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Goldene Lola für „Meinen Hass bekommt ihr nicht“

Deutscher Drehbuchpreis im Rahmen des Empfangs der Drehbuchautoren bei der Berlinale vor über 800 Gästen vergeben

Beim Empfang des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD) anlässlich der gestern gestarteten 70. Berlinale überreichte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, am heutigen Abend die Goldene Lola 2020 für das beste unverfilmte Drehbuch an Jan Braren, Marc Blöbaum und Kilian Riedhof für „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ nach dem Roman „Vous n’aurez pas ma haine“ von Antoine Leiris.

 

Die renommierte Auszeichnung ist der wichtigste und höchstdotierte Preis für Drehbuchautoren in Deutschland.

 

Aus der Begründung der Jury:Mit außergewöhnlichem Feingespür schaffen es die drei Autoren, den Geist der Vorlage zu erhalten. Seine Würde. Seine Zartheit. Und damit auch seine unvergleichliche kostbare Botschaft.“

Der Preis wird seit 1988 für das beste unverfilmte Drehbuch verliehen und ist mit 10.000 € dotiert sowie mit einem Anspruch auf Förderung von bis zu 20.000 € für die Realisation des Drehbuches. Eine Prämie von je 5.000 € geht an Ariane und Frank Zeller, die für ihr Drehbuch „Fluchten“ nominiert waren, sowie an Bettina Gundermann und Pascal Nothdurft für „Sie glauben an Engel, Herr Drowak?”.

 

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters betonte:

„Den Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren gelingt die große Kunst, ihren Ideenreichtum in spannende und bewegende Geschichten zu verwandeln. Mit Fantasie, erzählerischem Talent und fesselnder Sprache schaffen sie das Fundament filmischen Erzählens. Um den Zuschauer in den Bann der Geschichte zu ziehen, muss ein gutes Drehbuch eindringliche Bilder heraufbeschwören – und diese film- und serientauglich umsetzen. So sind die Drehbuchautorinnen und –autoren auch filmische Architekten, die mit ihrem handwerklichen Können und ihrer erzählerischen Präzision einen entscheidenden Anteil am Gelingen eines Films haben.“

 

Sebastian Andrae, geschäftsführender Vorstand des VDD und Moderator der Preisverleihung ergänzt: „Mit ‚Meinen Hass bekommt ihr nicht’ hat die Jury ein Drehbuch ausgezeichnet, das auf traurige Weise nicht besser in diese Tage passen könnte. Die Frage, ob man überhaupt politische Filme schreiben und drehen kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass sie vom Zeitgeschehen überholt werden würden, stellt sich offenbar nicht mehr. Wer gesellschaftlich relevanten Kinofilm will, Drehbücher mit Haltung, muss die Autorinnen und Autoren stärken. Der Deutsche Drehbuchpreis, der unsere Leidenschaft für das Kino feiert, ist ein guter Ausdruck dafür.“

 

Die Preisverleihung und der anschließende Empfang in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz waren mit mehr als 800 Gästen, davon die meisten Autorinnen und Autoren, ausgebucht.

 

Die Berliner Sängerin und Songwriterin Masha Qrella und Band begleiteten die Verleihung musikalisch mit einer Verbindung aus Indie-Pop und Gedichten von Thomas Brasch.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Verband Deutscher Drehbuchautoren, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Krimifestival TATORT EIFEL und der Landesvertretung Rheinland-Pfalz sowie Audible, dem führenden Produzenten und Anbieter von Hörbüchern, Hörspielen und Podcasts.

