Archiv des Autors: Kristian Müller

Open-Air Kinobetreiber nehmen Vermarktung in Angriff

Zwei im Open-Air-Kino-Bereich tätige Unternehmen haben sich zusammengetan, um die eigene Branche zu stärken: Die PAN GmbH aus Dresden, Veranstalter der Filmnächte am Elbufer, der Filmnächte Scheibenholz (Leipzig) und der Filmnächte Krabatmühle (Hoyerswerda), sowie die NEOVAUDE GmbH aus Dortmund, die hinter Projekten wie dem PSD Bank Kino im Westfalenpark steckt, haben zusammen den Vermarkter SUPER8 gegründet. 


 

Beide Unternehmen kennen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung die vielfältigen Chancen aber auch die zu beachtenden Eigenheiten bei der Vermarktung von Sommerkinos und Open-Air-Events. SUPER8 hat sich deshalb auf die Fahne geschrieben, ein faires Bindeglied und transparenter Vermittler zwischen Open-Air-Veranstaltern und Werbetreibenden zu sein. Für Werbekunden ist es nun einfacher, maßgeschneiderte Kampagnen bundessweit in das positiv geladene Ambiente der Sommerkinos und Open- Air-

 

Events zu bringen. Vor allem werden Open-Air-Kinos für die Werbewirtschaft immer interessanter: 2018 wurde bei insgesamt 1,72 Millionen Zuschauern ein Anstieg der Besucherzahlen um 37 Prozent verzeichnet.

 

SUPER8 blicken wir auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Marketing- und Sponsoring von Open-Air-Events zurück und diese Expertise werden wir nutzen, um Veranstaltern und werbeinteressierten Firmen eine kontinuierliche und transparente Kooperation zu bieten. Unsere Preise sind stabil, fair, transparent und wir realisieren maßgeschneiderte Konzepte und auf die Zielgruppe ausgerichtete nationale Kampagnen“.

 

 „Was uns bislang im Markt fehlte, sind Messbarkeit oder Relevanz“, erklärt PAN- Geschäftsführer Johannes Vittinghoff den Grund für die Neugründung. „Open-Air-Kinos sind ein Erlebnis! Deutlich mehr als der normale Kinobesuch. Sei es die einzigartige Kulisse oder das gemeinsame Erleben – diese Veranstaltungen bieten großartige Chancen für Werbetreibende, neue Zielgruppen zu erschließen oder bestehende in einer positiven, authentischen Atmosphäre zu begeistern. Außerdem kennen wir als Einzelveranstalter die Mühe, passende Werbetreibende zu finden.“ 


 

Auch für Betreiber von Open-Air-Kinos wird das Angebot von SUPER8 Vorteile bringen: „Basierend auf unseren Erlebnissen werden wir Eintrittsbarrieren abschaffen und sowohl auf Vertragsbindungen, eine exklusive Zusammenarbeit oder fixe Kosten verzichten. Wir werden auch bei Provisionen transparent arbeiten und zugleich nicht mit bestehenden lokalen Vermarktungsstrukturen kollidieren“, erklärt Sarah Rublack das Konzept. Kinobetreiber können stattdessen eine Entlastung der eigenen Personal- Ressourcen und zusätzliche Umsätze erwarten.

 

Die Idee hinter SUPER8 scheint zu fruchten: Bereits kurz nach Neugründung von SUPER8 fragte der erste große nationale Werbekunde an. „Das erste Angebot ist schon geschrieben und nun freuen wir uns auf die künftigen Aufgaben!“, so Rublack. 


 

Große Bühnenshow zu 30 Jahre Mauerfall

Die bereits auf Hochtouren laufende Festivalwoche „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ findet ihren Höhepunkt am 9. November mit einer Bühnenshow vor dem Brandenburger Tor, die das bedeutendste Ereignis der jüngeren Berliner, deutschen und europäischen Geschichte feiert: den Fall der Mauer. Die circa zweistündige crossmediale Inszenierung erzählt von einem Teil der deutschen Freiheitsgeschichte. Die Zuschauer*innen erwartet Weiterlesen

EU-Urheberrechtsrichtlinie – und jetzt?

Am 11. November veranstaltet die Initiative Urheberrecht in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin ihre inzwischen siebte Konferenz zur Entwicklung und zu den Perspektiven des Urheberrechts und bietet damit wieder bundesweit das zentrale öffentliche Gesprächsforum zum Thema.

 

Hauptthema der Keynotes und der Diskussionen von und mit Urheber*innen aus verschiedenen künstlerischen Genres, der Politik sowie Expert*innen aus Rechtspraxis und Rechtswissenschaften und Vertreter*innen der Kulturwirtschaft wird die anstehende Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie sein. Es geht aber auch um die konkreten Schritte, die vor allem die Akteur*innen der Kulturszene von Netz- und Urheberrechtspolitik in der Umsetzung der Richtlinie erwarten.

 

Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht stellt in seinem Einführungsvortrag „Die Bedeutung der DSM-Richtlinie für die Urheber und Künstler“ dar: „ Diese Richtlinie eröffnet viele neue Möglichkeiten für kulturelle und wissenschaftliche Institutionen, die besseren und schnelleren Zugang zu Werken erwarten. Sie verändert grundlegend das Verhältnis von Nutzern der Plattformen zu Urhebern und Rechtsinhabern, denn sie entlastet die Nutzer und nimmt die Plattformen in die Pflicht, den Rechtserwerb zu regeln. Schließlich erleichtert sie die Rechtsverwaltung im Internet und schafft europaweit neue Regelungen für Verträge zwischen Urhebern, Künstlern und der Kulturwirtschaft. Wir wollen über diese Chancen reden, nicht alten Streit erneuern.“

 

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters (MdB) hält die politische Hauptrede des Tages.

 

Sprechen wird auch die international erfolgreiche beninisch-französische Singer-Songwriterin Angélique Kidjo. Die Vize-Präsidentin der International Confederation of Societies of Authors and Composers (CISAC), des weltweit führenden Netzwerks von Autorengesellschaften, wird in ihrer Keynote den Blick der internationalen Künstlergemeinschaft auf das Thema Autorenrechte spiegeln und die Hoffnungen und Erwartungen, die global damit verbunden sind, beleuchten. Der Weltstar ist neben dem Engagement bei der CISAC auch Goodwill-Botschafterin für UNICEF und OXFAM und unterstützt mit ihrer eigenen Stiftung die Ausbildung von Mädchen in Afrika.

 

Mit einer weiteren Keynote ergänzt Bestseller-Autorin Nina George die europäische Sicht. Die Autorin kämpft neben ihrer international erfolgreichen künstlerischen Tätigkeit seit vielen Jahren für die Rechte ihrer Kolleginnen und Kollegen. Die aktuelle Präsidentin der European Writers’ Guild (EWC) gründete bereits 2011 die Initiative „Ja zum Urheberrecht“ und initiierte 2016 das Netzwerk Autorenrechte, dem sich inzwischen 12 Autorenverbände angeschlossen haben. Sie ist überdies in der Initiative Urheberrecht aktiv.

 

Diskussionsbeiträge liefern bei dieser Konferenz vor allem Urheber*innen, Künstler*innen und Vertreter*innen der Kulturwirtschaft, darunter die vielfach ausgezeichnete Jazzmusikerin und Komponistin Pat Appleton, der Schauspieler und Vorstand des Bundesverbands Schauspiel (BFFS) Hans Werner Meyer, Lena Falkenhagen, Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die Drehbuchautorin, Regisseurin und derzeitige Präsidentin der Federation of Screenwriters of Europe (FSE) Dr. Carolin Otto, Sylvia Willkomm vom Deutschen Museumsbund, die Verlegerin Dr. Susanne Schüssler sowie der Musiker und Komponist Dr. Ralf Weigand, u.a. Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA.

 

Hochkarätige Wissenschaftler und Fachjuristen, darunter Prof. Dr. Bernd Holznagel, Universität Münster, Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer, Universität Köln oder Rechtsanwalt Ralf Bolwin sowie Dr. Robert Staats von der VG Wort und Dr. Urban Pappi von der VG Bild-Kunst erläutern ihre Perspektiven für die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in deutsches Recht und erörtern medienpolitische und verfassungsrechtliche Aspekte der Werknutzung auf Plattformen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien in Hamburg, blickt auf die politischen Implikationen des Themas und spricht zu den politischen Herausforderungen rund um die Sicherung des Rechtsrahmens für Urheber*innen.

 

Das vollständige Konferenzprogramm und Informationen zu allen Referenten finden Sie unter https://2019.konferenz-urheberrecht.de/

 

Über die Initiative Urheberrecht:

In der Initiative Urheberrecht arbeiten über 35 deutsche Verbände und Gewerkschaften zusammen, die die Interessen von insgesamt rund 140.000 deutschen Urheber*innen und ausübenden Künstler*innen vertreten.

 

„30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“

Anlässlich des 30. Jubiläums der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls lädt Berlin vom 4. bis zum 10. November mit einer stadtweiten Festivalwoche ein, sich zu erinnern, zu feiern, mitzumachen und zu diskutieren. An sieben Originalschauplätzen der Friedlichen Revolution verwandelt sich Berlin sieben Tage lang in ein großes Open-Air-Ausstellungs- und Veranstaltungsgelände.

Mit über 200 Veranstaltungen, sieben Open-Air-Ausstellungen, 3D-Videoprojektionen an Häuserfassaden, 30.000 im Himmel schwebenden Botschaften als Teil einer Kunstinstallation,Augmented Reality-Projekten sowie der Bühnenshow am Abend des 9. November am Brandenburger Tor erinnern die Feierlichkeiten auf vielfältigste Weise an die Menschen, die 1989 in der DDR der SED-Diktatur mutig die Stirn boten, auf die Straße gingen und mit einer friedlichen Revolution die Mauer zu Fall brachten. Zugleich gedenken sie der Opfer des tödlichen Grenzregimes und aller anderen Opfer der kommunistischen Diktatur.  

 

Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa: „Es ist sehr beeindruckend, dass so viele und vor allem so unterschiedliche Akteur*innen der Berliner Kulturszene sich an dem umfangreichen Programm der Berliner Festivalwoche beteiligen. Von der subversiven DDR-Punkband bis zur ehrwürdigen Staatskapelle ist nicht nur ein überaus spannendes Programm entstanden, sondern auch eines, was sich durch eine Vielfalt an Stimmen und eine Vielfalt an Themen auszeichnet. Ich freue mich auf eine spannende Festivalwoche für ein breites Publikum in der ganzen Stadt!“


Die Festivalwoche steht ganz im Zeichen der vielfältigen Auseinandersetzung mit den Ereignissen von 1989/90, die Bühnenshow am 9. November vor dem Brandenburger Tor feiert das bedeutendste Ereignis der jüngeren Berliner, deutschen und europäischen Geschichte: den Fall der Mauer. Engagierte Menschen von damals und heute gestalten die circa zweistündige crossmediale Inszenierung, welche musikalische Acts, Schauspiel- und Lichtperformances und einGespräch mit Bürgerrechtler*innen zu einer Erzählung über einen Teil der deutschen Freiheitsgeschichte verbindet. Eröffnet wird die Bühnenshow mit einer Begrüßung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller, gefolgt von Ansprachen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier sowie Marianne Birthler, Bürgerrechtlerin und ehemaligen Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

 

Die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, Anna Loos, Trettmann, Dirk Michaelis, Zugezogen Maskulin und Die Zöllner sind die Musik-Künstler*innen, die vor einem imposanten Videodome als zentraler Projektionsfläche auftreten. Die Bühnenshow unter der Regie von Sven Sören Beyer vom Berliner Künstlernetzwerk phase7 performing.arts wird von WestBam mit einer After-Show-Party in die Europäische Clubnacht hinübergeleitet, die in 27 Berliner und in 27 europäischen Clubs stattfindet.

 

„2014 haben wir bei unserer LICHTGRENZE den Schwerpunkt auf die Teilung Berlins und die Überwindung der Mauer gelegt. Dieses Jahr wollen wir den Blick erweitern und auf die Orte der Protestbewegungen und Demonstrationen, auf die Schauplätze der Friedlichen Revolution lenken. Genau dort feiern wir gemeinsam den Mut der Menschen und ihren Einsatz für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Das machen wir mit 200 Veranstaltungen und Ausstellungen an 7 Tagen an 7 Orten in ganz Berlin – mit einem großen gemeinsamen Höhepunkt am 9. November am Brandenburger Tor“,so Moritz van Dülmen, der als Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH nach 2009 und 2014 wieder die Feierlichkeiten für den Berliner Senat verantwortet.

 

Bewegt vom Wind, werden ab dem 4. November am Brandenburger Tor 30.000 Wünsche, Hoffnungen und Ideen auf Bändern von 30.000 Menschen als Teil der Kunstinstallation „Visions in Motion“ von Patrick Shearn, Poetic Kinetics,über der Straße des 17. Juni schweben. In Anlehnung an die Transparente, die bei den Demonstrationen der Friedlichen Revolution getragen wurden, setzten sich Zehntausende in den vergangenen Monaten bei Workshops, Veranstaltungen und Aktionen in Schulen, Kirchen, auf der Straße wie auf Festivals mit dem Thema auseinander und hinterließen unter der Überschrift „Deine Vision im Himmel über Berlin“ ihre Botschaften. Aus den teils reflektierenden, verschiedenfarbigen Bändern entsteht die handgefertigte Kunstinstallation, ein sogenanntes Skynet im typischen Stil des Künstlers, welches sich scheinbar schwerelos vom Lindenrondell aus rund 150 Meter weit auf der Straße des 17. Juni in den Himmel spannt. In seiner rechteckigen Form ist die Installation an die ehemalige Mauer angelehnt, dabei aber durchlässig und ständig in Bewegung.

 

Sieben Open-Air-Ausstellungen beleuchten an der Gethsemanekirche, dem Alexanderplatz, dem Brandenburger Tor, dem Kurfürstendamm, der Stasi-Zentrale, dem Schlossplatz und der East Side Gallery die Ereignisse von 1989/90 an originalen Schauplätzen der Friedlichen Revolution und liefern zugleich das thematische Fundament für die künstlerische Auseinandersetzung in Form von großflächigen
3D-Videoprojektionen.

 

Täglich nach Einbruch der Dunkelheit versetzen historische Filmaufnahmen kombiniert mit eindrucksvollen Licht- und Soundeffekten die Besucher*innen in die Atmosphäre der Jahre 1989 und 1990. So macht etwa die 15-minütige Story auf dem Alexanderplatz am Alexanderhaus die Forderungen Hunderttausender Demonstrant*innen erlebbar, die hier am 4. November 1989 selbstbewusst der SED-Führung entgegen traten. Am Humboldt Forum wird die historische Fassade des ehemaligen Palasts der Republik wieder sichtbar und die wichtigen Stationen und Ereignisse auf dem Weg zu einer demokratischen DDR beleuchtet. Über 200 Veranstaltungen greifen unterschiedlichste Themenschwerpunkte auf und schlagen die Brücke in die Gegenwart – vom Punkrock-Konzert in der Stasi-Zentrale, Poetry Slams an der East Side Gallery über Zeitzeug*innengespräche am Breitscheidplatz bis zu Theaterperformances auf dem Alexanderplatz.

 

Besucher*innen können mit der Augmented-Reality-App MauAR und den Augmented-Reality-Stories via Facebook Messenger virtuell in die Geschichte eintauchen. So beantwortet die App MauAR zum Beispiel die Frage „Wo stand die Mauer?“, indem sie die Berliner Mauer auf ihrer einstigen Länge von etwa 160 Kilometern visualisiert, und in interaktiven Geschichten vom Leben mit der Mauer in Ost und West erzählt. In fünf Sonder-Episoden werden darüber hinaus anlässlich der Festivalwoche die Geschehnisse der Friedlichen Revolution an Originalschauplätzen nacherzählt. An allen Festivalorten gibt es zudem die Möglichkeit über 30 Augmented-Reality-Storys zu erleben, die in Kooperation mit Facebook und ZDF digital entwickelt wurden. Nach dem Scannen des QR-Codes per Facebook Messenger begleitet man dort unter anderem „Mauerspechte“ am Brandenburger Tor.

 

Ein Gesamtprojekt der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Berliner Mauer, der Robert-Havemann-Gesellschaft und vielen weiteren Partner*innen, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie unterstützt von H&M und der Berliner Sparkasse. Außerdem: Wall GmbH und STRÖER, Stromnetz Berlin GmbH und Berliner Wasserbetriebe.

 

Neue Führungsspitze bei Talpa Germany Fiction

Seit 1. Oktober leiten die Produzenten Joke Kromschröder und Jonas Baur die Talpa Germany Fiction. Sie werden gemeinsam die fiktionale Tochterfirma der Talpa Germany in die Zukunft führen. Dabei setzen die beiden erfahrenen Fernsehmacher auch weiterhin auf außergewöhnliche Programmfarben und Innovationen in den Development-Prozessen.

 

Karsten Roeder, Geschäftsführer von Talpa Germany und Talpa Germany Fiction zum neuen Führungsteam. „Ich freue mich sehr, die Verantwortung für unsere fiktionalen Projekte in die Hände von Joke und Jonas zu legen. Mit ihrer Erfahrung und Kreativität werden wir in diesem Bereich auch weiterhin überraschend und erfolgreich sein.“

 

Jonas Baur: „Ich durfte den besonderen Spirit der Talpa schon in der Zusammenarbeit der letzten Monate kennenlernen. Der enge Austausch unter Kolleginnen und Kollegen, die ständige Suche nach dem Besonderen, die große Produktionserfahrung – das ist das perfekte Klima für Jokes und meine Ideen.“

 

Joke Kromschröder: „Unter dem Schirm der weltweit agierenden Talpa Global fühle ich mich außerordentlich wohl. Hier werden Jonas und mir Freiräume geboten, die in der Produktionslandschaft einzigartig sind, die es uns erlauben, unverwechselbare Programme zu gestalten. Programme, die den Zuschauer abholen, ihn fesseln, ihn zum lachen, zum weinen bringen – die ihn einfach ernst nehmen.“

 

Die Talpa Germany Fiction GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Talpa Germany GmbH & Co. KG, eine der führenden Entertainmentproduzenten in Deutschland. Zum Portfolio zählen u.a. „The Voice of Germany“ (ProSiebenSat.1), „Paradise Hotel“ (TVnow) oder „Mit 80 Jahren um die Welt“ (ZDF). Seit 2016 produziert das Unternehmen für den deutschen Markt erfolgreich fiktionale Programme, darunter Formate wie die RTL-Serie „Jenny – echt gerecht!“, „Milk & Honey“ für Vox oder die u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Kultserie „Jerks“.

 

Joke Kromschröder wechselte im Frühjahr 2019 von der Saxonia Media, wo er als Produzent der Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ tätig war, zur Talpa. Zuvor war er unter anderem für die mecom fiction („Johanna und der Buschpilot“, „Paul Grüninger“ etc.) und die Monaco Film („Der Ermittler“, „Der Kriminalist“ etc.) als Produzent und Gesch.ftsführer tätig.

 

Jonas Baur, seit April 2018 bei Talpa dabei, hat seine beruflichen Wurzeln bei der UFA, unter anderem als Story Editor von „Verliebt in Berlin“. Zuletzt verantwortete er dort als Executive Producer u.a. den Aufbau der Light Fiction Abteilung. Bei Talpa betreute Jonas Baur die 2. Staffel der RTL Primetime-Serie „Jenny“ sowie den Mystery-Thriller „Schattenmoor“ für ProSieben.

Weydemann Bros. gewinnen beim Zürich Film Festival

Beim 15. Zürich Film Festival gewinnen die Weydemann Bros. Produktionen „Systemsprenger“ von Autorin und Regisseurin Nora Fingscheidt den Preis für den Besten Film im Wettbewerb ‚Fokus Deutschland, Österreich, Schweiz‘ und „Zu weit weg“ von Autorin Susanne Finken und Regisseurin Sarah Winkenstette den ‚Kinderjury-Preis‘ für den Besten Kinderfilm.

 

„Systemsprenger“ ist eine Produktion von kineo Filmproduktion und Weydemann Bros. in Koproduktion mit Oma Inge Film und ZDF Das kleine Fernsehspiel und unterstützt von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, nordmedia, Medienboard Berlin-Brandenburg, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kuratorium junger Deutscher Film und DFFF. Der Film ist offizieller deutscher Kandidat für die Oscars 2020, läuft seit 19. September deutschlandweit im Verleih von Port-au-Prince in den Kinos und konnte bereits über 175.000 Besucher begeistern.

 

„Zu weit weg“ ist eine Produktion von Weydemann Bros. in Koproduktion mit Orange Roughy Filmproduktion und NDR und unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kuratorium junger Deutscher Film, Creative Europe und DFFF. Der Film wird seine Deutschlandpremiere am 11. Oktober beim Kinderfilmfestival Schlingel feiern und am 12. März 2020 im Verleih von Farbfilm in den deutschen Kinos starten.

 

Die Produktionsfirma Weydemann Bros. feierte in diesem Jahr bereits eine Reihe internationaler Festivalerfolge: „Systemsprenger“ wurde mit dem Silbernen Bär ‚Alfred-Bauer-Preis‘ im Wettbewerb der Berlinale ausgezeichnet und gewann insgesamt bereits über 20 Preise auf nationalen und internationalen Festivals. Beim Internationalen Filmfestival in Cannes standen die Weydemann Bros. als ‚Producers to Watch 2019’ des internationalen Kinomagazins Variety im Augenmerk der weltweiten Filmbranche. Beim Molodist Filmfestival in Kiew gewann „Zu weit weg“ den Preis für den Besten Kinderfilm. Darüber hinaus feierten 2019 die Weydemann Bros.-Produktionen „Prélude“ (Filmfest München) von Sabrina Sarabi und „Der Geburtstag“ (Filmfestival Shanghai) von Carlos A. Morelli ihre Premieren.

 

Jakob Weydemann: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Filme „Systemsprenger“ und „Zu weit weg“ sowohl die Erwachsenen-Jury als auch die Kinder-Jury begeistern konnten, das ist eine fantastische Bestätigung der Bandbreite unserer Arbeit. Das Filmfestival in Zürich gewinnt nach unserer Wahrnehmung eine immer bedeutendere Rolle unter den großen Festivals weltweit, weshalb uns die Auszeichnung mit gleich zwei Preisen für zwei Filme besonders glücklich macht. Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem Erfolg.“

FKM Leipzig erfolgreich zu Ende gegangen

Die inzwischen 19. Filmkunstmesse Leipzig ist heute, erneut mit einem Besucherrekord, zu Ende gegangen. Den insgesamt über 1.150 Fachbesuchern wurde seit Montag ein hochkarätiges und vielfältiges Filmprogramm geboten. Insgesamt waren 73 Filme in über  150 Vorstellungen zu sehen, darunter als Eröffnungsfilm Richard Linklaters BERNADETTE mit Cate Blanchett in der Titelrolle, Robert Eggers DER LEUCHTTURM mit Willem Dafoe und Robert Pattinson oder SORRY WE MISSED YOU von Ken Loach. Auch der deutsche Film präsentierte sich mit lang erwarteten Highlights. So musste für die Vorführung von Jan-Ole Gersters LARA aufgrund des Andrangs ein weiterer Saal zur Verfügung gestellt werden. Erstmalig auf der großen Leinwand liefen zudem das Filmmusical ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK von Philipp Stölzl und das Biopic LINDENBERG! MACH DEIN DING von Hermine Huntgeburth 

Im Rahmen der 1. Kinotage Leipzig waren über 20 der Filme, die in Deutschland noch nicht in den Kinos gestartet sind, auch für die filminteressierte Öffentlichkeit zugänglich. Fast 2.000 LeipzigerInnen und ihre Gäste nutzten die Gelegenheit, jeden Abend exklusive Filmpremieren, zum Teil in Anwesenheit der Regisseure und ihrer Stars, wie Jan-Ole Gerster, Corinna Harfouch und Tom Schilling (LARA), Max Simonischek (ZWINGLI) oder Daniel Donskoy (CRESECENDO #makemusicnotwar) zu erleben.

 

Für die Branche ist die Filmkunstmesse Leipzig immer auch Forum der Begegnung und des Austauschs. So warb Ulrich Matthes, Schauspieler und Präsident der Deutschen Filmakademie in seiner eindrücklichen Keynote beim politischen Panel der 19. Filmkunstmesse Leipzig für das Kino: „Kinos sind Schulen der Empathie“.  In der anschließenden Diskussion mit Simone Baumann, German Films, Mariette Rissenbeek, Berlinale, Paul Steinschulte, Universal, Jan Ole Püschel, BKM, und Christian Bräuer, AG Kino,  betonten alle, sich in politisch durchaus schwierigen Zeiten für eine Stärkung des Kulturortes Kino einzusetzen und damit auch einen Beitrag für eine offene Gesellschaft zu leisten.

 

Die AG Kino – Gilde als Veranstalter hatte neben den Filmvorführungen auch wieder ein umfangreiches Seminar- und Workshopprogramm erarbeitet. Die Themen reichten von Angeboten für Kinder und Jugendliche im Kino über die bessere Vernetzung untereinander und mit den Verleihern bis hin zu allen Aspekten des Marketings. Gerade im Bereich der digitalen Kundenkommunikation und beim Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit machten die Kinos ihre Innovationskraft deutlich. Das Abschlussseminar zum Projekt „Kino:Natürlich!“, das vom Bundesumweltamt gefördert wird, zeigte, wie Kinos ganz praktisch Maßnahmen zum Umweltschutz umsetzen können. Auch die Filmkunstmesse selbst wurde mit einer Reihe von Maßnahmen nachhaltiger und umweltfreundlicher.

 

Bei allen Gesprächen und Filmvorführungen sorgen die Rahmenveranstaltungen bei der Filmkunstmesse immer auch für zahlreiche Networking-Gelegenheiten. So bei der Verleihung der MDM-Kinoprogrammpreise am Dienstag, dem Empfang der Verleiher am Mittwoch oder bei der 42. Verleihung der Gilde Filmpreise am Donnerstag. Dort ging der Preis in der Kategorie „Bester Film national“ an Jan-Ole Gersters Film LARA. Der Regisseur nahm die Auszeichnung gemeinsam mit den Hauptdarstellern Corinna Harfouch und Tom Schilling sowie dem Verleiherteam von StudioCanal und Produzent Marcos Kantis persönlich entgegen.

Die nächste Filmkunstmesse Leipzig findet vom 14. bis 18. September 2020 statt.

LARA und PARASITE unter den Gewinnern des Gilde Filmpreises

Seit 1977 vergeben die deutschen Filmkunsttheater den Gilde Filmpreis. Mit dieser traditionsreichen Auszeichnung wollen sich die Kinobetreiber bei den Filmschaffenden und Verleihern bedanken, die mit außergewöhnlichen Produktionen und packenden Geschichten die Zuschauer begeistern. Der Gilde Filmpreis 2019 wurde im Rahmen der 19. Filmkunstmesse Leipzig im Täubchenthal verliehen. Die Jury besteht aus Mitgliedern und dem Vorstand der AG Kino – Gilde.
 
Als Bester Spielfilm international wurde der Eröffnungsfilm der 1. Kinotage Leipzig ausgezeichnet, das Premierenfestival im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig. PARASITE von Bong Joon-Ho ist, so Kinobetreiber und Jurymitglied Matthias Elwardt in seiner Laudatio, „alles: Politisch und unterhaltsam, klug und überraschend, böse und lustig. Eine Geschichte aus einem fernen Land , die aber auch in Leipzig spielen könnte. Eine großartige Kinoerfahrung, die unser Publikum begeistern wird.“
 
Der Preis in der Kategorie „national“ ging an LARA von Jan-Ole Gerster. Der Regisseur nahm den Preis selbst und in Begleitung der Hauptdarsteller des Films Corinna Harfouch und Tom Schilling entgegen, die ihren Film zuvor in den Passage Kinos dem begeisterten Leipziger Publikum im Rahmen der 1. Kinotage Leipzig vorgestellt hatten.
 
Als Gewinner des besten Dokumentarfilms wurde ANDERSWO – ALLEIN IN AFRIKA von Anselm Pahnke von den Kinobetreibern geehrt. Ein Film über Anselms abenteuerliche Fahrradtour von 15.000 Kilometern durch 15 Länder in 414 Tagen. Der Filmemacher nahm den Preis persönlich entgegen.

Die Auszeichnung für den Besten Kinderfilm ging an MEIN LOTTALEBEN – ALLES BINGO MIT FLAMINGO von Neele Leana Vollmar.

 

Bester Jugendfilm wurde BOOKSMART von Olivia Wilde. Mit dieser Auszeichnung sollen Filme geehrt werden, die besonders junge Menschen im Alter von 16 – 24 Jahren ansprechen und so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese Zielgruppe fürs Kino zu begeistern.

 

Den Preis der Jugendjury (in Zusammenarbeit mit der Filmbewertung FBW und dotiert mit 2.000 Euro) erhielt FOR SAMA von WAAD AL-KATEAB, die in einer Langzeitdokumentation ihr Leben im bürgerkriegszerstörten Aleppo festhielt.
 
Den Publikumspreis der Filmkunstmesse gestiftet von ARRI Media erhielt JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLIMT von Salina Dyrschka. Das Biopic über die Künstlerin, die 100 Jahre vor Kandinsky oder Mondrian bereits über 1.000 abstrakte Kunstwerke schuf, begeisterte das Leipziger Publikum so sehr, dass der Film von den Zuschauern ausschließlich die Bestnote erhielt und so am Ende die Publikumswertung gewann.
 
Schließlich zeichneten die in der AG Kino – Gilde Deutscher Filmkunsttheater organisierten Kinobetreiber den ehemaligen Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Dieter Kosslick, mit dem Ehrenpreis des Gilde Filmpreises für seine Verdienste um das Arthouse Kino aus. Er ist nach Bernd Neumann, Detlef Roßmann und Adrian Kutter der vierte Ehrenpreisträger des Gilde Filmpreises. Christian Bräuer, Vorstand der AG Info – Gilde hielt die Laudatio.

 

Die Verleihung der Gilde Filmpreise vor über 500 Gästen aus der Filmwelt ist der traditionelle Höhepunkt der jährlichen Filmkunstmesse Leipzig, die in diesem Jahr mit über 1.100 Akkreditierten, Kinobetreiber*innen, Verleiher*innen, Produzent*innen und andere Branchenteilnehmer*innen, noch einmal kräftig zulegte.

 

Das sind die Gewinner des DSP 2019

Die Gewinnerinnen und Gewinner des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2019, der heute Abend im Rahmen einer festlichen Gala im Berliner Zoo Palast vor über 800 Gästen verliehen wurde, stehen fest. Ausgerichtet wird der DEUTSCHE SCHAUSPIELPREIS vom Bundesverband Schauspiel (BFFS) und der Agentur La Maison VSF.

Die Preisträgerinnen und Preisträger DEUTSCHER SCHAUSPIELPREIS 2019:

  • Schauspielerin Hauptrolle: Valerie Pachner in „Der Boden unter den Füßen“
  • Schauspieler Hauptrolle: Rainer Bock in „Atlas“
  • Schauspielerin Nebenrolle: Eva Weißenborn in „Gundermann“
  • Schauspieler Nebenrolle: Golo Euler in „Tatort: Unter Kriegern“
  • Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle: Ursula Werner in „Der Junge muss an die frische Luft“
    Schauspieler in einer komödiantischen Rolle: Bjarne Mädel in „Der Tatortreiniger“
  • Starker Auftritt: Barbara Krabbe in „Der goldene Handschuh“
  • Nachwuchspreis: Lena Urzendowsky in „Der große Rudolph“

Bereits bekannt waren folgende Preisträgerinnen und Preisträger:

  • Ensemble-Preis: Casterin Eva Roth und das Ensemble von „Murer – Anatomie    eines Prozesses“
  • Deutscher Schauspielpreis „Theater“: Angela Winkler in „Drei Schwestern“,
         Deutsches Theater Berlin
  • Deutscher Schauspielpreis „Die Stimme“: Christin Marquitan
  • Deutscher Fairnesspreis: Die TV-Serie „Dr. Klein

 

Außerdem verlieh der Vorstand des BFFS aus Vorschlägen der Jury und der BFFS-Mitglieder zwei Ehrenpreise:

  •  Ehrenpreis Inspiration: Helga Trüpel, die Laudatio hielt der
         Vorsitzende der Grünen Robert Habeck.
  • Ehrenpreis Lebenswerk: Christine Schorn, der Filmjournalist Knut Elstermann laudatierte.

 

Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2019 fand im Berliner Zoo Palast statt. Zum Vorempfang trafen sich die Nominierten und Laudatorinnen und Laudatoren im Hotel am Steinplatz, die Aftershow-Party stieg im BIKINI BERLIN.

 

Audi City Berlin unterstützte erneut als Platinumpartner den DSP 2019. KAURI CAB förderte den Nachwuchspreis. Weitere Sponsoren und Förderer waren: GVL, Pad Concept, ver.di, BIKINI BERLIN, HEYMERADER, Senat Berlin, Hotel am Steinplatz und Teufel. Medienpartner waren: BUNTE, Blickpunkt:Film sowie casting network.

 

Kinos ehren Dieter Kosslick

Die AG Kino – Gilde e.V. der Verband der unabhängigen Kinobetreiber zeichnet den langjährigen Leiter der Berlinale Dieter Kosslick bei der diesjährigen Verleihung der Gilde Filmpreise am 19. September in Leipzig mit dem Ehrenpreis aus.

„Das Kino kann Dieter Kosslick gar nicht genug danken. Schon vor seiner Zeit als Dompteur der Goldenen und Silbernen Bären hat er mit Innovation und Tatkraft Kino und Filmkultur gefördert. Als Mitbegründer der EFDO legte er mit anderen zusammen den Grundstein für das für die europäische Filmwirtschaft so wichtige und erfolgreiche MEDIA-Programm. Und als Geschäftsführer der Filmstiftung NRW schuf er ein noch heute vorbildliches Konzept der Kinoförderung“, so der Vorsitzende der AG Kino – Gilde, Christian Bräuer. Und weiter: „Doch mit der Berlinale hat er sich und uns ein bleibendes Vermächtnis geschaffen: Denn mit Sympathie, Witz, Tiefgang und Herzlichkeit hat er die Berlinale zum größten Schaufester in die Welt des Films in Deutschland entwickelt. Die Berlinale zeigt wie in einem Brennglas, welch gemeinschaftsstiftende Kraft dem Kulturort Kino im gemeinsamen Erleben vor der großen Leinwand und in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gesehenen inne wohnt.“ 

Angefangen bei der Kulturellen Filmförderung in Hamburg über die Mitbegründung der EFDO, dem Vorgängerprojekt des heutigen Media-Programms, bis zum Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW hat Dieter Kosslick zahlreiche Filme ermöglicht, Karrieren begleitet und das Kino in den Mittelpunkt gestellt. Projekte wie der Erhalt der Lichtburg Essen, Deutschlands größtem Kinosaal, sind ihm mit zu verdanken. Als Direktor von 18 Berlinalen zwischen 2001 und 2019 krönte er sein filmisches Schaffen.
 
Er ist nach Staatsminister a.D. Bernd Neumann und den Kinobetreibern Detlef Roßmann und Adrian Kutter der vierte Ehrenpreisträger des Gilde Filmpreises.

Countdown zum DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS

Morgen, am Freitag, den 13. September, feiern Schauspielerinnen und Schauspieler beim diesjährigen DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS im Zoo Palast wieder ihre Kolleg*innen: Schauspielerinnen und Schauspieler, die in Film- und TV-Produktionen des vergangenen Jahres, auf der Bühne oder im Synchronstudio inspiriert und berührt haben. Verliehen werden Preise in neun Kategorien, darunter der Nachwuchspreis, den das Unternehmen KAURI CAB mit 5.000 Euro dotiert hat, außerdem der Theaterpreis, der Synchronpreis ‚Die Stimme’, der Deutsche Fairnesspreis, der sich in diesem Jahr dem Thema ‚Diversität’ widmet, sowie der Ehrenpreis Lebenswerk und der Ehrenpreis Inspiration.

 
Als Laudatorinnen und Laudatoren für die Preiskategorien stehen Jonathan Berlin (Laudator für Schauspielerin in einer Nebenrolle), Minh-Khai Phan-Thi (Schauspieler in einer Nebenrolle), Ken Duken (Schauspielerin in einer Hauptrolle), Iris Berben (Schauspieler in einer Hauptrolle), Robert Stadlober (Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle), Katharina Marie Schubert (Schauspieler in einer komödiantischen Rolle), Katy Karrenbauer (Starker Auftritt), Luise Befort (Nachwuchspreis) und Katja Weitzenböck (Ensemble) fest. Zu Angela Winkler, die in diesem Jahr den Theaterpreis des DSP erhält, laudatiert der diesjährige Pate des Theaterpreises Ulrich Matthes, für den Synchronpreis ‚Die Stimme’, der an Christin Marquitan geht, wird Heike Schrötter die Laudatio halten. Den von BFFS und Verdi neu geschaffenen Deutschen Fairnesspreis, der an die Serie „Dr. Klein“ geht, wird Christian Rickerts, Staatssekretär der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft präsentieren. Für die Ehrenpreisträgerin ‚Lebenswerk’ Christine Schorn spricht der Radiojournalist Knut Elstermann und zu Helga Trüpel, die den Ehrenpreis Inspiration erhält, laudatiert der Vorsitzende der Grünen Robert Habeck.
 

