Bühnenshow vor dem Brandenburger Tor, die das bedeutendste Ereignis der jüngeren Berliner, deutschen und europäischen Geschichte feiert: den Fall der Mauer. Die circa zweistündige crossmediale Inszenierung erzählt von einem Teil der deutschen Freiheitsgeschichte. Die Zuschauer*innen erwartet ein multimediales Showereignis, das den Themen Mut, Sehnsucht nach Freiheit und ihre Bedeutung für die Menschen damals und heute in vielfältigen künstlerischen Formaten Ausdruck verleiht, getragen von musikalischen Acts, Schauspiel- und Lichtperformances sowie zahlreichen Zeitzeug*innen. Eröffnet wird die Bühnenshow mit einer Begrüßung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller sowie Ansprachen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Marianne Birthler. Die Staatskapelle Berlin wird unter der Leitung von Daniel Barenboim Beethovens 5. Sinfonie spielen, Anna Loos, Trettmann, Dirk Michaelis, Zugezogen Maskulin und Die Zöllner sind die weiteren musikalischen Künstler*innen, die vor einem imposanten Videodome als zentraler Projektionsfläche auftreten. Als visuelles Highlight schwebt während der Bühnenshow im Himmel über den Köpfen der Besucher*innen die Kunstinstallation „Visions in Motion“ mit 30.000 Hoffnungen und Wünschen von 30.000 Menschen. Auf die  Botschaften wird während der Show Bezug genommen.

 

Das vom ZDF von 18.00 bis 20.15 Uhr live übertragene Bühnenprogramm unter der Regie von Sven Sören Beyer vom Berliner Künstlernetzwerk phase7 performing.arts wird von WestBam mit einer After-Show-Party in die Europäische Clubnacht übergeleitet, die in 27 Berliner und in 27 europäischen Clubs stattfindet.

 

Die Angebote an den anderen sechs Festivalorten finden auch am 9. November ganz normal statt. Noch bis einschließlich Sonntag können an der Gethsemanekirche, dem Alexanderplatz, dem Kurfürstendamm, der Stasi-Zentrale, dem Schlossplatz, der East Side Gallery und am Brandenburger Tor verschiedenste Veranstaltungen, Open-Air-Ausstellungen, 3D-Videoprojektionen an Häuserfassaden und Augmented Reality-Projekte besucht werden

 

Wichtige Hinweise

Die Bühnenshow ist öffentlich und damit frei zugänglich. Der Einlass beginnt um 15:00 Uhr. Alle Reden und Textteile der Show werden gebärdensprachlich in Deutsch gedolmetscht. Die Anfahrt erfolgt am besten mit dem Öffentlichen Nahverkehr über den Hauptbahnhof, den Potsdamer Platz oder den S-Bahnhof Tiergarten. Fahrradfahrer*innen sollten sich in einiger Entfernung des Geländes einen Stellplatz suchen. Von einer Anreise mit dem Auto wird abgeratenwerden.

 

Alkoholische Getränke und Flüssigkeiten über einem halben Liter Volumen sowie in Glasflaschen sind nicht gestattet. Darüber hinaus können nur Gepäckstücke bis maximal DIN A4-Format mitgebracht werden. Fahrräder, (E-) Roller, Skateboards, Segways und dergleichen sind im gesamten Veranstaltungsareal nicht gestattet (davon ausgenommen sind Gehhilfen, Rollstühle, Kinderwagen u.ä.). Das Mitführen von Tieren (mit Ausnahme von Blinden- und Begleithunden), Feuerwerkskörpern, Waffen, verbotenen Rauschmitteln, Stockschirmen und Selfie-Sticks ist ebenfalls nicht erlaubt.

 

Programm & Ablauf

ab 17:30 Uhr I Vorprogramm
Banda Internationale

 

ab 18:00 Uhr I Die Show
Moderation: Anna Loos und Jochen Breyer
Dirk Michaelis
Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller
Die Zöllner
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Marianne Birthler
Trettmann
Jutta Seidel und Michael Heinisch-Kirch im Gespräch mit Peter Frey
Staatskapelle Berlin: 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven
unter der Leitung von Daniel Barenboim
„Heroes“ gesungen von Jennifer Kothe
Schauspiel „Friedliche Revolution“
Zugezogen Maskulin
Tanzperformance
Anna Loos
Live-Schaltung „Deutschand feiert“
Laserharfen-Performance
Westbam
Finale und Feuerwerk

 

ab 20:15 Uhr I After-Show
Westbam und No Shade present
Kikelomo & special guest S Ruston
with visuals by Bad Juju

 

Ein Gesamtprojekt der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Berliner Mauer, der Robert-Havemann-Gesellschaft und vielen weiteren Partner*innen, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie unterstützt von H&M und der Berliner Sparkasse. Außerdem: Wall GmbH und STRÖER, Stromnetz Berlin GmbH und Berliner Wasserbetriebe.

