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Deutscher Hörfilmpreis: Sonderpreis für Filmklassiker „Schindlers Liste“

In sieben Tagen findet in Berlin die 18. Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises statt. Erstmalig wird in diesem Jahr bereits vor der festlichen Gala ein Gewinner bekanntgegeben: Der Sonderpreis der Jury geht an Universal Pictures Germany für die herausragende Audiodeskription von „Schindlers Liste“.

 

Die Hörfilmfassung von Steven Spielbergs Filmklassiker entstand auf Initiative der Deutschen Hörfilm gGmbH anlässlich der Wiederaufführung 2019. Zum Audiodeskriptions-Team gehörten Silja Korn, Susanne Linzer und Holger Stiesy (Filmbeschreibung), Gabi Brennecke (Tonregie), Volker Pannes und David Rusitschka (Ton), Martina Wiemers (Produktionsleitung) und die Sprecherin Marina Behnke.

 

Die Jury des Deutschen Hörfilmpreises zeichnet dieses Jahr Hörfilmfassungen in den Kategorien Kino, TV, Dokumentation und Kinder-/Jugendfilm aus. Der Vorsitzende Hans-Joachim Krahl wird dabei von zwei blinden Jury-Mitgliedern unterstützt – Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VDK, und DBSV-Präsidiumsmitglied Peter Brass. Zur Jury gehören zudem die Produzentin, Regisseurin und Schauspielerin Feo Aladag, die Produzentin Dr. Alice Brauner, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, die Schauspielerin und Regisseurin Brigitte Grothum, der Schauspieler Roman Knižka, der Journalist Lars-Olav Beier und Reinhard Glawe von der Bert Mettmann Stiftung.

 

Viele Filmklassiker aus dem Filmerbe werden mit einer barrierefreien Fassung ausgestattet, weil das eine der Voraussetzungen für die Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen ist. Die Ergebnisse sind von sehr unterschiedlicher Qualität, wie die Einreichungen aus dem Filmerbe gezeigt haben. Mit der Verleihung ihres Sonderpreises an die herausragende Hörfilmfassung von ‚Schindlers Liste‘ appelliert die Jury an die Produzentinnen und Produzenten von barrierefreien Fassungen des Filmerbes, eine Qualität zu gewährleisten, die allen Filmfans einen gleichberechtigten Zugang zu den Klassikern der Filmgeschichte ermöglicht.

 

Seit 2002 verschafft der Deutsche Hörfilmpreis den Anliegen der blinden und sehbehinderten Menschen eine Öffentlichkeit und trägt dazu bei, dass das Angebot an Hörfilmproduktionen auf dem deutschen Markt kontinuierlich wächst. Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung setzt sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mit Nachdruck für eine hohe Qualität der Hörfilme ein. Der Deutsche Hörfilmpreis wird am Dienstag, dem 17. März 2020, in Berlin verliehen. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer festlichen Gala in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom statt. Moderator des Abends ist wieder Filmexperte Steven Gätjen.

 

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. In Anlehnung an diesen Begriff wird die beim Hörfilmpreis vergebene Trophäe auch „ADele“ genannt. Die Bildbeschreibungen sind in den Dialogpausen zu hören.

 

Der Deutsche Hörfilmpreis wird vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH.

 

Weitere Informationen unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de

 

Besuchen Sie den Deutschen Hörfilmpreis auch auf facebook! www.facebook.com/Deutscher.Hoerfilmpreis

 

Sonderpreis für Schindlers Liste – Auszug aus der Begründung der Jury des Deutschen Hörfilmpreises:
(…) Die Erstellung der Audiodeskription von „Schindlers Liste“ war äußerst anspruchsvoll. Der Film spannt einen weiten Bogen, der komplexe zeitgeschichtliche Prozesse und die bewegten Schicksale zahlreicher Protagonisten in einer kunstvoll sich entfaltenden Dramaturgie verbindet. Menschen stehen im Mittelpunkt, Täter wie Opfer. Durch sie öffnet der Film seine Zuschauer für das Unerträgliche und Unvorstellbare des Holocaust. In diesem Sinne fokussiert die Audiodeskription auf die präzise Deskription von Handlungen und ihren Motiven. Sie lotet seelische Nuancen ebenso aus wie die Wucht der Gewalt- und Massenszenen. Historische Details werden präzise vermittelt, die Verortungen in den komplex orchestrierten Nebenhandlungen sind stets auf Augenhöhe mit der Narration. So können durch die Audiodeskription blinde und sehbehinderte Menschen „Schindlers Liste“ so erleben, wie er auch sechs Millionen sehende Zuschauer erreicht hat: Als einen zutiefst erschütternden Film, der uns nicht vergessen lässt, was der Mensch ist und sein kann.