Nadine Heidenreich, Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin sowie der Schauspieler und Comedian Cem Ali Gültekin werden durch den Abend führen. 
 

Die Uni Bigband Berlin, eine der erfolgreichsten und traditionsreichsten Bigbands der Stadt, wird in voller 17-köpfiger Besetzung die Preisverleihung in Schwingung versetzen.
 

Hans-Werner Meyer, Schauspieler, Vorstand des BFFS und Mitglied des künstlerischen Gestaltungsteams des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES: „Morgen geht es endlich los. Wir feiern zum achten Mal die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen. Die Vorbereitungen dauern das ganze Jahr, aber wenn an dem Abend wieder Schauspieler von Schauspielern geehrt werden, wenn sich die Kolleginnen und Kollegen wieder als Teil einer großen Familie fühlen, wenn spürbar wird, welchen Wert der Schauspielberuf hat und warum wir uns für die Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen einsetzen, dann war es wieder die Mühe wert. Ein großer Dank geht an die vielen Schauspielkolleginnen und -kollegen, die als Organisatoren hinter den Kulissen, als Helfer und Unterstützer oder auch als Moderatoren und Laudatoren so viel Zeit, Spaß und Herz einbringen.“

Die Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2019 findet am 13. September im Berliner Zoo Palast statt. Zum Vorempfang treffen sich die Nominierten und Laudatorinnen und Laudatoren im Hotel am Steinplatz, die Aftershow-Party steigt im BIKINI BERLIN.

Audi City Berlin unterstützt erneut als Platinumpartner den DSP 2019. KAURI CAB fördert den Nachwuchspreis. Weitere Sponsoren und Förderer sind: GVL, Pad Concept, ver.di, BIKINI BERLIN, HEYMERADER, Senat Berlin, Hotel am Steinplatz und Teufel. Medienpartner sind: BUNTE, Blickpunkt:Film sowie casting network.

Über den DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS:
Der DEUTSCHE SCHAUSPIELPREIS wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspielerinnen und Schauspieler, zahlreicher Freunde und Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht wird.
https://www.schauspielpreis.com

Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 3.400 Schauspielerinnen und Schauspielern inzwischen die größte nationale Schauspielerorganisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbssituation der Künstlerinnen und Künstler berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.

Ensemblepreis für “Murer – Anatomie eines Prozesses”

Am 13. September wird im Berliner Zoo-Palast der Deutsche Schauspielpreis 2019 vergeben. Während am Abend noch die Nominierten in 8 Kategorien den Entscheidungen entgegenfiebern, u.a. dem von KAURI CAB fördert den Nachwuchspreis, steht der Gewinner des renommierten Ensemblepreises bereits fest.

 

Der Ensemblepreis geht an den österreichisch- luxemburgischem Kinofilm „Murer – Anatomie eines Prozesses“.

 

Die Auszeichnung erhält stellvertretend für das gesamte Team die Casterin Eva Roth. Eva Roth ist eine der meistbeschäftigten Casterinnen Österreichs und zeichnete etwa für die Besetzung der vielfach ausgezeichneten Serie „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (Gerhard Liebmann ist für seinen Beitrag in „M“ beim DSP in der Kategorie „Starker Auftritt“ nominiert) oder Josef Harders „Wilde Maus“ verantwortlich.

Die Jury des Deutschen Schauspielpreise, bestehend aus den Schauspielerinnen und Schauspielern Marcus Off, Aglaia Szyszkowitz, Katja Weitzenböck, Anne Weinknecht, Anton Rattinger, Sheri Hagen und Hans-Jochen Wagner begründet ihre Entscheidung so (Auszug): „Ein Gerichtssaal. Die Justiz, die Geschworenen, die Opfer, die Täter, die Presse, die Zuschauenden. Das ist das Ensemble von ‚Murer – Anatomie eines Prozesses’. Mit großer Ernsthaftigkeit, Authentizität und emotionaler Durchlässigkeit stellt es sich der Verantwortung gegenüber den Persönlichkeiten, die es vielsprachig spielt… Wir sehen Menschen, die kämpfen oder mit ihrem inneren Kampf berühren. Das zieht uns tief in die Geschichte hinein und ist mitunter schwer zu ertragen…

Gleichzeitig ist zu spüren, wie sich das Ensemble gegenseitig stützt, das Erzählen dieser ungeheuerlichen Geschichte gemeinsam annimmt. In dieser Gemeinsamkeit liegt die große, auch tröstliche Kraft dieses Ensembles.

Wir sind beeindruckt und inspiriert von dieser Leistung in einem wichtigen Film gegen das Vergessen.“

 

„Murer – Anatomie eines Prozesses“ erzählt die Geschichte des Prozesses gegen den angesehenen steirischen Politiker und Großbauern Franz Murer, der als einer der Hauptverantwortlichen für die Tötung der Juden in Vilnius zwischen 1941 und 1943 gilt. Aufgrund der juristischen Intervention von Simon Wiesenthal wird Murer 1962 dafür vor Gericht gestellt. Überlebende des Holocaust reisen an, um gegen ihn auszusagen. Trotz der erdrückenden Beweislage endet der Prozess 1963 mit einem Freispruch.

 

Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2019 findet am 13. September im Berliner Zoo Palast statt. Zum Vorempfang treffen sich die Nominierten und Laudatorinnen und Laudatoren im Hotel am Steinplatz, die Aftershow-Party steigt im BIKINI BERLIN.

 

Audi City Berlin unterstützt erneut als Platinumpartner den DSP 2019. KAURI CAB fördert denNachwuchspreis. Weitere Sponsoren und Förderer sind: GVL, Pad Concept, ver.di, BIKINI BERLIN, HEYMERADER, Senat Berlin, Hotel am Steinplatz und Teufel. Medienpartner sind: BUNTE, Blickpunkt:Film sowie casting network.

 

JFBB eröffnet

Gestern Abend wurde im Potsdamer Hans Otto Theater die 25. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg (8.-17. September) vor rund 500 Gästen feierlich eröffnet. Dror Zahavis Film CRESCENDO – #MAKEMUSICNOTWAR über ein israelisch-palästinensisches Jugendorchesters, das als Zeichen der Annäherung ins Leben gerufen wird, gab den Startschuss für zehn prall gefüllte Festivaltage mit mehr als 50 Filmen und 60 Gästen, mit Einführungen, Talks und Diskussionen an insgesamt 14 Spielorten in Berlin und Brandenburg.

 

Unter den Gästen am Sonntagabend waren das CRESCENDO-Filmteam mit Regisseur Dror Zahavi, den Schauspieler*innen Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Bibiane Beglau sowie Produzentin Dr. Alice Brauner. Weitere Gäste waren der Brandenburger Staatssekretär Thomas Kralinski, Christian Gaebler (Chef der Senatskanzlei Berlin), Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern), der Sänger und Musiker Max Raabe, die Autorin Adriana Altaras, die Schauspieler*innen Susan Sideropoulos, Sila Sahin, Harald Schrott, Frank Leo Schröder und viele mehr.

 

Celebration! Ein Vierteljahrhundert Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg als Buch

 

Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) ist das größte Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland und feiert in diesem Jahr unter dem Motto „Celebration!“ sein 25-jähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren wurden beim JFBB insgesamt rund 720 Filme aus 47 Ländern gezeigt. Anlässlich des Jubiläums publiziert das JFBB dank der Unterstützung durch das Auswärtige Amt die Sonderpublikation „Celebration!“ mit Beiträgen und Fotos aus 25 bunten und spannenden Festivaljahren. Das Buch wird im Rahmen des Festivals am 10. September um 19 Uhr im Delphi Lux Kino vorgestellt.

 

Umfassendes Programm mit spannenden Gästen

 

Die Besucher*innen des diesjährigen JFBB erwartet ein umfassendes Programm mit Spielfilmen, Kurzfilmen, Dokumentationen einer Serie, zahlreichen Premieren und vielen spannenden Gästen.

 

Erwartet werden unter anderem die Schauspieler*innen Eva Mattes („Papier-Brigade: Die Shoah und die Bücher von Vilna“), Hanna Schygulla („Abrahams Gold“), Kara Schröder („Frau Stern“), die Regisseur*innen Michal Aviad („Working Woman“),Aäläm-Wärque Davidian („Fig Tree“), Avner Faingulernt („In the Desert“), Lex Gillespie („The Mamboniks“), Michael Idov („The Humorist“), Anna Konik („Under a placid sky“), Yair Lev („You Only Die Twice“), Ulrike Ottinger („Exil Shanghai“), Davis Simanis („The Mover“), Shawn Snyder („To Dust“), Michael Verhoeven („Menschliches Versagen“), Daniel Wachsmann („Acre Dreams“), Yolande Zauberman („M“), die Autorinnen Eva Lezzi, Adriana Altaras und viele mehr.

 

Die Bandbreite im Jubiläumsjahr des Festivals ist sehr breit gefächert und umspannt historische, politische, religiöse und gesellschaftliche Themen: Sei es ein authentisches Drama über eine jüdische Familie in Äthiopien, eine überdrehte Comedy-Serie über ein schwules US-Paar und seinen Adoptivsohn, die Geschichte jüdischer Tanzbegeisterter im Mambofieber, das turbulente WG-Leben palästinensischer Frauen, eine Mutter, die sich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz wehrt, eine Tragikomödie über einen orthodoxen Witwer, eine Hommage an Produzent Artur Brauner und viele weitere Highlights.

 

Ausgewählte Highlights aus dem Programm des 25. JFBB

Hommage an Artur Brauner (1918-2019): MORITURI, Regie: Eugen York

Spielfilm, DE 1947/48, deu OF, 09.09. 18 Uhr, Eva Lichtspiele. Der zweite Film Artur Brauners und einer der ersten Filme, die sich mit dem Holocaust auseinandersetzten.

 

M, Regie: Yolande Zauberman

Dokumentarfilm, Berliner Premiere, IL/FR 2018, heb OmeU, 11.09., 19 Uhr, Hackesche Höfe Kino. Yolande Zaubermans ausgezeichneter Film über sexuellen Missbrauch in einer orthodoxen Gemeinde zeigt das Problem als globales Thema.

 

THE BAR MITZVAH, Regie Eytan Fox

Serie, Deutschlandpremiere, heb OmeU, 11.09., 21 Uhr, Delphi LUX. Herrlich überdrehte Comedy über ein schwules US-Paar, das mit Adoptivsohn zur Bar Mitzvah-Feier nach Israel kommt und in die Arme einer durchgeknallten „Reiseführerin“ gerät

 

FIG TREE, Regie: Aäläm-Wärque Davidian

Israel 2018, Spielfilm, Deutschlandpremiere, aramäisch/hebräisch mit eng. UT, 12.09., 19 Uhr, Delphi LUX. Authentisches, bewegendes Drama über eine jüdische Familie in Äthiopien, die vor dem Bürgerkrieg nach Israel fliehen will und ein junges Mädchen, das alles versucht, um ihre Jugendliebe zu retten.

 

NO PROMISED LAND, Regie: Raphael Bondy

CH 2019, Spielfilm, Deutschlandpremiere, eng/heb OmeU, 10.09., 17.30 Uhr, fsk. Vor dem Hintergrund landesweiter Demonstrationen kämpfen junge äthiopische Jüdinnen und Juden für ihre Rechte.

 

THE MAMBONIKS, Regie: Lex Gillespie

US 2019, Dokumentarfilm, Europapremiere, eng OF, 13.09., 19 Uhr, Hackesche Höfe Kino, 17.09., 20 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain. Mitreißend erzählt THE MAMBONIKS die Geschichte jüdischer Tanzbegeisterter in den USA, die in den 1950er Jahren das kubanische Mambo-Fieber an die Ostküste brachten.

 

THE LAST RESORT, Regie: Dennis Scholl und Kareem Tabsch

USA 2018, Dokumentarfilm, Europapremiere, eng OF, 13.09., 18 Uhr, Filmkunst 66. Die Fotografen Andy Sweet und Gary Monroe fotografierten 10 Jahre lang in der jüdischen Community von Miami und haben mit ihrem fotografischen Werk, den jüdischen Bewohner*innen und Besucher*innen ein Denkmal gesetzt.

 

TO DUST, Regie: Shawn Snyder

USA 2018, Spielfilm, Deutsche Festivalpremiere, eng. OF, 14.09., 21 Uhr, Delphi LUX, 15.09., 20 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain. In dieser makabren und zutiefst menschlichen Tragikomödie sucht ein orthodoxer Witwer (Géza Röhrig, SON OF SAUL) nach dem Tod seiner Frau nach letzten Antworten.

 

IN BETWEEN, Regie: Maysaloun Hamoud

IL/FR 2016, Spielfilm, ara/heb OmeU, 13.09., 19 Uhr, City Kino Wedding, 14.09., 18 Uhr, Filmkunst 66. WG-Leben in Tel Aviv: Drei palästinensische Frauen meistern ihr turbulentes Leben zwischen Tradition und Freiheit.

 

WORKING WOMAN, Regie: Michal Aviad

IL 2018, Spielfilm, Deutschlandpremiere, heb OmeU, 15.09., 20 Uhr, Delphi LUX. Orna, berufstätig und Mutter dreier Kinder, wehrt sich gegen sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz.

 

ABRAHAMS GOLD, Regie: Jörg Graser

DE 1989, Spielfilm, deu OF, 14.09., 18 Uhr, Filmkunst 66. Ausweglosigkeit der Vergangenheitsbewältigung – moralisches Heimatfilm-Drama um ehemaligen KZ-Wärter

 

Die Gershon-Klein-Filmpreise

Mit insgesamt 7.000 € sind die Gershon-Klein-Filmpreise dotiert, die im Rahmen des JFBB vergeben werden. Gestiftet von der Familie Klein werden sie an erfolgreiche Filmregisseur*innen verliehen. Der Preis für den „Besten Spielfilm“ (dotiert mit 3.000 Euro) vergibt eine Jury aus vier international anerkannten FilmkritikerinnenHannah Pilarczyk, Marlyn Vinig, Kira Taszman und Jenni Zylka. Ein Ehrengremium bestehend aus Rabbinerin Gesa Ederberg und Rabbiner Nils Ederberg vergibt die „Empfehlung für den besten deutschen Film mit jüdischer Thematik“ (dotiert mit 2.000 Euro). Der „Publikums-Regiepreis“ (dotiert mit 2.000 Euro) wird von der Hörerjury von radioeins bestimmt.

 

Das gesamte Programm finden Sie unter www.jfbb.de

 

Folgen Sie dem JFBB auf Facebook: www.facebook.com/jffberlin

 

Neun Tage Vielfalt bei der bauhauswoche berlin

Berlin feierte mit der bauhauswoche berlin in der vergangenen Woche das 100-jährige Gründungsjubiläum, einer der bis heute bedeutendsten Kunst- und Designschulen der Welt und 10.000 Besucher*innen feierten mit.

 

Herzstück und Ausgangspunkt der bauhauswoche berlin war das Festivalzentrumauf der Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes. Das bauhaus reuse, ein gläserner Pavillon aus wiederverwendeten Fensterelementen des Bauhausgebäudes in Dessau, beheimatete die täglichen und stets gut besuchten Vorträgeund Workshops, Symposien, Radioabende, Buchvorstellungen, Filmscreenings,Performances und künstlerische Interventionen. Ein Highlight war die Eröffnung am 30. August, bei der die zahlreich erschienenen neugierigen Besucher*innen die Mittelinsel für sich entdeckten. Die große „Charleston & Swing“ Abschlussparty gestern Abend verließen viele als neue Bauhaus-Fans. Das bauhaus reuse  bleibt auch nach Abschluss der bauhauswoche berlin in Nutzung, denn die zukunftsgeraeusche GbR und der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf betreiben den Pavillon als Stadtlabor weiter.

 

Zum umfangreichen Festivalprogramm gehörte auch eine Schaufensterausstellung aus 16 Bildcollagen in Ladengeschäften in der Kantstraße, um den Savignyplatz und in der Potsdamer Straße. Nach Aussage vieler Ladenbetreiber stießen die Bilder, die vom Leben und Lernen am Bauhaus, von den Werkstätten, von Designideen und Produkten aber auch von den drei Direktoren Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe erzählen, auf großes Interesse und zahlreiche Nachfragen sowohl bei Kunden als auch bei Passanten. Bei den dazu angebotenen Führungen konnten Interessierte noch tiefer in die künstlerische Auseinandersetzung mit der Bauhausgeschichte einsteigen.

 

Die Filmreihe Bauhaus und Film lockte zahlreiche Cineasten zum Open-Air-Kino mit spannenden Filmgesprächen in den spätsommerlichen Garten des Palais Podewil. Die Zuschauer*innen sahen in der von Filmproduzent Joachim von Vietinghoff und Christina M. Schachtschabel kuratierten Reihe sehr unterschiedliche Bezüge zu den Ideen und Visionen des Bauhauses auf der großen Leinwand. Bauhaus und Film präsentierte an sechs Abenden in einmaliger Atmosphäre Filme aus den frühen Jahren des Kinos bis zu noch nicht ausgestrahlten hochaktuellen TV-Produktionen.

Sportlich wurde es bei der Velonotte. Mehrere hundert Fahrradfahrer*innen nahmen am vergangenen Samstag an der abendlichen Architektur-Entdeckungsfahrt unter dem Motto „Bauhaus ABC“ teil. Sie führte unter der Leitung von Architekt*innen und Historiker*innen auf einer 16 Kilometer langen Tour zur Neuen Nationalgalerie, dann zum Hansaviertel und über den Ernst-Reuter-Platz zur Gustav Adolf Kirche bis zur Siemensstadt; jeweils ausgewählte Orte des Bauhauses und der Moderne während gleichzeitig erstaunliches über die Avantgarde-Schule, die Bauherren der Zeit und ihre Erben zu erfahren war.

 

Das Ende der bauhauswoche berlin ist aber längst noch nicht das Ende der Feierlichkeiten zu 100 Jahre Bauhaus. So eröffnete am Donnerstag die Jubiläumsausstellung original bauhaus des Bauhaus-Archivs / Museum für Gestaltungin der Berlinischen Galerie mit über 3.000 Besucher*innen. Wie der Ausstellungstitel bereits verrät, zeigt die Ausstellung Bauhaus-Originale – berühmte, bekannte und vergessene – und erzählt die Geschichten hinter den Exponaten. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Januar 2020.

 

Die bauhauswoche berlin ist Teil der bundesweiten Aktivitäten unter dem Dach von 100 jahre bauhaus und nähert sich gemeinsam mit zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen, Museen und Projekten unter der Überschrift 100 jahre bauhaus in berlin dem Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven.


Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa verantwortet Kulturprojekte Berlin die Koordination und Kommunikation von 100 jahre bauhaus in berlin und organisiert die bauhauswoche berlin 2019.
Medienpartner sind Berliner Morgenpost, radioeins, tip berlin, ZITTY und AskHelmut.

 

Weitere Informationen

bauhaus100.berlin/de/bauhauswoche
bauhaus100.de/programm
facebook.com/bauhauswocheberlin

Über 40.000 Besucher bei der Langen Nacht 2019

Die Lange Nacht der Museen war in diesem Jahr überaus erfolgreich. Über 40.000 Besucher*innen folgten der Einladung der 75 an der 39. Ausgabe beteiligten Berliner Museen. „Zusammen macht eine solche Veranstaltung nicht nur mehr Spaß, sie ist auch erfolgreicher“, so Moritz van Dülmen, Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin, über die Gemeinschaftsleistung der Berliner Museen in Zusammenarbeit mit seinem Haus.

 

Kultursenator Klaus Lederer gab auf der imposanten Freitreppe der James-Simon-Galerie um 18 Uhr bei strahlendem Sonnenschein den Startschuss. Anschließend diente die Treppe als Bühne für die Tänzer*innen des Landesjugendballetts der Staatlichen Ballettschule Berlin. Sie tanzten zu den Klängen von Karl Jenkins‘ berühmter Streichersuite „Palladio“, gespielt vom Kammerensemble des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach.

 

Dann strömten die Besucher*innen in die Häuser auf der Museumsinsel. 9.700 Besucher*innen wollten die Nofretete im Neuen Museum sehen, 6.600 das Ischtartor im Pergamonmuseum, 6.000 das Pergamon-Panorama von Yadegar Asisi.

 

Meist besuchtes Haus war erneut das Museum für Naturkunde Berlin. 10.500 Besucher*innen erkundeten die gigantischen Dinosaurierskelette, seltenen Steine und uralten Meteoriten. Großen Andrang gab es auch wieder im Deutschen Spionagemuseum (8.500), Deutschen Historischen Museum (8.300) und Deutschen Technikmuseum (6.900). Auch die erstmalig teilnehmenden Häuser weckten großes Interesse: das PalaisPopulaire (2.200) im ehemaligen Prinzessinnenpalais feierte in einer großen Ausstellung den „Summer of Love“ 1967, und in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (2.300) drehte sich in dieser Nacht alles um Buchstaben. Aber auch kleinere Häuser hatten großen Zulauf, wie das Anne Frank Zentrum, dessen neue Dauerausstellung über 1.000 Besucher*innen anzog. 

 

Zu einem der inhaltlichen Schwerpunkte der 39. Langen Nacht wurde das weltweit gefeierte 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses, sei es mit VR-Erlebnissen, die durch die Säle des Dessauer Bauhauses führten, oder etwas realer „Bauhaus zum Anfassen“, bei dem im Kulturforum Bauhaus-Möbelklassiker auf Bequemlichkeit und Ästhetik geprüft werden konnten. Auch im Bauhaus-Fieber: die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin, die eine Sonderausstellung zum Thema präsentierte.

 

Die Aktivitäten rund um das Bauhaus-Jubiläum läuteten die bauhauswoche berlin ein, mit der die Stadt noch bis zum 8. September das Jubiläum begeht. Geboten werden zahlreiche Lesungen, Filmvorführungen, Radiolounges, Vorträge, Workshops und eine Party im Festivalzentrum im bauhaus reuse auf dem Ernst-Reuter-Platz, eine Schaufensterausstellung, Yoga auf ausgesuchten Dachterrassen der Stadt und eine Velonotte durch Berlin.

 

Die nächste Lange Nacht der Museen findet am 29. August 2020 statt.

 

Die Lange Nacht der Museen ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Museen mit der Kulturprojekte Berlin GmbH. Die Lange Nacht der Museen wird unterstützt von der Berliner Sparkasse, UBER Deutschland und JUMP by Uber, AMERON Berlin ABION Spreebogen, von BVG, S-Bahn Berlin und Mihai. Medienpartner: Berliner Zeitung, taz, rbb 88.8, rbb Kultur, tip Berlin, ZITTY, ExBerliner, Yorck Kinogruppe und HIMBEER.

 

Wir danken der Wall GmbH, Mit Vergnügen Berlin, Ask Helmut, Byte FM, Landesjugendballett Berlin, Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach, Tiny Foundation, Digital in Berlin, Claire Chen, Neue Heimat, Berliner Brandstifter.

 

Aktuelle Informationen erhalten Sie außerdem hier:
Newsletter: www.lange-nacht-der-museen.de/de/newsletter
Facebook: www.facebook.com/LNDMberlin
Twitter: @lndmberlin / #LNDMberlin
Instagram: @lndmberlin / #LNDMberlin

Schulfilmreihen der AG Kino – Gilde gehen in ihre neue Saison

Seit vielen Jahren gehören Cinéfête und BRITFILMS zum Lehrplan Tausender deutscher Lehrer*innen und ihrer Schulklassen. Zwischen dem 1. September 2019 und dem 31. Juli 2020 findet ihre neue Saison statt. Ihr Ziel ist, Schüler*innen zwischen 6 und 18 Jahren internationale Filmkunst in zwei der wichtigsten Fremdsprachen nahe zu bringen und den Unterricht an den Kulturort Kino zu verlegen.

 

Organisiert von der AG Kino – Gilde in Kooperation mit dem Institut Français sowie der Französischen Botschaft in Deutschland kann die Cinéfête auf eine 20 Jahre lange Tradition zurückblicken. Im kommenden Jahrgang warten erneut spannende, lustige und aufregende Filme auf das junge Publikum. Darunter ​WALLAY​, die Geschichte eines Migrantensohns, der seine Wurzeln entdeckt, der bezaubernde neue Animationsfilm des Regisseurs Michel Ocelot ​DILILI À PARIS und das zeitgenössische Familiendrama ​AMANDA​, das bei den Filmfestspielen in Venedig 2018 zu den Geheimtipps zählte.

 

Die 13. BRITFILMS-Staffel setzt sich mit den Erwartungen auseinander, die die Gesellschaft ans Individuum hat, sei es auf Grund von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Aussehen. Dafür wurden einige Filmhighlights der letzten Jahre ausgewählt, die erstmals in Deutschland im Kino zu sehen sein werden. Filme wie ​MID90S​, ​GOD HELP THE GIRL und ​KIDS IN LOVEerzählen von den großen Fragen und Sorgen junger Leben, dem Drang nach Orientierung in einer turbulenten Welt und nicht zuletzt von der unvergleichlichen Kraft von Freundschaft und Gemeinsamkeit.

 

Wie gewohnt wird es für jeden Film ausführliches pädagogisches Zusatzmaterial geben, das die Vor- und Nachbereitung im Unterricht strukturiert. Neu ist in diesem Jahr die Möglichkeit für Lehrer*innen, direkt auf den Webseiten der Schulfilmreihen Termine in ihren Wunschkinos anzufragen.

 

Beide Reihen sind für alle deutschen Kinos einsetzbar und eignen sich perfekt zum Einstieg oder zur Vertiefung von Schulkinoarbeit.

Weitere Informationen zu Programm und Organisation:

www.cinefete.de​ / ​www.britfilms.de

 

Ansprechpartner:
Timo Löhndorf
030 257 608 44
loehndorf@agkino.de

CICAE fordert von Festivals einheitliche Regeln

Herausbringung im Kino muss Bedingung für Wettbewerbsteilnahme sein!

 

Festivals nehmen eine wichtige Rolle für Sichtbarkeit des Mediums Film ein. Sie kuratieren die Vielfalt globalen Filmschaffens. In ihren Wettbewerben bekommen kleine, bisher ungehörte Stimmen die gleiche große Bühne wie etablierte Werke von großen Namen.

 

“Die Wettbewerbe von Filmfestivals sollten ein fairer Ort für alle Arten von Film sein, ganz besonders wenn sie mit öffentlichen Geldern gefördert werden“, so Christian Bräuer, Präsident der CICAE. „Es ist schwer nachvollziehbar, warum Big Tech-Unternehmen von den gleichen Regeln freigestellt werden sollen, denen Studios, Produzent*innen und Kinos seit Jahrzehnten folgen. Ganz besonders beunruhigt es uns, dass das Filmfestival Venedig vorbehaltlos einen Streamingdienst umgarnt, dessen Ziel von seinen eigenen Partnern als ‚Weltherrschaft‘ beschrieben wird.“

 

Die besondere Stellung von Filmfestivals in der Welt bringt eine ganz eigene Verantwortung mit sich. Denn wenn es Festivals gelingt, im Programm die richtigen Impulse zu setzen, ermöglichen sie Filmen ein langes Leben und eine vielfältige Wahrnehmung weit über den Premierenabend hinaus – sie verteidigen damit auch das Filmschaffen in bedrohlichen Zeiten.

 

Die globale Filmindustrie verändert sich dramatisch. Seit einigen Jahren findet eine Konzentration von Marktmacht statt, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat. Es liegt im Interesse von uns allen, die Vielfalt des Filmschaffens zu erhalten. Wenn wenige Großkonzerne die Art und Weise dominieren, wie Filme gemacht und gesehen werden, verlieren wir alle als Publikum. Die „Diktatur des Algorithmus“, wie Alejandro G. Iñárritu sie unlängst in einem Interview nannte, ist eine reale Gefahr für kulturelle Vielfalt.

 

Um Vielfalt für die Produktion und Rezeption von Filmen zu erhalten, müssen Festivals klare und einheitliche Regeln für große und kleine Player gleichermaßen schaffen und auf deren Einhaltung drängen.

 

„Eine dieser Regeln muss das Bestehen auf einer ordentlichen Kinoauswertung für alle Filme in Wettbewerben sein. Kino ist nicht nur aus technischen Gründen der beste Ort, um einen Film zu erleben. Das Kino ermöglicht Filmen, aus vielfältigen Perspektiven vermarktet, gesehen und diskutiert zu werden“, so Christian Bräuer.

 

Kinos sind kulturelle Herzkammern für ihr Publikum vor Ort. Sie ermöglichen es Menschen, einen Film gemeinsam zu erleben, zu besprechen und zu diskutieren. Ob ein kleiner Filmclub oder ein prestigeträchtiges Arthouse-Kino: sie geben Filmen eine in der echten Welt verwurzelte, unerreichte Form von Sichtbarkeit und machen sie allen zugänglich, unabhängig von einem Abonnementstatus. Auf Plattformen allein verschwinden Filme, die vom Algorithmus als nicht nützlich eingestuft werden, schnell von der Bildfläche.

 

Dabei geht es gar nicht darum, Streaming an sich auszuschließen. Streaming ist eine großartige Art und Weise, Filme und Serien in die eigenen vier Wände bringen, auch wenn es natürlich kein Vergleich zum gemeinsamen Kinoerlebnis bietet. „Wir freuen uns über jedes Streaming-Unternehmen, das seinen Filmen einen echten Kinostart ermöglichen will“, so Christian Bräuer. „Aber jede neue Partnerschaft muss auf den gleichen Werten basieren, wie sie die Kinos mit großen Studios sowie unabhängigen Filmschaffenden und Verleihern über Jahrzehnte aufgebaut haben.“

 

Festivals sollten zudem klare Regeln und Ziele setzen, um die Vielfalt ihres Programms zu erhöhen. Die CICAE fordert deshalb alle Filmfestivals auf, nicht nur den „50×50 by 2020 Pledge“ für Geschlechtergerechtigkeit zu unterzeichnen, sondern auch konstant zu hinterfragen, ob genug für dessen Einhaltung getan wird. Worte allein reichen nicht, wenn keine Taten folgen. Es ist beschämend, wenn Festivalsektionen mehr Filme vom gleichen Streaming-Unternehmen ins Programm aufnehmen, als von weiblichen Regisseurinnen.

 

Der Internationale Arthouse Verband CICAE ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von Filmtheatern, mit dem Ziel, kulturelle Vielfalt im Kino und bei Festivals zu stärken. Er wurde 1955 von den nationalen Verbänden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz gegründet. Heute zählt er mehr als 2.000 Mitglieder und 4.000 Leinwände in 44 Ländern. Er vertritt 9 nationale und regionale Verbände, 61 Einzelkinos, 14 Fesativals und 4 außerordentliche Mitglieder.

Dr. Christian Bräuer ist Präsident der CICAE, Vorsitzender des deutschen Arthouse-Verbands AG Kino – Gilde und Geschäftsführer der Yorck Kinogruppe, die in Berlin 14 Filmkunsttheater und eine Freiluftkino betreibt.  

DSP gibt weitere Preisträger*innen bekannt

Theaterpreis an Angela Winkler
Synchronpreis „Die Stimme“ an Christin Marquitan
Fairnesspreis an die Serie „Dr. Klein“
Ehrenpreis Inspiration an Helga Trüpel

 

Am 13. September werden im Berliner Zoo Palast die Deutschen Schauspielpreise (DSP) vergeben. Neben acht Kategorien, für die die Mitglieder des Bundesverbands Schauspiel BFFS die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmen, und die erst am Abend der Verleihung verkündet werden, gibt es weitere Spezialkategorien, deren Gewinnerinnen und Gewinner bereits feststehen. Darunter gleich drei in diesem Jahr neu eingeführte Preise.

 

Den erstmalig im Rahmen des DSP vergebenen Theaterpreis des DSP erhält die Schauspielerin Angela Winkler. Als Pate des Theaterpreises vergibt der Schauspieler und Präsident der Deutschen Filmakademie Ulrich Matthes in diesem Jahr den Preis. Der vom BFFS-Vorstand ausgesuchte Pate wechselt jährlich und zeichnet aus seiner persönlichen Sicht heraus eine Kollegin oder einen Kollegen aus, die oder der ihm ein besonderes, nachhaltig inspirierendes Theatererlebnis beschert hat. Ulrich Matthes zu seiner Preisträgerin: „Angela Winkler ist als Irina, die jüngste der ‚Drei Schwestern’ im Deutschen Theater das freie Radikal dieser Aufführung. Alterslos, jung im Herzen, leuchtend von Erfahrung“.

Angela Winkler ist einer der großen Stars der deutschsprachigen Bühne. Sie feierte ihre ersten großen Erfolge beim Film – mit der Hauptrolle in Volker Schlöndorffs „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ oder als Mutter von Oskar Matzerath in „Die Blechtrommel“. Ihre künstlerische Heimat aber ist die Bühne, auf der sie u.a. in Berlin am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater und an der Schaubühne und in Wien am Burgtheater Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert.
 
Ebenfalls neu im Preisreigen des DSP ist der Synchronpreis „Die Stimme“. Nachdem der BFFS sich im letzten Jahr mit dem InteressenVerband Synchronschauspieler zusammenschloss, wird nun der Deutsche Schauspielpreis um den Spezialpreis für Synchron ergänzt. Aus Vorschlägen der in der Sektion ‚Sprache’ des BFFS organisierten Sprecherinnen und Sprecher hat die aus Beate Gerlach, Hilke Flickenschildt, Maria Koschny, Frank Röth und Patrick Baehr bestehende Jury erstmalig ‚Die Stimme’ vergeben. Die erste ‚Stimme’  geht an die Synchronschauspielerin Christin MarquitanTill Vögler, im BFFS Vorstand Repräsentant „Sprache/Synchron“: „Christin Marquitan ist eine ausgezeichnete Wahl, die die erste Jury für den neuen Synchronpreis „Die Stimme“ getroffen hat. Mit dem Preis vollziehen wir in einem weiteren Schritt den Zusammenschluss des BFFS mit dem InteressenVerband Synchronschauspiel – es ist schön, diesen Aspekt schauspielerischer Leistungen nunmehr im Rahmen des DSP würdigen zu können“.
 
Die Schauspielerin und Opernsängerin Christin Marquitan synchronisiert u.a. Salma Hayek, Monica Belluci, Sema Ormond, Famke Jansen oder Toni Colette.
 
Dritter neuer Preis des DSP ist der Deutsche Fairnesspreis, ein Gemeinschaftspreis des BFFS und der ver.di FilmUnion. Er würdigt jährlich eine Produktion, die auf preiswürdige Weise zu einem von den Vorständen der beiden Verbände festgelegten Thema zu gesellschaftlicher Fairness beitragen. Eine aus Mitgliedern der Filmverbände bestehende Jury (Simone Wagner (BFFS), Tina Fritsche (ver.di), Stephanie Maile (BVC), Sheri Hagen (PQF) und Christian Lex (VDD)), hat aus den Einreichungen für den Deutschen Fairnesspreis 2019 zum diesjährigen Thema Diversität die Serie „Dr. Klein“ ausgewählt. Aus der Begründung der Jury: „Als die Serie ‚Dr. Klein’ im Oktober 2014 in das bundesdeutsche TV-Programm hereinbrach, betrat sie ziemliches Neuland. Das Team um Headautor und Executive Producer Torsten Lenkeit hatte sich auf die Fahnen geschrieben, viel zu selten abgebildete Lebensbereiche ins Licht der abendlichen Aufmerksamkeit zu schieben. Hinter der titelgebenden, von Christine Urspruch gespielten, kleinwüchsigen Ärztin Klein, versammelten sich alle möglichen Ethnien, verschiedene Sexualpräferenzen, ein dementer Vater und viele mehr bislang im Fernsehen selten gezeigte Realitäten. Konzipiert für ein breites Publikum, setzte die Serie einen Umgang mit vielleicht sperrigen Themen voraus, wie er eigentlich sein sollte: Selbstverständlich. Von dieser Art selbstverständlicher Erzählungen der verschiedensten Facetten sind wir noch meilenweit entfernt – das zeigt sich nicht zuletzt angesichts der Lücke, die die Absetzung von Dr. Klein hinterlässt.“

 

Bereits eine Preisinstitution des DSP ist neben dem Ehrenpreis Lebenswerk, der dieses Jahr, wie vermeldet, an Christine Schorn geht, der Ehrenpreis Inspiration. Mit ihm zeichnet der Vorstand des BFFS eine Persönlichkeit oder Institution aus, die durch ihre Leistung in besonderer Weise die Schauspielkunst ermöglicht und gefördert hat. 2019 erhält die ehemalige EU-Parlamentarierin und Grünen-Politikerin Helga Trüpel die Ehrenauszeichnung des BFFS. Hans-Werner Meyer, Vorstand des BFFS und Mitausrichter des DSP: „Helga Trüpel hat sich als EU-Parlamentarierin kontinuierlich für die Modernisierung des Urheberrechts eingesetzt und sich weder von Manipulationsversuchen multinationaler Konzerne noch gezielten persönlichen Angriffen im Internet beirren lassen. Sie hat gezeigt, was parlamentarische Demokratie schaffen kann, wenn die gewählten Volksvertreter ihrem Gewissen folgen und Rückgrat beweisen.“ Die promovierte Literaturwissenschaftlerin gehörte dem Bremer Senat als Senatorin für Kultur und Ausländerintegration an und war Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft, zuletzt als Vizepräsidentin des Landtags. 2004 wurde Helga Trüpel in das Europäischen Parlament gewählt und vertrat Bremen dort als Abgeordnete bis zur letzten Europawahl, bei der sie nicht mehr kandidierte. Sie war zuletzt im Europaparlament stellvertretende Vorsitzende des Kultur und Bildungsausschusses und haushaltspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion.
 
Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2019 findet am 13. September im Berliner Zoo Palast statt. Zum Vorempfang treffen sich die Nominierten und Laudatorinnen und Laudatoren im Hotel am Steinplatz, die Aftershow-Party steigt im BIKINI BERLIN.
 
Audi City Berlin unterstützt erneut als Platinumpartner den DSP 2019. KAURI CAB fördert den Nachwuchspreis. Weitere Sponsoren und Förderer sind: GVL, Pad Concept, ver.di, BIKINI BERLIN, HEYMERADER, Senat Berlin, Hotel am Steinplatz und Teufel. Medienpartner sind: BUNTE, Blickpunkt:Film sowie casting network.
 
 
Über den Deutschen Schauspielpreis:
Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspielerinnen und Schauspieler, zahlreicher Freunde und Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht wird.
www.schauspielpreis.com
 
Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 3.400 Schauspielerinnen und Schauspielern inzwischen die größte nationale Schauspielerorganisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstlerinnen und Künstler berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.

19. Filmkunstmesse Leipzig: Kino bleibt relevant!

Vom 16. bis 20. September 2019 lädt die AG Kino – Gilde zur 19. Filmkunstmesse Leipzig ein. Erwartet werden wieder über 1.000 Fachbesucher, darunter Kinobetreiber, Verleiher, Förderer, Politiker, Journalisten und natürlich Filmemacher und Kreative, die ihre Werke vorstellen. Gezeigt werden 70 Arthouse Filme von 40 Verleihern in voller Länge im Passage Kino, der Schauburg und der Kinobar Prager Frühling. 14 verschiedene Seminar- und Workshopveranstaltungen beschäftigen sich mit aktuellen Branchenthemen.
 
Zur diesjähigen Filmkunstmesse sagt der Vorsitzende der AG Kino – Gilde e.V., Christian Bräuer:
„Wir wollen unserer Branche Unterstützung, Anregung und Ansporn sein, um den Herausforderungen in unserem sich rasch verändernden Markt mit bewährten wie innovativen Ansätzen begegnen zu können. Wir wollen auch mit den Partnern der anderen Gewerke ins Gespräch kommen und darüber debattieren, wo die Chancen liegen und wie unterstützende politische Rahmenbedingungen aussehen sollten. Und natürlich wollen wir das sehen, debattieren und feiern, worum es eigentlich geht: Filme, in all ihren Facetten!“
 
Filmprogramm 2019
Das Cannes Filmfestival ist mit neun Filmen besonders zahlreich vertreten: Unter anderem sind der Gewinner der Goldenen Palme PARASITES (R: Bong Joon-Ho, V: Koch Films), PORTRAIT OF A LADY ON FIRE (R: Céline Sciamma, V: Alamode Film), SORRY WE MISSED YOU (R: Ken Loach, V: NFP marketing & distribution), LES MISÉRABLES (R: Ladj Ly, V: Wild Bunch/Alamode) LITTLE JOE (R: Jessica Hausner , V: X-Verleih) und THE LIGHTHOUSE (R: Robert Eggers, V: Universal Pictures International) zu sehen. Darüber hinaus können sich Fachbesucher auf neue Arbeiten von Hermine Huntgeburth, Philipp Stölzl, Woody Allen, Tom Sommerlatte, Nick Broomfield, Eric Toledano & Olivier Nakache, Nicolas Varnier, Cédric Klapisch, Bill Condon freuen. Zahlreiche Gäste haben sich bereits angekündigt, darunter Erwin Wagenhofer (BUT BEAUTIFUL, V: Pandora), Jan-Ole Gerster (LARA, V: STUDIOCANAL), Norbert Lechner (ZWISCHEN UNS DIE MAUER, V: Alpenrepublik) und Karim Aïnouz (DIE SEHNSUCHT DER SCHWESTERN GUSMAO, V: Piffl Medien).
 
Den brancheninternen Teil der Filmkunstmesse eröffnet am 16.09. um 20:30 Uhr Richard Linklaters neue Komödie BERNADETTE (V: Universum Film) mit Cate Blanchett in der Hauptrolle. Das öffentliche Programm der Filmkunstmesse, die 1. Kinotage Leipzig, werden PARASITES (R: Bong Joon-Ho, V: Koch Films), PFERDE STEHLEN (R: Hans Petter Moland, V: MFA+ FilmDistribution) und  DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK (R: Rémi Bezançon, V: Neue Visionen) einläuten.
 
Seminare und Workshops:
Das Kino spielt auch im digitalen Zeitalter weiter eine wichtige Rolle, einerseits für die Präsentation von Filmen, aber auch als Kulturort mit gesellschaftlicher Relevanz. All diese Aspekte spiegeln sich in den Veranstaltungen der Filmkunstmesse wieder.
 
Auf dem politischen Panel diskutieren in diesem Jahr Simone Baumann (German Films), Christian Bräuer (AG Kino – Gilde), Jan-Ole Püschel (Abteilungsleiter bei der BKM), Mariette Rissenbeek (Berlinale) und Paul Steinschulte (Universal Germany). Sie werden darüber sprechen, wie Kino, Verleih, Festivals, Promotion und Förderung zusammengreifen müssen, um den Erfolg des Kinofilms in Deutschland  zu stärken.
 
Unter dem Motto „Kinoinvestitionen: Planen – Finanzieren – Realisieren“ werden Kinobetreiber mit Förderern ins Gespräch kommen. Wenn 2020 das Zukunftsprogramm Kino anläuft, gibt es neue Finanzierungsquellen für notwendige Investitionen. Doch die Förderlandschaft muss man als Praktiker erst einmal durchschauen. Auch die Kombination unterschiedlicher Finanzierungsmodule verlangt Kenntnis, Kreativität und konkrete Umsetzungsideen,. Zahlreiche Förderreferent*innen der Länder und der FFA haben ihr Kommen zugesagt.
 
Das Thema Marketing durchzieht die Filmkunstmesse wie ein roter Faden. Ein großer Workshop zur digitalen Kundenansprache wird nicht nur die derzeit auf dem Markt befindlichen Lösungen vorstellen. Gemeinsam mit den Betreibern wird erarbeitet, welche Erwartungen eigentlich an ein modernes Kundenmanagement gestellt werden sollten und was wirklich gebraucht wird, um mehr Menschen als regelmäßige Kunden zu gewinnen.
 
Der Dauerbrenner „Social Media Marketing“ wird unterteilt in eine „Einführung“ für alle, die sich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen verschaffen wollen sowie eine „Expertenrunde“ die tiefer in Kampagnen einsteigt.
 
Gemeinsam mit der AG Verleih werden wieder Ideen für das Filmmarketing und die Zusammenarbeit von Verleih und lokalen Kampagnen anhand von Beispielen präsentiert und besprochen.
 
Junges Kino:
Ums junge Publikum geht es vor allem in drei Veranstaltungen. Zum einen werden funktionierende  Praxisbeispiele vorgestellt, die zeigen, wie erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kino aussieht. Dabei spielen auch die Schulfilmreihen der AG Kino – Gilde Cinéfête und Britfilms eine Rolle. Die AG Kurzfilm wird medienpädagogische Konzepte für die ganz jungen Besucher vorstellen. Und schließlich bringt AG Kino Vorständin Petra Rockenfeller bei der Präsentation der Kinder und Jugendfilmszene Kinobetreiber und Kinderfilmfestivals zusammen, um über Chancen der Zusammenarbeit zu sprechen.
 
Kino.natürlich
Im Abschlussworkshop des vom Umweltbundesamt geförderten Projektes werden wir das bisher Erreichte darstellen. Förderoptionen vorstellen und einen Ausblick geben.
Als Referenzkinos berichten: 
Casablanca Nürnberg,  Matthias Damm
Nachhaltigkeit bei der Yorck Kinogruppe, Lucie Morvan
Klimabilanz im Kinobetrieb und Status Quo in Hessen, Alexandra von Winning für das Filmbüro Hessen
 
added content = added value
In Sachen alternativ content sschlummert in Deutschland noch einiges Potential. Gemeinsam mit der Event Cinema Association  (ECA) werden erstmals bei der Filmkunstmesse von verschiedenen Verleihern neue Formate vorgestellt. Jan Runge (Vorstand der ECA) wird aber auch Zahlen und Fakten rund um alternativ content in Europa präsentieren. Technikanbieter erklären schließlich die Voraussetzungen für erfolgreiche Live-Screenings.
 
CICAE
Der internationale Arthouse Verband CICAE wird zum ersten Mal eine internationale Runde von Kinobetreibern zusammenbringen. Ein Blick über den Tellerrand birgt die Chance, andere Ansätze in der Programmarbeit oder beim Marketing kennen zu lernen.
 
4. Europäischer Kinotag
Die Eventisierung macht auch vor dem Kino nicht halt. Am Beispiel des Europäischen Kinotages werden Ideen und Konzepte erarbeitet, wie man mit relativ einfachen Mitteln aus einem „ganz normalen Tag“ im Kino einen „Kinotag“ machen kann.
 
Zum ersten Mal: Öffentliche Panel Diskussion im Kino
Mittwoch, 18.09.2019 um 19:00 Uhr im Passage Kino.
Wie politisch ist Kino heute? Welche Rolle spielt der Ort Kino für öffentliche Debatten?
Filme können polarisieren und politisch sein.  Mit seinem Filmprogramm kann ein Kino deshalb auch Stellung beziehen und zur Diskussion anregen. In einer Zeit, in der viele Debatten in sozialen Medien geführt werden, nimmt das Kino als „analoger“, öffentlicher Raum eine besondere Stellung ein. Wie haben die sozialen Medien die Gesprächskultur im öffentlichen Raum Kino verändert? Was erwarten die Besucher von ihrem Kino? Und wie gehen Kinos damit um, plötzlich im Mittelpunkt einer Debatte zu stehen und welche Auswirkung hat das alles auf das Filmprogramm?
Es diskutieren: Karin Leicher, Kinobetreiberin aus HachenburgMaret Wolff, Kinobetreiberin aus ChemnitzNhi Le, Kulturkritikerin, Bloggerin. Moderation: Dr. Ringo Rösener (Filmemacher und Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaften, Universität Leipzig)
 
Verleihung der Gilde Filmpreise im Täubchenthal Leipzig
Donnerstag, 19.09.2019
Zum 42. Mal vergeben die deutschen Programmkinobetreiber bei einer großen Gala die Gilde Filmpreise in den Kategorien „Bester Spielfilm (national und international)“, „Bester Dokumentarfilm“, „Bester Kinder und Bester Jugendfilm“. Zudem wird der Publikumspreis der Kinotage Leipzig und der Preis der Jugendjury vergeben.
 
Jugendjury:
Zum ersten Mal arbeitet die AG Kino – Gilde mit der Filmbewertungsstelle FBW zusammen und lädt fünf Jugendliche aus ganz Deutschland für fünf Tage nach Leipzig ein, um dort Filme zu sichten und einen eigenen Preis zu vergeben, der im Rahmen der Gilde Filmpreisverleihung vergeben wird.
 
Mit der Jugfendjury, wie auch mit der dauerhaften Verleihung eines Gilde Filmpreises für den besten Jugendfilm (vergangenes Jahr DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT), will die Filmkunstmesse das jüngere Publikum ansprechen. Auch wenn sie nicht immer in die Zielgruppe vermarktet werden, sind Arthouse Filme und ihre Themen vielfältig, spannend, gesellschaftlich relevant und so auch für die nächste Generation von Filmbegeisterten attraktiv.
 
Kurzfilme: SHORT TIGER
In Zusammenarbeit mit der AG Kurzfilm und der FFA werden die fünf Gewinnerfilme des Short Tiger Awards jeweils vor einem Film im öffentlichen Programm gezeigt. Die Filme sind maximal fünf Minuten lang und sollen so in ihrem „natürlichen Element“ als Vorfilm zu erleben sein.

European Film Market schafft „EFM Landmark“

Was haben Auckland, Barcelona, Bayern, Finnisch Lappland, Jordanien, Krakau, Lwiw, New York, Oslo, Ruanda, Sardinien, Schottland, Split-Dalmatien, Valparaíso, Wladiwostok, Westkap und Zürich sowie fast 300 andere Städte, Länder und Regionen mit dem Raum Berlin-Brandenburg gemeinsam? Sie alle verfügen über aktive regionale Film Commissions.

 

Innerhalb der letzten 20 Jahre haben sich Film Commissions zunehmend als wichtige Partner für Produzent*innen etabliert und sind zu einem entscheidenden Faktor in der internationalen Filmindustrie geworden. Lokale Expert*innen unterstützen Filmschaffende bei der Planung ihrer Film– oder Serienprojekte, sei es bei der Suche nach dem idealen Drehort oder bei Fragen zu Finanzierung, Koproduktion und Drehmöglichkeiten.

 

Im Jahr 2005 wurde zu diesem Zweck das European Film Commission Network (EUFCN) gegründet. In Kooperation mit dem EUFCN bietet der European Film Market nun mit „EFM Landmark“ (24.-25. Februar 2020) eine neue Plattform, um Produzent*innen und Vertreter*innen von Film Commissions besser zu vernetzen.

 

Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung im und um den Gropius Bau sowie im Berliner Abgeordnetenhaus, wo auch der Berlinale Co-Production Market stattfindet, bietet „EFM Landmark“ Möglichkeiten für den direkten Austausch und die Kontaktvermittlung.

 

Im Fokus stehen dabei zahlreiche Informationsangebote zu neuesten Trends und verschiedenen Themen wie Steuervorteilen und Änderungen bei der Förderung von Koproduktionen. Darüber hinaus werden Produzent*innen, die noch den passenden Drehort für ihre Filme oder Serien suchen, die besten Locations präsentiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt von „EFM Landmark“ ist ein Matchmaking-Angebot.

 

Für die Teilnahme an „EFM Landmark“ ist – wie für alle Events des EFM – ein Market Bagde erforderlich.

 

„‚EFM Landmark‘ bietet eine zusätzliche Plattform für die wachsende Zahl der Produzent*innen beim EFM. Neben der Möglichkeit, sich unter der Woche an den Ständen persönlich mit den Vertreter*innen der Film Commissions zu treffen, liefern die ‚EFM Landmark‘-Veranstaltungen den Produzent*innen und Film Commissions in zwei Tagen einen Überblick darüber, welche Trends und Veränderungen es in der Filmbranche gibt, wer neu dabei ist, wie sich Produktionsvorbereitungen an den richtigen Drehorten beschleunigen und Kooperationen anbahnen lassen“, kündigt EFM-Direktor Matthijs Wouter Knol an.

 

Truls Kontny, Präsident des EUFCN, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit mit dem EFM. Für unseren Verband und für alle europäischen Film Commissions ist diese Kollaboration von großer Bedeutung. Sie bietet eine großartige Gelegenheit, unseren Fachleuten und ihren Angeboten in den jeweiligen Gebieten mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Es ist extrem wichtig, in einem so großen internationalen Markt einen eigenen Ort zu haben, an dem Branchenvertreter*innen unsere Film Commissions treffen und mehr über unsere Aktivitäten erfahren können. Darüber hinaus ist dieser Ort auch perfekt für die Verleihung unseres dritten European Location Awards – eine Auszeichnung, die das EUFCN jedes Jahr an die beste europäische Location in einem Film oder einer Serie vergibt.“

 

Die Vorbereitungen für „EFM Landmark“ beginnen am 1. Oktober 2019.

 

Weitere Informationen auf www.efm-landmark.com.

 

Festivalwoche zu 30 Jahre friedliche Revolution

Vom 4. bis zum 10. November lädt Berlin im Rahmen der Festivalwoche zum Erinnern, Reflektieren, Diskutieren und Feiern ein. Anlässlich des 30. Jubiläums der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls – dem bedeutsamsten Ereignis des Jahres 2019 – ruft der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, die Menschen auf, sich mit ihren Erinnerungen, Wünschen und Hoffnungen an einer großen Kunstinstallation am Brandenburger Tor zu beteiligen.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: 30 Jahre Mauerfall bietet die Gelegenheit, zurück und nach vorne zu schauen. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger anregen, ihre Erinnerungen und ihre Erwartungen noch einmal in unser aller Gedächtnis zu rufen. Die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Zeit seit dem Mauerfall und gleichzeitig das Gedenken an diese historischen Tage sollen hier in Berlin für alle sichtbar werden und alle sollen mitmachen können. Wir wollen Bilder herstellen, die um die Welt gehen, weil wir für unsere Stadt als freie, offene und tolerante Hauptstadt unseres Landes werben wollen. Ich freue mich, wenn Menschen dazu auch über die Generationen hinweg ins Gespräch kommen. Der Wert der Friedlichen Revolution kann so erneut vermittelt werden.

Unter der Überschrift „Deine Vision im Himmel über Berlin“ sind alle dazu eingeladen, ihre Botschaften zu teilen. Im Rahmen einer großangelegten Kunstinstallation am Brandenburger Tor werden ab dem 4. November 30.000 dieser Botschaften über der Straße des 17. Juni schweben. Hunderttausende haben während der Friedlichen Revolution mutig ihre Stimme erhoben und damit zum Fall der Mauer beigetragen. Die Kunstinstallation am Brandenburger Tor von Patrick Shearn, Poetic Kinetics, erinnert an dieses Engagement.

An Originalschauplätzen der Friedlichen Revolution – der Gethsemanekirche, dem Alexanderplatz, dem Brandenburger Tor, dem Kurfürstendamm, der Stasi-Zentrale, dem Schlossplatz und der East Side Gallery transportieren großflächige 3D-Videoprojektionen mit Bildern, Animation und Sound-Effekten die Besucher*innen in die Atmosphäre der Jahre 1989 und 1990.

Sieben Open-Air-Ausstellungen sowie weit über hundert Veranstaltungen laden zum gemeinsamen Erinnern, Mitreden, Austauschen und Reflektieren ein: von Workshops, Filmreihen, Zeitzeug*innengesprächen über Führungen zur Stadtgeschichte und einem Filmprojekt für junge Leute bis zu verschiedensten Konzerten. Beispielsweise werden Patti Smith und Tony Shanahan am 5. November in der Gethsemanekirche auftreten und die Staatskapelle unter Leitung von Daniel Barenboim sowie WestBam werden die Bühnenshow am 9. November vor dem Brandenburger Tor mitgestalten.

„Geschichte lässt sich am besten an Originalschauplätzen erzählen. Um die Friedliche Revolution zu verstehen und das Mauerfall-Jubiläum zu feiern, werden wir die Ereignisse von 1989/90 genau dort erzählen, wo sie passiert sind. An sieben Tagen, an sieben Orten“, so Moritz van Dülmen, der als Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH nach 2009 und 2014 wieder die Feierlichkeiten für den Berliner Senat verantwortet.

Ab heute steht auch die App MauAR zum Download unter www.mauar.berlin bereit, die durch Augmented Reality die Berliner Mauer originalgetreu visualisiert. Die App vermittelt einen dreidimensionalen Eindruck der Mauer auf ihrer einstigen Länge von etwa 160 Kilometern und bietet so einen digitalen Zugang zu der Auseinandersetzung mit der Teilung der Stadt. Darüber hinaus wird der Schrecken des brutalen Grenzregimes, dem mindestens 140 Menschen zum Opfer fielen, eindrücklich nachvollziehbar.

Ein Gesamtprojekt der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Berliner Mauer, der Robert-Havemann-Gesellschaft und vielen weiteren Partner*innen, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie unterstützt von H&M und der Berliner Sparkasse.

Weitere Informationen / Further Information
www.mauerfall30.berlin
www.kulturprojekte.berlin
www.facebook.com/mauerfall30
www.instagram.com/mauerfall30
www.twitter.com/mauerfall30

Von Man Ray über Michael Curtiz zu Dominik Graf und Lars Kraume

Ideen und Visionen des Bauhauses auf der großen Leinwand Open Air erleben: Die Filmreihe „Bauhaus und Film“ lädt im Rahmen der bauhauswoche berlin (31. August bis 8. September) zum Open-Air-Kino ins Podewil (Klosterstraße 68, 10179 Berlin). Die von Erfolgsproduzent Joachim von Vietinghoff und Christina M. Schachtschabel (Kunst trifft Kino X Kino trifft Kunst) kuratierte Reihe präsentiert an sechs Tagen ausgewählte Filme und Gespräche mit ausgesuchten Gästen, darunter: Martin Koerber von der Deutschen Kinemathek, Erik Spiekermann, einer der einflussreichsten deutschen Typografen, Publizist Bert Rebhandl und die Regisseure Heinz Emigholz, Dominik Graf, Martin Gressmann, Lars Kraume, Produzent Thomas Kufus sowie die Schauspieler Anna Maria Mühe und August Diehl. Gezeigt werden Werke von Ende der 1920er Jahre bis heute, Filme des Stummfilmpioniers Hans Richter, des Fotografen Man Ray, von Hollywoodregisseur Michael Curtiz bis hin zu Dominik Graf,
Lars Kraume und Heinz Emigholz.

 

Sonntag, 1. September 2019, 20.30 Uhr, HANS RICHTER / MAN RAY

Kurzfilme von Hans Richter (Filmstudie (04:17 min) 1927, Rhythmus 21 (03:03 min) 1921,  Rhythmus 23 (03:21 min) 1923, Inflation (03:21 min) 1928, Zweigroschenzauber (03:00 min), 1928/1929, Alles dreht sich, alles bewegt sich (09:00 min) 1929, Rennsymphonie (05:42 min) 1928) und Kurzfilme von Man Ray (Le Retour à la Raison (03:00 min) 1923, Les Mystères du Château du Dé (19:00 min) 1929, Emak Bakia – Cinépoème (17:00 min) 1926

Begrüßung durch Joachim von Vietinghoff, Produzent und Corinna Scheller, Kulturprojekte Berlin, Einführung durch den Kunsthistoriker und Gestalter Erik Spiekermann und Martin Koerber, Chefarchivar der Deutschen Kinemathek

 

Der 1888 in Berlin geborene deutsche Maler, Grafiker, Autor und Filmkünstler Hans Richter lebte in Berlin, Weimar, Zürich und später in New York. Er beginnt in den 20er Jahren erste abstrakte Filme zu drehen. Richters frühe experimentelle Filmarbeiten markieren die Transformation der Filmkunst aus der zweidimensionalen Grafik und Fotografie. Ab ca. 1927 komponiert er dokumentarische Aufnahmen mit Inszenierungen und ungewöhnlich montierten Doppelbelichtungen zu narrativen Strukturen.

 

Man Ray, 1890 als Emmanuel Radnitzky in Philadelphia geboren, lebte seit 1921 in Paris. Dort entstand unter dem Einfluss der Dada-Bewegung und der vielfältigen modernen Ismen der Zeit sein umfangreiches fotografisches Werk. Auf ihn geht die Erfindung des Fotogramms, auch als Rayographie bezeichnet, zurück. Dabei werden Objekte direkt auf lichtempfindliches Fotopapier oder Film gelegt, diese Technik verwendet er auch in seinen Kurzfilmen. So entstehen abstrakte Kompositionen in Bewegung bis er ähnlich wie Richter mit filmischer Handlung und Darstellern arbeitet. Beide Künstler kannten sich und arbeiteten ab den 40er Jahren auch zusammen.

 

Montag, 2. September, 20.30 Uhr, FEMALE (dt. Titel: DER BOSS IST EINE SCHÖNE FRAU)

Regie: Michael Curtiz, USA 1933, 60 min, Vorführung in Originalfassung Englisch, Vorfilm „Filmstudie“ von Hans Richter, 4:17 min, D 1927

Einführung durch den Filmkritiker und Publizisten Bert Rebhandl

 

Der in Budapest 1886 geborene Regisseur Michael Curtiz brachte mit etwa 35 realisierten (Stumm-)Filmen europäische Filmerfahrungen mit nach Hollywood, bevor er dort 1942 mit „Casablanca“ einen Oscar gewann. In „Female“ zeigt er eine moderne Frau, die selbstbewusste Chefin eines Automobilkonzerns, mit nymphomanischen Zügen. Er konstruiert ein Frauenbild wie es 1933 noch möglich war. Ein Jahr später wurden mit dem sog. „Hays-Code“ Darstellungen von Kriminalität, Sexualität und politisch indizierter Thematik verboten.

 

Dienstag, 3. September, 20.30 Uhr, BICKELS [SOCIALISM]

Regie & Buch: Heinz Emigholz, D/ISR 2015–17, 92 min, Vorfilm „Filmstudie“ von Hans Richter, 4:17 min,
D 1927

Publikumsgespräch mit dem Regisseur Heinz Emigholz

 

Heinz Emigholz erforscht immer wieder aufs Neue das Grenzgebiet zwischen Kunst und Film. Mit diesem Film widmet er sich Samuel Bickels, einem vergessenen Architekten der israelischen Architektur. Geboren 1909 in Galizien emigrierte Bickels später nach Palästina, wo sich im neu entstehenden Staat u.a. mit den Bauhaus-Schülern Ariel Sharon und Erich Mendelsohn eine eigene Architektur der Moderne entwickelte. Die von Bickels entworfenen Gebäude verkörpern die Idee einer sozialen und kulturellen Wechselwirkung. Einige von ihnen werden heute noch genutzt, andere sind verfallen, aber noch immer ist ihre Verbundenheit mit der jeweiligen Umgebung spürbar.

 

Mittwoch, 4. September, 20.30 Uhr, PHILIP ROSENTHAL — DER UNTERNEHMER, DER NICHT AN DEN KAPITALISMUS GLAUBTE

Regie & Buch: Dominik Graf und Martin Gressmann nach einer Idee von Claus Jürgen Pfeiffer, D 2018

60 min, Vorfilm „Filmstudie“ von Hans Richter, 4:17 min, D 1927

Im Gespräch: Regisseur Dominik Graf und Kameramann Martin Gressmann

 

Der Dokumentarfilm zeigt Philip Rosenthal als stilbildenden und weit denkenden Unternehmer, der nach 1945 modernes Design in die Bundesrepublik Deutschland brachte. So ließ er auch Bauhausideen in der Porzellanproduktion einfließen. Er ermöglichte außerdem die beiden letzten und dabei wegweisenden Fabrikbauten von Walter Gropius für die Rosenthal AG in Selb und Amberg 1967 und 1968. Rosenthal war überdies in sozialpolitischer Hinsicht Vorreiter und förderte die Emanzipation seiner Belegschaft durch moderne Kapitalbeteiligung und schaffte ein Arbeits- und integriertes Lebensumfeld, wie man es heute eher von Unternehmen aus dem Silicon Valley kennt.

 

Freitag, 6. September und Samstag, 7. September, 20.30 Uhr, DIE NEUE ZEIT (I+II)

Teile 1–3 (Sa.) und 4–6 (So.) der sechsteiligen ZDF-Serie über das Bauhaus, Regie: Lars Kraume, Produktion: zero one film / Thomas Kufus, D 2019, 6 x 45 min

Gäste: Lars Kraume, Anna Maria Mühe, August Diehl, Thomas Kufus sowie weitere Mitglieder des Filmteams. Die Kopie des berühmten „Afrikanischen Stuhls“ und ein Marcel-Breuer-Modell werden zur Vorführung im Podewil zu besichtigen sein.

 

Die sechsteilige TV-Serie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Zusammenbruch des Kaiserreiches. In dieser Zeit des Aufruhrs studiert eine junge Frau an der konservativen Kunstakademie in Weimar. Als sie Walter Gropius‘ erste Rede an der neu gegründeten Bauhausschule hört, schreibt sie sich dort begeistert als Studentin ein. Die Serie rahmt ein Interview zwischen der fiktiven Journalistin Branderup und Bauhausgründer Gropius ein. In dem Gespräch konfrontiert sie ihn mit dem Vorwurf, er selbst habe die modernen Ideale des Bauhauses verraten, da die Frauen an seiner Schule nicht gefördert worden seien und er weibliche Talente systematisch unterdrückt habe. In der Retrospektive kommen so all die namenhaften Künstler und Designer zu Wort, die das Bauhaus zu einer einzigartigen Kunstschule machten — Johannes Itten, Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger, Gertrud Grunow, László Moholy-Nagy, Paul Klee und Wassily Kandinsky, Marcel Breuer, Gunta Stölzl, Marianne Brandt, Josef und Anni Albers.

 

Alle Filme der Reihe werden im Garten des Podewil (Klosterstraße 68, 10179 Berlin) gezeigt. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr, Filmstart ca. 21 Uhr. Eintrittspreise: Sonntag bis Mittwoch: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro), Freitag und Samstag: 12 Euro (ermäßigt 8 Euro).

 

Bei schlechtem Wetter werden die Filme im Foyer des Podewil vorgeführt.

 

Die bauhauswoche berlin ist Teil der bundesweiten Aktivitäten unter dem Dach von 100 jahre bauhausund nähert sich gemeinsam mit zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen, Museen und Projekten unter der Überschrift 100 jahre bauhaus in berlin dem Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven.

 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa verantwortet Kulturprojekte Berlin die Koordination und Kommunikation von 100 jahre bauhaus in berlin und organisiert die bauhauswoche berlin 2019. Medienpartner sind Berliner Morgenpost, radioeins, tip berlin, ZITTY und AskHelmut. 

 

Weitere Informationen

kulturprojekte.berlin/podewil/veranstaltungen

bauhaus100.berlin/de/bauhauswoche

bauhaus100.de/programm

facebook.com/bauhauswocheberlin

4. Europäischer Kinotag am 13. Oktober 2019

Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller (u.a. TONI ERDMANN, IN DEN GÄNGEN), das belgische Regieduo Jean-Pierre und Luc Dardenne (mehrfache Gewinner der Goldenen Palme in Cannes) sowie Céline Sciamma (Bestes Drehbuch in Cannes 2019 für PORTRAIT OF A LADY ON FIRE) stehen in diesem Jahr Pate für den 4. Europäischen Kinotag, der am 13. Oktober 2019 in über 800 Kinos weltweit den europäischen Film feiert.

Eine weitere besondere Zusammenarbeit entstand mit dem ungarischen Animationsfilmer Milorad Krstic, der bereits in Locarno und bei der Berlinale zu Gast war und in diesem Jahr das Poster und den Look für die Homepage www.kinotag.eu entworfen hat.
 
Der neue Präsident des internationalen Arthouse-Verbands CICAE Christian Bräuer erklärt dazu: „Mit dem Europäischen Kinotag feiern wir die Vielfalt des europäischen Films und unserer Kinos als lokal verankerte, engagierte Kulturorte. Kinos sind die Herzkammer für Filme und geben der 7. Kunst gesellschaftliche Relevanz. Der Europäische Kinotag ist zudem ein klares Bekenntnis zu europäischen Werten und der Freiheit und Unabhängigkeit des Filmemachens.“
 
Am 13. Oktober 2019 laden die unabhängigen Kinos in über 30 Ländern zu besonderen Veranstaltungen mit Filmen zu bestimmten Themen, „Best of“-Reihen, Klassikern, Previews, Filmgesprächen, Kinorundgängen und vielem mehr ein. Inzwischen beteiligen sich auch Kinos aus den Vereinigten Staaten, Kolumbien und dem Iran am Europäischen Kinotag.
 
Alle teilnehmenden Kinos erhalten Informations-, Presse- und Marketingmaterialien und eine Filmliste mit Vorschlägen. Interessierte Arthaus-Kinos können sich unter www.kinotag.eu anmelden.

Christine Schorn erhält den Ehrenpreis des DSP

Die Schauspielerin Christine Schorn erhält bei der Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2019 am 13. September für ihr darstellerisches Schaffen den Ehrenpreis Lebenswerk des Bundesverbands Schauspiel BFFS. Sie steht damit in einer Reihe mit Peter Simonischek (Ehrenpreisträger 2018) Hanna Schygulla (2017), Armin Mueller-Stahl (2016), Rolf Hoppe (2015), Senta Berger (2014), Götz George (2013) und Katharina Thalbach.

 

Über den Ehrenpreis Lebenswerk entscheidet der Vorstand des BFFS nach Vor- schlägen der Jury des Deutschen Schauspielpreises und der BFFS-Mitglieder. Aus der Begründung: „Christine Schorn berührt und bewegt durch ihre unverwechselbare Schauspielkunst – auf der Bühne wie vor der Kamera. Sie spielt leise das Laute und das Leise mit gleichermaßen kraftvoller Intensität. Sie dient ihren Figuren und der Geschichte, die erzählt werden soll. Und doch ist sie immer – unüberhörbar – Christine Schorn. Mit geschlossenen Augen „erkennt“ man sie, wenn man ihre Stimme hört: gedehnte Hast, beiläufige Behäbigkeit, kunstvolle Alltäglichkeit, Mutter, Freundin, Geliebte, Biest und Bittende – erlebtes Leben. Sie ist uneitel und bringt, wenn es gestattet ist und der Wahrheitsfindung dient, ihre Figuren mit zielsicherer Ironie über die Ziellinie in die Welt. Scharfzüngig wie zu Beginn in „Das Leben ist nichts für Feiglinge“, wickelt sie uns Zuschauer durch den hintergründig verborgenen Schmerz um den Finger, ach: um alle zehn Finger. Man kann und will nichts anderes tun als: sie zu lieben. Dank ihrer Kunst hat sie den für viele so schwierigen künstlerischen Spagat zwischen den doppeldeutschen Schauspieltraditionen scheinbar mühelos geschafft. Wenn es denn gelegentlich Mühe gemacht hätte, war diese nicht zu sehen und nicht zu hören.“

 

Die Laudatio auf Christine Schorn hält der Filmkritiker und Radiojournalist Knut Elstermann. Christine Schorn ist vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, u.a. mit zwei Deutschen Filmpreisen. 2014 erhielt sie für ihre schauspielerische Leistung in dem Kinofilm „Das Leben ist nicht für Feiglinge“ den Deutschen Schauspielpreis als beste Nebendarstellerin.

 

Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2019 findet am 13. September im Berliner Zoo Palast statt. Zum Vorempfang treffen sich die Nominierten und Laudatorinnen und Laudatoren im Hotel am Steinplatz, die Aftershow-Party steigt im BIKINI BERLIN.

Berlin feiert 100 Jahre Bauhaus mit der bauhauswoche berlin

Im Jahr 1919 gründete Walter Gropius das Bauhaus und damit – trotz der nur vierzehnjährigen Existenz – eine der bis heute bedeutendsten Kunst- und Designschulen der Welt. Berlin feiert das hundertjährige Jubiläum mit der bauhauswoche berlin vom 31. August bis 8. September. Mit Ausstellungen, künstlerischen Performances, Installationen, Vorträgen und Workshops, die zum Mitmachen einladen, trägt das Festival die innovativen Gestaltungsideen und sozialen Visionen des Bauhauses in die ganze Stadt. Zum Auftakt der bauhauswoche berlin lädt die 
Lange Nacht der Museen am Samstag, den 31. August, zu einem speziellen Bauhaus-Programm am Kulturforum und vielen weiteren Veranstaltungen zum Thema in den teilnehmenden Museen ein.
 
Herzstück und Ausgangspunkt der bauhauswoche berlin ist das Festivalzentrum auf der Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes. Das bauhaus reuse ist ein gläserner Pavillon aus wiederverwendeten Fensterelementen des Bauhausgebäudes in Dessau. Dort finden Vorträge und Workshops, Symposien, Radioabende, Buchvorstellungen, Filmscreenings, Performances und künstlerische Interventionen sowie die Eröffnung am 30.8. und die große Abschlussparty am 7.9. statt.

 

Zu den Highlights des kuratierten Festivalprogramms gehören eine Schaufensterausstellung zur Geschichte des Bauhauses in Schaufenstern in der Kantstraße, um den Savignyplatz und in der Potsdamer Straße, Yoga auf Dachterrassen der Bauhausmoderne und ihrer Nachfolger, der Tradition der Bauhaus-Studierenden folgend, eine Open-Air Filmreihe im Garten des Podewils oder die Velonotte, eine abendliche Architektur-Entdeckungsfahrt mit dem Fahrrad. 

 

Die bauhauswoche berlin ist Teil der bundesweiten Aktivitäten unter dem Dach von 100 jahre bauhaus und nähert sich gemeinsam mit zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen, Museen und Projekten unter der Überschrift 100 jahre bauhaus in berlin dem Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven. 

 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa verantwortet Kulturprojekte Berlin die Koordination und Kommunikation von 100 jahre bauhaus in berlin und organisiert die bauhauswoche berlin 2019.