Medienpartner: ZDF und rbb

 

Weitere Informationen
www.mauerfall30.berlin
www.kulturprojekte.berlin
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#mauerfall30

„30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“

Anlässlich des 30. Jubiläums der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls lädt Berlin vom 4. bis zum 10. November mit einer stadtweiten Festivalwoche ein, sich zu erinnern, zu feiern, mitzumachen und zu diskutieren. An sieben Originalschauplätzen der Friedlichen Revolution verwandelt sich Berlin sieben Tage lang in ein großes Open-Air-Ausstellungs- und Veranstaltungsgelände.

Mit über 200 Veranstaltungen, sieben Open-Air-Ausstellungen, 3D-Videoprojektionen an Häuserfassaden, 30.000 im Himmel schwebenden Botschaften als Teil einer Kunstinstallation,Augmented Reality-Projekten sowie der Bühnenshow am Abend des 9. November am Brandenburger Tor erinnern die Feierlichkeiten auf vielfältigste Weise an die Menschen, die 1989 in der DDR der SED-Diktatur mutig die Stirn boten, auf die Straße gingen und mit einer friedlichen Revolution die Mauer zu Fall brachten. Zugleich gedenken sie der Opfer des tödlichen Grenzregimes und aller anderen Opfer der kommunistischen Diktatur.  

 

Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa: „Es ist sehr beeindruckend, dass so viele und vor allem so unterschiedliche Akteur*innen der Berliner Kulturszene sich an dem umfangreichen Programm der Berliner Festivalwoche beteiligen. Von der subversiven DDR-Punkband bis zur ehrwürdigen Staatskapelle ist nicht nur ein überaus spannendes Programm entstanden, sondern auch eines, was sich durch eine Vielfalt an Stimmen und eine Vielfalt an Themen auszeichnet. Ich freue mich auf eine spannende Festivalwoche für ein breites Publikum in der ganzen Stadt!“


Die Festivalwoche steht ganz im Zeichen der vielfältigen Auseinandersetzung mit den Ereignissen von 1989/90, die Bühnenshow am 9. November vor dem Brandenburger Tor feiert das bedeutendste Ereignis der jüngeren Berliner, deutschen und europäischen Geschichte: den Fall der Mauer. Engagierte Menschen von damals und heute gestalten die circa zweistündige crossmediale Inszenierung, welche musikalische Acts, Schauspiel- und Lichtperformances und einGespräch mit Bürgerrechtler*innen zu einer Erzählung über einen Teil der deutschen Freiheitsgeschichte verbindet. Eröffnet wird die Bühnenshow mit einer Begrüßung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller, gefolgt von Ansprachen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier sowie Marianne Birthler, Bürgerrechtlerin und ehemaligen Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

 

Die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, Anna Loos, Trettmann, Dirk Michaelis, Zugezogen Maskulin und Die Zöllner sind die Musik-Künstler*innen, die vor einem imposanten Videodome als zentraler Projektionsfläche auftreten. Die Bühnenshow unter der Regie von Sven Sören Beyer vom Berliner Künstlernetzwerk phase7 performing.arts wird von WestBam mit einer After-Show-Party in die Europäische Clubnacht hinübergeleitet, die in 27 Berliner und in 27 europäischen Clubs stattfindet.

 

„2014 haben wir bei unserer LICHTGRENZE den Schwerpunkt auf die Teilung Berlins und die Überwindung der Mauer gelegt. Dieses Jahr wollen wir den Blick erweitern und auf die Orte der Protestbewegungen und Demonstrationen, auf die Schauplätze der Friedlichen Revolution lenken. Genau dort feiern wir gemeinsam den Mut der Menschen und ihren Einsatz für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Das machen wir mit 200 Veranstaltungen und Ausstellungen an 7 Tagen an 7 Orten in ganz Berlin – mit einem großen gemeinsamen Höhepunkt am 9. November am Brandenburger Tor“,so Moritz van Dülmen, der als Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH nach 2009 und 2014 wieder die Feierlichkeiten für den Berliner Senat verantwortet.

