Schlagwort-Archive: Kulturprojekte

Open-Air-Ausstellung der Wissensstadt Berlin 2021 beendet

Von Zelle bis Corona, von CO2 bis Klimakrise, von Mietendeckel bis soziale Gerechtigkeit: Nach zwei Monaten ist die Open-Air-Ausstellung zur „Wissensstadt Berlin 2021“ unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, zu Ende gegangen.

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60 Jahre Mauerbau: Mauerfilme im Berliner Mauerpark

Heute in einer Woche, am 13. August, beginnt MAUERFILME, eine dreitägige Filmreihe anlässlich 60 Jahre Mauerbau im Amphitheater des Berliner Mauerparks. Am 13. August 1961 wurde in einer Nacht- und Nebelaktion mit dem Bau der ersten Barrikaden begonnen, die die Stadt 28 Jahre teilen sollte. Vom 13.-15. August widmet sich MAUERFILME in einem sorgfältig kuratierten Programm dem Thema Berliner Mauer und deutsch-deutsche Grenze. Gezeigt werden rund 75 Filme, Dokumentationen und Archivschnipsel aus Ost und West, darunter auch 20 Animations- und Kurzspielfilme aus jüngerer Zeit. Darüber hinaus gibt es Publikumsgespräche mit Filmemacher*innen, Zeitzeug*innen und Mauer-Expert*innen.

 

Das Festival, das vom Geschichtsbüro Müller veranstaltet wird, findet in Kooperation mit Kulturprojekte Berlinstatt. Es wird gefördert vom Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

Eröffnet wird MAUERFILME am 13. August um 17 Uhr mit einem Talk mit Tom Sello, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Moritz van Dülmen, Kulturprojekte Berlin, Regisseur Hans-Dieter Grabe, Fluchthelfer Dr. Burkhart Veigel und Stephan Müller, Geschichtsbüro Müller. Im Anschluss an das Gespräch werden kurze zeitge-nössische Dokumentarfilme und Nachrichtenbeiträge aus Ost und West gezeigt, darunter Hans-Dieter Grabes „Bernauer Straße 1 – 50 oder als uns die Haustür zugenagelt wurde“ (BRD, 1981). Hans-Dieter Grabe und Dr. Burkhart Veigel sprechen dann noch einmal über den Film und stehen für Fragen zur Verfügung.

 

„Viele Berliner*innen haben die Teilung der Stadt selbst nicht mehr erlebt, es gibt immer weniger Zeitzeug*innen, die beides – Mauerbau und Mauerfall – erfahren haben“, so Moritz van Dülmen, Geschäftsführer Kulturprojekte Berlin. „An einem historischen Ort wie dem Mauerpark ein so umfassendes Programm aus bekannten, aber auch selten gesehenen Zeitdokumenten zu zeigen, könnte passender nicht sein.“

 

Parallel dazu plant Kulturprojekte Berlin gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer anlässlich 60 Jahre Mauerbau vom 13.-15. August eine weitere Aktion, die in Kürze bekannt gegeben und von der Lotto Stiftung Berlin gefördert wird.

 

MAUERFILME verspricht mit seinem Filmprogramm seltene Einblicke in ein Kapitel deutsch-deutscher Geschichte, das mittlerweile länger zurückliegt als es andauerte. Das Programm beginnt am Freitag mit Filmbeiträgen aus der Zeit kurz vor dem Mauerbau und endet am Sonntag mit der Frage „Mauerfall – und dann?“. Dazwischen öffnet es den Blick auf Themen wie „Abriegelung 1961“, „Abhauen in den Westen“, „Maueralltag“, „Flucht & Schießbefehl“, „Horch, Guck & Greif“ und „Deutsch-Deutsche Grenze“.

 

Das vollständige Programm findet sich unter www.mauerbau.berlin

 

Der Zutritt zum Amphitheater im Mauerpark ist kostenfrei. Die Anzahl der Sitzplätze ist aufgrund der geltenden Corona-Regeln jedoch begrenzt. Die Veranstaltung findet unter den geltenden Regeln der Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin statt.

 

Große Bühnenshow zu 30 Jahre Mauerfall

Die bereits auf Hochtouren laufende Festivalwoche „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ findet ihren Höhepunkt am 9. November mit einer Bühnenshow vor dem Brandenburger Tor, die das bedeutendste Ereignis der jüngeren Berliner, deutschen und europäischen Geschichte feiert: den Fall der Mauer. Die circa zweistündige crossmediale Inszenierung erzählt von einem Teil der deutschen Freiheitsgeschichte. Die Zuschauer*innen erwartet Weiterlesen

25 Jahre Mauerfall

30.10.2014 Führungen, Ausstellungen, Entdeckungstouren, Filmcollage – Umfassendes Rahmenprogramm entlang der LICHTGRENZE

In einer Woche beginnen die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls. Begleitend zu Ballonaktion und LICHTGRENZE gibt es entlang der 15,3 km langen Strecke vom 7. bis 9. November unterschiedliche Angebote, die den Besuchern Geschichte und Geschichten zu Mauerfall und Friedlicher Revolution näherbringen: Ausstellungen, Führungen, Publikumsorte und Entdeckungstouren bis hin zu einer Filmcollage aus historischem, teilweise noch unbekanntem Filmmaterial. Kulturprojekte Berlin, die mit der Gesamtkoordination des Jubiläumsprojektes betraut sind, stellten heute das Programm vor.