75 Berliner Museen laden am 31. 08. zur Langen Nacht der Museen

Es ist die schönste Einladung des Sommers: Am 31. August öffnen
75 Museen von 18 Uhr abends bis 2 Uhr morgens ihre Türen und bieten ihren Gästen ein besonderes Programm. Unterhaltsame Kurzführungen, Gespräche mit Zeitzeug*innen, Lesungen mit Schauspieler*innen, Shows, Workshops und Musik von Tango bis Techno machen den abendlichen Museumsbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

In der diesjährigen Langen Nacht der Museen sind viele Orte ganz neu zu entdecken. Erstmals nimmt das PalaisPopulaire teil, das den „Summer of Love“ von 1967 mit opulenten Bildern und Straßenmusik feiert. Die Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum lädt prominente Gäste in ihre neue Dauerausstellung, darunter Andrej Hermlin und den Rapper Ben Salomo. Neu dabei ist auch das 30 Meter hohe Panorama von Yadegar Asisi an der Museumsinsel, das faszinierend detailreich einen Tag in der Stadt Pergamon des Jahres 129 n. Chr. schildert.
Die James-Simon-Galerie, das neue Entree zur Museumsinsel, zeigt ihre erste Sonderausstellung zur Geschichte des Abgusses von der Antike bis zur Kunst der Gegenwart. Auf der imposanten Treppe tanzt zur Eröffnung der Langen Nacht der Museen das Landesjugendballett.

Die Lange Nacht der Museen ist dieses Jahr zugleich Auftakt des stadtweiten Festivals bauhauswoche berlin, das sich u.a. mit einer Schaufensterausstellung zur Geschichte des Bauhauses, mit Yoga auf Dachterrassen und einer Open-Air-Filmreihe den Ideen und Wirkungen der berühmten Kunst- und Designschule nähert. In der Langen Nacht kann man sich zum Beispiel in der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin berühmte Entwürfe von Bauhäusler*innen zeigen lassen, im Werkbundarchiv – Museum der Dinge über die Echtheit von Bauhaus-Lampen streiten oder am Kulturforum testen, ob die Design-Klassiker etwa von Marcel Breuer auch bequem sind.

Alle beteiligten Museen können mit nur einem Ticket besucht werden. Tickets sind ab 5. August erhältlich. Ab 1. August 2019 ist das komplette Programm online abrufbar unter www.lange-nacht-der-museen.de.

Weitere Informationen
Facebook: www.facebook.com/LNDMberlin 
Twitter: @LNDMberlin / Instagram: @lndmberlin / #LNDMberlin

Die Lange Nacht der Museen ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Museen mit der Kulturprojekte Berlin GmbH. Die Lange Nacht der Museen wird gefördert von der Berliner Sparkasse und unterstützt von BVG, DB, S-Bahn Berlin und Mihai. Medienpartner: Berliner Zeitung, taz, rbb 88.8, rbb Kultur, tip Berlin, ZITTY, ExBerliner, Yorck Kinogruppe.

Dreh der int. Koproduktion STOWAWAY

Auf dem Foto: Anna Kendrick, Shamier Anderson, Regisseur Joe Penna, Daniel Dae Kim und Toni Collette (vorne, v.l.n.r.) sowie Michael Hilscher (Bavaria Studios), Nikolaus Prediger (FFF Bayern), Ulrich Schwarz (Rise Pictures), Christoph Liedke (Wild Bunch Germany), Aram Tertzakian (XYZ Films), Friedhelm Bixschlag (Bavaria Studios) und Jonas Katzenstein (augenschein Filmproduktion; hinten, v.l.n.r.) 

Am 11. Juni ist die erste Klappe des Drehs für den internationalen Science-Fiction-Thriller STOWAWAY gefallen, bis einschließlich 23. Juli wird in Bayern und NRW gedreht. Joe Penna inszeniert den Film und zeichnet zusammen mit Ryan Morrison, der darüber hinaus auch als Editor fungiert, für das Drehbuch verantwortlich. STOWAWAY ist bereits ihr zweites gemeinsames Projekt. Ihr Debütfilm Arctic, mit Hauptdarsteller Mads Mikkelsen, wurde im vergangenen Jahr beim Festival in Cannes in der offiziellen Auswahl präsentiert.

Die Hauptrollen spielen Anna Kendrick (Nur ein kleiner Gefallen, Pitch Perfect), Toni Collette (Die Kunst des Toten Mannes, Hereditary – Das Vermächtnis) – beide Academy Award® nominees –, Daniel Dae Kim (Hawaii Five-O, Lost, Always Be My Maybe) und Shamier Anderson (Zeit für Legenden, Destroyer).

STOWAWAY erzählt von einer Marsmission, bei der ein unentdeckter blinder Passagier (Shamier Anderson) aus Versehen einen irreparablen Schaden an den lebenserhaltenden Systemen des Raumschiffs anrichtet. Angesichts schwindender Ressourcen und eines möglicherweise fatalen Schicksals wiedersetzt sich als einzige die Wissenschaftlerin (Anna Kendrick) der geradezu eiskalten Logik der Kommandantin (Toni Collette) und des Biologen an Bord (Daniel Dae Kim).

augenschein Filmproduktion und RISE PICTURES produzieren mit der amerikanischen XYZ Films den Film in Zusammenarbeit  mit RainMaker Films und Yale Productions. XYZ hat dabei zusätzlich den Weltvertrieb und CCA Media Finance die US-Finanzierung übernommen. Produzenten sind Aram Tertzakian, Nick Spicer, Jonas Katzenstein, Maximilian Leo, Ulrich Schwarz und Clay Pecorin. In der ausführenden Produktion fungieren Philipp Stendebach und Maxime Cottray. Die deutschsprachigen und französischen Auswertungsrechte liegen bei Wild Bunch. Die VFX liegen bei RISE | Visual Effects Studios und werden in München und Köln realisiert. Neben den Bavaria Studios wird auch in den Kölner MMC Studios gedreht werden. Gefördert wird das Projekt vom FFF Bayern, der Film- und Medienstiftung NRW und dem DFFF. Wild Bunch wird den Film 2020 in die Kinos bringen.

 

„Die Büchse der Pandora“ ab 15. November als Mediabook im Handel

DIE BÜCHSE DER PANDORA aus dem Jahr 1929 ist der wohl bekannteste Stummfilm von Regie-Legende Georg Wilhelm Pabst mit Stummfilm-Star Louise Brooks in der Hauptrolle. Die restaurierte Fassung des Films erscheint am 15. November 2019 in der Nero Film Klassiker-Reihe von Atlas Film zum 90-jährigen Jubiläum des Films als hochwertig gestaltetes, limitiertes Mediabook inkl. DVD und Blu-ray. Der Film wird zeitgleich in der HD-Fassung auch als Video on Demand verfügbar sein. Als Vorlage für den Film dienten die Skandal-Dramen „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ von Frank Wedekind.

Restauriert wurde der Film 2009 vom George Eastman House in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque Française, der Cineteca Bologna, dem Gosfilmofond of Russia, dem Narodni Filmovy Archiv Prag und der Deutschen Kinemathek. Das Cover des Mediabooks ist dem Originalplakat der Premiere von 1929 nachempfunden.

INHALT
Die verführerische Lulu (Louise Brooks) lebt als Tänzerin von den Zuwendungen der Männer und Frauen, die ihr verfallen. Unter ihren Verehrern ist auch Dr. Schön (Fritz Kortner), ein wohlhabender, einflussreicher Zeitungsherausgeber. Dieser ist allerdings bereits einer Anderen versprochen. Durch einen von Lulu inszenierten Skandal löst sich die Verlobung auf und Dr. Schön sieht sich gezwungen Lulu zu heiraten. Noch in der Hochzeitsnacht kommt es zu einem fürchterlichen Streit, in dessen Verlauf Dr. Schön getötet wird. Lulu wird verhaftet, kann jedoch gemeinsam mit Alwa (Franz Lederer), Dr. Schöns Sohn, aus dem Gerichtssaal fliehen. Ihre Flucht führt sie über Umwege nach London. Hier treibt zu allem Unglück der Frauenmörder Jack the Ripper (Gustav Diessl) sein Unwesen…

Cast & Crew:
Regie: Georg Wilhelm Pabst

Drehbuch: Ladislaus Vajda, nach den Bühnenstücken „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ von Frank Wedekind

Mit: Louise Brooks (Lulu), Fritz Kortner (Dr. Schön), Franz Lederer (Alwa Schön), Carl Goetz (Schigolch) Krafft-Raschig (Rodrigo Quast), Alice Roberts (Gräfin Geschwitz), Daisy d’Ora (Braut Dr. Schöns), Gustav Diessl (Jack the Ripper), Michael von Newlinsky (Marquis Casti-Piani), Siegfried Arno (Inspizient)

Kamera: Günther Krampf

Bauten: Andrej Andrejew, Gottlieb Hesch

Produktion: Nero-Film AG

Restaurierung: 2009 vom George Eastman House in Zusammenarbeit mit Cinémathèque Francaise, Cineteca Bologna, Gosfilmofond of Russia, Narodni Filmovy Archiv Prag und der Deutschen Kinemathek

Restaurierungskonzept: Martin Koerber

Bildbearbeitung: Haghefilm, Amsterdam

Produktionsleitung der Restaurierung: Angela Holm

Musik: Peer Raben (1997)

 

 

AG Kino – Gilde begrüßt den Kinokulturpreis in MV

Der Verband der unabhängigen Filmtheater AG Kino – Gilde freut sich über die Einführung eines Kinokulturpreises in Mecklenburg – Vorpommern. Seit langem setzt sich der Verband in Gesprächen mit der Landesregierung für eine Kinoförderung und einen Kinokulturpreis ein.  Als einziges Bundesland hat Mecklenburg – Vorpommern bislang keine Auszeichnung dieser Art.

„Es zeigt, dass die Landesregierung den Wert des Kulturortes Kino für Regionen und Kommunen anerkennt“, [Kristian 1] so der Vorsitzende der AG Kino – Gilde, Christian Bräuer. Durch den Preis wird ein Anreiz geschaffen, den kulturell anspruchsvollen Film in der Fläche mehr Sichtbarkeit zu geben und so die kulturelle Vielfalt zu stärken. Ein Anliegen, dass auch im Koalitionsvertrag der Bundesregierung formuliert ist.

„Mit 25.000 Euro Preisgeld ist ein Anfang gemacht“, so Bräuer.  Um die Kinos und Filmtheater nachhaltig zu stärken erwartet die AG Kino – Gilde aber auch, dass sich Mecklenburg – Vorpommern an der Kofinanzierung des für 2020 geplanten Zukunftsprogramms der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien beteiligt, das jährlich bis zu 17 Millionen Euro Förderung für Investitionen in Kinos vorsieht.

„Auch im digitalen Zeitalter sind Kinos weiterhin die Herzkmmer für Filme“, so Bräuer. „Sie machen diese sichtbar und geben ihnen Relevanz in der Öffentlichkeit.“

Screenings der Verleiher auf dem Filmfest München

Auch in diesem Jahr nutzen die Filmverleiher 24 Bilder, Alamode Film, NFP marketing & distribution*, Prokino, STUDIOCANAL und Weltkino die Gelegenheit, den Kinobetreibern am Rande des Filmfests München Filme und Ausschnitte aus ihrem kommenden Programm vorzustellen.

Die Screenings finden vom 2. bis 4. Juli in den City Kinos (Sonnenstraße 12, 80331 München) statt.

Die Termine in der Übersicht:

Dienstag, 2. Juli
10.30 bis 14.00 Uhr

 

Alamode Film
Tradeshow & Screening „Nurejew – The White Crow “ von Ralph FiennesAnmeldungen bis zum 24. Juni unter
presse@alamodefilm.de
 
16.00 bis 20.00 Uhr

 

24 Bilder & Partner
Tradeshow in Kooperation mit justbridge, Koch Films, KSM, Little Dream, Port au Prince, Splendid Film, Telepool & weiteren, anschl. Film-Screening.Anmeldungen bis 28. Juni unter
info@24-Bilder.de
 
Mittwoch, 3. Juli
14.30 bis 19.30 Uhr

 

STUDIOCANAL & Prokino
Tradeshow & Screenings „Lara“ von Jan-Ole Gerster sowie „Leid und Herrlichkeit“ von Pedro Almodóvar und ein ÜberraschungsfilmAnmeldung bis zum 28. Juni unter
event@studiocanal.de
 Donnerstag, 4. Juli
11.00 bis 13.30 Uhr

 

Weltkino
Das Weltkino-Team gibt zusammen mit Gästen einen filmischen Ausblick auf das zweite Halbjahr.Anmeldung bis zum 28. Juni unter
event@weltkino.de
14.00 bis 17.00 Uhr

 

NFP marketing & distribution*/Filmwelt Verleihagentur
Tradeshow & Screening 

Weitere Informationen unter kinobrief@NFP.de
Teilnahme nur nach erfolgter Anmeldung

 

Deutscher Schauspielpreis 2019 – Die Nominierten

Die Jury des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2019, die Schauspielerinnen und Schauspieler Sheri HagenMarcus OffAnton RattingerAglaia SzyszkowitzHans-Jochen WagnerKatja Weitzenböck und Anne Weinknecht, hat nach Sichtung der relevanten deutschsprachigen Kino-, Fernsehfilme und Serien, die zwischen Januar 2018 und März 2019 zur Ausstrahlung kamen oder ihre Kinopremiere feierten, ihre Entscheidung gefällt: In acht Preiskategorien hat sie insgesamt 26 Schauspielerinnen und Schauspieler nominiert.

SCHAUSPIELERIN IN EINER HAUPTROLLE
Susana AbdulMajid – „Jibril“

Judith Hofmann – „Der Unschuldige“
Valerie Pachner – „Der Boden unter den Füßen“

SCHAUSPIELER IN EINER HAUPTROLLE
Rainer Bock– „Atlas“

Hans Löw – „In My Room“
Johannes Zeiler – „Wackersdorf“

SCHAUSPIELERIN IN EINER NEBENROLLE
Adele Neuheuser – „Brecht“

Eva Weißenborn – „Gundermann“
Maryam Zaree  – „Polizeiruf 110 – Tatorte “

SCHAUSPIELER IN EINER NEBENROLLE
Golo Euler – „Tatort: Unter Kriegern“

Joachim Król – „Polizeiruf 110: Das Gespenst der Freiheit“
Martin Wuttke – „Glück ist was für Weicheier“

SCHAUSPIELERIN IN EINER KOMÖDIANTISCHEN ROLLE
Pia Hierzegger – „Der Tatortreiniger: Currywurst“

Hedi Kriegeskotte – „Der Junge muss an die frische Luft“
Ursula Werner – „Der Junge muss an die frische Luft“

SCHAUSPIELER IN EINER KOMÖDIANTISCHEN ROLLE
Bjarne Mädel – „Der Tatortreiniger“

Uwe Ochsenknecht  – „Labaule und Erben“
Thomas Schmauser – „Der große Rudolph“

NACHWUCHS
Jasper Engelhardt – „Polizeiruf 110: Das Gespenst der Freiheit“

Luisa-Céline Gaffron – „Acht Tage“
Thomas Prenn – „Tatort: Damian“
Lena Urzendowsky – „Der große Rudolph“

STARKER AUFTRITT
Eugene Boateng – „Die Protokollantin“

Dela Dabulamanzi – „Druck“
Barbara Krabbe – „Der goldene Handschuh“
Gerhard Liebmann – „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“

Die Jury hat überdies einen Preisträger für die Kategorie Ensemble gefunden, der zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben wird. Zusätzlich zu den Preisen in den Jury-Kategorien werden beim DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS noch der Theaterpreis, der Synchronpreis ‚Die Stimme’, der Deutsche Fairnesspreis, der sich in diesem Jahr dem Thema „Diversität“ widmet, sowie der Ehrenpreis Lebenswerk und der Ehrenpreis Inspiration, mit dem eine Person geehrt wird, die sich in besonderer Weise für den Berufsstand der Schauspieler eingesetzt hat, vergeben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Jury-Kategorien werden von den Mitgliedern des Bundesverbands Schauspiel (BFFS) per Abstimmung ermittelt und am Abend der Preisverleihung am 13. September 2019 im Rahmen einer feierlichen Gala im Berliner Zoo Palast bekannt gegeben.

Die Nominierungen für den DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS 2019 wurden heute im Rahmen eines sommerlichen Cocktails im GRACE Restaurant des HOTEL ZOO bekannt gegeben.

Zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler ließen es sich nicht nehmen, die Bekanntgabe der Nominierungen vor Ort mitzuverfolgen, darunter Mariella Ahrens, Sarah Alles, Verena Altenberger, Natalia Avelon, Eugen Bauder, Bibiana Beglau, Jytte-Merle Böhrnsen, Gesine Cukrowski, Caro Cult,
Cem Ali Gültekin, Roman Knizka, Leslie Malton, Anna-Catrin Märzke, Hans-Werner Meyer, Patrick Mölleken, Minh-Khai Phan-Thi, Tina Ruland, Axel Schreiber, Bärbel Stolz, Johann von Bülow, Anastasia Zampounidis oder Brigitte Zeh.

Über den Deutschen Schauspielpreis:
Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspielerinnen und Schauspieler, zahlreicher Freunde und Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht wird.

https://www.schauspielpreis.com

Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 3.400 Schauspielerinnen und Schauspielern inzwischen die größte nationale Schauspielerorganisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstlerinnen und Künstler berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.

Wir danken denSponsoren und Partnern Audi City Berlin, Hotel Zoo, Event Lobby, St. Antony, BRLO, Vranken Pommery und Dev Crew Berlin.

 

Tür des legendären „Tresor“ in das Humboldt Forum eingezogen

Die Tür des Techno-Clubs Tresor ist heute als erstes Objekt der Berlin Ausstellung in das Humboldt Forum eingezogen. Damit beginnt auch der Aufbau der von Kulturprojekte Berlin und dem Stadtmuseum Berlin gemeinsam realisierten Ausstellung im 1. Obergeschoss des Humboldt Forums, die sich auf 4.000 Quadratmetern dem Beziehungsgeflecht zwischen Berlin und der Welt widmet.
 
„Ich freue mich, dass mit der berühmten Tür aus dem Techno-Club „Tresor“ das erste Exponat in der Berlin Ausstellung angekommen ist. Die Räume im ersten Obergeschoss für die Berlin Ausstellung sind seit März dieses Jahres baulich fertiggestellt und stehen für den Aufbau der Ausstellung bereit. Die Stiftung Humboldt Forum als Bauherrin hat im Übrigen durch zusätzliche Umplanungs- und Baumaßnahmen im südlichen Bereich der Berlin-Fläche große Raumfluchten ermöglicht, die die Kulturprojekte Berlin GmbH nunmehr für eine innovative Ausstellungsplanung nutzen kann. Die Stiftung Humboldt Forum wird auch weiterhin mit allen Berliner Institutionen eng zusammenarbeiten, um Einbau und Logistik für die Ausstellung sicherzustellen. Wir freuen uns auf eine kreative Ausstellung und auf eine gute Zusammenarbeit vor und nach der Eröffnung.“, so HANS-DIETER HEGNER, Bauvorstand Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.
 
Einst sicherte die 2,30 m hohe Stahltür den Tresorraum im ehemaligen Wertheim, dem im Nationalsozialismus zunächst enteigneten und im Zweiten Weltkrieg schließlich zerstörten Kaufhaus. Nach der Wende wurde der Tresor als weltbekannter Techno-Club zum Sinnbild eines neuen Berlins. 2005 schloss der Tresor seine Tür, das Gelände am Leipziger Platz wurde neu bebaut und das Kellergewölbe abgerissen. Wie kaum ein anderes Exponat steht die Tresortür deshalb für die bewegte Geschichte der Stadt über die vergangenen einhundert Jahre. Die außergewöhnliche Zeitzeugin zählt auch zu den sogenannten Humboldt Forum Highlights, ausgewählten Exponaten, die einen Eindruck von der thematischen Vielfalt erahnen lassen, die künftig im Humboldt Forum zu erleben sein wird.
 
MORITZ VAN DÜLMEN, Geschäftsführer von Kulturprojekte Berlin: „Jetzt legen wir los, das erste Exponat zieht ein! Die Tresortür ist ein außergewöhnlich erzählstarkes Stück Zeitgeschichte, die von den Goldenen Zwanzigern ebenso berichtet wie von Verfolgung und Krieg in den dunkelsten Jahren unserer Stadt, aber auch von der Teilung und nach ihrer Überwindung von der subkulturellen Nutzung plötzlich zugänglicher Orte. Ein Exponat also, mit dem sich exzellent Berlin und seine wechselhafte Geschichte den Berlinerinnen und Berlinern und ihren Gästen aus aller Welt nahebringen lässt. Der Einzug der Tür ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur geplanten Eröffnung der Ausstellung.“
 
Zentrales Thema der Ausstellung ist die Verflechtung der Stadt Berlin mit der Welt. Raumgreifende Installationen, außergewöhnliche Inszenierungen und überraschende Objekte erzählen auf circa 4.000 Quadratmetern von der unverwechselbaren DNA Berlins: von Revolution und Krieg, von Freiraum, Mode und Vergnügen, von Grenzen und Verflechtung. Bis heute ist Berlin in ihrer Geschichte in all diesen Facetten mit der Welt verbunden. Diese Verbindung macht die Ausstellung erlebbar. Es entsteht eine abwechslungsreiche Schau, die eine Vielfalt an Stimmen und Geschichten zusammenbringt.
 
PAUL SPIES, Direktor Stadtmuseum Berlin und Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum: „Alles ist mit allem verbunden, nur manchmal eben durch Türen getrennt. Wir nutzen die Tresortür allerdings, um zu verbinden. Die Tür steht zwischen den Ausstellungsbereichen „Freiraum“ und „Grenzen“. Freiräume, die die Jahre nach dem Fall der Mauer in Berlin prägten und von denen der wahrscheinlich weltweit bekannteste der Techno-Club „Tresor“ war. Und Grenzen, wie sie die Mauer in Berlin darstellte und unter der die Stahlkammer über Jahrzehnte verschwand. Ich freue mich, dass die Tür nun auf unsere Flächen gezogen ist, ich freue mich aber auch auf die vielen weiteren Exponate und Rauminszenierungen, die ihr in den kommenden Monaten folgen.“

Als das Ende des Techno-Clubs und die Neubebauung des Areals am Leipziger Platz feststand, hatte DIMITRI HEGEMANN, Gründer des Techno-Clubs „Tresor“, eigenständig die Stahltür ausgebaut und gelagert. Jetzt stellt er das geschichtsträchtige Stahlexponat als Leihgabe dem Stadtmuseum Berlin zur Verfügung. Anhand einer umfassenden Fotodokumentation von Dimitri Hegemann wurde für die Ausstellung die Stahltür wieder instand gesetzt. Der Türaufbau mit Stufenverkleidung wurde nachgebaut, um eine solide Aufrichtung zu ermöglichen. Zusammen mit den ebenfalls erhaltenen Schließfächern, die in eine betonverkleidete Wand eingelassen werden, bilden sie heute das erste Exponat der Berlin Ausstellung.
 
Parallel zur Aufstellung der Tür und noch den ganzen Sommer laufen die Vorarbeiten für den Ausstellungseinbau. Ab Herbst folgen die großen Sonderexponate, wie das stereoskopische Kaiserpanorama, die Kugelschalen für den Raum „Vergnügen“ oder die großformatige Weltkugel, die das Zentrum des Eröffnungsraums bilden wird und das Leitmotiv der Ausstellung verkörpert: Berlin und seine Verbindungen mit der Welt. Auch diverse Künstler, darunter Street Artists aus New York, werden auf den Flächen ihre Arbeiten umsetzen. Unmittelbar vor der Eröffnung in 2020 werden die Originalobjekte in Vitrinen eingebracht, um so die Berlin Ausstellung zu komplettieren.
 
Die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum entsteht als Koproduktion zwischen Kulturprojekte Berlin und dem Stadtmuseum Berlin. Konzept und Inhalte der Ausstellung werden von einem Team unter Federführung von Paul Spies, Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum und Direktor des Stadtmuseums Berlin, erarbeitet. Kulturprojekte Berlin realisiert die Produktion der Ausstellung und ist für die Kommunikation verantwortlich.

WEITERE INFORMATIONEN
www.humboldtforum.org/berlin
www.kulturprojekte.berlin/humboldt-forum
www.stadtmuseum.de/humboldt-forum

UFA Filmnächte in Berlin wieder mit großen Meisterwerken des Weimarer Kinos

Kinomagie pur auf der Berliner Museumsinsel: Bertelsmann und UFA präsentieren vom 21. bis zum 23. August 2019 zum neunten Mal die UFA Filmnächte. An drei Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte unter freiem Himmel, vor spektakulärer Kulisse und begleitet von Live-Musik zu sehen sein.

Die UFA Filmnächte habensich zu einem filmisch-musikalischen Highlight des Berliner Kultursommers mit eigens errichteter Orchesterbühne und Großleinwand im Kolonnadenhof des Weltkulturerbes Museumsinsel entwickelt. Allabendlich werden jeweils knapp 1.000 Gäste ausgewählte Filmkunst aus der Weimarer Zeit in einmaliger architektonisch-historischer Einbettung erleben.

Nach einem Empfang in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz startet das Stummfilmfestival am Mittwoch, 21. August, mit Richard Oswalds EINE TOLLE NACHT. Der lange verschollen geglaubte und im Staatlichen Russischen Filmarchiv Gosfilmofond wiederentdeckte Film aus den Jahren 1926/27 wurde in diesem Jahr digital restauriert. Er wird nun erstmals in der überarbeiteten Fassung gezeigt. Ebenfalls erstmalig wird bei den UFA Filmnächten 2019 die im Auftrag von ZDF/ARTE entstandene Neukomposition der Musik von Frido ter Beek und der international bekannten niederländischen Pianistin Maud Nelissen zu hören sein. Es spielt das Filmorchestra The Sprockets, das bereits bei den UFA Filmnächten 2018 mit seiner Musik zu DIE APACHEN VON PARISdie Zuschauer begeistert hatte. ARTE strahlt den restaurierten Film mit der neuen Musik am 26. August 2019 im Fernsehprogramm aus. Vor Ort wird der Schauspieler Uwe Ochsenknecht als Filmpate in die Stummfilmkomödie und deren historischen Hintergrund einführen.

Am Donnerstag folgt Fritz Langs epochales und technisch weitsichtiges Meisterwerk
FRAU IM MOND.Die Musik zu einem der berühmtesten Ufa-Filme spielt DJ-Legende
Jeff Mills, der dafür seinen bereits für den Film geschaffenen Score noch einmal überarbeitet. Jeff Mills trat bereits 2017 zu METROPOLIS bei denUFA Filmnächten auf. Einen Überblick über die Bedeutung von FRAU IM MOND liefert dem Publikum diesmal der Filmhistoriker und Kurator der UFA Filmnächte Friedemann Beyer.

Am Freitagabend steht – auf einen Monat genau 100 Jahre nach der Premiere als Eröffnungsfilm des Berliner Zoo Palastes – Ernst Lubitschs Revolutionsepos
MADAME DUBARRY auf dem Programm. Die Musik liefernEkkehard Wölk und das Ensemble Ancien Régimemit einer Neukomposition von Ekkehard Wölk. Auch in diesen Film wird Friedemann Beyer einführen.

Das Programm im Überblick:

Mittwoch, 21. August 2019, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
EINE TOLLE NACHT (1926/27), Regie: Richard Oswald
Mit Ossi Oswalda, Harry Liedtke, HenryBender, Paul Graetz, Kurt Gerron
Produktion: Richard Oswald-Produktion, Länge: 83 Min.
Musik: Neukomposition von Frido ter Beek und Maud Nelissen im Auftrag von ZDF/ARTE. Es spielt das Filmorchestra The Sprockets.

Donnerstag, 22. August 2019, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
FRAU IM MOND (1929), Regie: Fritz Lang
Mit Gerda Maurus, Willy Fritsch, Klaus Pohl, Gustav von Wangenheim, Fritz Rasp
Produktion: Fritz Lang Film für Ufa, Länge: 156 Min.
Musik: Jeff Mills mit einer neuen musikalischen Interpretation

Freitag, 23. August 2019, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
MADAME DUBARRY (1919), Regie: Ernst Lubitsch
Mit Pola Negri, Emil Jannings, Reinhold Schünzel, Harry Liedtke, Eduard von Winterstein
Produktion: Paul Davidson Produktions-AG „Union“ (PAGU) für Ufa, Länge: 114 Min.
Musik: Neukomposition von Ekkehard Wölk. Es spielen Ekkehard Wölk und das Ensemble Ancien Régime.

Die UFA Filmnächte von Bertelsmann und UFA finden im September 2019 auch in der Europametropole Brüssel statt.

Bertelsmann engagiert sich seit Jahren auf vielfältige Weise im kulturellen Bereich, national wie international. Die „Culture@Bertelsmann”-Aktivitäten umfassen dabei Ausstellungen, Lesungen und Konzerte, das Literaturformat „Das Blaue Sofa”, aber auch den Einsatz für den Erhalt des europäischen Kulturerbes. So gehört das Mailänder Archivio Storico Ricordi zu Bertelsmann, das eine Fülle einzigartiger Zeugnisse der italienischen Operngeschichte beherbergt. Als Unternehmen mit langer eigener Filmgeschichte setzt sich Bertelsmann auch für die Restaurierung, Digitalisierung und Aufführung bedeutsamer Stummfilme ein.

Die diesjährigen UFA Filmnächte in Berlin finden mit freundlicher Unterstützung von ARTE, der Staatlichen Museen zu Berlin, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, der Deutschen Kinemathek, Maz & Movie und Gegenbauer Facility Management statt.
Stroer, radio eins sowie das RBB Kulturradio sind Medienpartner.

Mehr unter www.ufa-filmnaechte.de, auf www.bertelsmann.de oder auf Twitter, Facebook und Instagram unter #UFAFilmnächte

Tickets für die UFA Filmnächte sind ab sofort zum Preis von 15,- Euro inkl. Vorverkaufsgebühr für den ersten und dritten Abend und 20,- Euro inkl. Vorverkaufsgebührfür den zweiten Abend erhältlich.
Online: www.ufa-filmnaechte.de oder www.ticketmaster.de 

Telefonisch: 01806 999 0000 (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 Euro/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

„Der Theaterpreis“ – neue Kategorie beim DSP

Beim diesjährigen Deutschen Schauspielpreis wird es eine eigene Kategorie für das Theaterfach geben. Der Theaterpreis des DSP ist ein Patenpreis, der in jedem Jahr von einer oder einem vom Vorstand des BFFS ausgewählten Patin oder Paten vergeben wird. In diesem Jahr hat der frischgekürte Präsident der Deutschen Filmakademie Ulrich Matthes die Patenschaft übernommen. Er wird am Abend der Preisverleihung am 13. September auch die Laudatio auf die Preisträgerin oder den Preisträger halten.

Hans-Werner Meyer, BFFS-Vorstand und Mitglied des Gestaltungsteams Deutscher Schauspielpreis: „Der BFFS ist inzwischen die Gewerkschaft für alle Schauspieler, egal, ob ihr Betätigungsschwerpunkt Film/Fernsehen ist, Theater oder Synchron. Darum ist es uns wichtig, allen Spielfeldern unserer Kunst die ihnen gebührende Aufmerksamkeit zu geben, also auch dem Theater als dem Ursprung unserer Kunst. Da es aber unmöglich ist, alle relevanten Inszenierungen des Jahres zu sichten, haben wir den Preis als radikal subjektiven Patenpreis ausgestaltet. Wir freuen uns sehr, Ulrich Matthes als Kenner zahlreicher Inszenierungen und neugierigen Beobachter vieler Kolleginnen und Kollegen gewonnen zu haben, seine ganz persönliche Entscheidung zu treffen, wessen Spiel er im vergangenen Jahr als besonders inspirierend empfunden hat.“

Damit wird es beim Deutschen Schauspielpreis 2019 drei neue Preise geben: Neben dem ‚Theaterpreis und den Synchronpreis ‚Die Stimme’ mit dem im Jahr nach der Verschmelzung des Interessenverbands Synchronschauspieler (IVS) und dem BFFS eine Synchronschauspielerin oder ein Synchronschauspieler ausgezeichnet wird, den von BFFS und Verdi ausgelobten ‚Deutschen Fairnesspreis’, der sich in diesem Jahr dem Thema „Diversität“ widmet.

Außerdem werden Preise in den neun klassischen Kategorien vergeben: `Schauspielerin in einer Hauptrolle’, ‚Schauspieler in einer Hauptrolle’, ‚Schauspielerin in einer Nebenrolle’, ‚Schauspieler in einer Nebenrolle’, ‚Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle’, ‚Schauspieler in einer komödiantischen Rolle’, ‚Starker Auftritt’, ‚Nachwuchs’ und ‚Ensemble’.

Und schließlich verleiht, wie in den Vorjahren, der Vorstand des BFFS noch den ‚Ehrenpreis Lebenswerk’ und den ‚Ehrenpreis Inspiration’, mit dem eine Person geehrt wird, die sich in besonderer Weise für den Berufsstand der Schauspieler eingesetzt hat.

Die Nominierten zum Deutschen Schauspielpreis werden am 19. Juni im GRACE Restaurant des HOTEL ZOO bekanntgegeben. Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises findet am 13. September im Berliner Zoo Palast statt. Zum Vorempfang treffen sich die Nominierten und Laudatorinnen und Laudatoren im Hotel am Steinplatz, die Aftershow-Party steigt im BIKINI BERLIN.

Über den Deutschen Schauspielpreis:
Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspielerinnen und Schauspieler, zahlreicher Freunde und Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht wird.

https://www.schauspielpreis.com

Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 3.400 Schauspielerinnen und Schauspielern inzwischen die größte nationale Schauspielerorganisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstlerinnen und Künstler berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.

Christian Bräuer neuer CICAE-Präsident

Der internationale Arthouse-Verband CICAE hat an der Spitze einen Generationenwechsel vollzogen. Bei der Mitgliederversammlung während der 72. Filmfestspiele in Cannes wurde Christian Bräuer, Vorsitzender des deutschen Filmkunsttheaterverbands AG Kino – Gilde, zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt Detlef Rossmann, der nach 12 Jahren nicht wieder zur Wahl angetreten war. Detlef Rossmann wurde zum Ehrenpräsident gewählt.

„Das Kino ist die Herzkammer eines Films“

Filmkunsttheater auf der ganzen Welt stehen für kulturelle Vielfalt und bringen globale Themen ins Lokale zu den Menschen. Gerade im digitalen Zeitalter werden Kinos als reale Orte der Begegnung immer wichtiger. „Kinos sind die Herzkammer für Filme,“ so Christian Bräuer. „Auf der großen Leinwand werden Filme zum Leben erweckt und entfalten ihre gesellschaftliche Relevanz durch das gemeinsame Erlebnis.“ Um diese Rolle der Kinos zu stärken, ist die Bildung von Netzwerken wichtig. In vielen Ländern geraten Diversität und eine offene Gesellschaft zunehmend unter Druck. Die CICAE will als Solidargemeinschaft die Arbeit von Filmkunsttheatern als Kulturorte stärken.

Dem neuen Vorstand der CICAE gehören neben dem Präsidenten drei Männer und drei Frauen an:
Christian Bräuer, Präsident (Deutschland)
Francois Aymé, Vize-Präsident (Frankreich)
Domenico Dinoia, Vize-Präsident (Italien)
Mario Fortin, Vize-Präsident (Kanada)
Peggy Johnson, Vize-Präsidentin (USA)
Eva Morsch – Kihn, Generalsekretärin (Frankreich)
Renaud Laville, Schatzmeister (Frankreich)
Mira Staleva (Bulgarien)

Zur Person:
Christian Bräuer ist Geschäftsführer der Yorck Kinogruppe, die in Berlin 11 Filmkunsttheater und ein Freiluftkino betreibt. Er ist seit 2009 Vorsitzender des deutschen Filmkunstkinoverbandes AG Kino – Gilde und vertritt die Interessen der deutschen Kinos im Präsidium der Filmförderungsanstalt FFA. Dort ist er auch Vorsitzender des Ausschusses für Europa und internationale Zusammenarbeit. Dem Vorstand der CICAE gehörte er bisher als Vize-Präsident an.

Mehr als 50.000 Besucher beim Fest der Luftbrücke

Zum Abschluss des großen Fests der Luftbrücke am heutigen Sonntagabend führte die Band of The Royal Armoured Corps, die Marching Band der britischen Armee, die Besucherinnen und Besucher von der Luftbrücken Bühne über das Flughafenvorfeld auf das Tempelhofer Feld.
 
Zuvor erlebten die insgesamt über 50.000 Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste aus der ganzen Welt ein abwechslungsreiches Festprogramm anlässlich des 70. Jahrestags des Endes der Berlin-Blockade. Einer der besonders bewegenden Höhepunkte des Fests war der Besuch von Oberst Gail Halvorsen (98). Der legendäre Pilot warf während der Luftbrücke beim Anflug auf Tempelhof an kleinen Fallschirmen befestigte Süßigkeiten für die auf ihn wartenden Kinder ab. Gail Halvorsen war außerdem von 1970 bis 1974 Kommandant des Flughafen Tempelhof.
 
Auf dem Flughafen-Vorfeld schlugen zahlreiche Institutionen die Brücke in die Gegenwart und zeigten, wie humanitäre Hilfe heute funktioniert. In den Hangars 4 und 5 wurde die Luftbrücke auf vielfältige Weise erlebbar gemacht, etwa in einer 70 Meter langen Video- und Soundinstallation oder beim Luftbrücken Talk u.a. mit Zeitzeugen. Die Luftbrücken-Bühne bot den ganzen Tag über Live-Musik aus den Ländern der Alliierten sowie vom Bundespolizeiorchester, dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr oder Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra. Kinder spielten typische Kinderspiele aus der damaligen Zeit, verkleideten sich wie in den fünfziger Jahren und fuhren mit historischen Fahrgeschäften.
 