 

Bewegt vom Wind, werden ab dem 4. November am Brandenburger Tor 30.000 Wünsche, Hoffnungen und Ideen auf Bändern von 30.000 Menschen als Teil der Kunstinstallation „Visions in Motion“ von Patrick Shearn, Poetic Kinetics,über der Straße des 17. Juni schweben. In Anlehnung an die Transparente, die bei den Demonstrationen der Friedlichen Revolution getragen wurden, setzten sich Zehntausende in den vergangenen Monaten bei Workshops, Veranstaltungen und Aktionen in Schulen, Kirchen, auf der Straße wie auf Festivals mit dem Thema auseinander und hinterließen unter der Überschrift „Deine Vision im Himmel über Berlin“ ihre Botschaften. Aus den teils reflektierenden, verschiedenfarbigen Bändern entsteht die handgefertigte Kunstinstallation, ein sogenanntes Skynet im typischen Stil des Künstlers, welches sich scheinbar schwerelos vom Lindenrondell aus rund 150 Meter weit auf der Straße des 17. Juni in den Himmel spannt. In seiner rechteckigen Form ist die Installation an die ehemalige Mauer angelehnt, dabei aber durchlässig und ständig in Bewegung.

 

Sieben Open-Air-Ausstellungen beleuchten an der Gethsemanekirche, dem Alexanderplatz, dem Brandenburger Tor, dem Kurfürstendamm, der Stasi-Zentrale, dem Schlossplatz und der East Side Gallery die Ereignisse von 1989/90 an originalen Schauplätzen der Friedlichen Revolution und liefern zugleich das thematische Fundament für die künstlerische Auseinandersetzung in Form von großflächigen
3D-Videoprojektionen.

 

Täglich nach Einbruch der Dunkelheit versetzen historische Filmaufnahmen kombiniert mit eindrucksvollen Licht- und Soundeffekten die Besucher*innen in die Atmosphäre der Jahre 1989 und 1990. So macht etwa die 15-minütige Story auf dem Alexanderplatz am Alexanderhaus die Forderungen Hunderttausender Demonstrant*innen erlebbar, die hier am 4. November 1989 selbstbewusst der SED-Führung entgegen traten. Am Humboldt Forum wird die historische Fassade des ehemaligen Palasts der Republik wieder sichtbar und die wichtigen Stationen und Ereignisse auf dem Weg zu einer demokratischen DDR beleuchtet. Über 200 Veranstaltungen greifen unterschiedlichste Themenschwerpunkte auf und schlagen die Brücke in die Gegenwart – vom Punkrock-Konzert in der Stasi-Zentrale, Poetry Slams an der East Side Gallery über Zeitzeug*innengespräche am Breitscheidplatz bis zu Theaterperformances auf dem Alexanderplatz.

 

Besucher*innen können mit der Augmented-Reality-App MauAR und den Augmented-Reality-Stories via Facebook Messenger virtuell in die Geschichte eintauchen. So beantwortet die App MauAR zum Beispiel die Frage „Wo stand die Mauer?“, indem sie die Berliner Mauer auf ihrer einstigen Länge von etwa 160 Kilometern visualisiert, und in interaktiven Geschichten vom Leben mit der Mauer in Ost und West erzählt. In fünf Sonder-Episoden werden darüber hinaus anlässlich der Festivalwoche die Geschehnisse der Friedlichen Revolution an Originalschauplätzen nacherzählt. An allen Festivalorten gibt es zudem die Möglichkeit über 30 Augmented-Reality-Storys zu erleben, die in Kooperation mit Facebook und ZDF digital entwickelt wurden. Nach dem Scannen des QR-Codes per Facebook Messenger begleitet man dort unter anderem „Mauerspechte“ am Brandenburger Tor.

 

Ein Gesamtprojekt der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Berliner Mauer, der Robert-Havemann-Gesellschaft und vielen weiteren Partner*innen, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie unterstützt von H&M und der Berliner Sparkasse. Außerdem: Wall GmbH und STRÖER, Stromnetz Berlin GmbH und Berliner Wasserbetriebe.