PUBLIKUMSORTE als zentrale Anlaufstellen

Sieben Publikumsorte sind Anlaufstellen für Informationen und Auskünfte entlang der LICHTGRENZE. Sie dienen als Startpunkt für Führungen und Entdeckungstouren. Besucher können dort Bücher zum Thema, darunter das Buch zum Jubiläum „Mauergeschichten“ (5 Euro), erwerben. Caterer sorgen für das leibliche Wohl. Auch der rbb wird vor Ort sein und von den Publikumsorten senden.

Publikumsorte sind: Bornholmer Straße (RadioBerlin 88,8/rbb Fernsehen), Mauerpark (Radio Fritz), Gedenkstätte Berliner Mauer (Kulturradio), Brandenburger Tor, Potsdamer Platz (Antenne Brandenburg), Checkpoint Charlie (Inforadio), East Side Gallery / O2 World (radioeins).

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25 Jahre Mauerfall

21.10.2014. Die Ballonaktion: ein hochemotionales Begegnungs- und Erinnerungsfest mit tausenden von Ballonpaten am Abend des 9. November.

Mit tausenden Ballonpatinnen und -paten, die am Abend des 9. November ihre persönlichen Wünsche, Hoffnungen und Botschaften in den Berliner Nachthimmel steigen lassen, soll die Ballonaktion im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zur Friedlichen Revolution und zum Mauerfall an die Menschen erinnern, die 1989 gemeinsam die Mauer zu Fall brachten. Sie sind die Hauptakteure des 9. Novembers – damals wie heute. Im Rahmen eines Pressetermins in der Behala Halle im Berliner Westhafen stellte Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH, die mit der Gesamtorganisation des Jubiläumsprojektes betraut sind, heute stellvertretend einige Patinnen und Paten vor und gab Einblick in Vorbereitung, Koordination und Organisation dieses logistisch aufwändigen Events.

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In vier Wochen geht’s los!

10.10.2014. In vier Wochen geht’s los! Die Vorbereitungen für die dreitägigen Feierlichkeiten zum Jubiläum „25 Jahre Mauerfall“ laufen auf Hochtouren / Hunderttausende Besucher aus aller Welt in Berlin erwartet

In genau vier Wochen starten die dreitägigen Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls vom 7. bis 9. November. Die logistischen Vorbereitungen der Lichtinstallation entlang des ehemaligen Mauerverlaufs, die Organisation und Koordination der großangelegten Ballonaktion mit Tausenden Mitwirkenden, die inhaltlichen Feinschliffe bei den Ausstellungsprojekten sind in vollem Gange.

Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH, die mit der Gesamtorganisation des Jubiläumsprojektes betraut sind: „Unzählige Personensind zur Zeit in den Vorbereitungen unmittelbar beschäftigt, um alle verschiedenen Projekte rechtzeitig zum Jubiläumswochenende fertig zu stellen und untereinander zu koordinieren. Das gesamte Projekt wird eine große Gemeinschaftsveranstaltung von Dutzenden Einzelprojekten und Initiativen. Das großartige Miteinander ist beeindruckend und lässt Vorfreude für das Jubiläum aufkommen!“

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„Fall of the Wall 25“ bei UN

06.10.2014. Weltweiter Kick-off der „Fall of the Wall 25“-Kampagne mit Berliner Ballonaktion / Führende Mitglieder von UN-Generalsekretär Ban Ki-moons Beratergremium starten weltweite Online Aktion zum 25. Jahrestag des Berliner Mauerfalls

New York / Berlin – Aus Anlass des 25. Jahrestags der Friedlichen Revolution und des Berliner Mauerfalls wird vom 7. bis 9. November eine temporäre Lichtgrenze mit 8.000 weißen Helium-Ballons den Verlauf der ehemaligen innerstädtischen Grenze in Berlin nachzeichnen.

In einer großen Aktion werden tausende Paten diese Ballons mit persönlichen Botschaften rund um das Thema „25 Jahre Mauerfall“ versehen und sie am 9. November als Symbole der Freiheit in den Berliner Nachthimmel aufsteigen lassen. Wie bereits zur Friedlichen Revolution im Herbst 1989 wird sich damit die –dieses Mal allerdings symbolische und temporäre – Teilung der Stadt durch die Aktivierung von tausenden von Menschen auflösen.

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