Eröffnet wurde das Fest vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller und von Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley. In seinen Eröffnungsworten erinnerte Michael Müller daran, was die Luftbrücke für Berlin bedeutete: „Genau vor 70 Jahren endete die Blockade West-Berlins durch die Sowjetunion. Fast ein Jahr lang waren die über zwei Millionen Menschen in den Westsektoren unserer Stadt in ganz besonderem Maße auf Solidarität und Unterstützung angewiesen. Und die bekamen sie glücklicherweise: Die westlichen Alliierten brachten mit der Luftbrücke unzählige Tonnen an Lebensmitteln und anderen überlebenswichtigen Gütern nach Berlin. Die Versorgung einer so großen Anzahl an Menschen mithilfe von Flugzeugen war eine logistische Meisterleistung. Vor allem war sie aber auch das sichtbare Bekenntnis der westlichen Alliierten, die Freiheit West-Berlins entschlossen zu verteidigen. Gerade auch durch die Luftbrücke wurde Berlin zur Stadt der Freiheit.“
 
Das Land Berlin hatte als Ausrichter des Fests die Tempelhof Projekt GmbH mit Konzeption und Umsetzung beauftragt. Das Fest der Luftbrücke wurde maßgeblich durch die großzügige Förderung der Berliner LOTTO-Stiftung ermöglicht.
Unterstützt wurde das Fest von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, der Deutschen Fernsehlotterie, der Wall GmbH und der Lufthansa AG.

Neben den Botschaften der USA, Englands, Frankreichs, Australien, Südafrikas, Kanadas, Neuseelands beteiligten sich 20 Partner an der Programmgestaltung:
Das AlliiertenMuseum, der Sammler Andreas Skala, der Arbeiter Samariter Bund, die Berliner Feuerwehr, die Berliner Polizei, die BronxBerlinConnection, die Bundespolizei, die Bundeswehr, Care Deutschland, die Deutsche Fernsehlotterie, die Deutsche Post, das Deutsche Rotes Kreuz, das Deutsche Technikmuseum, der Internationale Aero-Philatelisten-Club „Otto Lilienthal“, die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Luftbrückenmuseum Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Flugplatz Berlin-Gatow, der Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg, das Technische Hilfswerk und der UNHCR.
 
www.fest-der-luftbruecke.de
www.facebook.de/festderluftbruecke
www.instagram.com/festderluftbruecke

COUNTDOWN:  Noch drei Tage bis zum FEST DER LUFTBRÜCKE

70 Jahre Luftbrücke – am 12. Mai 2019 feiert das Land Berlin das historische Ende der Blockade Berlins mit einem großen Familienfest auf dem Flughafen Tempelhof. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller wird das Fest auf der Luftbrücken-Bühne eröffnen. Mehr als 50.000 Gäste werden erwartet, die in den Hangars, auf dem Vorfeld des Flughafen Tempelhof und dem Tempelhofer Feld ein Stück deutscher Geschichte hautnah erleben können.
 
„Luftbrücke damals – Luftbrücke heute“ unter diesem Motto wird das Fest eine Brücke in die Gegenwart schlagen: Die Allee der Alliierten mit Zeitzeugen-Porträts aller an der Luftbrücke beteiligten Alliierten erinnert an die historische Leistung, auf der riesigen Aktionsfläche Humanitäre Hilfe heute präsentieren sich Institutionen wie Helfen damals aussah, aber auch heute funktioniert, mit einer eindrucksvollen Ausstellung von historischen und modernen Fluggeräten, Fahrzeugen und Hilfsgerätschaften. 
 
Zum Fest der Luftbrücke öffnet der Flughafen Tempelhof zwei seiner Hangars: In Hangar 4 – Luftbrücke erleben läuft auf einer 70 Meter langen Projektion eine speziell für das Luftbrückenfest erstellte Sound- & Videoinstallation. In Hangar 5 – Luftbrücke begreifen geht es um das konkrete Nacherleben der Luftbrücke und der Berliner Lebenswirklichkeit in dieser Zeit. Original-Exponate, zeittypische Dekors und mediale Installationen visualisieren Logistik und Planung der Luftbrücke, den Alltag unter der Blockade sowie den persönlichen und humanitären Einsatz der Alliierten aber auch zahlloser Berlinerinnen und Berliner. Auf einer Bühne kommen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort und schlagen immer wieder die Brücke in die Gegenwart. 
 
Eine zentrale Rolle haben die alliierten Länder bei der Programmgestaltung für die Luftbrücken-Bühne übernommen. Zur musikalischen Zeitreise lädt u.a. The US Air Forces in Europe Band, The Band of The Royal Armoured Corps aus Großbritannien, das Stabsmusikkorps der Bundeswehr, das Bundespolizeiorchester oder die Big Band The Frogs des Beethoven Gymnasium Berlin. Auch Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra, die amerikanische Opernsängerin Susan Wheeler Martosko und die südafrikanische Kombo Qadasi + Maqhinga treten auf.
 
Auf einen Blick: 
FEST DER LUFTBRÜCKE 
am 12. Mai 2019 von 12.00 bis 19.00 Uhr
am Flughafen Tempelhof 
ACHTUNG: Zugang nur über das Tempelhofer Feld möglich!

Weitere Informationen zum Programm und den Beteiligten finden Sie unter https://www.fest-der-luftbruecke.de

Das Land Berlin hat als Ausrichter des Festes die Tempelhof Projekt GmbH mit Konzeption und Umsetzung beauftragt. Das Fest der Luftbrücke wird maßgeblich durch die großzügige Förderung der Berliner LOTTO-Stiftung ermöglicht.
Unterstützt wird das Fest von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, der Deutschen Fernsehlotterie und der Wall GmbH.
 
Über den Flughafen Tempelhof und die Tempelhof Projekt GmbH:
Der Flughafen Tempelhof ist mit ca. 300.000 m² Bruttogeschossfläche Europas größtes Baudenkmal. Im Gebäude spiegelt sich die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Der Ort ist untrennbar mit der Fluggeschichte der Welt verbunden. Das Quartier wird in den kommenden Jahren zu einem Experimentierort und neuem Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden: Platz für einzigartige Events und Adresse kreativer, innovativer und gastronomischer Angebote. Es wird touristischer Magnet mit der Öffnung des Towers, der Geschichtsgalerie und des AlliiertenMuseums. Seit 2011 ist die Tempelhof Projekt GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin für den Erhalt, die denkmalgerechte Sanierung, den Betrieb und die Entwicklung des Flughafens verantwortlich. 
 

IDM Script Lab RACCONTI geht in die 8. Ausgabe

RACCONTI, das Script Lab der Südtiroler Filmförderung IDM geht in seine 8 Runde. Für die diesjährige Ausgabe wurde das Konzept komplett neu erarbeitet. Gesucht werden erstmalig Autoren-Duos (Autor*innen oder schreibende Regisseur*innen), die ihre Serienidee mitbringen und in zwei je einwöchigen Workshops und einer Schreibphase dazwischen für den internationalen Markt weiterentwickeln. Am Ende sollen eine Mini-Bibel sowie das Drehbuch für die Pilotfolge der Serie stehen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2019.

 

Während des Script Labs stehen den Teilnehmer*innen hochkarätige Tutor*innen zur Seite, die bei den Workshops in Einzelgesprächen und in der Gruppe regelmäßig Feedback und Input liefern. Außerdem werden sich die insgesamt drei Teams mit zusammen sechs Autoren untereinander intensiv austauschen. In verschiedenen Masterclasses greifen schließlich internationale Expert*innen Themen auf, die zunehmend bereits bei der Drehbucharbeit mitgedacht werden müssen, wie etwa das Produktionsdesign oder die Zielgruppenansprache.

 

Die zwei Workshops finden von 18. bis 22. September und von 11. bis 15. November 2019 in Klausen, Südtirol, statt. Die Workshop-Sprache ist Englisch. Wie zuletzt RACCONTI #7 beim Series Mania in Lille wird auch RACCONTI #8 mit einem Pitching-Event auf einem internationalen Festival 2020 seinen Abschluss finden. Dort werden die Autoren ihre Stoffe internationalen Branchenvertretern vorstellen.

 

Creative Advisor und Head of Study von RACCONTI #8 ist der italienische Drehbuchautor Nicola Lusuardi. Er berät als Story Editor Sender wie RAI, MEDIASET oder SKY und arbeitete als Script Consultant und Tutor beim TorinoFilmLab, am Biennale College und lehrt am Centro Sperimentale di Cinematografia in Rom. Unterstützt wird er im Projektmanagement von Angelica Cantisani, die u.a.für das TorinoFilmLab und das Netzwerk der Europäischen Film Commissions EUFCN tätig ist.

 

Mehr Infos zu RACCONTI #8 und Details zur Bewerbung finden sich unter:
racconti.idm-suedtirol.com

 

12. Mai 2019: Das FEST DER LUFTBRÜCKE am Flughafen Tempelhof

Vor 70 Jahren, am 12. Mai 1949, endete die Berlin-Blockade. West-Berlin konnte wieder über den Landweg versorgt werden und die legendäre Luftbrücke u.a. der Amerikaner, Briten und Franzosen wurde eingestellt. Das Land Berlin feiert dieses historische Ereignis 70 Jahre danach, am 12. Mai 2019, mit einem großen Fest der Luftbrücke auf dem Vorfeld und in den Hangars des Flughafens Tempelhof. 

 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller: „Berlin lädt Gäste aus den Ländern ein, die damals die Luftbrücke auf die Beine gestellt haben, darunter auch eine Anzahl von Veteranen. Darüber hinaus sind alle Menschen, die uns als Touristinnen und Touristen besuchen, und vor allem alle Bürgerinnen und Bürger auf dem großen Berliner Luftbrücken-Fest herzlich willkommen. Wir planen ein vielfältiges Programm für die ganze Familie und für die ganze Stadt. Das Fest bietet Gelegenheit zum fröhlichen Feiern und zum Informieren über die vielen spannenden Einzelheiten des Geschehens vor 70 Jahren. Tempelhof ist als authentischer historischer Ort der Luftbrücke dafür der ideale Platz.“

 

Jutta Heim-Wenzler, Geschäftsführerin der Tempelhof Projekt GmbH: „So wie wir den Flughafen Tempelhof erleben und gestalten, wollen wir auch das für den Flughafen wichtigste historische Ereignis feiern: zukunftsorientiert und dabei die Geschichte bewahrend. Und mit Blick auf die große Menschlichkeit und Solidarität, die aus der Luftbrücke erwuchs. Wir freuen uns über die Gäste aus ganz Berlin und der ganzen Welt.“

 

Den mehr als 50.000 erwarteten Gästen wird durch ein vielfältiges Angebot die Luftbrücke erlebbar gemacht. Gemeinsam mit zahlreichen Institutionen wird durch die Botschaft, dass Menschlichkeit verbindet, eine Brücke in die Gegenwart und Zukunft geschlagen.

 

So vermittelt eine künstlerisch gestaltete audiovisuelle Installation in einem der Hangars Eindrücke aus Film- und Fotoaufnahmen, die durch ein eigenes Sounddesign unterlegt sind. Die Gäste werden sinnlich-emotional in die Vergangenheit zurückversetzt. Stärker informativ und auf konkretes Nacherleben ist das Angebot in einem anderen Hangar ausgerichtet. Dort dokumentieren Original-Exponate, zeittypische Dekors und mediale Installationen Logistik und Planung der Luftbrücke sowie den persönlichen und humanitären Einsatz, der das Überleben der Stadt über fast ein Jahr sicherte.

 

Daran beteiligt sind u.a. AlliiertenMuseum, Militärhistorisches Museum Gatow, Care e.V, Deutsches Technikmuseum, Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. sowie Deutsche Fernsehlotterie.

 

Den beteiligten alliierten Ländern, insbesondere den USA, Großbritannien und Frankreich, aber auch Südafrika, Neuseeland, Kanada und Australien kommt im Festablauf eine zentrale Rolle zu. Das Bühnenprogramm mit Live-Musik aus diesen Ländern und mit Zeitzeugen-Interviews wird wichtiger Anziehungspunkt sein. Auf dem Vorfeld stellen u.a. Berliner Polizei und Bundespolizei, Berliner Feuerwehr, Bundeswehr, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, Arbeiter Samariter Bund, Technisches Hilfswerk und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR ihre Arbeit vor. Damit wird die aktuelle Wichtigkeit der Botschaft der verbindenden Kraft der Menschlichkeit unterstrichen. Die beteiligten Akteure bauen durch ihr humanitäres Engagement auch heute Brücken der Menschlichkeit.

 

Das Luftbrücken-Fest findet am 12. Mai 2019 von 12 bis 19 Uhr auf dem Vorfeld und in den Hangars des Flughafens in Tempelhof statt. Der Zugang ist ausschließlich über das Tempelhofer Feld möglich. Das Land Berlin hat als Ausrichter des Festes die Tempelhof Projekt GmbH mit Konzeption und Umsetzung beauftragt. Das Fest wird mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin realisiert.

 

Über den Flughafen Tempelhof und die Tempelhof Projekt GmbH:
Der Flughafen Tempelhof ist mit ca. 300.000 m² Bruttogeschossfläche Europas größtes Baudenkmal. Im Gebäude spiegelt sich die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Der Ort ist untrennbar mit der Fluggeschichte der Welt verbunden.

Das Quartier wird in den kommenden Jahren zu einem Experimentierort und neuem Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden: Platz für einzigartige Events und Adresse kreativer, innovativer und gastronomischer Angebote. Es wird touristischer Magnet mit der Öffnung des Towers, der Geschichtsgalerie und des AlliiertenMuseums.
Seit 2011 ist die Tempelhof Projekt GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin für den Erhalt, die denkmalgerechte Sanierung, den Betrieb und die Entwicklung des Flughafens verantwortlich.

 

Deutscher Hörfilmpreis 2019: Doppelsieg für Ernie und Bert

Der Deutsche Hörfilmpreis 2019 wurde am Dienstagabend in Berlin vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben. In der Kategorie Kino ging die Auszeichnung an das Kriegs-Drama „Der Hauptmann“. Schauspieler Sönke Möhring hielt die Laudatio und überreichte den Preis an Noura Gzara und Klaus-Jörg Kaminski von Eurotape. Auch die Schauspieler Samuel Finzi, Bernd Hölscher und Waldemar Kobus freuten sich über die Auszeichnung. An ihrer Seite stand das Audiodeskriptions-Teamvon Eurotape mit Autorin Doris Würfel und Sprecherin Uta-Maria Torp.

Die vielbeachtete TV-Produktion „Bad Banks“ erhielt die Auszeichnung in der Kategorie TV. Laudator Arndt Schwering-Sohnrey übergab den Preis an Nicola Foltys vom ZDF. Begleitet wurde sie vom Audiodeskriptions-Team der Deutschen Hörfilm gGmbH mit Rahel Barf, Susanne Linzer, Holger Stiesy, Evelyn Sallam, Marina Behnke, Markus Hoffmann, Volker Pannes und Martina Wiemers. Regisseur Christian Schwochow meldete sich per Videobotschaft und bedankte sich auch noch einmal beim Audiodeskriptions-Team.

Die „Sesamstraße“ mit der Folge 2815 „Selbstgemacht schmeckt‘s am besten“ konnte sich in der Kategorie Kinder- und Jugendfilm durchsetzen. Den Preis nahmen Ernie und Bert höchstpersönlich zusammen mit NDR-Intendant Lutz Marmor entgegen. Gemeinsam mit dem Audiodeskriptions-Teamdes NDR, vertreten durch Uschi Heerdegen-Wessel, Leiterin barrierefreie Angebote, Olaf Koop und Stefanie Schruhl, freuten sie sich über die Laudatio von Schauspielerin Marleen Lohse.

 

In der Kategorie Dokumentation ging die ADele für die beste Audiodeskription an „Ein Jahr auf Kihnu“ von Filmemacherin Julia Finkernagel, die den Preis von Schauspielerin Muriel Baumeister überreicht bekam. An ihrer Seite standen Georg Schmolz, Leiter Barrierefreiheit beim MDR,sowie die Filmcrew, vertreten durch Michael Matz, Marius Drachholtz und Christine Herßebroick. Susi Kirsten, Anja Köhler, Marcel Wienands und Michaela Khamis repräsentierten vor Ort das Audiodeskriptions-Team.

 

Aufgrund der besonderen Qualität der Audiodeskription verlieh die Jury zusätzlich den „Sonderpreis der Jury“ an die TV-Filmproduktion „Absturz ins Leben“, eingereicht von arte. Den Preis nahmen Chloé Roux und Naomi Feuerstein von arte entgegen, zusammen mit Olaf Koop, Stefanie Schruhl und Isabella Handke von der Studio Hamburg Synchron GmbH. Die Laudatio verlas Jury-Mitglied Feo Aladag.

 

Zum Abschluss der Preisverleihung wurde der Gewinner des begehrten Publikumspreises bekannt gegeben. In diesem Jahr konnte sich eine Produktion gleich über eine zweite Auszeichnung freuen: Die „Sesamstraße“ beweist, wie wichtig ein gutes Hörfilmangebot vor allem auch für Kinder ist. Das Publikum erlebte eine emotionale Danksagung von Ernie und Bert, die erneut zusammen mit Lutz Marmor und dem Audiodeskriptions-Team des NDR den Preis entgegennahmen, dieses Mal aus den Händen der Schauspielerin Lisa Martinek und des DBSV-Ehrenmitgliedes Renate Reymann.

 

Filmexperte Steven Gätjen führte auch dieses Jahr durch den Abend. Die musikalischen Glanzpunkte der Gala, die erstmals in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom stattfand, setzten Tom Schilling & The Jazz Kids. Neben den bereits genannten Gästen waren zahlreiche Prominente aus Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik vertreten, darunter auch die Schauspieler/innen Lutz Blochberg, David Bennent, Kirsten Block, Guido Broscheit, Merle Collet, Dana Golombeck, Sarah Hostettler, Hansjürgen Hürrig, Rebecca Immanuel, Daniel Krauss, Thorsten Merten, Christoph M. Ohrt, Jan Sosniok, Stephanie Stremler, Sina Tkotsch, Eleonore Weisgerber und Anastasia Zampounidis sowie die Regisseure Lars Jessen, Sebastian Schultz und Christian Twente. Zudem waren Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales und Jürgen Dusel, der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, unter den Gästen.

 

Die Jury des Deutschen Hörfilmpreises war vertreten durch den Juryvorsitzenden Hans-Joachim Krahl, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, Lars-Olav Beier, Verena Bentele, Peter Brass, Dr. Alice Brauner, Reinhard Glawe und Roman Knižka.

 

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt.In Anlehnung an diesen Begriff wird der Hörfilmpreis auch „ADele“ genannt. DieBildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

 

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH. Weitere Sponsoren und Partner sind die Blindenstiftung Deutschland, Optimahl, Renault Retail Group Niederlassung Berlin (RRG), Tolga & Haluk.

 

Informationen und Bilder unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de

Mord auf La Gomera

Ein Thriller vor der eindrucksvollen Kulisse der kanarischen Insel La Gomera
ab 17. Mai digital als Video on demand
ab 5. Juli auf DVD

Über den Film
Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen, und oft erweist sich das Offensichtliche als falsch. Sergeant Bevilaqua (Quim Gutiérrez– THREE MANY WEDDINGS) von der Guardia Civil soll einen drei Jahre alten Mordfall auf der Insel La Gomera aufklären. Damals wies alles auf einen bekannten Politiker der Insel hin, der trotz der offensichtlichen Beweise von einem Gericht zunächst freigesprochen wurde. Als Bevilaqua den verwickelten Fall neu aufrollt, stehen er und sein Team mit Virginia Chamorro (Aura Garrido– STOCKHOLM) und Ruth Anglada (Verónica Echegui – SHOOTING STAR 2009) nicht nur unter hohem politischen Druck – die Inselpolizei nimmt die Untersuchung zudem nur mit sichtlichem Widerwillen wieder auf.  Wie lange wird es den Inselbewohnern gelingen, ihre düsteren Geheimnisse zu wahren?
Vor der eindrucksvollen Kulisse der kanarischen Insel La Gomera erzählt Regisseur Andrés Koppel, der selbst auf den Kanaren aufgewachsen ist, eine fesselnde Kriminalgeschichte. Der mehrfach ausgezeichnete und Goya-nominierte Kameramann Álvaro Gutiérrez (MR. KAPLAN, MAL DIA PARA PESCAR, BAJA LAS ESTRELLAS) setzt die beliebte Kanaren-Insel wunderbar in Szene. In Spanien lief der Film Noir erfolgreich auf der großen Leinwand und basiert auf der Romanvorlage „La niebla y la doncella“ des spanischen Bestsellerautors Lorenzo Silva und ist der bereits dritte Teil der beliebten Bevilacqua und Chamorro-Reihe.

Originaltitel: La niebla y la doncella
Produktionsland / Jahr: Spanien / 2017
Regie & Drehbuch: Andrés Koppel
nach dem Roman von: Lorenzo Silva
Darsteller: Quim Gutiérrez (Sargento Bevilaqua)
Verónica Echegui (Ruth Anglada)
Aura Garrido (Virginia Chamorro)
Roberto Álamo  (Teniente Nava)
Marian Álvarez  (Carmen)
Sanny van Heteren (Margarethe von Amsberg)
Cristóbal Pinto (Siso)
Alba Tonini (Desireé)
Genre: Thriller / Crime
FSK: 12
Laufzeit: ca. 99 Min.
Bonusmaterial: Making Of
Laufzeit Bonusmaterial: ca. 13 Min.
Technische Daten zur DVD:
Sprache / Ton: Deutsch DD 5.1/ Spanisch DD 5.1
Bildformat: 16:9 / 2,39:1
Untertitel: Deutsch
Ausstattung / Verpackung: Softbox

Deutscher Hörfilmpreis 2019: Wer gewinnt den Publikumspreis?

Der Publikumspreis des Deutschen Hörfilmpreises feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal können blinde, sehbehinderte und natürlich auch sehende Filmfans ihren Lieblingsfilm auswählen. Nominiert sind sechzehn Hörfilmversionen in den vierKategorien Kino, TV, Dokumentation und Kinder-/Jugendfilm.

Die Bandbreite reicht vom Oscar-Kandidaten „Werk ohne Autor“ über den Kinoerfolg „Das schweigende Klassenzimmer“ und den TV-Serien-Hit „Bad Banks“ bis zu einem der erfolgreichsten Dokumentarfilme 2018, „Wildes Herz“. Aber auch die Kinderbuchverfilmung „Die kleine Hexe“ und eine Folge der „Sesamstraße“ stehen zur Wahl. Ab heute können die Hörfilmfans entscheiden, welcher Film über die besten Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen verfügt. 2010 wurde der erste Publikumspreis des Deutschen Hörfilmpreises an „Der Vorleser“ verliehen und von Hauptdarsteller David Kross entgegengenommen.

Der Gewinner des Publikumspreises 2019 wird am Dienstag, dem 19. März 2019, bei der festlichen Preisverleihung des 17. Deutschen Hörfilmpreises in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin verkündet und gemeinsam mit den anderen Preisträgern geehrt.

Und so funktioniert die Abstimmung: Auf der Homepage www.deutscher-hoerfilmpreis.de werden die sechzehn nominierten Beiträge jeweils mit einem kurzen Filmausschnitt mit Audiodeskription vorgestellt. Das Votum kann bis zum 12. März 2019 abgegeben werden – online, per E-Mail oder Postkarte, jeweils mit dem Kennwort „Publikumspreis“. Unter den Einsendern wird eine Einladung zum 17. Deutschen Hörfilmpreis für zwei Personen verlost (inklusive Anreise mit der Deutschen Bahn, 2. Klasse, und einer Übernachtung).

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. In Anlehnung an diesen Begriff wird der Hörfilmpreis auch „ADele“ genannt. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH.

Eine detaillierte Übersicht aller nominierten Filme ist auf der Internetseite www.deutscher-hoerfilmpreis.de zu finden.

Besuchen Sie den Deutschen Hörfilmpreis auch auf facebook! www.facebook.com/Deutscher.Hoerfilmpreis

Gilde Filmpreis 2019

Der 30. Gilde Filmpreis der AG Kino – Gilde für den besten Film im Wettbewerb der Berlinale 2019 geht an den Film Gospod postoi, imeto i’ e Petrunija / GOD EXISTS, HER NAME IS PETRUNYA von Teona Strugar Mitevska.

Begründung der Jury:
„Die Jury prämiert den Film „God Exists, Her Name Is Petrunya“ von Teona Strugar Mitevska.
Der Film lässt die Zuschauer*innen Zeuge werden, wie sich eine junge, frustrierte Frau, eher intuitiv als geplant, emanzipiert und in einer archaischen, korrupten Provinz Mazedoniens gegen Kirche, Staat und Medien aufbegehrt. Die Regisseurin lässt ihre Hauptfigur auf der Suche nach einem bisschen Glück in der politischen Satire aus ihrer Lethargie erwachen und innerhalb einer Nacht zu einer starken Frau werden, die für ihre Belange kämpft“

In der Jury der AG Kino – Gilde e.V. waren in diesem Jahr Adrian Kutter (Leiter der Biberach Filmfestspiele und Gründer des Gilde Filmpreises), Anna Kruse (Cineplex Gruppe) und Jens Schneiderheinze (langjähriger Leiter der Cinema Filmtheater GmbH in Münster).

30 Jahre Gilde Filmpreis im Wettbewerb der Berlinale
In diesem Jahr feiert die AG Kino – Gilde ein besonderes Jubiläum. Vor 30 Jahren wurde das erste mal ein Preis von einer unabhängigen Jury aus Kinobetreibern, der Gilde Filmpreis für den Wettbewerb der Berlinale verliehen. Das Besondere ist nicht nur die Kontinuität dieses langjährigen Preises. Adrian Kutter, der diese Jury mit ins Leben gerufen hat, ist auch ür den Gilde Filmpreis seit 30 Jahren ununterbrochen als Jurymitglied tätig! Er ist damit wahrscheinlich der am längsten amtierende Juror der Berlinale. Mit dem Jubiläum wird Adrian Kutter seinen Jurysitz zur Verfügung stellen.

„Dafür, aber auch für seine Liebe zum Film, sein untrügliches Gespür für gute Geschichten und seinen Einsatz für das Kino möchten wir uns ganz herzlich bei Adrian Kutter bedanken!“, so Christian Bräuer, Vorsitzender der AG Kino – Gilde e.V..

Hier ein Rückblick auf 30 mit dem Gilde Filmpreis ausgezeichnete Filme:
1990:  DRIVING MISS DAISY (Bruce Beresford)
1991:  THE MIRACLE (Neil Jordan)
1992:  UTZ (George Sluizer)
1993:  MALCOM X (Spike Lee)
1994:  IN THE NAME OF THE FATHER (Jim Sheridan)
1995:  BEFORE SUNRISE (Richard Linklater)
1996:  DEAD MAN WALKING (Tim Robbins)
1997:  GET ON THE BUS (Spike Lee)
1998:  LEFT LUGGAGE (Jeroen Krabbé)
1999:  COOKIE´S FORTUNE (Robert Altman)
2000:  THE HURRICANE (Norman Jewison)
2001:  FINDING FORRESTER (Gus Van Sant)
2002:  MY LIFE WITHOUT ME  (Isabel Coixet)
2003:  HALBE TREPPE (Andreas Dresen) 
2004:  A FOND KISS (Ken Loach)
2005:  ASYLUM (David MacKenzie)
2006:  DER FREIE WILLE (Matthias Glasner)
2007:  HALLAM FOE (David  MacKenzie)
2008:  RESTLESS (Amos Kolleg)
2009:  STURM (Hans Christian Schmid)
2010:  SHARHADA (Burhan Qurbani)
2011:  WER WENN NICHT WIR (Andres Veiel)
2012:  A MOI SEULE (Frédéric Videau)
2013:  GLORIA (Sebastien Lélio)
2014:  BOYHOOD (Richard Linklater)
2015:  VICTORIA (Sebastian Schipper)
2016:  24 WOCHEN (Zohra Berrached)
2017:  THE PARTY (Sally Potter)
2018:  IN DEN GÄNGEN (Thomas Stuber)

Der putzigste Bär der Welt als TV-Serie

STUDIOCANAL, Nickelodeon und der vielfach ausgezeichnete Produzent David Heyman verkünden heute ihre weltweite Zusammenarbeit an einer brandneuen “Paddington” (AT) TV–Serie für Vorschulkinder. Die CG-animierte Serie, die von den Abenteuern von Paddington-Bär erzählt, wird auf Sendern des weltweiten Nickelodeon-Netzwerks ab 2020 zu sehen sein.                          Ergänzend wurden lokale Senderpartner in Frankreich, Kanada, China und Japan gewonnen.

Komplett in 3D animiert, zeigt die neue “Paddington”- Serie den jungen Bären, wie er aus Windsor Gardens an seine Tante Lucy schreibt. Jede Folge beginnt und endet damit, dass er seiner Tante berichtet, was er an dem Tag für Abenteuer erlebt hat und dabei fürs Leben lernt. Die Serie lädt die nächste Generation Kinder ein, Fans des „Paddington“-Universums zu werden – einer Welt voller Wärme, Freundlichkeit, Slapstick, Humor, Spaß und Großzügigkeit.

Die TV-Produktion der Heyday Films und STUDIOCANAL in Zusammenarbeit mit Copyrights ist bereits im Dreh. Die Regie für „Paddington” führt Adam Shaw von Blue Zoo („Go Jetters“, „Digby Dragon“, „Miffy“, „Q Pootle 5“). Jon Foster und James Lamont („Die fantastische Welt von Gumball“, „Cuckoo“, Paddington 1 & 2) entwickelten Paddington zur TV-Serie weiter und schrieben die Drehbücher. Produzenten der mit Spannung erwarteten TV-Serie sind David Heyman (vielfach ausgezeichneter Produzent aller acht Harry- Potter-Filme, Gravity sowie Paddington 1 & 2), Karen Davidsen (früher bei Disney und HIT Entertainment) sowie Simon Quinn (Isle of Dogs, Der fantastische Mr. Fox). Executive Producer der Serie ist Rosie Alison (Der Junge im gestreiften Pyjama, Paddington 1 & 2), Koproduzent ist Rob Silva.

Produzent David Heyman: „Es ist eine große Freude, diesen einmaligen und lebensbejahenden Bären einem komplett neuen Publikum vorstellen zu dürfen. Wir sind begeistert, dass der unnachahmliche Ben Wishaw weiterhin Paddington sprechen wird. Und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem inspirierenden und dynamischen Animationsteam bei Blue Zoo, die mit den Büchern des ausgesprochen talentierten Autorenteams Foster und Lamont arbeiten werden. Gemeinsam mit den Produzenten Karen Davidsen und Simon Quinn stehen wir alle bereit für das nächste glorreiche Paddington-Kapitel.”

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Goldene Lola 2019 für das beste Drehbuch geht an „Blutsauger“

Deutscher Drehbuchpreis im Rahmen des Empfangs der Drehbuchautoren bei der Berlinale vor über 800 Gästen vergeben
 
Beim Empfang des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD) anlässlich der gestern gestarteten 69. Berlinale überreichte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, am heutigen Abend die Goldene Lola 2019 für das beste unverfilmte Drehbuch an Julian Radlmaier für “Blutsauger“.
 
Die renommierte Auszeichnung ist der wichtigste und höchstdotierte Preis für Drehbuchautoren in Deutschland.

Aus der Begründung der Jury: „Extravagant. Skurril. Saukomisch. Das sind nur drei der Begriffe, die einem bei der Lektüre dieses Drehbuchs in den Sinn kommen. Julian Radlmaiers Komödie um einen falschen russischen Baron und eine echte deutsche Fabrikantentochter, die im Jahr 1926 zusammen einen Vampirfilm an der Ostsee drehen, ist eine mit schillernden Dialogen gespickte Reflexion über eine Klassengesellschaft, an der nur derjenige Teilhabe hat, der buchstäblich zum „Blutsauger“ wird. Dass sich das Werk auch als geistreiche Abhandlung über das Kino selbst, seine Magie und seine Korrumpierbarkeit lesen lässt, macht es zu einem großen Wurf.“

Der Preis wird seit 1988 für das beste unverfilmte Drehbuch verliehen und ist mit 10.000 € dotiert, sowie mit einem Anspruch auf Förderungshilfen von bis zu 20.000 € für die Realisation des Drehbuches. Eine Prämie von je 5.000 € geht an Karen Köhler und Michael Venus, die für ihr Drehbuch „Cowboy & Indianer“ nominiert waren, sowie an Hannes Held und Lisa Bierwirth für „Le Prince“.
 
Die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters betonte: „Das Gesamtkunstwerk Film hängt ganz wesentlich vom künstlerischen Können und dem versierten Handwerk der Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren ab. Ihre Fantasie, ihr Ideenreichtum und ihre berührenden Geschichten bilden das Fundament filmischen Schaffens – sie liefern das Herzstück des Films. Genau deshalb vergeben wir den Deutschen Drehbuchpreis – die wichtigste und höchst dotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren und -autorinnen. Und deshalb rollen wir auch heute im Rahmen der Berlinale wieder den roten Teppich für die begabtesten und kreativsten Köpfe unter ihnen aus.“
 
Sebastian Andrae, geschäftsführender Vorstand des VDD und Moderator der  Preisverleihung: „Die nominierten Drehbücher zeigen es und den anwesenden Autorinnen und Autoren will ich es noch einmal zurufen: Schreiben in Freiheit, Freiheit für das Schreiben ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss erkämpft werden, sie muss verteidigt werden, sie muss aber auch genutzt werden, um für andere einzustehen, denen diese Freiheit nicht mehr gewährt wird.“
 
Die Preisverleihung und der anschließende Empfang in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz waren mit mehr als 800 Gästen, davon die meisten Autorinnen und Autoren, ausgebucht.
 
Die Band Theodor Shitstorm mit Desiree Klaeukens und Dietrich Brüggemann begleitete die Verleihung musikalisch.
 
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Verband Deutscher Drehbuchautoren, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Krimifestival TATORT EIFEL und der Landesvertretung Rheinland-Pfalz.
 
www.drehbuchautoren.de
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twitter.com/vdd_drehbuch

„KINO NATÜRLICH“ geht Online

Unter www.kinonatürlich.de präsentiert die AG KINO-GILDE ein Onlineportal für Kinobetreiber*innen und Interessierte, die sich über aktuelle und generelle Themen rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz im und durch Kinos informieren wollen. Die Webseite ist Teil des Projekts „KINO NATÜRLICH“, das im letzten Frühjahr startete und enthält Angaben zum Mitmachen, eine erste Filmauswahl zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie eine ausführliche Serviceseite zu bundesweiten Klimaschutzinitiativen, Berater- und Dienstleister*innen und Finanzierungs- und Förderoptionen.

Ziel des Projektes ist es, den Kinobetrieb ökologisch nachhaltiger zu gestalten, mit konkreten Maßnahmen Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Kinobranche hierfür zu sensibilisieren. Der Verband der deutschen Arthousekinos positioniert sich damit zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und übernimmt gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

Nach einer Bestandserfassung unter den mehr als 300 Mitgliedskinos im Sommer 2018, um zu ermitteln, wer bereits welche Aktivitäten umsetzt bzw. plant, wurden die vier Handlungsfelder „Abfall“, „Ressourcen“, „Film“ und „Mobilität“ formuliert und sechs Referenzkinos bundesweit ausgewählt. Gefördert wird das Engagement der AG Kino – Gilde vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und fachlich begleitet vom Umweltbundesamt.

„17 Millionen Besucher*innen schauten im Jahr 2018 Filme in einem Arthousekino und das ist auch relevant fürs Klima. Mit der Webseite machen wir das Engagement des Verbandes transparent und werden bis zum Jahresende unter dem Motto: ‚gemeinsam.praxisnah.innovativ’ mit den Referenzkinos gezielt Maßnahmen prüfen und insbesondere den Service- und Informationsbereich weiterentwickeln“, so die Projektkoordinatorin Korina Gutsche.

Unsere Vision 2030 – Kino 100% natürlich.nachhaltig!“

Steven Gätjen moderiert den 17. Deutschen Hörfilmpreis an neuem Ort

Steven Gätjen und der Deutsche Hörfilmpreis – eine Erfolgsgeschichte geht in die nächste Runde. Der beliebte Moderator wird bereits zum dritten Mal durch die Gala zur Preisverleihung des Deutschen Hörfilmpreises 2019 führen. Der Hörfilmpreis reiht sich damit in die lange Reihe hochklassiger Events ein, die der Deutsch-Amerikaner bereits moderiert oder von denen er berichtet hat.

Gätjen ist ein echter Filmexperte. Im Oktober 2016 präsentierte er erstmals seine monatliche Filmsendung „Gätjens großes Kino“. Zuvor hatte er 15 Jahre im Privatfernsehen sein Filmwissen unter Beweis gestellt, u. a. als Live-Reporter („Oscar Red Carpet Show“, ProSieben) sowie in seiner Show „Steven liebt Kino“.