JFBB eröffnet

Gestern Abend wurde im Potsdamer Hans Otto Theater die 25. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg (8.-17. September) vor rund 500 Gästen feierlich eröffnet. Dror Zahavis Film CRESCENDO – #MAKEMUSICNOTWAR über ein israelisch-palästinensisches Jugendorchesters, das als Zeichen der Annäherung ins Leben gerufen wird, gab den Startschuss für zehn prall gefüllte Festivaltage mit mehr als 50 Filmen und 60 Gästen, mit Einführungen, Talks und Diskussionen an insgesamt 14 Spielorten in Berlin und Brandenburg.

 

Unter den Gästen am Sonntagabend waren das CRESCENDO-Filmteam mit Regisseur Dror Zahavi, den Schauspieler*innen Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Bibiane Beglau sowie Produzentin Dr. Alice Brauner. Weitere Gäste waren der Brandenburger Staatssekretär Thomas Kralinski, Christian Gaebler (Chef der Senatskanzlei Berlin), Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern), der Sänger und Musiker Max Raabe, die Autorin Adriana Altaras, die Schauspieler*innen Susan Sideropoulos, Sila Sahin, Harald Schrott, Frank Leo Schröder und viele mehr.

 

Celebration! Ein Vierteljahrhundert Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg als Buch

 

Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) ist das größte Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland und feiert in diesem Jahr unter dem Motto „Celebration!“ sein 25-jähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren wurden beim JFBB insgesamt rund 720 Filme aus 47 Ländern gezeigt. Anlässlich des Jubiläums publiziert das JFBB dank der Unterstützung durch das Auswärtige Amt die Sonderpublikation „Celebration!“ mit Beiträgen und Fotos aus 25 bunten und spannenden Festivaljahren. Das Buch wird im Rahmen des Festivals am 10. September um 19 Uhr im Delphi Lux Kino vorgestellt.

 

Umfassendes Programm mit spannenden Gästen

 

Die Besucher*innen des diesjährigen JFBB erwartet ein umfassendes Programm mit Spielfilmen, Kurzfilmen, Dokumentationen einer Serie, zahlreichen Premieren und vielen spannenden Gästen.

 

Erwartet werden unter anderem die Schauspieler*innen Eva Mattes („Papier-Brigade: Die Shoah und die Bücher von Vilna“), Hanna Schygulla („Abrahams Gold“), Kara Schröder („Frau Stern“), die Regisseur*innen Michal Aviad („Working Woman“),Aäläm-Wärque Davidian („Fig Tree“), Avner Faingulernt („In the Desert“), Lex Gillespie („The Mamboniks“), Michael Idov („The Humorist“), Anna Konik („Under a placid sky“), Yair Lev („You Only Die Twice“), Ulrike Ottinger („Exil Shanghai“), Davis Simanis („The Mover“), Shawn Snyder („To Dust“), Michael Verhoeven („Menschliches Versagen“), Daniel Wachsmann („Acre Dreams“), Yolande Zauberman („M“), die Autorinnen Eva Lezzi, Adriana Altaras und viele mehr.

 

Die Bandbreite im Jubiläumsjahr des Festivals ist sehr breit gefächert und umspannt historische, politische, religiöse und gesellschaftliche Themen: Sei es ein authentisches Drama über eine jüdische Familie in Äthiopien, eine überdrehte Comedy-Serie über ein schwules US-Paar und seinen Adoptivsohn, die Geschichte jüdischer Tanzbegeisterter im Mambofieber, das turbulente WG-Leben palästinensischer Frauen, eine Mutter, die sich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz wehrt, eine Tragikomödie über einen orthodoxen Witwer, eine Hommage an Produzent Artur Brauner und viele weitere Highlights.

 

Ausgewählte Highlights aus dem Programm des 25. JFBB

Hommage an Artur Brauner (1918-2019): MORITURI, Regie: Eugen York

Spielfilm, DE 1947/48, deu OF, 09.09. 18 Uhr, Eva Lichtspiele. Der zweite Film Artur Brauners und einer der ersten Filme, die sich mit dem Holocaust auseinandersetzten.

 

M, Regie: Yolande Zauberman

Dokumentarfilm, Berliner Premiere, IL/FR 2018, heb OmeU, 11.09., 19 Uhr, Hackesche Höfe Kino. Yolande Zaubermans ausgezeichneter Film über sexuellen Missbrauch in einer orthodoxen Gemeinde zeigt das Problem als globales Thema.

