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Home Alone? Europe in the Post-American Age

”28.06.2018. Am 18. September diskutieren internationale Chefredakteure, Historiker und Politiker beim M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam über das neue transatlantische Verhältnis, Europas Agenda für das postamerikanische Zeitalter und die Rolle der Medien.

Es ist gut möglich, dass Donald Trumps Präsidentschaft als Zeitenwende in die Geschichte eingehen wird: Als Moment, an dem die Pax Americana, die die Welt nach 1945 prägte, zu Ende ging. Auch wenn die Vereinigten Staaten ökonomischen und sicherheitspolitischen Interessen im Zweifelsfall stets den Vorrang gaben, speiste sich ihre „Soft Power“ doch immer aus ihrem Eintreten für demokratische Werte und eine liberale Weltordnung.  Als Hüter von Demokratie und Menschenrechten aber auch als Schutzmacht und verlässlicher Partner Europas fallen die USA nun absehbar aus. Was bleibt vom „alten Westen“? Ist der Multilateralismus am Ende? Folgt den weltpolitischen Umbrüchen ein europäischer Aufbruch? Und spielen die Medien noch eine Rolle in Zeiten zunehmend ambivalenter Öffentlichkeiten? Über diese Fragen diskutieren internationale Chefredakteure, Wissenschaftler und Politiker am 18. September beim M100 Sanssouci Colloquium, das in diesem Jahr erstmals im Museum Barberini in Potsdam stattfinden wird.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Ich freue mich, beim M100 Sanssouci Colloquium wieder zahlreiche internationale Medienvertreterinnen und Medienvertreter begrüßen zu können – in diesem Jahr erstmals im Museum Barberini in Potsdams neuer Mitte. Das Thema ,Europa im post-amerikanischen Zeitalter‘ ist hochaktuell und wird die außenpolitische Debatte der kommenden Jahre prägen. M100 wird sicher einen produktiven Beitrag dazu leisten.“

Zu den diesjährigen Teilnehmern zählen außerdem Ruth Ben-Ghiat (US-Historikerin, Journalistin, Autorin),  Klaus Brinkbäumer (Chefredakteur, Der Spiegel), Berthold Kohler (Herausgeber, FAZ), Georg Mascolo (Leiter Recherchekooperation NDR, WDR, Süddeutsche Zeitung), Patricia Schlesinger (Intendantin, RBB), Ursula Weidenfeld (Wirtschaftsjournalistin) uvm.

Im Anschluss an die Debatte findet die feierliche Vergabe des M100 Media Award statt. Bisherige Preisträger sind u.a. Lord Norman FosterDr. Bernard KouchnerBob GeldofIngrid BetancourtHans-Dietrich GenscherKurt WestergaardDr. Vitali Klitschko, die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo oder der italienische Schriftsteller Roberto Saviano. Im letzten Jahr erhielt die russische Journalistin und Medienmanagerin Natalja Sindejewa die Auszeichnung. Der diesjährige Preisträger wird zeitnah bekannt gegeben.

Weitere Informationen: www.m100potsdam.org

M100 Media Award 2017 an Natalja Sindejewa

07.08.2017. Die russische Journalistin und Medienmanagerin Natalia Sindejewa erhält den diesjährigen M100 Media Award. Die Preisverleihung findet am Abend des 14. September zum Abschluss der internationalen Medienkonferenz m100 Sanssouci Colloquium in der Orangerie in Potsdam statt. Die Laudatio auf Natalia Sindejewa hält BILD-Chefredakteurin Tanit Koch. Die politische Hauptrede, mit der die Preiszeremonie eingeleitet wird, hält Bundesaußenminister Sigmar Gabriel.

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Can Dündar eröffnet M100 Sanssouci Colloquium

19.07.2017. Der türkische Journalist, Dokumentarfilmer und Buchautor Can Dündar hält am 14. September die Eröffnungsrede der internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam.

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Deutschland muss für Erhalt und Weiterentwicklung der internationalen Ordnung eintreten

09.09.2015. Am 17. September ist Potsdam erneut Zentrum des hochkarätigen politischen Diskurses zwischen Medien, Wissenschaft und Politik. Zum 11. Mal führt das M100 Sanssouci Colloquium führende Vertreter dieser Bereiche aus ganz Europa in der Orangerie Sanssouci zusammen, um in diesem Jahr vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages des Potsdamer Abkommens über die Perspektiven eines freiheitlichen, demokratischen Europas in einer zusehends unübersichtlichen Weltordnung zu debattieren. Weiterlesen

von Schirach hält Laudatio auf Charlie Hebdo

31.08.2015. Ferdinand von Schirach hält anlässlich der Verleihung des M100 Media Award an das französische Satiremagazin Charlie Hebdo die Laudatio.

Der M100 Media Award wird am 17. September im Anschluss an die internationale Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium in der Orangerie von Sanssouci in Potsdam verliehen. Gérard Biard, Chefredakteur des Magazins, wird die Auszeichnung entgegen nehmen. Sie steht für Verdienste um den Schutz der freien Meinungsäußerung und die Vertiefung der Demokratie sowie für besondere Leistungen um die europäische Verständigung und Kommunikation. Weiterlesen

M100 Young European Journalists Workshop

03.08 2015. „Die Ukraine ist ein interessanter Fall von scheinbarer Pressefreiheit“, schreibt Stanislav Sokolov. Die Medien seien fast frei – besonders, wenn man die heutige Situation mit der in den letzten Tagen des Regimes von Victor Janukowytch vergleiche, in denen noch sogenannte ‚Dikakturgesetze‘ verabschiedet wurden. Bei den nationalen Fernsehsendern erkennt er jedoch nur wenig Professionalität, zudem hängen sie komplett vom Willen ihrer Besitzer ab – zumeist Tycoonen mit eindeutigen politischen Zielen und unklaren Kapitalquellen. Weiterlesen