Seit dem Jahr 2000 führt Gätjen auf Galas wie dem „Bayerischen Fernsehpreis“, dem „Laureus Medienpreis“ und dem „Jupiter Award“ gekonnt durch den Abend. Er präsentiert auch internationale Filmpremieren und moderierte 2018 schon zum zweiten Mal die „Goldene Kamera“. Für die Show „Schlag den Raab“ erhielt er 2016 eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Moderation Unterhaltung“.

Die festliche Preisverleihung des 17. Deutschen Hörfilmpreises findet am Dienstag, den 19. März 2019 erstmals in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in der Französischen Straße statt. Das ehemalige „Kaiserliche Haupttelegraphenamt“ ist das größte und älteste noch erhaltenen Gebäude aus der Anfangszeit der Telekommunikation.„Wir freuen uns sehr, dass sich der Deutsche Hörfilmpreis einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut, so dass der Platz im Kino International nicht mehr ausreicht und wir jetzt in die großzügigen Räume der Telekom ziehen können“, erklärt Andreas Bethke, Geschäftsführer des DBSV, den Ortswechsel.

In den vergangenen 17 Jahren hat die Preisverleihung maßgeblich dazu beigetragen, dass das Angebot an Hörfilmproduktionen auf dem deutschen Markt kontinuierlich wächst. Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung setzt sich der Deutsche Hörfilmpreis verstärkt für eine hohe Qualität der Hörfilme ein. Bei der Bewertung der Hörfilme orientiert sich die Jury an der von der Filmförderungsanstalt (FFA) veröffentlichten „Empfehlung für Standards barrierefreier Fassungen“ (www.ffa.de/barrierefreiheit.html).

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. In Anlehnung an diesen Begriff wird der Hörfilmpreis auch „ADele“ genannt. DieBildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH.

Eine detaillierte Übersicht aller nominierten Filme ist auf der Internetseite www.deutscher-hoerfilmpreis.de zu finden.

Besuchen Sie den Deutschen Hörfilmpreis auch auf facebook! www.facebook.com/Deutscher.Hoerfilmpreis

Foto: DBSV

Arthouse-Charts 2018 – Gutes Kino setzt sich durch

Martin McDonaghs THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI steht in den Jahrescharts 2018 an der Spitze und begeisterte knapp 400.000 Zuschauer in den deutschen Arthouse Kinos. Knapp dahinter folgt der jüngst mit dem Golden Globe als bester Film ausgezeichnete Film BOHEMIAN RAPSODY von Bryan Singer. Steven Spiebergs DIE VERLEGERIN mit Meryl Streep folgt auf Rang 3.

Erfolgreichster deutscher Film ist DER VORNAME von Sönke Wortmann auf Platz 4. Generell ist der deutsche Film stark vertreten. Mit GUNDERMANN von Andreas Dresen, 25 km/h von Markus Goller und erst kürzlich gestartete Kassenerfolg DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT von Caroline Link finden sich drei weitere heimische Produktionen in den TOP 10. Unter den TOP 20 finden sich 9 deutsche Werke.

70 Produktionen in den TOP 100 der Arthouse Charts kommen aus Deutschland oder Europa. Mit einem durchschnittlichen Besuchermarktanteil von 56 % tragen die Filmkunsttheater maßgeblich zur Sichtbarkeit und zum Erfolg dieser Werke bei. 67 der Top-100-Filme sahen die Mehrzahl der Besucher in den Arthousekinos, bei 28 Filmen lag der Anteil sogar bei über 70 %. Rund ein Siebtel der deutschen Leinwände werden als Filmkunstleinwände geführt.

Der heiße und langen Sommer 2018 und die Fußball WM sind aber auch am Arthouse Markt nicht spurlos vorüber gegangen. Zudem beklagt die AG Kino – Gilde, der Verband der Filmkunsttheater, dass der Start zugkräftiger Filme zu sehr auf einzelne Termine massiert ist, während diese in anderen Zeiten über Wochen fehlen. Mit einem Besucherrückgang von 8,5 % und einem Umsatzrückgang von 8,1 % haben sich aber die Filmkunsttheater, die in der AG Kino – Gilde zusammengeschlossen sind, im Vergleich zum Gesamtmarkt (-16%) wacker geschlagen. Mit 17,3 Mio. Besuchern in den Mitgliedskinos der AG Kino – Gilde erhöhte sich deren Marktanteil auf 18,1 %.

GUNDERMANN und THREE BILLBOARDS wurden von der AG Kino – Gilde während der Filmkunstmesse mit dem Gilde-Filmpreis als bester nationaler bzw. internationaler Film ausgezeichnet.

„Gutes Kino setzt sich durch,“ so der Vorsitzende der AG Kino – Gilde, Christian Bräuer. „Wir beobachten an einzelnen Standorten sogar Zuwächse.“ Der Verband führt dies auf die sehr ausdifferenzierten Programme und verstärktes Engagement beim lokalen Marketing zurück. „Mit ihren vielfältigen Programmen, Premieren und zahlreichen filmischen und kulturellen Veranstaltungen sind die Filmkunsttheater ein Spiegel unserer Gesellschaft. Verankert in der lokalen Gemeinschaft sind sie Orte der Begegnung, des Miteinanders, aber auch des individuellen Erlebens und sich selbst Hinterfragens.“

Wie Theater und Oper sind die Kinos aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken. Um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Kinos und die Sichtbarkeit filmkultureller Vielfalt zu steigern, setzt sich der Verband für ein Zukunftsprogramm Kino ein. Ein von Bund und Ländern finanziertes Programm soll dabei helfen, den Kulturort Kino zu stärken.

TOP 20 ARTHOUSE FILME

1         Three Billboards outside Ebbing, Missouri (Martin McDonagh, USA
2         Bohemian Rhapsody (Bryan Singer, USA)
3         Die Verlegerin (Steven Spielberg, USA)
4         Der Vorname (Sönke Wortmann, DEU)
5          Shape of Water – Das Flüstern des Wassers (Guillermo del Toro, USA)
6         Gundermann (Andreas Dresen, DEU)
7         Loving Vincent ( Dorota Kobiela, Hugh Welchman, UK)
8          25 km/h (Markus Goller, DEU)
9          Der Junge muss an die frische Luft (Caroline Link, DEU)
10        Die Dunkelste Stunde (Joe Whrite, UK)
11        BlacKkKlansman (Spike Lee, USA)
12        3 Tage in Quiberon (Emily Atef, DEU)
13        Aus dem Nichts (Fatih Akin, DEU)
14        Das schweigende Klassenzimmer (Lars Kraume, DEU)
15        Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm (Joachim A. Lang, DEU)
16        Das Leben ist ein Fest ( Olivier Nakache, Éric Toledano, FRA)
17        Astrid (Pernille Fischer Christensen, SWE)
18        Lady Bird (Greta Gerwig, USA)
19        Das Leuchten der Erinnerung (Paolo Virzi, ITA)
20        Werk ohne Autor (Florian Henkel von Donnersmark, DEU)

TOP 10 DEUTSCHE FILME

  1.  Der Vorname (Sönke Wortmann)
  2.  Gundermann (Andreas Dresen)
  3.  25 km/h (Markus Goller)
  4.  Der Junge muss an die frische Luft (Caroline Link)
  5.  3 Tage Quiberon (Emily Atef)
  6.  Aus dem Nichts (Fatih Akin)
  7.  Das schweigende Klassenzimmer (Lars Kraume)
  8.  Mackie Messer – Brechts Dreigroschenoper (Joachim A. Lang)
  9.  Werk ohne Autor (Florian Henkel von Donnersmark)
  10.  303 (Hans Weingartner)

TOP 10 DOKUMENTARFILME

  1.  Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes (Wim Wenders)
  2.  Weit – Die Geschichte von einem Weg um die Welt (Patrick Allgeier, Gwendolin Weisser)
  3.  Maria by Callas (Tom Volf)
  4.  Female Pleasure (Barbara Miller)
  5.  Wildes Herz (Charly Hübner, Sebastian Schulz)
  6.  Das Prinzip Montessori – Lust am Selber lernen (Alexandre Mourot)
  7.  Elternschule (Jörg Adolph & Ralf Bücheler)
  8.  Augenblicke – Gesichter eine Reise (Agnes Warda, JR)
  9.  Leaning Into The Wind – Andy Goldsworthy (Markus Riedelsheimer)
  10.  Auf der Jagd – Wem gehört die Natur (Alice Agneskircher)

TOP 10 DEUTSCHE KINDER/ JUGENDFILME
  1.   Die Kleine Hexe
  2.   Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
  3.   Petterson und Findus – Petterson zieht um
  4.   Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier
  5.   Liliane Susewind
  6.   Das schönste Mädchen der Welt
  7.   Wendy 2 – Freundschaft für immer
  8.   Tabaluga – Der Film
  9.   Biene Maja 2 – Die Honigspiele
  10. Luis und die Aliens

2018: Südtiroler Filmförderung IDM weiter auf Wachstumskurs

Die Südtiroler Filmförderung IDM zieht für das Jahr 2018 eine erfreuliche Bilanz. In zahlreichen für die Filmförderung und den Filmstandort zentralen Parametern erzielte IDM noch einmal Wachstum gegenüber dem Vorjahr. So wurden 2018 über 458 Drehtage in der Region realisiert, 2017 waren es noch etwas über 400. Die im Jahr 2017 abgeschlossenen Filmprojekte bescherten Südtirol bereits einen Fördereffekt von 200 Prozent, der höchste Wert seit Gründung der Filmförderung im Jahr 2010. 2018 erreichte man noch einmal eine Steigerung dieses Wertes auf 210 Prozent. 32 Projekte erhielten 2018 vom Südtiroler Film Fund eine Förderzusage, 22 als Produktionsförderung, zehn als Produktionsvorbereitungsförderung.
 
Im Einzelnen wurden 17 italienische Projekte unterstützt, zehn aus Deutschland und vier aus Österreich und eines aus Belgien. Besonders erfreulich: zwölf der geförderten Filmprojekte werden von Regisseurinnen umgesetzt, ein im Vergleich zum internationalen Filmschaffen hoher Wert. Ebenfalls zu einem erfreulich hohen Anteil wurden junge Talente gefördert, darunter bpsw. Stefano Lisci, Alexandra Kaufmann, Nika Saravanja oder Valentina Pedicini, Absolventen der Bozner Dokumentarfilmschule ZeLIG.

2018 wurde in Südtirol auch wieder viel gedreht. So realisierte Oscar-Regisseur Stefan Ruzowitzky Teile seiner Verfilmung von „Narziss und Goldmund“ mit den Jungstars Jannis Niewöhner, Sabin Tambrea, Emilia Schüle und Henriette Confurius in der Region. Auch Til Schweigers „Head Full of Honey“ mit Hollywood-Legende Nick Nolte machte im Juli 2018 in Südtirol Station. Im August folgte die Produktion „Sprite Sisters – Vier zauberhafte Schwestern“. Mit einer hochkarätigen Besetzung aus Katja Riemann, Bjarne Mädel, Justus von Dohnányi, Michael Ostrowski, Gerti Drassl und Richy Müller wurde die Kinderbuchvorlage von Sheridan Winn in Meran und Umgebung verfilmt. Ebenfalls im August bis September liefen auch die Südtiroler Dreharbeiten zu „Crescendo“, einem Film um ein israelisch-palästinensisches Jugendorchester, das im Rahmen von Friedenverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina in Südtirol ein Konzert geben soll. Regie führte Dror Zahavi, in den Hauptrollen werden Peter Simonischek, Daniel Donskoy und Bibiane Beglau zu sehen sein.

Birgit Oberkofler, Head of Film Fund & Commission IDM Südtirol: „Ein wesentlicher Aspekt unserer Fördertätigkeit ist es immer auch, lokale Filmschaffende und Dienstleister mit ins Boot zu holen. Dadurch hat sich der Südtiroler Filmstandort immer weiter professionalisiert, weshalb auch immer mehr Gewerke hier vor Ort gebucht und genutzt werden. Der 2018 noch einmal gewachsene Südtirol-Effekt von inzwischen 210% zeigt, dass wir mit dieser Förderphilosophie eine nachhaltige und gesunde Entwicklung etabliert haben. Darüber freue ich mich sehr. Wir werden daran weiterarbeiten. Ebenso wie übrigens daran, dass wir gerne Projekte unterstützen, die neue Maßstäbe für künstlerische und kulturelle Qualität setzen.“.

Renate Ranzi, Head of Film Location Development IDM Südtirol: „Die Südtiroler Filmindustrie befindet sich auf einem sehr guten Kurs. Produktionen aus aller Welt nutzen in zunehmenden Maß die Angebote unseres Standorts. Das lässt uns aber nicht ruhen. Wir bauen weiter unsere Professionalisierungsangebote aus, nutzen die dadurch zunehmend entstehenden Synergieeffekte am Standort und vernetzen die lokalen Filmemacher sowie unsere Fördernehmer miteinander aber auch innerhalb Italiens, Deutschlands, der Schweiz und Österreichs und auch immer wieder mit der internationalen Filmcommunity.“
 
Mit zahlreichen Initiativen bot IDM auch 2018 Filmschaffenden Gelegenheit zu Vernetzung, Kommunikation und Weiterbildung. So trafen sich im März 2018 rund 70 Persönlichkeiten aus der Film- und Fernsehbranche bei INCONTRI #8 zum jährlichen Dialog in Südtirol. Auf Drehbuchautoren und Regisseure setzte das ebenfalls jährliche Script Lab RACCONTI. RACCONTI #7 erkundete dabei innovative Formen des Storytelling für das Fernsehen sowie – zum ersten Mal in diesem Format – auch für das Web. Die gemeinsame Initiative von IDM und Bolzano Film Festival Bozen FINAL TOUCH #3 unterstützte auch 2018 wieder vier Projekte junger Filmeschaffender bei der Fertigstellung ihrer Spiel- und Dokumentarfilme. Außerdem setzte IDM mit Hilfe der Partner aus Bayern, Österreich und der Schweiz wieder den alpenländischen Produktionsworkshop und das AlpenDating um. Im Herbst 2018 lud IDM schließlich zu PLACES #7, eine Tour zu Südtiroler Filmlocations für Produzenten, Herstellungsleiter, Autoren und Regisseure.

Das Aus- und Weiterbildungsangebot umfasste viele verschiedene Filmgewerke vom Kostümbild, über Drehbuch, Filmmusik – dies erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Bozner Konservatorium – bis hin zur Produktion im Allgemeinen, VFX und Postproduktion. 

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Studiocanal ab 1. Februar 2019 exklusiver Vertriebspartner von Prokino

STUDIOCANAL Deutschland, einer der führenden deutschen Filmverleiher, wird ab 1. Februar 2019 exklusiv den Vertrieb und damit das „Booking & Billing“ für das komplette Portfolio von Prokino übernehmen. Bislang wurden die Prokino-Titel von Twentieth Century Fox und 24 Bilder vertrieben.

Kalle Friz, CEO von STUDIOCANALDeutschland: „Wir freuen uns sehr, Prokino ein neues Zuhause zu geben. Hooman Afshari und ich kennen das Unternehmen, seine konsequente inhaltliche Ausrichtung und das Team um Stephan Hutter, Ira von Gienanth und Emma Klopf seit vielen Jahren.“

Hooman Afshari, Executive Vice President Distribution, ergänzt: „Das exquisite Line-up von Prokino wird unsere ohnehin engen Beziehungen zu den Arthouse-Kinos weiter stärken, schon weil wir mit den zusätzlichen Filmen noch einmal intensiver und regelmäßiger mit ihnen zusammenarbeiten werden.“

Stephan Hutter, Geschäftsführer von Prokino, über die neue Partnerschaft: „Ich freue mich über unseren neuen starken Partner im Vertrieb. STUDIOCANALbietet eines der profiliertesten Vertriebsteams im Kinobereich in Deutschland und pflegt ausgezeichnete Beziehungen zu den für uns wichtigen Filmkunsthäusern. Wir sind stolz, unsere künftigen Festivalhits in das breite Filmangebot von STUDIOCANAL einbringen zu können. Mein Dank gilt aber auch der Fox und dem gesamten Team sowie den Kollegen von 24 Bilder für die langjährige erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die beiden Unternehmen werden im Rahmen der STUDIOCANAL-Tradeshow aufder Filmwoche München (22. bis 25. Januar 2019) das gemeinsame Line-up für 2019 vorstellen.

Deutscher Hörfilmpreis 2019: Die Nominierungen stehen fest!

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises am 19. März 2019bekannt gegeben. Der Preis wird für herausragende Hörfilm-Produktionen in den vierKategorien Kino, TV, Dokumentation und Kinder-/Jugendfilm verliehen. Die folgenden Produktionen haben mit ihren hochwertigen Bildbeschreibungen die Finalrunde um den begehrten Titel „Bester Hörfilm des Jahres“ erreicht.

Nominierungen Kategorie Kino:

  • Das schweigende Klassenzimmer (Deutschland 2018, Regie: Lars Kraume) eingereicht von Akzente Film & Fernsehproduktion
  • Der Hauptmann (Deutschland, Frankreich, Polen 2018, Regie: Robert Schwentke) eingereicht von Eurotape
  • Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer? (Deutschland 2017, Regie: Lola Randl) eingereicht von SUBS Hamburg
  • Idioten der Familie (Deutschland 2018, Regie: Michael Klier) eingereicht von Michael Klier-Film
  • Werk ohne Autor (Deutschland 2018, Regie: Florian Henckel von Donnersmarck) eingereicht von W.o.A. GmbH und Wiedemann & Berg

Nominierungen Kategorie TV:

  • Absturz ins Leben (La nouvelle vie de Paul Sneijder) (Kanada, Frankreich 2016, Regie: Thomas Vincent) eingereicht von arte
  • Bad Banks (Teil 1) (Deutschland 2018, Regie: Christian Schwochow) eingereicht vom ZDF als Serie
  • Karl Marx – Der deutsche Prophet (Deutschland 2018, Regie: Christian Twente) eingereicht vom ZDF als Spielfilm
  • Maximilian (Deutschland, Österreich 2016, Regie: Andreas Prochaska) eingereicht von AUDIO2
  • Tatort – Die Musik stirbt zuletzt (Deutschland, Schweiz 2018, Regie: Dani Levy) eingereicht vom SRF Schweizer Radio und Fernsehen

Nominierungen Kategorie Dokumentation:

  • Ein Jahr auf Kihnu (Deutschland 2018, Regie: Julia Finkernagel) eingereicht vom Mitteldeutschen Rundfunk
  • Nachlass (Deutschland 2018, Regie: Christian Hübner und Gabriele Voss) eingereicht von Untertitel-Werkstatt Münster
  • Wildes Herz (Deutschland 2018, Regie: Charly Hübner und Sebastian Schultz) eingereicht von Neue Visionen Medien und audioskript

Nominierungen Kategorie Kinder- und Jugendfilm:

  • Die kleine Hexe (Deutschland 2018, Regie: Michael Schaerer) eingereicht von STUDIOCANAL 
  • Käpt’n Sharky (Deutschland 2017, Regie: Hubert Weiland und Jan Stoltz) eingereicht von Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH
  • Sesamstraße (Folge 2815) (Deutschland 2018, Regie: Dennis Jacobsen) eingereicht vom Norddeutschen Rundfunk

Die Preisträger werden im Rahmen der festlichen Verleihung am Dienstag, den 19. März 2019erstmals in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekomin der Französischen Straße geehrt.

Weitere Informationen unter www.deutscher-hoerfilmpreis.de

In den vergangenen 17 Jahren hat die Preisverleihung maßgeblich dazu beigetragen, dass das Angebot an Hörfilmproduktionen auf dem deutschen Markt kontinuierlich wächst. Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung setzt sich der Deutsche Hörfilmpreis verstärkt für eine hohe Qualität der Hörfilme ein. Bei der Bewertung der Hörfilme orientiert sich die Jury an der von der Filmförderungsanstalt (FFA) veröffentlichten „Empfehlung für Standards barrierefreier Fassungen“ (www.ffa.de/barrierefreiheit.html).

Hörfilmeermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. In Anlehnung an diesen Begriff wird der Hörfilmpreis auch „ADele“ genannt. DieBildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsoren sind Pfizer Deutschland und Novartis Pharma GmbH.

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FINAL TOUCH #4 – Filmschliff in Bozen

FINAL TOUCH: INTENSE FEEDBACK FROM EXPERTS, das high-end Branchenangebot, das junge Filmemacher*innen in der Fertigstellung ihrer Spiel- und Dokumentarlangfilme unterstützt, geht in seine vierte Ausgabe.

Die Südtiroler Filmförderung IDM und das Bolzano Film Festival Bozen bieten jungen Filmemacher*innen bereits im vierten Jahr die Gelegenheit, bei FINAL TOUCH ihren Filmprojekten im vertraulichen Gespräch mit einem interdisziplinären Expertenteam den letzten Schliff zu geben und die individuellen Parameter für einen erfolgreichen Filmstart zu erörtern. Bis zum 31. Dezember können sich Filmemacher*innen aus Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz und dem Festival-Gastland Ungarn für FINAL TOUCH schon einmal registrieren und erste Infos zum Projekt und dessen Status abgeben.

Die eigentliche Bewerbungsphase für die Teilnahme an FINAL TOUCH beginnt dann am 1. Januar 2019. Einzureichen sind dann ein Rohschnitt oder ein aussagekräftiger Teaser.

Input erhalten die Teilnehmer*innen zu Postproduktion und Schnitt, außerdem eine Einschätzung des Marktpotenzials (Festivals), Tipps zum Vertrieb und zur Finanzierung sowie allgemeine Beratung und Unterstützung. Zugelassen werden Spiel- und Dokumentarfilme, bevorzugt solche, die inhaltlich originelle Wege beschreiten. Die Einreichfrist endet am 25. Februar 2019.

Als Expert*innen haben für den Bereich „Festivals“ Nikolaj Nikitin (Delegierter Mittel- und Osteuropa Berlinale) und Sergio Fant (bis 2018 Locarno Film Festival, Trento Film Festival, DocPoint – Helsinki Documentary Film Festival), für „Postproduktion“ Florian Geiser (Cine Chromatix Italy), für „Schnitt“ die Filmeditorin, Produzentin und Regisseurin Nina Kusturica, für „Vertrieb“ Catia Rossi (True Colours) und für „Filmförderung“ Birgit Oberkofler (IDM) zugesagt.

Eine Jury wählt aus den eingereichten Filmen maximal vier Projekte aus, deren Macher*innen (jeweils zwei Personen) zum Bolzano Film Festival Bozen vom 11. – 13. April 2019 eingeladen werden. Vor Ort erhalten sie dann von den FINAL TOUCH-Expert*innen intensives Feedback zu den o.g. Bereichen und haben außerdem die Möglichkeit, das Bolzano Film Festival Bozen zu besuchen.

Darüber hinaus haben die Teilnehmer*innen die Chance zwei Preise, die im Rahmen der Initiative vergeben werden, zu gewinnen:

Das Postproduktionsunternehmen Cine Chromatix Italy (Meran) stellt dem Gewinnerteam für die Fertigstellung ihres Projekts Postproduktionsleistungen in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung. Und der TRUE COLOURS International Distribution Prize for a “first look”-Option for international distribution services beinhaltet Distributionsleistungen, zugeschnitten auf das Gewinnerprojekt vom international agierenden Filmvertrieb True Colours mit Sitz in Rom.

Mehr Infos und Registrierung:
www.movie-it.info/de/events/final-touch-4

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Großer Erfolg des Kongresses „Vision Kino 18“ 

Rund 400 Interessierte aus Bildung, Kultur, Wissenschaft, Politik und Filmwirtschaft nahmen in diesem Jahr am 7. Kongress „Vision Kino 18“ teil, der vom 21. bis 23. November 2018 im Kaisersaal in Erfurt stattfand. Der diesjährige Kongress stand im Zeichen der Digitalisierung und stellte die Fragen: Wie verändern soziale und digitale Medien das Lernen im Schulalltag und Kino, wie verändert es die Sehgewohnheiten von jungen Menschen?

Der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, Bodo Ramelow, begrüßte die Gäste und betonte, wie wichtig es sei, nicht nur Filme zu schauen, sondern auch über sie zu streiten. Sarah Duve, Geschäftsführerin der VISION KINO, sagte in ihrer Eröffnungsrede: „Wer einen Film sieht, durchläuft einen Perspektivwechsel und ist vielleicht weniger bereit, sich mit eindimensionalen Antwortenzufrieden zu geben.“

Während der dreitägigen Konferenz hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in 11 Workshops, Podien und Diskussionsrunden zu vielfältigen Aspekten der Filmbildung auszutauschen. Zum Auftakt diskutierten die Regisseure Sebastian Schipper (VICTORIA) und Aron Lehmann (DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Heinrich Heine aus Halle über Formen der heutigen Mediennutzung. Es wurde deutlich, dass sich der Zugang zum Kino in Zeiten von Streaming- und Internet-Diensten enorm verändert hat und Kino seinen Platz wieder neu behaupten muss.

Grenzübergreifende Filmerlebnisse und die Bedeutung einer multiperspektivischen Filmbildung wurden im Podium „Film – a Language without Borders?“ diskutiert. Wim Wenders betonte, welche Kraft Film noch immer als verbindendes Medium haben kann – ungeachtet von Alter, Geschlecht und Herkunft. Die Möglichkeiten europäischer Filme, um etwa ein Verständnis junger Menschen unter- und füreinander zu entwickeln, wurde auch von den weiteren Podiumsteilnehmer*innen Charlotte Giese vom Dänischen Filminstitut und Prof. Dr. Petra Anders von der Berliner Humboldt Universität hervorgehoben.

Anstatt beim Kongress „Vision Kino 18“ nur über junge Menschen zu reden, wurden sie aktiv ins Programm eingebunden. Das Podium „Digitale Filmbildung“ wurde durch drei Jugendliche vom Gymnasium Georgianum in Lingen verstärkt. Die Moderation des Podiums hatte der Journalist Mirko Drotschman übernommen, der sich als „MrWissen2go“ auf seinem erfolgreichen YouTube-Kanal mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen beschäftigt. Die 18-jährige Laura Langanke und die 19-jährige Mariella Hettich leiteten den Workshop „How to Instagram“. Videos aus dem Web kritisch zu hinterfragen, aber auch selbst zu produzieren, war Thema des Workshops „Vlogging & Co.“. Und die ganz Kleinen hatte der Workshop „Großes Kino, kleine Menschen“ im Fokus und erprobte gemeinsam mit den Teilnehmenden Methoden zum spielerischen Umgang mit Film. Ebenso wurden die klassischen Fragen nach der Implementierung von Film in Lehrpläne sowie die Ausbildung von Lehrkräften erörtert und Aspekte filmpädagogischer Arbeit im Kino diskutiert.

Ein Höhepunkt war die exklusive Voraufführung der als „besonderer Kinderfilm“ ausgezeichneten Produktion UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE. Regisseur Marcus H. Rosenmüller präsentierte zusammen mit Produzent Benedikt Böllhoff und den beiden Drehbuchautorinnen Nora Lämmermann und Simone Höft den vor kurzem fertig gestellten Film, der im Frühjahr 2019 in die Kinos kommen wird. Mit dabei war auch Hauptdarsteller Luis Vorbach, der im Film den 10-jährigen Emil spielt. Im anschließenden Filmgespräch gaben die Filmschaffenden einen Einblick in die Dreharbeiten und stellten sich den interessierten Fragen des begeisterten Publikums.

Am letzten Tag des Kongresses wurden die Ergebnisse aus den Podien und Workshops in einer Instagram-Story vorgestellt, die in kurzer und spielerischer Form den Kongress festhielt und zugleich aufzeigte, wie mit neuesten Medien filmbildnerisch gearbeitet werden kann. In der traditionellen Abschlussrunde „Film ab!“ präsentierten zahlreiche Filmschaffende ihre kommenden Film-Projekte für die Bildungsarbeit; unter ihnen: Schauspieler Tilman Döbler und Regisseur Mark Schlichter mit ALFONS ZITERBACKE, Regisseur Burhan Qurbani mit BERLIN ALEXANDERPLATZ, Darsteller Tobias Krell mit CHECKER TOBI UND DAS GEHEIMNIS DES PLANETEN, Drehbuchautorin Ruth Toma mit DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT, Drehbuchautorin Heide Schwochow mit DEUTSCHSTUNDE, Regisseur Ralf Kukula mit FRITZI – EINE WENDEWUNDERGESCHICHTE, Regisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky mit NARZISS UND GOLDMUND sowie Sebastian Schipper mit ROADS.

Der siebte Kongress der VISION KINO wurde gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei, die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken und die Mitteldeutsche Medienförderung. VISION KINO wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

Eine ausführliche Kongressdokumentation finden Sie in Kürze auf https://www.visionkino.de/kongress/

BULLY HERBIGS THRILLER BALLON GEHT UM DIE WELT

22.11.2018 Michael Bully Herbigs packender Thriller BALLON wurde bereits wenige Wochen nach seiner Weltpremiere in zahlreiche Länder verkauft. In Europa gehören die Benelux-Staaten, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien, Tschechien, die Slowakei, Ungarn und weitere osteuropäische Länder dazu. In Nordamerika wurden bisher für Kanada die Vertriebsrechte erworben und auch in Asien wird BALLON demnächst in China, Hong Kong, Japan, Südkoreaund Taiwan zu sehen sein, ebenso in Australien.
 
Regisseur und Produzent Michael Bully Herbig: „Wir freuen uns alle wahnsinnig, dass dieser Film nicht nur die Menschen in Deutschland berührt, sondern auch das Publikum weltweit mitfiebern lässt. Passend zum Inhalt des Films über die Grenzen hinaus!“
 
Und Kalle Friz, CEO STUDIOCANAL Deutschland, ergänzt: „Die unglaubliche Fluchtgeschichte der beiden ostdeutschen Familien fasziniert Zuschauerinnen und Zuschauer auf aller Welt. Als Koproduzent waren wir von Anfang an vom Potenzial der Geschichte überzeugt und freuen uns umso mehr über den großen Erfolg weltweit.“
 
Die beiden Familien Wetzel und Strelzyk haben 1979 mit einem selbstgefertigten Heißluftballon – zu acht in einer winzigen Gondel – die Flucht aus der DDR in die Freiheit gewagt. In seinem ersten Thriller erzählt Michael Bully Herbig die Flucht der beiden Familien als atemlosen Wettlauf gegen die Zeit.
 
BALLON ist eine Produktion der herbX film in Co-Produktion mit STUDIOCANAL Film und Seven Pictures. Für den Weltvertrieb ist STUDIOCANAL verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden Ende 2017 in Bayern, Thüringen und Berlin statt.
 
BALLON – Regie: Michael Bully Herbig, Drehbuch: Kit Hopkins & Thilo Röscheisen und Michael Bully Herbig, mit: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, David Kross, Alicia von Rittberg und Thomas Kretschmann u.v.a.
 

Vision Kino 18: AMELIE RENNT gewinnt den Kindertiger 2018

Bei der elften Preisverleihung des Drehbuchpreises Kindertiger am 21. November 2018 in Erfurt gewann das Drehbuch zum Film AMELIE RENNT von Natja Brunckhorst den von VISION KINO und KiKA verliehenen Preis.

Bereits zum elften Mal haben VISION KINO und KiKA gemeinsam den Drehbuchpreis Kindertiger verliehen. Aus drei nominierten Drehbüchern wählte eine fünfköpfige Kinderjury das beste Drehbuch für einen Kinderfilm, der bereits im Kino aufgeführt wurde. In diesem Jahr entschieden sich die fünf Mädchen und Jungen im Alter von neun bis zwölf Jahren für das Drehbuch zu AMELIE RENNT von Natja Brunckhorst. In ihrer Begründung hob die Jury hervor: „In unserem Gewinnerdrehbuch sind alle Figuren echt und handeln glaubwürdig. Das Thema ist sehr originell und hat uns wirklich berührt. So sehr, dass wir beim Lesen gehofft haben, dass die Geschichte nie aufhört, weil sie so spannend ist.“ Frank Völkert, stellvertretender Vorstand der FFA, überreichte der glücklichen Autorin das Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro.

Ebenfalls nominiert und dafür mit 5.000 Euro prämiert waren die Drehbücher zu WENDY 2 – FREUNDSCHAFT FÜR IMMER von Carolin Hecht sowie DIE KLEINE HEXE von Matthias Pacht. Die Preisgelder stellt die Filmförderungsanstalt/FFA zur Verfügung, die den Preis zusammen mit VISION KINO und KiKA 2008 ins Leben gerufen hat.

Zuvor begrüßten Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sowie die KiKA-Programmgeschäftsführerin Dr. Astrid Plenk die Gäste der Preisverleihung und des Kongresses „Vision Kino 18“, in dessen Rahmen die Veranstaltung stattfand. Die bundesweit wichtigste Konferenz zu Film, Kompetenz und Bildung rückt in diesem Jahr die Herausforderungen der Digitalisierung für Schule und Kino sowie die Filmbildung im Vorschulalter, im ländlichen Raum und im europäischen Rahmen in den Fokus.

www.visionkino.de

6. Urheberrechtskonferenz in Berlin: Europa im Fokus

19.11.2018. Ganz im Sinne von Staatsministerin Prof. Monika Grütters, die in ihrer Eröffnungs- Keynote sagte: „der fachliche Austausch ist die Grundlage für den Ausgleich unterschiedlicher Interessen“ trafen sich heute über 300 Teilnehmer*innen aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur in der Akademie der Küns-te, um über aktuellen Entwicklungen und Perspektiven des Urheberrechts im Informationszeitalter zu sprechen. In Vorträgen und Panels diskutierten die anwesenden Urheber*innen mit Jurist*innen und Bundes- sowie Europa-Politiker*innen die dringenden Fragen des Urheberrechts, dabei vor allem die Urheberrechtsrichtlinie der EU. Veranstalter der Konferenz ist die Initiative Urheberrecht.

Christiane Wirtz, Staatssekretärin im Justizministerium und Kulturstaatsministerin Prof. Dr. Monika Grütters eröffneten mit ihren politischen Keynotes die Konferenz. Dabei formulierte die Kulturstaatsministerin in ihrer Rede die Leitlinie der Bundesregierung beim Urheberschutz: „Kunst und Kultur brauchen Raum, brauchen Freiheit zur Entfaltung – einen Nährboden, auf dem schöpferische Leistungen auch im digitalen Zeitalter gedeihen können. Und dazu gehört ein Urheberrecht, das es Künstlern und Kreativen ermöglicht, von geistiger Arbeit zu leben.“

Staatssekretärin Wirtz wies noch einmal auf die möglichen Optionen hin, die schwierige Diskussion um Art. 13 der Brüsseler Urheberrechts-Richtlinie zu befrieden: Die Notwendigkeit für die Plattformen, über den Erwerb der Rechte Verträge abzuschließen und die Verpflichtung der Rechteinhaber, Verträge anzubieten, ggf. in der Form der „extended collective Licenses“ (allgemeinverbindliche Verträge) oder sogar einer Schranke, z.B. für die von Nutzern hochgeladenen Werke.

In den anschließenden Vorträgen wurde schnell die Fallhöhe der Diskussion deutlich:„Urheberpersönlichkeitsrecht ist ein Menschenrecht!“, rief Matthias Hornschuh, Komponist sowie Gründer & Vorsitzender des Berufsverbands mediamusic e.V. bei seiner Rede ins Publikum. Und auch der Filmemacher David Bernet stieß ins gleiche Horn:„Urheberschutz ist ein Grundrecht.“

Einigkeit herrschte bei fast allen Teilnehmer*innen, seien es Urheber*innen, Politi- ker*innen oder Jurist*innen darüber, dass die aktuell zwischen Europäischer Kommission, dem EU-Parlament und dem EU-Rat diskutierte Urheberechtsrichtlinie noch in dieser Legislaturperiode zum Abschluss kommen sollte. Dies trotz der Manipulationen von Interessengruppen u.a. aus den USA und Kanada bei Brüsseler Entscheidungsprozessen, die Urheberrechtsexperte Volker Rieck nach intensiver Recherche zum Thema darstellte: „Die Methoden sind undemokratisch“.

Im Zusammenhang mit der Diskussion der EU-Urheberrechts-Richtlinie wurde auch – ebenfalls beinahe einhellig – die Inpflichtnahme der große Tech-Giants gefordert. Etwa vom Schriftsteller Ingo Schulze, der seine Keynote wegen einer kurzfristigen privaten Verpflichtung von Kathrin Röggla, Schriftstellerin und Vizepräsidentin der Akademie der Künste, verlesen ließ: „Ebenso überfällig wie die angemessene Besteuerung der „Tech Giants“ ist deren Zähmung von Seiten der Urheber. Denn sie – die Urheber – sind es, die nicht unwesentlich zur Attraktivität der Plattformen beitragen, was diesen wiederum hilft, Werbung und Nutzer zu gewinnen. Wir backen also einen Teil des Kuchens, der gewinnbringend verkauft wird.“

Prof. Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht ergänzte: „Es geht darum, dass wir bei der digitalen Verbreitung von Werken und Leistungen der Kunst und Kultur, aber auch von Informationen und Daten, die Demokratie gegen die Machtansprüche der Internetkonzerne verteidigen. Die Regeln werden von den in Europa vom Volk gewählten Parlamenten und Regierungen bestimmt und nicht von Tech Giants“.