 

THE BAR MITZVAH, Regie Eytan Fox

Serie, Deutschlandpremiere, heb OmeU, 11.09., 21 Uhr, Delphi LUX. Herrlich überdrehte Comedy über ein schwules US-Paar, das mit Adoptivsohn zur Bar Mitzvah-Feier nach Israel kommt und in die Arme einer durchgeknallten „Reiseführerin“ gerät

 

FIG TREE, Regie: Aäläm-Wärque Davidian

Israel 2018, Spielfilm, Deutschlandpremiere, aramäisch/hebräisch mit eng. UT, 12.09., 19 Uhr, Delphi LUX. Authentisches, bewegendes Drama über eine jüdische Familie in Äthiopien, die vor dem Bürgerkrieg nach Israel fliehen will und ein junges Mädchen, das alles versucht, um ihre Jugendliebe zu retten.

 

NO PROMISED LAND, Regie: Raphael Bondy

CH 2019, Spielfilm, Deutschlandpremiere, eng/heb OmeU, 10.09., 17.30 Uhr, fsk. Vor dem Hintergrund landesweiter Demonstrationen kämpfen junge äthiopische Jüdinnen und Juden für ihre Rechte.

 

THE MAMBONIKS, Regie: Lex Gillespie

US 2019, Dokumentarfilm, Europapremiere, eng OF, 13.09., 19 Uhr, Hackesche Höfe Kino, 17.09., 20 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain. Mitreißend erzählt THE MAMBONIKS die Geschichte jüdischer Tanzbegeisterter in den USA, die in den 1950er Jahren das kubanische Mambo-Fieber an die Ostküste brachten.

 

THE LAST RESORT, Regie: Dennis Scholl und Kareem Tabsch

USA 2018, Dokumentarfilm, Europapremiere, eng OF, 13.09., 18 Uhr, Filmkunst 66. Die Fotografen Andy Sweet und Gary Monroe fotografierten 10 Jahre lang in der jüdischen Community von Miami und haben mit ihrem fotografischen Werk, den jüdischen Bewohner*innen und Besucher*innen ein Denkmal gesetzt.

 

TO DUST, Regie: Shawn Snyder

USA 2018, Spielfilm, Deutsche Festivalpremiere, eng. OF, 14.09., 21 Uhr, Delphi LUX, 15.09., 20 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain. In dieser makabren und zutiefst menschlichen Tragikomödie sucht ein orthodoxer Witwer (Géza Röhrig, SON OF SAUL) nach dem Tod seiner Frau nach letzten Antworten.

 

IN BETWEEN, Regie: Maysaloun Hamoud

IL/FR 2016, Spielfilm, ara/heb OmeU, 13.09., 19 Uhr, City Kino Wedding, 14.09., 18 Uhr, Filmkunst 66. WG-Leben in Tel Aviv: Drei palästinensische Frauen meistern ihr turbulentes Leben zwischen Tradition und Freiheit.

 

WORKING WOMAN, Regie: Michal Aviad

IL 2018, Spielfilm, Deutschlandpremiere, heb OmeU, 15.09., 20 Uhr, Delphi LUX. Orna, berufstätig und Mutter dreier Kinder, wehrt sich gegen sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz.

 

ABRAHAMS GOLD, Regie: Jörg Graser

DE 1989, Spielfilm, deu OF, 14.09., 18 Uhr, Filmkunst 66. Ausweglosigkeit der Vergangenheitsbewältigung – moralisches Heimatfilm-Drama um ehemaligen KZ-Wärter

 

Die Gershon-Klein-Filmpreise

Mit insgesamt 7.000 € sind die Gershon-Klein-Filmpreise dotiert, die im Rahmen des JFBB vergeben werden. Gestiftet von der Familie Klein werden sie an erfolgreiche Filmregisseur*innen verliehen. Der Preis für den „Besten Spielfilm“ (dotiert mit 3.000 Euro) vergibt eine Jury aus vier international anerkannten FilmkritikerinnenHannah Pilarczyk, Marlyn Vinig, Kira Taszman und Jenni Zylka. Ein Ehrengremium bestehend aus Rabbinerin Gesa Ederberg und Rabbiner Nils Ederberg vergibt die „Empfehlung für den besten deutschen Film mit jüdischer Thematik“ (dotiert mit 2.000 Euro). Der „Publikums-Regiepreis“ (dotiert mit 2.000 Euro) wird von der Hörerjury von radioeins bestimmt.

 

Das gesamte Programm finden Sie unter www.jfbb.de

 

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Deutscher Hörfilmpreis 2019: Doppelsieg für Ernie und Bert

Der Deutsche Hörfilmpreis 2019 wurde am Dienstagabend in Berlin vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben. In der Kategorie Kino ging die Auszeichnung an das Kriegs-Drama „Der Hauptmann“. Schauspieler Sönke Möhring hielt die Laudatio und überreichte den Preis an Noura Gzara und Klaus-Jörg Kaminski von Eurotape. Auch die Schauspieler Samuel Finzi, Bernd Hölscher und Waldemar Kobus freuten sich über die Auszeichnung. An ihrer Seite stand das Audiodeskriptions-Teamvon Eurotape mit Autorin Doris Würfel und Sprecherin Uta-Maria Torp.