 

Pressekontakt:

Kristian Müller,

SteinbrennerMüller Kommunikation,

mail@steinbrennermueller.de, 030 47372192

 

Über den Verband Deutscher Drehbuchautoren:

Der VDD vertritt die Interessen der Drehbuchautoren gegenüber den Sendern, der

Filmförderung, der Branche sowie Öffentlichkeit und Politik – national wie international. Der VDD verhandelt gemeinsame Vergütungsregeln mit den Sendern und Produzenten und setzt sich ein für verbesserte (urheber-) rechtliche Rahmenbedingungen, für eine effektive Filmförderung, für einen Paradigmenwechsel in der Stoffentwicklung für Kino und TV, für mehr Einfluss der Autoren auch in der Realisierungsphase ihrer Werke. Kostenlose Rechtsberatung, Honorarempfehlungen und ein weites Netzwerk in der Branche sind weitere Vorteile, von denen Mitglieder, aber auch Sender, Produzenten und Politiker profitieren.

 

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Goldene Lola 2019 für das beste Drehbuch geht an „Blutsauger“

Deutscher Drehbuchpreis im Rahmen des Empfangs der Drehbuchautoren bei der Berlinale vor über 800 Gästen vergeben
 
Beim Empfang des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD) anlässlich der gestern gestarteten 69. Berlinale überreichte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, am heutigen Abend die Goldene Lola 2019 für das beste unverfilmte Drehbuch an Julian Radlmaier für “Blutsauger“.
 
Die renommierte Auszeichnung ist der wichtigste und höchstdotierte Preis für Drehbuchautoren in Deutschland.

Aus der Begründung der Jury: „Extravagant. Skurril. Saukomisch. Das sind nur drei der Begriffe, die einem bei der Lektüre dieses Drehbuchs in den Sinn kommen. Julian Radlmaiers Komödie um einen falschen russischen Baron und eine echte deutsche Fabrikantentochter, die im Jahr 1926 zusammen einen Vampirfilm an der Ostsee drehen, ist eine mit schillernden Dialogen gespickte Reflexion über eine Klassengesellschaft, an der nur derjenige Teilhabe hat, der buchstäblich zum „Blutsauger“ wird. Dass sich das Werk auch als geistreiche Abhandlung über das Kino selbst, seine Magie und seine Korrumpierbarkeit lesen lässt, macht es zu einem großen Wurf.“

Der Preis wird seit 1988 für das beste unverfilmte Drehbuch verliehen und ist mit 10.000 € dotiert, sowie mit einem Anspruch auf Förderungshilfen von bis zu 20.000 € für die Realisation des Drehbuches. Eine Prämie von je 5.000 € geht an Karen Köhler und Michael Venus, die für ihr Drehbuch „Cowboy & Indianer“ nominiert waren, sowie an Hannes Held und Lisa Bierwirth für „Le Prince“.
 
Die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters betonte: „Das Gesamtkunstwerk Film hängt ganz wesentlich vom künstlerischen Können und dem versierten Handwerk der Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren ab. Ihre Fantasie, ihr Ideenreichtum und ihre berührenden Geschichten bilden das Fundament filmischen Schaffens – sie liefern das Herzstück des Films. Genau deshalb vergeben wir den Deutschen Drehbuchpreis – die wichtigste und höchst dotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren und -autorinnen. Und deshalb rollen wir auch heute im Rahmen der Berlinale wieder den roten Teppich für die begabtesten und kreativsten Köpfe unter ihnen aus.“
 
Sebastian Andrae, geschäftsführender Vorstand des VDD und Moderator der  Preisverleihung: „Die nominierten Drehbücher zeigen es und den anwesenden Autorinnen und Autoren will ich es noch einmal zurufen: Schreiben in Freiheit, Freiheit für das Schreiben ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss erkämpft werden, sie muss verteidigt werden, sie muss aber auch genutzt werden, um für andere einzustehen, denen diese Freiheit nicht mehr gewährt wird.“
 
Die Preisverleihung und der anschließende Empfang in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz waren mit mehr als 800 Gästen, davon die meisten Autorinnen und Autoren, ausgebucht.
 
Die Band Theodor Shitstorm mit Desiree Klaeukens und Dietrich Brüggemann begleitete die Verleihung musikalisch.
 
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Verband Deutscher Drehbuchautoren, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Krimifestival TATORT EIFEL und der Landesvertretung Rheinland-Pfalz.
 
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