Das vollständige Kongressprogramm und Informationen zu allen Referenten finden Sie unter https://2018.konferenz-urheberrecht.de/de/start. Ein großer Teil der Vorträge wird in den kommenden Tagen auf der Konferenz-Homepage veröffentlicht sowie in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht ZUM.

Erfolgreiche Premiere der MediaTech Con

15.11.2018. Die neue englischsprachige Konferenz MediaTech Con, die sich gemeinsam mit den beiden bereits eingeführten Konferenzmarken VR NOW Con & Awards und Changing the Picture zwei Tage lang den Medientechnologien der Zukunft rund um Künstliche Intelligenz, begehbare Filme, Cinematic VR, Mixed VR, Digital Health, smarte Home Technologien und vielem mehr widmete, ist heute Abend erfolgreich zu Ende gegangen. Mehr als 600 kreative Visionär*innen, Filmemacher*innen, internationale Technologieexpert*innen, Virtual Reality Expert*innen und Vertreter*innen der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) sowie 70 Sprecher*innen aus aller Welt kamen zur ersten Ausgabe in die Medienstadt Babelsberg.

Die Veranstalter*innen zogen eine positive Bilanz:

„Die Premiere der MediaTech Con mit ihrem Fokus auf die Medientechnologien für die Industrie, sei es in den Bereichen Digital Health, Volumetrischer Film, Logistik oder Infrastruktur, war ein großer Erfolg. Das positive Feedback der Teilnehmer*innen hat auch gezeigt, dass die Wahl des Veranstaltungsortes Babelsberg mit seinen ansässigen Technologie-, Medien-, Fernseh- und Filmunternehmen und den damit verbundenen zahlreichen Möglichkeiten für Networking und Kommunikation, sich als richtiger Rahmen erwiesen hat“, so Andrea Wickleder, Hubmanagerin des MediaTech Hub Potsdam, Veranstalterin der Media Tech Con.

„Die sechste Ausgabe der Changing the Picture im Rahmen der MediaTech Con zu veranstalten, war für uns die richtige Entscheidung. Die Synergien mit der MediaTech Con und VR NOW Con bestärken uns, den gemeinsam eingeschlagenen Weg weiterzugehen,“ sagt Peter Effenberg, CEO transfermedia, Veranstalter der Changing the Picture. „In unserem Themenbereich Film, TV und VoD rund um KI für Storytelling und Produktion, Blockchain als Finanzierungsmodell, Smarte Home Technologien, dem Internet der Dinge oder der Zukunft non-fiktionaler Produktionen haben sich bei der diesjährigen CTPiX am Ende die zentrale Fragen herauskristallisiert: Wie findet man Content? Und welche Medientechnologien können dafür eingesetzt werden?“

„Die VR NOW Con & Award haben sich in ihrem dritten Jahr schwerpunktmäßig mit Location based VR und für Unternehmen relevante VR-Lösungen beschäftigt. Wir freuen uns auf den Ausbau der VR NOW Con & Awards im nächsten Jahr,“ so Stephan Schindler, Vorstandsvorsitzender Virtual Reality Berlin-Brandenburg e.V., Veranstalter VR NOW Con & Award. „Filmschaffende, technische Ausstatter*innen und Kinobetreiber*innen stehen in den Startlöchern für die Umsetzung erster Cinematic VR-Lösungen und die MediaTech Con bot die ideale Plattform, um diese Entwicklung der Branche voranzubringen“, so Michael Liebe von Booster Space.

Im Rahmen der VR NOW Con & Awards wurden darüber hinaus zum dritten Mal die VR NOW Awards verliehen. Gewinner des VR NOW Grand Prize und des VR Technology Award ist „Volucap“ (Volucap Gmbh), Gewinner Cinematic VR Award ist „Vestige“ (Other Set), Gewinner Interactive VR Experience Award ist „Escape the Lost Pyramid“ (Ubisoft Blue Byte) und der Gewinner VR Industry Award ist „B.Braun Aesculap Spine VR“ (NUMENA Virtual Reality Architects).

Alle drei Veranstaltungen sind vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Mehr unter www.mediatech-con.de.

IDM Südtirol vergibt rund eine Million Euro in dritter Förderrunde 2018

13.11.2018. In der dritten und letzten Förderrunde des Jahres vergibt die Südtiroler Filmförderung IDM an insgesamt sieben Projekte ein Gesamtfördervolumen in Höhe von 1.060.000 Euro. In dieser Runde erhalten zwei italienische Projekte, drei aus Deutschland sowie zwei aus Österreich Förderung. Die mit Produktionsförderung unterstützten Projekte generieren insgesamt über 40 Drehtage in der Region.
 
Die Münchner Roxy Film, bereits durch Drehs für Filme wie Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit oder zwei Verfilmungen der Burg Schreckenstein-Jugendbuchreihe bestens mit Südtirol vertraut, kommt für ihr aktuelles TV-Filmprojekt wieder in die Region. Regisseurin Isabel Kleefeld realisiert mit Zweite Luft ein Drehbuch von Dominque Lorenz, das zu großen Teilen in Südtirol spielt. Die IDM fördert den Dreh, bei dem 15 bis 18 Drehtage von insgesamt 25 im Pustertal und Gadertal stattfinden, mit 300.000 Euro.
Zum Inhalt: Clemens und Corinna sind seit zwei Jahren geschieden, Clemens hat allerdings erneut geheiratet – die attraktive Physiotherapeutin Alexa. Clemens und Corinnas beste Freunde, drei Paare, alle Akademiker in ihren 50ern, haben gelernt, die neue Frau an Clemens Seite zu akzeptieren. Als Clemens plötzlich unerwartet stirbt, sieht sich Corinna als legitime Witwe und möchte sich allein um die Erbschaftsangelegenheiten kümmern – und dabei Alexa umgehen. Auf einer Wanderung, die ursprünglich Clemens für sich, Alexa und die Freunde geplant hatte, bringt Alexa Unruhe in die Gruppe der Generation X-Akademiker, die ohnehin von den Ängsten ihrer eigenen Sterblichkeit umgetrieben werden. Sie deckt nach und nach das Konstrukt an Konflikten, Peinlichkeiten und vorgetäuschten Existenzen auf, das die Gruppe umgibt. Werden die Freunde und insbesondere Alexa und Corinna – so schwer es auch für sie ist – ihren Weg zurück ins Leben finden, ihren toten Punkt überwinden und auf einen Neuanfang hoffen können? Mit voraussichtlich Anna Unterberger, Anna Schudt und Tobias Moretti ist Zweite Luft hochkarätig besetzt.
 
Ebenfalls mit hochkarätiger Besetzung plant der aufstrebende österreichische Regisseur Peter Brunner, der auch das Drehbuch verfasste, das Horrordrama Die gespaltene Zunge, das von der Wiener Ulrich Seidl Filmproduktion produziert wird. IDM unterstützt das Vorhaben mit 295.000 Euro. Franz Rogowski und Meret Becker spielen den erwachsenen Sohn und dessen gottesfürchtige Mutter, die gemeinsam isoliert in den Bergen leben. Als das Gebiet, in dem sie leben, für den Tourismus ausgebaut und entwickelt werden soll, nehmen die desaströsen Ereignisse ihren Lauf. Wer steckt dahinter? Die Mutter, das Erbe oder gar der Teufel? Ein Exorzismus, der Johannes’ Glauben auf die Probe stellen wird, soll ihm Antwort geben. Im August 2019 soll Drehbeginn sein.

Die Südtiroler Drehbuchautorin und Regisseurin Nancy Camaldo dreht für die Münchner Elfenholz Film das Midlifecrisis-Drama Turn of the Tide, für das sie auch das Drehbuch schrieb. Turn of the Tide erhält 140.000 Euro Produktionsförderung von IDM und dreht 19 von 31 Drehtagen in Südtirol, am Reschensee sowie in Meran und Umgebung.
Hochsommer in Europa: Die Hitze lähmt. Giulias, Biancas und Luis´ Leben verlaufen nicht gerade nach Plan. In Deutschland läuft die alltägliche Routine von Giulia und Luis wie ein Uhrwerk. Sie kümmert sich um die Tochter und er übt seinen Beruf als Koch aus. Doch Luis nervt der Stress bei der Arbeit, während Giulia keine Lust auf die Anforderungen hat, die an sie als Mutter gestellt werden. Währenddessen kümmert sich Bianca, Giulias Schwester, um den verlassenen Hof der Eltern in Südtirol. Sie hasst die Pflichten, die ihr der Hof auferlegt und erfüllt sie zunehmend lustlos. Kurz: alle drei sind wie gelähmt von ihren Pflichten und warten nur darauf, dass sich etwas in ihren Leben ändert. Bis Giulia beschließt, an den Reschensee und zu Bianca auf den Hof zurückzukehren und aus ihrer vorgegebenen Rolle auszubrechen…
 
Ebenfalls von einem Südtiroler Regisseur wird Zorro realisiert. Ronny Trocker produziert dazu selbst mit seiner Kastelruther Filmproduktion Bagarrefilm und schrieb auch das Drehbuch. Das Projekt wurde von IDM bereits in der Entwicklung unterstützt, für die Produktion erhält es noch einmal 120.000 Euro. Zischlermann Filmproduktion aus Berlin, die auch schon in der Vergangenheit mit Ronny Trocker zusammengearbeitet hat (Die Einsiedler), ist Koproduzent. Voraussichtlich werden Mark Waschke, Natali Broods und die Südtiroler Hannes Perkmann und Anna UnterbergerRollen übernehmen.
Eine junge und wohlsituierte europäische Familie: Jan, Nina und ihre beiden Kinder Emma und Max. Als Nina nach einem Streit die gemeinsame Marketingagentur verlässt, plant Jan mit der Familie ein langes Herbstwochenende im Ferienhaus an der belgischen Küste, um wieder etwas Ruhe ins Familienleben zu bringen. Unmittelbar nach Ankunft begibt er sich in den Supermarkt, um Proviant für die anstehenden Urlaubstage zu besorgen. Als er wieder zurückkommt, findet er Nina und ihre beiden Kinder verängstigt im Wohnzimmer der Ferienvilla. Angeblich hat Nina zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Zunächst scheint der Vorfall die Familie wieder zusammenrücken zu lassen. Doch wie sich herausstellt, hat jeder in der Familie das dramatische Ereignis des Einbruchs anders wahrgenommen. Max, ein siebenjähriger verträumter Junge, dem während des Einbruches seine geliebte Farbratte Zorro entlaufen ist, hat angeblich seinen Vater dabei beobachtet, wie er sich im Gebüsch versteckt hielt, anstatt der Familie zu Hilfe zu eilen. Beim Abendessen konfrontiert er Jan mit seiner Version der Geschichte. Als auch noch Nina, von der Polizei befragt, widersprüchliche Aussagen trifft, steht plötzlich die Frage im Raum, ob der Überfall überhaupt stattgefunden hat. Gegenseitiges Misstrauen macht sich breit.
 
Valentina Pedicini, Regie-Absolventin der Bozner Filmhochschule ZeLIG ist mit einem neuen Filmprojekt zurück. Und zwar mit einer Dokumentation über katholische Shaolin Mönche, die sich dazu entschlossen haben, dem Traum ihres Meisters zu folgen und Kung Fu zu praktizieren, zu meditieren und ein Mönchsleben im Namen Jesu Christi zu führen. Faith ist ein Film, der Zeitläufe in einer geschlossenen Gemeinschaft untersuchen will, eine Dokumentation, die sich den tieferen Ursachen annähert, die hinter diesen radikalen Lebensentscheidungen stehen. Der Film will erklären, warum Laura und die anderen 15 Jungs sich von ihren Familien, Freunden und der Freiheit getrennt haben, um einem höheren Sinn zu dienen, was im Allgemeinen ja zunächst eher wenig nachvollziehbar erscheint. Eine poetische und emotionale Reise, sowohl für die Protagonisten als auch für die Filmemacher, die in einer unbekannten Welt filmen, die vereinfacht von außen als “Psycho-Sekte” wahrgenommen wird. Hinter dem Projekt steht das erfahrene und erfolgreiche italienische Produktionsunternehmen Stemal Entertainment. IDM fördert das Projekt mit 109.000 Euro.
 
Zwei Projekte werden außerdem in der Produktionsvorbereitung gefördert.
Autorin Michaela Taschek entwickelt gemeinsam mit den Regisseurinnen Barbara Albert und Sandra Wollnerdie Pilotfolge der Mystery-Serie Schnee für die Wiener Witcraft Filmproduktion. Sie werden dafür von IDM mit 50.000 Euro unterstützt.
Zum Inhalt: Das Bergdorf Rotten hat viele Jahre lang von dem Schnee und dem damit verbundenen einträglichen Geschäft mit dem Wintersport profitiert. Als der Schnee ausbleibt und das Dorf seine Einnahmequelle verliert, wird auf dem Gletscher unter dem schmelzenden Schnee ein Körper gefunden. Wer ist die im Stil der 1980er Jahre gekleidete Frau, die offenkundig einen gewaltsamen Tod in den Bergen fand? Luca Salinger ist die neue Ärztin im Ort. Sie ist gerade erst mit ihren Kindern und ihrem Ehemann in die Berge gezogen, um ihre Ehe zu retten. Sie soll die Leiche untersuchen und wird so gegen ihren Willen in den rätselhaften Fall hineingezogen. Gleichzeitig beobachtet sie, dass ihre kleine Tochter Alma eine unerklärliche Affinität für Aurelia, einer alten Frau aus dem Ort, hegt. Als das Mädchen plötzlich verschwindet, muss Lucia auf den Grund der seit Jahrzehnten tief verborgenen und verschlossenen Geheimnisse des Dorfes gelangen.

Die gebürtige Südtirolerin und erfolgreiche Filmemacherin (mit Nominierungen für den Deutschen Filmpreis und den Preis der deutschen Filmkritik) Carmen Tartarotti, Produzentin, Autorin und Regisseurin ihres Films Lamento of the Seagulls, entwickelt eine Erzählung über das Aufeinandertreffen zweier Personen, die aus unterschiedlichen Kulturen und unterschiedlichen Generationen stammen und keine gemeinsame Sprache sprechen. Nach und nach erkennen sie aber, dass sie Seelenverwandte sind und beginnen eine poetische Entdeckungsreise ihrer Zuneigung. Für die Entwicklung dieses Projekts erhält sie von IDM 46.000 Euro.

Einreichfristen 2019
Die Einreichfrist für die nächste und erste Förderrunde 2019 endet am 30. Januar. Die Entscheidungen fallen am 12. März. Die Einreichfrist für die zweite Förderrunde 2019 endet am 8. Mai – Entscheidung bis 25. Juni. Und für den dritten und letzten Fördercall sind bis zum 18. September die Anträge einzureichen, über die bis zum 5. November entschieden wird. Die Anträge können jederzeit über das Online-Portal der IDM erstellt, bearbeitet und abgeschickt werden.
 
Vertiefende Informationen zur Südtiroler Filmförderung IDM unter: www.idm-suedtirol.com/film sowie auf www.facebook.com/idmfilmfunding.

Prominente Gäste beim Kongress „VISION KINO 18“

Zahlreiche bedeutende Filmschaffende werden zum Kongress „Vision Kino 18“, der vom 21. bis 23. November 2018 im Kaisersaal in Erfurt stattfindet, erwartet. In der Eröffnungsrunde „Snap what?! … und die Vision vom Kino“ diskutieren die Regisseure Sebastian Schipper (VICTORIA) und  Aron Lehmann (DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT) über Formen der heutigen Mediennutzung. Regisseur Wim Wenders bringt seine Position zur Bedeutung des Films im europäischen Kontext ein. Als weitere Redner haben u. a. der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow und der Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Bildungsminister Helmut Holter zugesagt.

 

„Ich freue mich, dass wir in unserer Abschlussrunde, die mittlerweile schon Tradition ist, viele Filmschaffende begrüßen und eine Reihe hervorragender Filme für die Bildungsarbeit im nächsten Jahr vorstellen können“, sagt Sarah Duve, Geschäftsführerin der VISION KINO. Dabei stehen vor allem Verfilmungen literarischer Meisterwerke im Mittelpunkt: Der Oscargewinner Stefan Ruzowitzky bringt Ausschnitte aus NARZISS UND GOLDMUND mit. Der hochkarätig besetzte Film mit Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea in den Hauptrollen basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Hermann Hesse.Regisseur Burhan Qurbani stellt seine zeitgenössische Adaption von Alfred Döblins BERLIN ALEXANDERPLATZ vor: Franz Biberkopf heißt jetzt Francis. Sein Boot gerät auf der illegalen Überfahrt von Afrika nach Europa in einen Sturm. Auch Drehbuchautorin Heide Schwochow hat sich an einen Klassiker gewagt und präsentiert Ausschnitte aus DEUTSCHSTUNDE. Die Verfilmung des Romans von Sigfried Lenz mit Ulrich Noethen, Levi Eisenblätter, Tobias Moretti und Johanna Wokalek, erzählt von den Verstrickungen eines jungen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus. Ebenfalls politisch aufgeladen ist der Animationsfilm FRITZI – EINE WENDEWUNDERGESCHICHTE, den Regisseur Ralf Kukula vorstellt: 1989 in Leipzig sucht die zwölfjährige Fritzi ihre Freundin und gerät mitten in die Montagsdemos. Eine bewegende Reise durch Europa steht im Mittelpunkt von Sebastian Schippers Film ROADS: William aus dem Kongo versucht, die Grenze nach Europa zu überwinden. In Marokko trifft er auf den Briten Gyllen, der dem Familienurlaub entflohen ist. Auf eine ganz andere Reise – an den Schlund eines Vulkans, in die Unterwasserwelt Tasmaniens und durch das Eis Grönlands – macht sich Tobias Krell in CHECKER TOBI UND DAS GEHEIMNIS DES PLANETEN. Und hoch hinaus möchte ALFONS ZITTERBACKE. Hauptdarsteller Tilman Döbler, Regisseur Mark Schlichter und Produzentin Nicole Kellerhals präsentieren die Neuverfilmung des DDR-Klassikers, in der Alfons hofft, einen Fluggeräte-Wettbewerb an seiner Schule zu gewinnen.

 

Als besonderes Highlight erwartet die Kongressteilnehmer ein exklusives Screening: Regisseur Marcus H. Rosenmüller und Produzent Benedikt Böllhoff bringen ihren vor kurzem fertig gestellten Film UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE mit. Die als „besonderer Kinderfilm“ ausgezeichnete Produktion wird am 22. November im CineStar in Erfurt exklusiv vorgeführt, bevor der Film im Frühjahr 2019 in die Kinos kommen wird. Emil und Frido sind beste Freunde. Als in einer Jahrmarktsbude die Spiegelbilder der beiden zum Leben erweckt werden, glauben die beiden Jungs, das große Los gezogen zu haben. Die Doppelgänger können nämlich all das, was ihnen selbst schwerfällt. Doch als ihre Abbilder eigene Ziele verfolgen, müssen die Freunde die unheimlichen Geister, die sie riefen, wieder los werden … Für das anschließende Gespräch mit den Filmemachern erwartet VISION KINO auch den Hauptdarsteller Luis Vorbach, der im Film den 10-jährigen Emil spielt.

 

Endspurt der Anmeldephase Noch bis Anfang November ist eine Anmeldung für den Kongress der VISION KINO möglich.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos, die Veranstaltung ist als Fortbildung und zu Bildungszwecken anerkannt. Insgesamt werden rund 300 Multiplikator*innen aus Film, Bildung, Politik und Wissenschaft erwartet. Veranstalter ist VISION KINO, eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen.

 

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter https://www.visionkino.de/kongress/kongress-2018/

 

Der siebte Kongress der VISION KINO wird gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei, die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken und die Mitteldeutsche Medienförderung. VISION KINO wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

 

MEIN JAHR: Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Film & Musik

26.09.2018. Ob Geburtsjahr, Hochzeitstag, Abitur oder Dienstjubiläum, Kennenlernen des Partners, Geburt des Kindes, ein einzigartiger Sommer mit Freunden oder andere unvergessene Ereignisse – nichts lässt einen so gut in nostalgischen Erinnerungen schwelgen wie die Songs und Filme eines Jahres.

Präsentiert von TV SPIELFILM veröffentlicht STUDIOCANAL in Zusammenarbeit mit UNIVERSAL MUSIC mit MEIN JAHR am 31.10.2018 eine DVD/CD-Reihe mit Highlights aus 5 Jahrzehnten Film- und Musikgeschichte der Jahre 1950-2000 – eine bisher unvergleichliche Kombination aus Film- und Musikgeschichte, zum selber erinnern oder weiterverschenken.

Ausgewählt durch die TV SPIELFILM – Redaktion vereint die Reihe herausragende Filme mit einem Soundtrack unvergessenerSongs des jeweiligen Jahres – begleitet von unterhaltsamen und informativen Hintergrund-Texten und Informationen zum Film und der Musik des Jahres, einer zeitgeschichtlichen Einordnung sowie einer Infografik der Hamburger Designerin Jennifer van Rooyen im hochwertigen 8-seitigen Digipack.

Die Reihe umfasst die Highlights der Jahre 1950 – 2000 mit so herausragenden Filmen wie Rio Grande, Easy Rider, Wenn die Gondeln Trauer tragen, The Rocky Horror Picture Show, Ghostbusters – Die Geisterjäger, Harry & Sally oder Good Will Hunting Und Musik von u.a. Louis Armstrong, Edith Piaf, Ella Fitzgerald, Freddy Quinn, Dusty Springfield, The Beach Boys, Tom Jones, Jackson 5, Michael Jackson, The Who, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Diana Ross, Rod Stewart, ABBA, Gloria Gaynor, Kiss, Status Quo, Blondie, Billy Idol, Cher, The Cure, The Kelly Family, UB40, Udo Lindenberg, Lionel Richie, The Beastie Boys. Die hochwertigen Digipacks im stilvollen Design sind ab dem 31. Oktober erhältlich – perfekt zum Sammeln und Verschenken!

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Produkten, Packshots und weiteres Material finden Sie in Kürze auf dem Presseserver unter presse.studiocanal.de zum Download.

7. VISION KINO KONGRESS

25.09.2018. Die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen für Schule, Kino und Bildung bilden den Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses „Vision Kino 18“. Die bundesweit wichtigste Konferenz zu Film, Kompetenz und Bildung findet vom 21. bis 23. November 2018 im Kaisersaal in Erfurt statt und richtet sich an Lehrkräfte, Pädagog*innen, Kinobetreiber*innen und alle an Film- und Medienbildung Interessierte.

„Wir möchten bei dem wichtigen Thema der sozialen und digitalen Medien nicht nur über Kinder und Jugendliche reden, sondern lassen sie mit ihren Erfahrungen zu Wort kommen“, sagt Sarah Duve, Geschäftsführerin der VISION KINO. So diskutieren die Regisseure Sebastian Schipper und Aron Lehmann sowie der Filmjournalist Knut Elstermann in der Eröffnungsrunde „Snap what?! … und die Vision vom Kino“ gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Heinrich Heine aus Halle über Formen der heutigen Mediennutzung. Das Podium „Digitale Filmbildung“ wird durch drei Jugendliche vom Gymnasium Georgianum in Lingen verstärkt. Die Moderation des Podiums hat der Journalist Mirko Drotschman übernommen, der sich als „MrWissen2go“ auf seinem erfolgreichen YouTube-Kanal mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen beschäftigt.Die 18-jährige Laura Langanke und die 19-jährige Mariella Hettich leiten den Workshop „How to Instagram“. Neben Instagram gehört zu einem der beliebtesten Internetangebote bei Zwölf- bis 19-Jährigen die Plattform YouTube. Videos aus dem Web kritisch zu hinterfragen, zählt zu den Herausforderungen des Bildungswesens und ist Thema des Workshops „Vlogging & Co.“. Und die ganz Kleinen hat der Workshop „Großes Kino, kleine Menschen“ im Fokus und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden, welche Methoden zum spielerischen Umgang mit Film es für Vorschulkinder gibt. Ebenso werden die klassischen Fragen nach der Implementierung von Film in Lehrpläne sowie die Ausbildung von Lehrkräften erörtert und Formen filmpädagogischer Arbeit im Kino vorgestellt und erprobt.

Wie in jedem Jahr zählt zu einem der Höhepunkte – zugleich feierlicher Auftakt des Kongresses – die Verleihung des „Kindertigers“ für das beste Kinderfilmdrehbuch, das von einer Kinderjury ausgewählt und geehrt wird. In diesem Jahr können sich die Drehbuchautorinnen und -autoren von DIE KLEINE HEXE, WENDY 2 – FREUNDSCHAFT FÜR IMMER und AMELIE RENNT  Hoffnungen auf den mit 15.000 Euro dotierten Preis machen.

Als prominente Redner haben u. a. bereits Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und der Präsident der Kultusministerkonferenz und Thüringer Minister fürBildung, Jugend und Sport Helmut Holter zugesagt. Des Weiteren bringt Regisseur Wim Wenders seine Position zur Bedeutung des Films in europäischem Kontext ein. Darüber hinaus erwartet VISION KINO weitere Filmschaffende mit ihren aktuellen Kinoproduktionen, darunter Burhan Qurbani mit BERLIN ALEXANDERPLATZ und Tobias Krell mit CHECKER TOBI UND DAS GEHEIMNIS DES PLANETEN.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos, die Veranstaltung ist als Fortbildung und zu Bildungszwecken anerkannt. Insgesamt werden rund 300 Multiplikator*innen aus Film, Bildung, Politik und Wissenschaft erwartet. Veranstalter ist VISION KINO, eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen.

Endspurt der Anmeldephase Noch bis Anfang November ist eine Anmeldung für den Kongress der VISION KINO möglich. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter https://www.visionkino.de/kongress/kongress-2018/

Der siebte Kongress der VISION KINO wird gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei, die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken und die Mitteldeutsche Medienförderung. VISION KINO wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino –Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen. Die Gelder für den „Kindertiger“ stellt die Filmförderungsanstalt (FFA) zur Verfügung, die den Preis zusammen mit VISION KINO und KiKA 2008 ins Leben gerufen hat.

Filmkunstmesse Leipzig erfolgreich zu Ende gegangen

21.09.2018. Die inzwischen 18. Filmkunstmesse Leipzig ist heute zu Ende gegangen. Den insgesamt über 1.100 Fachbesuchern wurde seit Montag eines der vielfältigsten Filmprogramme in der Geschichte der Filmkunstmesse geboten. Insgesamt waren 75 Filme in über 120 Vorstellungen zu sehen, darunter als Eröffnungsfilm der Cannes-Gewinner SHOPLIFTERS von Hirokazu Kore-Eda, der Toronto-Gewinner GREEN BOOK mit Viggo Mortensen, ASTRID der bereits auf der Berlinale für Furore sorgte oder das ambitionierte Coming of Age Drama BOY ERASED.
 
Über 30 Filme, die in Deutschland noch nicht in den Kinos gestartet sind, waren auch für filminteressierte Öffentlichkeit zugänglich. Über 2.500 LeipzigerInnen und ihre Gäste nutzten die Gelegenheit, jeden Abend exklusive Filmpremieren, zum Teil in Anwesenheit der FilmemacherInnen, wie Eva Trobisch (ALLES IST GUT), Philip Gröning (MEIN BRUDER HEISST ROBERT UND IST EIN IDIOT) oder Marcus H. Rosenmüller (TRAUTMANN) zu erleben.
 
Für die Branche ist die Filmkunstmesse Leipzig allerdings auch immer Forum der Begegnung und des Austauschs. So warb die Filmbranche beim politischen Panel der 18. Filmkunstmesse Leipzig mit der Regisseurin Emily Atef, (3 TAGE IN QUIBERON), der Filmberichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Yvonne Magwas, Björn Hoffmann, AG Verleih und Dr. Christian Bräuer, AG Kino, für ein gut ausgestattetes – 30 Millionen Euro schlug Christian Bräuer vor – „Zukunftsprogramm Kino“, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Filmtheater zu stärken.
 
Bei der traditionell im Rahmen der Filmkunstmesse stattfindenden Mitgliederversammlung der AG Kino – Gilde wurde nicht nur der Vorstand bestätigt, die Verbandsmitglieder verabschiedeten zudem einmütig einen Appell an Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Berlinale Chef Dieter Kosslick und seine Nachfolger Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek, im Wettbewerb der Berlinale nur Filme zu zeigen, die eine exklusive Erstauswertung auf den großen Leinwänden der Kinos weltweit vorsehen. Denn die Berlinale stehe für die große Leinwand, Netflix dagegen für den kleinen Schirm. 
 
Die AG Kino – Gilde als Veranstalter hatte neben den Filmvorführungen und Panelveranstaltungen auch wieder ein umfangreiches Seminar- und Workshopprogramm erarbeitet. Dabei ging es um modernes Marketing, die neueste Kinotechnik oder auch neue Entwicklungen im Kinobetrieb.
 
So gab Benjamin Dauhrer vom Cinecittá in Nürnberg einen Überblick über neuste Gadgets in der Kinotechnik und sprach mit Experten von ECLAIR, Eikona und ARRI. Die Media Desks Deutschland stellten zusammen mit dem Medienboard Berlin Brandenburg unter dem Label HANDS ON CINEMA vor, wie man mit Lichtkonzepten das Raumerlebnis in Kinosälen verbessert.
Begeisterung für mehr ‚grünes Kino‘ geweckt haben die Referenten des Panels „KINO – 100 Prozent nachhaltig!“. Im Fokus die Umfrageergebnisse des AG Kino – Gilde Projektes KINO NATÜRLICH, was es bedeutet klimaneutral ein Kino zu betreiben, welche Nachhaltigkeitsaktivitäten die Cineplexgruppe umsetzt und ‚Das Grüne Kinohandbuch‘ der FFA mit konkreten Handlungsempfehlungen und Best Practice – Beispielen, natürlich gedruckt auf 100% Recyclingpapier.
 
Bei allen Gesprächen und Filmvorführungen sorgen die Rahmenveranstaltungen bei der Filmkunstmesse immer auch für zahlreiche Networking-Gelegenheiten. So bei der Verleihung der MDM-Kinoprogrammpreise am Dienstag, dem Empfang der Verleiher am Mittwoch oder bei der 41. Verleihung der Gilde-Filmpreise am Donnerstag, bei dem der Preis in der Kategorie „Bester Film national“ an Andreas Dresens GUNDERMANN ging, der den Preis nicht nur persönlich entgegen nahm, sondern mit seinem Hauptdarsteller Alexander Scheer auch für den musikalischen Höhepunkt der Preisverleihung im Täubchenthal Leipzig sorgte.
 
Die nächste Filmkunstmesse Leipzig findet vom 16. bis 20. September 2019 statt. 

Kinobetreiber zeichnen GUNDERMANN als besten Film aus.

20.09.2018. Zum 41. Mal zeichnete die AG Kino – Gilde e.V., der Verband der Programmkinobetreiber, im Rahmen der jährlichen Filmkunstmesse Leipzig herausragende Filmproduktionen mit dem Gilde Filmpreis aus. Der Preis in der Kategorie „national“ ging an GUNDERMANN von Andreas Dresen. Dieser nahm den Preis nicht nur persönlich entgegen, sondern sorgte mit seinem Hauptdarsteller Alexander Scheer auch für die musikalische Umrahmung der Preisverleihung im Täubchenthal Leipzig.
 
Eine Überraschung war der Gewinner des besten Dokumentarfilms WILDES HERZ von Charly Hübner und Sebastian Schultz. Der Film erzählt die Geschichte von Jan „Monchi“ Gorkow, den Sänger der Punkband Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern. Für Laudator und Jury Mitglied Christian Pfeil hat der Film etwas, was aktuell so nötig ist, nämlich „Haltung, Wucht und eben ein Wildes Herz“.
 
Mit DIE KLEINE HEXE und DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT wurden erstmals ein Kinder- und ein Jugendfilm getrennt ausgezeichnet. Dazu Laudatorin und Jury Mitglied Petra Rockenfeller: „Mit DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT hat der Verleih Tobis den Mut bewiesen, die Marketingkraft, die häufig und glücklicherweise für Kinderfilme eingesetzt wird, auch für einen durch und durch gelungenen Jugendfilm zu aktivieren. Mit Erfolg: der Film landete in der Startwoche auf Anhieb auf Platz 2 in den Top-Kinocharts!“
 
Zu den Gästen gehörten neben Alexander Scheer und Andreas Dresen u.a. Anna Unterberger, die Hauptdarstellerin von GUNDERMANN, Suzanne von Borsody für DIE KLEINE HEXE, Charly Hübner für seine Dokumentation WILDES HERZ oder Rosalie Thomass, die mit ihrem Freund Aron Lehmann kam, der die Regie bei DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT führte. Sie wurden begleitet vom Hauptdarsteller Aaron Hilmer und vom Schauspieler Anselm Bresgott.

Die Preisträger 2018:
 
Bester Film (national):
GUNDERMANN von Andreas Dresen (im Verleih von Pandora)
 
Bester Film (international)
THREE BILLBOARDS OVER EBBING MISSOURI von Martin McDonagh (im Verleih von 20th Century Fox)
 
Bester Dokumentarfilm
WILDES HERZ von Charlie Hübner und Sebastian Schultz (im Verleih von Neue Visionen)
 
Bester Kinderfilm
DIE KLEINE HEXE von Michael Schaerer (im Verleih von Studiocanal)
 
Bester Jugendfilm (Sonderpreis 2018)
DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT von Aron Lehmann (im Verleih von TOBIS)
 
Der Preis der Jugendjury in Höhe von 2.000,00 Euro geht in diesem Jahr an 
TRAUTMANN von Marcus H. Rosenmüller (im Verleih von SquareOne Entertainment)
 
Der Publikumspreis in Höhe von 2.000,00 Euro, gestiftet von ARRI Media geht in diesem Jahr an  
THE GUILTY von Gustav Möller (im Verleih von NFP Filmverleih)

AG Kino – Gilde bestätigt Vorstand und appelliert an die Berlinale

19.09.2018. Die Mitglieder der AG Kino – Gilde, der Bundesverband der Arthousekinos in Deutschland mit 374 angeschlossenen Kinos mit über 800 Leinwänden und über 15 Millionen Besuchern im Jahr, haben sich im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig (17. – 21. September 2018) zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung getroffen. 

Die Mitglieder diskutierten dabei aktuelle filmpolitische und kinospezifische Themen wie die Initiative der AG Kino „Grünes Kino“ oder den European Art Cinema Day, der am 14. Oktober 2018 europaweit in den Arthousekinos stattfinden wird.

Ein großes Thema war der Streamingdienst Netflix. Die Mitgliederversammlung verabschiedete einmütig einen Appell an Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Dieter Kosslick und seine Nachfolger Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek, im Wettbewerb der Berlinale nur Filme zu zeigen, die eine exklusive Erstauswertung auf den großen Leinwänden der Kinos weltweit vorsehen. Nur das gemeinschaftliche Erleben vor der großen Leinwand erzielt die Relevanz, die Filmkunst auch verdient. Die Berlinale steht für die große Leinwand, Netflix für den kleinen Schirm. „Kino ist unverändert Herzkammer eines Films“, so Bräuer. In diesem Sinne sehen die Kinos ihre Aufgabe, Gemeinschaften zu bilden und den Filmemachern, die mit Talent und Feingefühl Werke für die große Leinwand entwicklen, als Partner zur Seite stehen.

Die Mitgliederversammlung bestätigte überdies den Vorstand der AG Kino – Gilde e.V.. Zum ersten Vorsitzenden wurde erneut der Geschäftsführer der Yorck Kino GmbH in Berlin, Dr. Christian Bräuer gewählt. Als Stellvertreter wurden Sigrid Limprecht (Kino in der Brotfabrik, Bonn), Petra Rockenfeller (Lichtburg Filmpalast, Oberhausen), Christian Pfeil (Arena Filmtheater GmbH, München) und Hermann Thieken (Cinema Arthouse, Osnabrück) bestätigt.

Worldconference of Screenwriters am 10. und 11. Oktober in Berlin

18.09.2018. Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) empfängt am 10. und 11. Oktober 2018 Kolleg*innen aus allen Kontinenten zur Worldconference of Screenwriters 04 (WCOS 04) in der Akademie der Künste am Pariser Platz – in Kooperation mit der Federation of Screenwriters in Europe (FSE) und der International Affiliation of Writer’s Guilds (IAWG), die insgesamt rund 60.000 Drehbuchautor*innen weltweit vertreten.

Die Weltkonferenz ist ein lebendiges internationales Forum, das zuvor bereits in Athen, Barcelona und Warschau stattgefunden hat. Die Konferenz ist ein Ort des beruflichen Austauschs, des Know-How-Transfers zwischen den Autor*innen und ihren Verbänden, die Konferenz ist aber auch die Gelegenheit zur Reflexion über die Welt, von der in Filmen und Serien erzählt werden soll. Drehbuchautor*innen sind wichtige Seismographen unserer Gegenwart und des politischen Zustands der Länder, in denen sie tätig sind. Angesichts der globalen Erosion politischer Gewissheiten und gesellschaftlicher Werte wird die Worldconference in diesem Jahr wesentlich politischer ausfallen als die vorhergehenden Konferenzen.