Die vielbeachtete TV-Produktion „Bad Banks“ erhielt die Auszeichnung in der Kategorie TV. Laudator Arndt Schwering-Sohnrey übergab den Preis an Nicola Foltys vom ZDF. Begleitet wurde sie vom Audiodeskriptions-Team der Deutschen Hörfilm gGmbH mit Rahel Barf, Susanne Linzer, Holger Stiesy, Evelyn Sallam, Marina Behnke, Markus Hoffmann, Volker Pannes und Martina Wiemers. Regisseur Christian Schwochow meldete sich per Videobotschaft und bedankte sich auch noch einmal beim Audiodeskriptions-Team.

Die „Sesamstraße“ mit der Folge 2815 „Selbstgemacht schmeckt‘s am besten“ konnte sich in der Kategorie Kinder- und Jugendfilm durchsetzen. Den Preis nahmen Ernie und Bert höchstpersönlich zusammen mit NDR-Intendant Lutz Marmor entgegen. Gemeinsam mit dem Audiodeskriptions-Teamdes NDR, vertreten durch Uschi Heerdegen-Wessel, Leiterin barrierefreie Angebote, Olaf Koop und Stefanie Schruhl, freuten sie sich über die Laudatio von Schauspielerin Marleen Lohse.

 

In der Kategorie Dokumentation ging die ADele für die beste Audiodeskription an „Ein Jahr auf Kihnu“ von Filmemacherin Julia Finkernagel, die den Preis von Schauspielerin Muriel Baumeister überreicht bekam. An ihrer Seite standen Georg Schmolz, Leiter Barrierefreiheit beim MDR,sowie die Filmcrew, vertreten durch Michael Matz, Marius Drachholtz und Christine Herßebroick. Susi Kirsten, Anja Köhler, Marcel Wienands und Michaela Khamis repräsentierten vor Ort das Audiodeskriptions-Team.

 

Aufgrund der besonderen Qualität der Audiodeskription verlieh die Jury zusätzlich den „Sonderpreis der Jury“ an die TV-Filmproduktion „Absturz ins Leben“, eingereicht von arte. Den Preis nahmen Chloé Roux und Naomi Feuerstein von arte entgegen, zusammen mit Olaf Koop, Stefanie Schruhl und Isabella Handke von der Studio Hamburg Synchron GmbH. Die Laudatio verlas Jury-Mitglied Feo Aladag.

 

Zum Abschluss der Preisverleihung wurde der Gewinner des begehrten Publikumspreises bekannt gegeben. In diesem Jahr konnte sich eine Produktion gleich über eine zweite Auszeichnung freuen: Die „Sesamstraße“ beweist, wie wichtig ein gutes Hörfilmangebot vor allem auch für Kinder ist. Das Publikum erlebte eine emotionale Danksagung von Ernie und Bert, die erneut zusammen mit Lutz Marmor und dem Audiodeskriptions-Team des NDR den Preis entgegennahmen, dieses Mal aus den Händen der Schauspielerin Lisa Martinek und des DBSV-Ehrenmitgliedes Renate Reymann.

 

Filmexperte Steven Gätjen führte auch dieses Jahr durch den Abend. Die musikalischen Glanzpunkte der Gala, die erstmals in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom stattfand, setzten Tom Schilling & The Jazz Kids. Neben den bereits genannten Gästen waren zahlreiche Prominente aus Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik vertreten, darunter auch die Schauspieler/innen Lutz Blochberg, David Bennent, Kirsten Block, Guido Broscheit, Merle Collet, Dana Golombeck, Sarah Hostettler, Hansjürgen Hürrig, Rebecca Immanuel, Daniel Krauss, Thorsten Merten, Christoph M. Ohrt, Jan Sosniok, Stephanie Stremler, Sina Tkotsch, Eleonore Weisgerber und Anastasia Zampounidis sowie die Regisseure Lars Jessen, Sebastian Schultz und Christian Twente. Zudem waren Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales und Jürgen Dusel, der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, unter den Gästen.

 

Die Jury des Deutschen Hörfilmpreises war vertreten durch den Juryvorsitzenden Hans-Joachim Krahl, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, Lars-Olav Beier, Verena Bentele, Peter Brass, Dr. Alice Brauner, Reinhard Glawe und Roman Knižka.

 

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt.In Anlehnung an diesen Begriff wird der Hörfilmpreis auch „ADele“ genannt. DieBildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

 

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH. Weitere Sponsoren und Partner sind die Blindenstiftung Deutschland, Optimahl, Renault Retail Group Niederlassung Berlin (RRG), Tolga & Haluk.

 

Informationen und Bilder unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de