Schwächung der Kreativschaffenden

18.03.2016. Der Bundesverband Schauspiel BFFS e.V. kritisiert die von der Bundesregierung im Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums vorgenommenen umfangreichen Streichungen und Änderungen, die auf Druck von Sendern, Produzenten, Verlagen und anderen Werknutzern nun Eingang in den ursprünglich richtigen Gesetzesentwurf gefunden haben. Die derzeit vorgesehenen Änderungen und Streichungen sind aus Sicht der 140.000 Kreativschaffenden in Deutschland völlig inakzeptabel.

Mit den vorgenommenen Änderungen ist die Bundesregierung Lichtjahre entfernt, ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und die Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern endlich nachhaltig zu verbessern. Im Ergebnis führen die Streichungen zu einer deutlichen Schwächung der Kreativschaffenden.

Mit der Streichung des so wichtigen Grundsatzes, jede Nutzung bei der angemessenen Vergütung der Urheber und ausübenden Künstler zu berücksichtigen, wird dem Ausverkauf von Kreativleistungen zum Nulltarif Tür und Tor geöffnet.

Nach dem Wunsch der Bundesregierung soll auch das ursprünglich vorgesehene Recht des Kreativschaffenden, Auskunft über die Erlöse des Werknutzers aus der Verwertung seines Werkes zu erhalten, durch Ausnahmeregelungen für den Bereich der Filmwirtschaft weitgehend ausgeschlossen sein. Dies bedeutet sogar eine gravierende Verschlechterung gegenüber der Reform von 2002.

„Aus dem ursprünglichen Ziel der Bundesregierung, ein Urheber und Künstler-Stärkungsgesetz zu schaffen, ist ein Urheber und Künstler-Schwächungsgesetz geworden. Wir fordern die Bundesregierung dringend auf, zu ihrem Versprechen und ihrer Zielsetzung zurückzukehren, die Schieflage zwischen Urhebern und Künstlern auf der einen und den Verwertern auf der anderen Seite zu korrigieren und die Künstler im Sinne des ursprünglichen Entwurfes des Bundesjustizministers mit den Instrumenten auszustatten, ihre bereits seit 2002 verbrieften Rechte in der Praxis auch durchsetzen zu können. Alles andere wäre eine kulturpolitische Katastrophe“, so Thomas Schmuckert, Mitglied des Vorstands und Urheberrechtsexperte des BFFS.

Jury für den Deutschen Schauspielerpreis 2016 steht fest

23.11.2015. Die Jury für die kommende und inzwischen fünfte Ausgabe des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES steht fest. Die Schauspielerinnen und Schauspieler Maren Kroymann,
Walter Sittler,
Rosalie Thomass,
Anne Weinknecht,
Pierre Sanoussi-Bliss und Prodromos Antoniadis vergeben 2016 die Preise in den Kategorien „Beste Schauspielerin/Schauspieler in einer Hauptrolle“, „Beste Schauspielerin/Schauspieler in einer Nebenrolle“, „Beste Schauspielerin/ Schauspieler in einer komödiantischen Rolle“. Die Jury entscheidet außerdem über den Nachwuchspreis sowie die Preise für den „Starken Auftritt“ und für das „Beste Ensemble“.

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Save the Date: 5. DSP am 27. Mai 2016

14.09.2015. Der Termin für die inzwischen fünfte Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES steht fest. Am 27. Mai 2016 zeichnen im Rahmen einer festlichen Abendgala erneut im großen Saal des Zoo Palast, eines der traditionsreichsten Kinos in Berlin, Schauspieler Schauspieler aus. Erwartet werden über 900 Schauspielerinnen und Schauspieler und ihre Gäste. Read more…

Peugeot beim Deutschen Schauspielerpreis

27.05.2015 Als offizieller Partner des DSP 2015 begleitet Peugeot am Abend des 29. Mai 2015 die Crème de la Crème des deutschen Schauspiels in Berlin über den roten Teppich und unterstützt die Verleihung des Deutschen Schauspielerpreises mit einem VIP-Shuttle. Read more…

Endspurt zum DSP 2015

27.05.2015. Endspurt! Am Freitag wird in Berlin der Deutsche Schauspielerpreis 2015 verliehen. Eröffnung durch Bundesjustizminister Heiko Maas/Stefanie Stappenbeck und Johann von Bülow moderieren den DSP/Laudatoren: István Szabó, Armin Rohde, Natalia Wörner, Henning Baum u.v.m./Musikacts: Patrick von Blume und Sharon Brauner & Band

In zwei Tagen, am kommenden Freitag, zeichnen in einer festlichen Abendgala im Zoo Palast Berlin zum inzwischen vierten Mal Schauspieler Schauspieler aus. Der Deutsche Schauspielerpreis 2015 (DSP) wird in neun Preiskategorien vergeben. Hinzu kommen die beiden Ehrenpreise „Lebenswerk“ und „Inspiration“ sowie der Sonderpreis „Starker Einsatz“ in Zusammenarbeit mit der ver.di FilmUnion. Der Bundesverband Schauspiel erwartet über 900 Schauspielerinnen und Schauspieler und ihre Gäste zur Preisverleihung. Der DSP ist initiiert und organisiert vom BFFS – Bundesverband Schauspiel e.V., dem größten Interessenverband der nationalen Film- und Fernsehindustrie.

Bundesjustizminister Heiko Maas wird die glamouröse Preisverleihung mit einer Begrüßungsrede eröffnen, in der auch eines der politischen Kernthemen des Verbandes zur Sprache kommt: die aktuelle Novellierung des Urheberrechts.