Während sich der erste Konferenztag mit dem Thema „Power“ unter anderem der Frage nach dem kreativen Einfluss der Autoren im Prozess der Filmproduktion widmet und die weltweit höchst unterschiedliche Wahrnehmung und Wertschätzung von Autoren als Urheber kreativer Prozesse in den Blick nimmt, rückt am zweiten Tag das Thema „Freedom“ in den Mittelpunkt. Die Freiheit von Autor*innen, die Diversität filmischer Erzählungen werden auch in Europäischen Ländern zunehmend durch Angriffe auf die Unabhängigkeit des Rundfunks und der Filmförderung bedroht. Im Fokus wird deshalb die Situation von Autor*innen stehen, die in ihrem kreativen Schaffen die Einflussnahme autoritärer Regime oder populistischer Bewegungen zu spüren bekommen.

Zu den internationalen Teilnehmer*innen zählen zahlreiche Autor*innen, die mit ihren Drehbüchern und Formatentwicklungen weltweite Erfolge erschrieben haben, darunter James Schamus (USA/Crouching Tiger, Hidden Dragon, Brokeback Mountain), David A. Goodman (USA/Family Guy, Futurama, Star Trek: Enterprise), Steven Moffat (Großbritannien/Sherlock, Dr. Who), Camilla Ahlgren (Dänemark/Die Brücke), Dorothee Schön (Deutschland/Charité), Sigurjón Kjartansson (Island/The Trap), Vasant Nath (Indien/Sacred Game), Leora Kamenetzky (Israel/Fauda), Elena Soarez (Brasilien/The Mechanism) unter vielen anderen.

Der Andrang auf die Konferenz ist überwältigend – bereits Wochen vor Beginn ist die Konferenz ausgebucht!

WCOS 04 ist eine Veranstaltung vom Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD), der Federation of Screenwriters of Europe (FSE) und der International Affiliation of Screenwriters (IAWG). Die inhaltliche Leitung hat Carolin Otto inne, Drehbuchautorin, Vize-Präsidentin der FSE, Beirat des VDD-Vorstands und langjährig im VDD zuständig für internationale Themen. Verantwortlich für die Organisation ist Jan Herchenröder, Geschäftsführer VDD.

Informationen zur Konferenz und zum Programm finden Sie unter: https://www.wcos-berlin.de/. 

WCOS 04
wird unterstützt von der FFA, dem Auswärtigen Amt, von der Akademie der Künste, von VG Wort und Berlin Partner, Authors‘ Licensing and Collecting Society (ALCS).

Über den Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD):
Der VDD vertritt die Interessen der Drehbuchautoren in Deutschland gegenüber den Sendern, der Filmförderung, der Öffentlichkeit sowie der Politik – national wie international. Der VDD setzt sich für ein reformiertes Urheberrecht ein, arbeitet aktiv mit an der Weiterentwicklung der Filmförderung, kämpft in Diskussionen mit den Sendern um neue Formen der Zusammenarbeit in der Stoffentwicklung und verhandelt gemeinsame Vergütungsregeln mit den Verwertern. Kostenlose Rechtsberatung, Honorarermittlung und ein weites Netzwerk in der Branche sind weitere Vorteile, von denen Mitglieder, aber auch Sender, Produzenten und Politiker profitieren.
www.drehbuchautoren.de

FKM Leipzig: Kulturort Kino stärken!

Beim politischen Panel der 18. Filmkunstmesse Leipzig wirbt die Kinobranche für ein gut ausgestattetes „Zukunftsprogramm Kino“, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Filmtheater zu stärken.

„Die beste Filmnachricht des Sommers: die Leute gehen immer noch gerne ins Kino. Arthouse ist einfach der natürliche Ort, um Filme zu erleben und zwar für das lokale Publikum“, so Russ Collins, Gründer und Direktor der Arthouse Convergence, der größten Plattform für Filmkunst in Nordamerika. In seiner Keynote betonte er, „dass anders, als Vertriebsplattformen wie Netflix oder Amazon es dem Arthousekino eben um die Gemeinschaft geht, die Nachbarschaft.“ Deshalb erlebe das Kino trotz aller technischer Entwicklungen in der Vergangenheit, vom Kabelfernsehen und Videorekorder über das Internet und die Plattformen, nach wie vor ziemlich stabile Zuschauerzahlen.

„Doch die Kinos müssen hohe Summen investieren, um ihre Häuser zu modernisieren, ihre digitale Infrastruktur auszubauen und ihre filmkulturelle Arbeit sowie Filmbildungsangebote auszubauen. Wenn die Kinos ihre Aufgabe als kollektiver Kulturort weiterentwickeln und im digitalen Zeitalter den Gegenpol zu Individualisierung oder gar Isolation von Menschen bilden wollen, muss eine echte Investitionswelle losgetreten werden,“ so Christian Bräuer, Vorstand der AG Kino – Gilde und Veranstalter der Filmkunstmesse.

Unisono unterstützen die Panelisten, darunter die Regisseurin und Filmpreisgewinnerin Emily Atef (3 Tage in Quiberon) und die Filmberichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Yvonne Magwas ein solches Förderprogramm, wie es im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehen ist.

Emily Atef: „Beim Kino flimmert mein Herz. Ich habe es jetzt bei meiner Tour durch Frankreich mit ´3 Tage von Quiberon` gesehen, wie stark dort die Kinos selbst in kleinsten Orten vom Staat unterstützt werden. Einfach beneidenswert. Man braucht einen Staat, der das Kino fördert, schon im Bildungsbereich aber auch darüber hinaus.“

Yvonne Magwas ergänzt aus ihrer politischen Perspektive: „Die Investitionen und deren staatliche Förderung in die Digitalisierung waren wichtig. Es muss aber weiter gehen. Weitere Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Kinos sind notwendig. Arthousekinos auch in den Großstädten und Landkinos stehen dabei im Fokus. Nicht zuletzt, um auch unserem Auftrag nachzukommen, die Lebensverhältnisse von städtischen und ländlichen Räumen anzugleichen. sollten wir dabei diese Kinos nicht gegeneinander ausspielen. Als Parlamentarierin will ich dafür sorgen, dass das Zukunftsprogramm Kino vielleicht schon 2019 zum Zug kommt.“

Björn Hoffmann, AG Verleih, pflichtet ihr bei: „Das Zukunftsprogramm ist definitiv ein wichtiger Baustein. Denn Kino ist ein zentraler ein Ort der Gemeinschaft. Man nimmt einen Film völlig anders war, wenn man ihn in Gemeinschaft sieht. Insofern müssen wir uns eigentlich gar nicht über Netflix oder Amazon unterhalten, wir sollten über unsere eigenen Stärken sprechen. Ich glaube aber trotzdem an die Fensterregelung, an die sich auch Netflix halten werden muss.“

30 Mio. EUR jährlich über 5 Jahren

Christian Bräuer hält je 30 Mio. Euro an Bundesmitteln in den nächsten 5 Jahren für realistisch aber auch notwendig, um den Filmstandort Deutschland nach vorne zu bringen.

Die Panelisten sehen das Programm als Investition in die Zukunft, die sich für alle auszahle. „ Kinos schaffen Gemeinschaft und kurbeln in ihrem lokalen Umfeld die Wirtschaft an“, so Russ Collins.

Die Gewinner der 57. ROSE D’OR AWARDS

13.09.2018. Bei den 57. Rose d’Or Awards in Berlin wurden die besten TV- und Online Entertainment-Formate aus der ganzen Welt ausgezeichnet. Programme aus Belgien, Italien, Schweden, Großbritannien und den USA erhielten in 10 Kategorien die renommierten Auszeichnungen.

Zu den Gewinnern zählt die Netflix-Serie „The Crown“, die als „Best Drama“ausgezeichnet wurde. Oder „Roberto Bolle – Dance with Me“ aus Italien, der namensgebende Tänzer Roberto Bolle nahm den Preis „Best Entertainment“ persönlich entgegen.

Belgien triumphierte gleich in zwei Kategorien – für „Down the Road“ in der Kategorie „Reality and Factual“ und in der Kategorie „Game Show“ mit „Sorry About That“. Großbritannien konnte sich über insgesamt fünf der zehn Preise freuen: in der Kategorie „Sitcom“gewann „Detectorists“, die Kategorie „Arts“ging an „Betroffenheit“, die beste „Augmented Reality and Virtual Reality“-Produktion war „Damming The Nile“, im Bereich „Children & Youth“ ging die Goldene Rose an „The Highway Rat“ und in der Kategorie „Limited Series and TV Movie“gewann „A Very English Scandal“.

Die britische Schauspielerin und Fernsehpräsentatorin Joanna Lumley fühlte sich „ausgesprochen geehrt“, den Lifetime Achievement Rose d’Or für ihre herausragenden Leistungen in der Unterhaltungsindustri verliehen zu bekommen: „Ich kann Ihnen gar nicht sagen, was der Preis für mich bedeutet“, sagte sie auf der Bühne im Gespräch mit BBC-Moderator Paddy O’Connell, der gemeinsam mit der deutsch-amerikanischen Schauspielerin Katjana Gerz durch den Abend führte.

Auch der deutsche Satririker und Fernsehmoderator Jan Böhmermann nahm den Entertainer of the Year Award persönlich entgegen.

Die Preisverleihung fand im Berliner Axica Kongresszentrum in direkter Nachbarschaft zum Brandenburger Tor statt. Rund 400 hochkarätige Vertreter der internationalen TV-Industrie, darunter zahlreiche prominente Gäste, nahmen teil.

Jean Philip De Tender, Director of Media bei der Europäischen Rundfunkunion (European Broadcasting Union – EBU), die die Preisverleihung ausrichtete, freute sich über die hohe Qualität der nominierten Programme dieses Jahres: „Wir nähern uns mit großen Schritten dem 60. Jubiläum der Rose d´Or und haben auch heute Abend die weltweit besten Unterhaltungsprogramme gesehen. Fast 500 Programme von 300 Sendern und Produktionsfirmen wurden für die diesjährige Ausgabe der Rose d’Or Awards eingereicht. Die Gewinner, aber auch alle Nominierten, repräsentieren wahrlich den Gold-Standard der Unterhaltung.“

Die Jurys, bestehend aus Fernsehmachern aus 15 Ländern, nominierten zunächst jeweils vier Programme und wählten dann die Gewinner in den 10 Kategorien aus. Die Produzenten der nominierten Programme waren am Nachmittag zum Rose d´Or Forum eingeladen, um dort zu netzwerken und die Entstehung ihrer Programme zu diskutieren.

Die Rose d’Or Awards, eines der weltweit prestigeträchtigsten Preise im Bereich der TV- und Online-Unterhaltung, werden von der European Broadcasting Union (EBU) vergeben.

Das sind die Gewinner der ROSE D’OR AWARDS:

COMEDY: Grotesco’s Seven Masterpieces – The Refugee Crisis: a musical –  FLX für SVT, Schweden

SITCOM: Detectorists, Staffel 3 – Acorn Media Enterprises, Channel X North, Treasure Trove Productions und Lola Entertainment für Acorn TV und BBC, USA & GB

DRAMA SERIES: The Crown – Left Bank Pictures in Zusammenarbeit mit Sony Pictures Television für Netflix, USA

LIMITED SERIES AND TV MOVIE: A Very English Scandal – Blueprint Television Ltd für BBC, GB

AUGMENTED REALITY & VIRTUAL REALITY: Damming The Nile – BBC, GB

REALITY AND FACTUAL: Down the Road – Roses Are Blue für VRT, Belgien

ARTS: Betroffenheit – 3 minutes West für BBC, GB

GAME SHOW: Sorry About That – Warner Bros. International Television für VRT, Belgien

ENTERTAINMENT: Roberto Bolle – Dance with Me – Rai Uno & Ballandi Multimedia für Rai, Italien

CHILDREN AND YOUTH: The Highway Rat – Magic Light Pictures für BBC, GB

ENTERTAINER OF THE YEAR: Jan Böhmermann

LIFETIME ACHIEVEMENT: Joanna Lumley

Bildmaterial finden Sie hier.

Über Rose d’Or:
Die prestigeträchtigen Rose d’Or Awards zeichnen herausragende und exzellente Unterhaltungsprogramme im Fernsehen und Online aus. Die begehrten Auszeichnungen sind für Programm-Macher aus aller Welt ein Symbol für qualitativ hochwertige Unterhaltung. Vom Schweizer Fernsehen in Montreux ins Leben gerufen, wurde die Rose d’Or 1961 erstmals von der Europäischen Rundfunkunion (European Broadcasting Union – EBU) übernommen. Die Awards wurden fast 40 Jahre lang unter der Leitung der EBU vergeben. Im Jahr 2013 hat die EBU die Awards erneut übernommen. Die Rose d’Or Awards wurden am 13. September 2018 im Axica in Berlin in zehn Kategorien vergeben.

Über die EBU:
Die Europäische Rundfunkunion  – European Broadcasting Union (EBU) – ist die weltweit führende Allianz öffentlich-rechtlicher Medien. Momentan hat die EBU 73 Mitglieder aus 56 europäischen Ländern und zusätzliche 34 assoziierte Sender in Asien, Afrika, Australasien und Amerika. Die EBU-Mitglieder betreiben fast 2.000 Fernseh- und Radiokanäle neben zahlreichen Online-Plattformen. Insgesamt erreichen sie über eine Milliarde Zuschauer weltweit und senden in mehr als 120 Sprachen. Das Anliegen der EBU ist es, öffentlich-rechtlichen Anbietern eine nachhaltige Zukunft zu sichern und ihre Mitglieder mit qualitativ hochwertigem Inhalt von Nachrichten über Sport bis zu Musik zu versorgen. Eurovision Media Services, der Geschäftszweig der EBU ist für viele Medienorganisationen und Sportverbände auf der Welt Mediendienstleister. Die EBU mit Sitz in Genf hat Büros in Brüssel, Rom, Dubai, Moskau, New York, Washington DC, Singapur und Peking. www.ebu.ch.

Countdown zum DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS

11.09.2018. Am Freitag den 14. September ehren Schauspielerinnen und Schauspieler beim diesjährigen DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS im Zoo Palast die Besten ihrer Zunft. Verliehen werden Preise in zehn Kategorien, außerdem der Preis für den Starken Einsatz sowie die Ehrenpreise Lebenswerk und Inspiration. Den Nachwuchspreis fördert in diesem Jahr erstmalig das Unternehmen KAURI CAB und dotiert den Preis mit 5.000 Euro
 
Als Laudatorinnen und Laudatoren für die Preiskategorien stehen Benno Fürmann (Laudator für Schauspielerin in einer Hauptrolle), Veronica Ferres (Schauspieler in einer Hauptrolle), Andreas Schmidt-Schaller (Schauspielerin in einer Nebenrolle), Kim Riedle (Schauspieler in einer Nebenrolle), Arnd Klawitter (Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle), Caroline Peters (Schauspieler in einer komödiantischen Rolle), Roman Knizka (Nachwuchs), Detlev Buck (Starker Auftritt), Jasmin Tabatabai (Starker Einsatz), Prof. Gerd Wameling und Udo Samel (Ehrenpreis Lebenswerk) sowie der Filmproduzent Dr. Ernst Ludwig Ganzert (Ehrenpreis Inspiration) bereit.
 
Nadine Heidenreich, Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin sowie der Schauspieler und Sänger Daniel Zillmann werden durch den Abend führen. Die Uni Bigband Berlin, eine der erfolgreichsten und traditionsreichsten Bigbands der Stadt, wird in voller 17-köpfiger Besetzung die Preisverleihung in Schwingung versetzen. 
 
Für die anschließende Party hat sich die Cat´s Crew aus DJane Cat und DJ Gideon sowie mit Lars Eidinger der zweifelsohne bekannteste plattenauflegende Schauspieler Deutschlands angesagt.
 
Hans-Werner Meyer, Schauspieler, Vorstand des BFFS und künstlerischer Organisator des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES: „Es ist nicht anders als bei Proben im Theater oder beim Film: Die vielen Schauspielerinnen und Schauspieler und alle Helfer, die das große Fest der Schauspielkunst am kommenden Freitag vorbereiten, können kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Und doch scheint uns die Zeit davonzufliegen. Für mich ist es immer wieder eine große Freude, wenn beim DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS Kolleginnen und Kollegen geehrt werden, die uns im vergangenen Jahr auf besondere Weise inspiriert haben. Ein großer Dank geht an die vielen Schauspielkolleginnen und -kollegen, die als Organisatoren hinter den Kulissen, als Moderatoren oder Laudatoren so viel Zeit, Spaß und Herz einbringen.“
 
Der DEUTSCHE SCHAUSPIELPREIS wird am 14. September im Berliner Zoo Palast verliehen. Der Vorempfang für die Nominierten und Laudatoren findet im Hotel am Steinplatz statt, die Aftershow-Party steigt im Hotel Waldorf Astoria.
  
Über den DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS (DSP)
Mit der Auszeichnung ehrt der BFFS Vorbilder, die sich um die Entwicklung der Schauspielkunst verdient gemacht haben, die in besonderer Weise inspirieren und sich für den deutschen Film als Kulturgut und die Schauspielkunst einsetzen. Der DSP wurde 2012 vom BFFS initiiert. Veranstalter des DSP 2018 ist die Berliner Agentur La Maison in Kooperation mit dem BFFS.
 
Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS)
Der BFFS vertritt die Interessen von Schauspielern in Deutschland. Gegründet im April 2006 stellt der BFFS mit über 3.000 Mitgliedern heute den größten Berufsverband der nationalen Film- und Fernsehindustrie. Der BFFS arbeitet an einer erfolgreichen – auch im internationalen Kontext konkurrenzfähigen – Film- und Fernsehindustrie mit transparenten und fairen Regeln für alle Beteiligten. In dem Bewusstsein, dass Schauspieler Rückgrat und Gesicht einer Branche mit hohem Zukunftspotential sind, pflegt der Bundesverband eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Produzenten und anderen Filmverbänden. Zu den Zielen des BFFS zählen die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen und verlässlicher sozialer Standards sowie die Förderung und den Schutz künstlerischer Qualität in Ausbildung und Produktion.
 
Partner 
Der DSP 2018 wird auch in diesem Jahr durch unseren Platinumpartner Audi City Berlin unterstützt. Der Nachwuchspreis wird erstmalig durch den Partner KAURI CAB gefördert. Weitere Sponsoren und Förderer sind: GVL, comma, Pad Concept, ver.di, Hublot, Waldorf Astoria Berlin, HEYMERADER, Hotel am Steinplatz, Shan Rahimkhan, L.O.V Cosmetics, Talents & Pros und Studio Babelsberg. Unsere Medienpartner sind: BUNTE und Blickpunkt:Film.

BOY ERASED eröffnet Filmkunstmesse Leipzig

06.09.2018. Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmkunstmesse Leipzig (17. – 21. September 2018) ist das lang erwartete (der Film stand auf der Liste des Branchenmagazins Variety der 20 meist erwarteten Filme 2018) und bereits vor Filmstart viel diskutierte Drama BOY ERASED.
 
Die Fachbesucher der Filmkunstmesse Leipzig können den hochkarätig besetzten Film am 17. September um 20:30 Uhr in den Passage Kinos sehen. In Deutschland bringt Universal Pictures International Germany die US-Produktion im ersten Quartal 2019 in die Kinos.
 
Basierend auf dem gefeierten, autobiografischen Roman „Boy Erased“ von Garrard Conley, erzählt der gleichnamige Film die ergreifende wahre Geschichte des neunzehnjährigen Jared (Lucas Hedges), der in einem Baptistenprediger-Haushalt in den amerikanischen Südstaaten aufwächst. Als sein streng gläubiger Vater (Russell Crowe) und seine Mutter (Nicole Kidman) von der Homosexualität ihres Sohnes erfahren, drängt der Vater ihn zur Teilnahme an einer fragwürdigen Konversationstherapie. Vor die Wahl gestellt, entweder seine Identität oder seine Familie und seinen Glauben zu riskieren, lässt er sich notgedrungen auf die absurde Behandlung ein. 

Regie führte das Multitalent Joel Edgerton, der bereits als Schauspieler, Drehbuchautor (The Square), Produzent und Regisseur Erfolge feiern konnte. Er schrieb gemeinsam mit Garrard Conley auch das Drehbuch. Für die Kamera zeichnet der Spanier Eduard Grau („Her“, Suffragetten – Taten statt Worte“, „A Single Man“) verantwortlich.
 
Mit über 70 Filmen für die über 1.000 Fachbesucher der Arthouse-Branche aus Deutschland und Europa ist die Filmkunstmesse Leipzig die zentrale Plattform zum intensiven Austausch über Filme, Kinoprogrammierung und aktuelle Themen rund um die Film- und Kinobranche. Veranstaltet wird die Filmkunstmesse von der AG Kino – Gilde e.V., dem Verband der deutschen Filmkunsttheater. 

Weitere infos zur FKM Leipzig und zum Programm finden Sie hier.

VENICE FILM FESTIVAL ASKED TO SHOW CONCERN FOR ART CINEMAS

03.09.2018. The International Confederation of Art Cinemas (CICAE) is opposing the choice of the direction of the Mostra del Cinema di Venezia to present three movies belonging to Netflix in the competitions sections.

The Venice International Film Festival presents in its official line-up three movies belonging to Netflix: “Roma” by Alfonso Cuaron, “The Ballad of Buster Scruggs” by the Coen and “Sulla mia pelle” by Stefano Cucchi.

A prestigious film festival allowing in its official selection line-up titles that will not be seen on the big screen internationally encourages practices that endanger an important sector of the film industry. Cinema and television are different mediums and cinematic films are made to be seen according to high quality standards on the big screen.

Earlier this year Thierry Frémaux, director of the Cannes Film Festival set an example and took the side of art cinemas and decided to exclude films without a theatrical release in France from competition.

Art house exhibitors from across the world encourage the artistic director of the Venice International Film Festival, Alberto Barbera to reconsider the Mostra’s policies and to reserve the official selection for the works of art that will be seen in cinemas internationally. It’s time that A category film festivals defending art films bring into discussion the importance of the big screen and the media chronology, which is key to offering the best visibility for the director’s work.

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Gilde Filmpreise 2018 – die Shortlist

29.08.2018. Zum 41. Mal werden am 20. September in Leipzig die Gilde Filmpreise der AG Kino – Gilde e.V. verliehen. Die Auszeichnung der deutschen Programmkinobetreiber würdigt zum einen die künstlerische Qualität der Filme, aber auch die Rezeption des Publikums und das Engagement des Verleihs. Dabei können auch Werke ausgezeichnet werden, die im Jahr 2018 erst noch starten, aber von einem Fachpublikum bereits bei Festivals gesichtet wurden. Die Auswahl nimmt eine Jury vor. Die Verleihung findet im Rahmen der 18. Filmkunstmesse Leipzig (17. – 21. September 2018) statt.
 
Auf der Shortlist der Gilde Filmpreise 2018 stehen:

International
DARKEST HOUR (Universal Pictures Germany) Joe Wright
LOVING VINCENT (Weltkino) Dorota Kobiela, Hugh Welchman
SHOPLIFTERS (Wild Bunch Germany) Hirokazu Kore-eda
THE POST (Universal Pictures Germany) Steven Spielberg
THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING MISSOURI (20th Century Fox) Martin McDonagh

National 
3 TAGE IN QUIBERON (Prokino) Emily Atef
DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER (Studiocanal) Lars Kraume
GUNDERMANN (Pandora) Andreas Dresen
TRANSIT (Piffl Medien) Christian Petzold
WERK OHNE AUTOR (Walt Disney Germany) Florian Henkel von Donnersmark
 
IN DEN GÄNGEN von Thomas Stuber ist außer Konkurrenz geblieben, da dieser bereits den Gilde – Filmpreis bei der Berlinale erhielt.
 
Dok-Film
MARIA BY CALLAS (Prokino) Tom Volf
PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES (Universal Pictures Germany) Wim Wenders
WILDES HERZ (Neue Visionen Filmverleih) Charlie Hübner, Sebastian Schulz
 
Kinder- und Jugendfilm 
DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT (Tobis) Aaron Lehmann
DIE KLEINE HEXE (Studiocanal) Michael Schaerer
JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER (Warner Bros.) Dennis Gansel
 

UFA Filmnächte starten mit Welturaufführung

22.08.2018 – Bertelsmann und die UFA freuen sich über die große Nachfrage nach Karten für die diesjährigen UFA Filmnächte in Berlin. Für die drei Abende, an denen namhafte Stummfilme unter freiem Himmel und begleitet von Live-Musik präsentiert werden, sind jeweils nur noch wenige Restkarten erhältlich, für den ersten Film nur noch an der Abendkasse. Zum Auftakt steht am heutigen Mittwoch eine Weltpremiere auf dem Programm: Dann wird vor der historischen Kulisse der Berliner Museumsinsel erstmals die digital restaurierte Fassung des Stummfilms DER GEIGER VON FLORENZ von Paul Czinner gezeigt. Der vor nahezu hundert Jahren produzierte Ufa-Film – ein Coming-of-Age-Drama mit der legendären Elisabeth Bergner in einer „Hosenrolle“ – war lange Zeit nur in einer stark gekürzten US-Fassung zu sehen. Im Zuge der von Bertelsmann finanzierten und von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung auf Basis eines Originalnegativs umgesetzten Restaurierung wurden die fehlenden Szenen wieder in den Film eingefügt und damit die ursprüngliche Erzählstruktur wiederhergestellt.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, erklärte: „Stummfilme inspirieren Filmemacher in aller Welt bis heute; alle wesentlichen Filmgenres haben hier ihren Ursprung. Als Unternehmen mit langer eigener Filmgeschichte liegt uns daran, die frühen Meisterwerke der Kinogeschichte für die Nachwelt zu erhalten und dafür zu sorgen, dass sie im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert bleiben. Mit ‚Der Geiger von Florenz‘ hat Bertelsmann nun zum dritten Mal in Partnerschaft mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung einen bedeutenden Stummfilm vor Verfall und Vergessen bewahrt. Es freut mich, dass die Premiere heute im Rahmen unserer UFA Filmnächte stattfindet.“

UFA-Chef Nico Hofmann fügte hinzu: „Mit den UFA Filmnächten ist es uns gelungen, ein herausragendes Filmevent im Kulturkalender der Hauptstadt fest zu etablieren und dem einmaligen filmischen Erbe aus den 20er-Jahren eine sichtbare Plattform zu bieten. Die Publikumsresonanz zeigt, dass der Film der Weimarer Jahre, den die Ufa seinerzeit wesentlich mitgeprägt hat, bis heute eine besondere Strahlkraft hat.“

In DER GEIGER VON FLORENZ spielt Elisabeth Bergner eine junge Frau namens Renée, die nach Konflikten mit der Stiefmutter in ein Internat gesteckt wird, von dort flieht und als Junge verkleidet durch Italien vagabundiert. Ein Maler entdeckt Renée beim Geigenspiel auf der Straße und bittet den vermeintlichen Knaben, ihm Modell zu stehen. Als das Bild „Der Geiger von Florenz“ berühmt wird und Renées Vater sein geliebtes Kind darauf entdeckt, löst sich die Scharade auf: Renée und der Maler gestehen sich ihre Liebe und planen mit dem Segen des Vaters eine gemeinsame Zukunft. Der 1925/1926 produzierte Film, vor allem aber die Schauspielkunst von Elisabeth Bergner, sorgten seinerzeit für regelrechte Begeisterungsstürme bei den Kritikern.

Bei der Uraufführung der restaurierten Fassung spielt das Ensemble I solisti di Francoforte eine neu komponierte Musik von Uwe Dierksen, die im Auftrag von ZDF/ARTE entstand. Als Filmpatin wird die Schauspielerin Maria Schrader das Publikum in die Bedeutung des Films und die Restaurierungsgeschichte einführen. Wer keine Karte mehr ergattert, kann den Eröffnungsabend ab ca. 21:00 Uhr auf den Facebook-Kanälen von ARTE Cinema, Bertelsmann und UFA im Livestream verfolgen. ARTE wird den restaurierten Stummfilm mit der neuen Musik am 24. September 2018 zudem im TV-Programm ausstrahlen.

Bevor es auf der Museumsinsel „Film ab“ heißt, begrüßen Bertelsmann und die UFA mehr als 300 Gäste zu einem Empfang in der Bertelsmann-Repräsentanz Unter den Linden 1. Die Gastgeber heißen dann zahlreiche prominente Schauspieler, Kulturschaffende und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft willkommen. So haben sich der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, die Schauspieler Sebastian Koch, Rufus Beck,  Thomas Kretschmann, Hans-Werner Meyer und Lisa Martinek sowie Filmpatin Maria Schrader angekündigt. Auch die Schriftsteller Thea Dorn, Katja Eichinger und Wladimir Kaminer, der Regisseur Oliver Hirschbiegel sowie der Sänger Max Raabe wollten am Mittwochabend kommen.

Am Donnerstag gehen die UFA Filmnächte mit Ernst Lubitschs SUMURUN (1920) mit der großen Pola Negri weiter, die als verführerische Tänzerin einem Scheich und dessen Sohn gleichermaßen den Kopf verdreht. Die Musik zum Film spielt das Ensemble Trioglyzerin. Auch hier wird, wie am Folgeabend, Maria Schrader als Filmpatin einleitende Worte sprechen.

Am Freitagabend steht Nikolai Malikoffs DIE APACHEN VON PARIS von 1927 auf dem Programm, in dem sich amerikanische Moralapostel auf Sittenmission in den schäbigen Vierteln von Paris allerlei Versuchungen ausgesetzt sehen. Die Musik liefert die international bekannte niederländische Komponistin und Pianistin Maud Nelissen mit ihrer Band The Sprockets, ebenfalls mit einer Neukomposition.

Bertelsmann und die UFA erwarten an den drei Open-Air-Abenden jeweils rund tausend Gäste. Die UFA Filmnächte haben sich zu einem filmisch-musikalischen Highlight des Berliner Kultursommers mit eigens errichteter Orchesterbühne und Großleinwand im Kolonnadenhof des Weltkulturerbes Museumsinsel entwickelt.

Die UFA Filmnächte von Bertelsmann und UFA finden inzwischen auch international Anklang. So begeisterten UFA Film Nights Cineasten bereits mehrfach in Brüssel, Madrid, Paris und New York. Bertelsmann engagiert sich seit Jahren auf vielfältige Weise im kulturellen Bereich, national wie international. Die „Culture@Bertelsmann”-Aktivitäten umfassen dabei Ausstellungen, Lesungen und Konzerte, das Literaturformat „Das Blaue Sofa”, aber auch den Einsatz für den Erhalt des europäischen Kulturerbes. So gehört das Mailänder Archivio Storico Ricordi zu Bertelsmann, das eine Fülle einzigartiger Zeugnisse der italienischen Operngeschichte beherbergt. Bertelsmann setzt sich auch bereits seit Jahren für die Restaurierung, Digitalisierung und Aufführung bedeutsamer Stummfilme ein. So wurde 2014 die digitale Restaurierung des Stummfilmklassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“ und 2016 die umfassende Überarbeitung des Fritz-Lang-Films „Der müde Tod“ maßgeblich finanziell unterstützt.

Das Programm im Überblick:

Mittwoch, 22. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DER GEIGER VON FLORENZ, (1925/26), Regie: Paul Czinner
Mit Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Nora Gregor, Grete Mosheim
Produktion: Ufa, Länge: ca. 90 Min.
Musik: Neukomposition von Uwe Dierksen im Auftrag von ZDF/ARTE. Es spielt das Ensemble I solisti di Francoforte

Donnerstag, 23. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
SUMURUN, (1920), Regie: Ernst Lubitsch
Mit Pola Negri, Jenny Hasselqvist, Paul Wegener, Harry Liedtke, Ernst Lubitsch
Produktion: Pagu (Ufa), Länge: 103 Min.
Musik: Neukomposition von Trioglyzerin

Freitag, 24. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DIE APACHEN VON PARIS, (1927), Regie: Nikolai Malikoff
Mit Jaque Catelain, Lia Eibenschütz, Olga Limburg
Produktion: Alliance Cinématografique (für Ufa), Länge: 108 Min.
Musik: Neukomposition von Maud Nelissen. Es spielen: Maud Nelissen & The Sprockets

Die diesjährigen UFA Filmnächte in Berlin finden mit freundlicher Unterstützung von ARTE, der Staatlichen Museen zu Berlin, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Maz & Movie und Gegenbauer Facility Management statt. Die Yorck Kinogruppe, Ströer, radio eins sowie das rbb Kulturradio sind Medienpartner.

Mehr unter www.ufa-filmnaechte.de oder auf Twitter: #UFAFilmnächte

Resttickets sind noch zum Preis von 15,- Euro inklusive Vorverkaufsgebühr erhältlich:
Online: www.ufa-filmnaechte.de oder www.ticketmaster.de

Telefonisch: 01806 999 0000 (0,20 €/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 €/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

Deniz Yücel erhält M100 Media Award

21.08.2018. Die internationale Medienkonferenz M100 zeichnet den deutsch-türkischen Journalisten für seine mutige und unbestechliche Arbeit aus und will gleichzeitig an alle in der Türkei inhaftierten Journalisten erinnern. Laudatorin ist Ines Pohl, Chefredakteurin der Deutschen Welle. Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel erhält den diesjährigen M100 Media Award. Die Preisverleihung erfolgt am 18.09. im Potsdam Museum am Alten Markt und bildet den Abschluss für das M100 Sanssouci Colloquium, das in diesem Jahr erstmals im Museum Barberini stattfindet.

Als Türkei-Korrespondent der WELTN24-Gruppe hat Deniz Yücel mit seiner unbequemen Berichterstattung, u.a. über den Kurdenkonflikt und Korruption in Regierungskreisen, den Unmut des Erdogan-Regimes auf sich gezogen. Ins Visier der Justizbehörden geriet er Ende 2016, nachdem er in der WELT über eine Hacker-Attacke auf den Energieminister und Erdogan-Schwiegersohn Berat Albayrakberichtet hatte. Die E-Mails, in denen es u.a. um Verbindungen zwischen der türkischen Regierung und der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ging, waren oppositionellen Medien zugespielt worden. Wegen angeblicher „Terrorpropaganda“ wurde Yücel anschließend verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Aber auch unter dem Druck seines einjährigen Gefängnisaufenthalts hat sich Yücel weder Denk- noch Sprechverbote erteilen lassen.

„Als Journalist berichtete Deniz Yücel unerschrocken und fundiert über die politischen Verhältnisse in der Türkei und selbst aus der Haft heraus setzte er sich für einen kritischen und unabhängigen Journalismus ein,“ begründet der M100 Beiratsvorsitzende und Oberbürgermeister der Stadt Potsdam Jann Jakobs die Entscheidung, „Dies erfordert in einer Zeit, in der Autokraten und Populisten die Werte einer freien und offenen Gesellschaft bedrohen besonders viel Mut. Für diesen Mut möchten wir Deniz Yücel sehr gern auszeichnen.“

M100-Beirätin Andrea Seibel, Ressortleiterin Meinung/Forum WELTN24, ergänzt: „Der Fall meines Kollegen Deniz Yücel ist nicht nur ein Paradebeispiel für die Willkür und Bösartigkeit eines Landes, das einst auf so gutem Wege war. Zugleich erlebten wir das Wunder und die Wirkmacht stiller Diplomatie. Und zudem ein Feuerwerk zivilgesellschaftlicher Anteilnahme, die man den vielen anderen Eingesperrten und Entrechteten dieser Welt sehnlichst wünscht.“

Der M100 Media Award wird seit 2005 jährlich im Rahmen des M100 Sanssouci Colloquiums an Persönlichkeiten vergeben, die „Fußspuren“ in der Welt hinterlassen haben und sich für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen. Bisherige Preisträger sind unter anderem Bob GeldofHans-Dietrich Genscher, der dänische Karikaturist Kurt Westergaard, Vitali Klitschko, Erdem Gündüz, „The Standing Man“, das französische Satiremagazin Charlie Hebdo, der italienische Schriftsteller Roberto Saviano und im vergangenen Jahr die russische Journalistin Natalja Sindejewa.

Der Titel des tagsüber im Museum Barberini stattfindenden M100 Sanssouci Colloquiums lautet in diesem Jahr „Home Alone? – Europe and the Post-American Age“. Ca. 60 Chefredakteure, Historiker und Politiker aus vielen Ländern Europas und der USAdiskutieren über den Zustand des transatlantischen Verhältnisses, die europäische Agenda im post-amerikanischen Zeitalter und die Rolle der Medien. Eröffnet wird das Colloquium vom Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke.

Das Akkreditierungsformular (nur für berichtende Journalisten) finden Sie hier: http://www.m100potsdam.org/wp-content/uploads/2018/08/Akkreditierung_M100_2018.pdf

Weitere Informationenüber Konferenz und Teilnehmer finden Sie hier: http://www.m100potsdam.org/m100/m100-sanssouci-colloquium/thema/

M100 ist eine Initiative der Landeshauptstadt Potsdam und des Vereins Potsdam Media International e.V. Gefördert wird die diesjährige Veranstaltung von der Stadt Potsdam, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, dem dem Land Brandenburg und dem Auswärtigen Amt.

Erstes Berliner Bibliotheksfestival feiert 20 Jahre VÖBB

17.08.2018. Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) feiert mit dem ersten Berliner Bibliotheksfestival am 15. und 16. September sein 20jähriges Bestehen. Seit zwanzig Jahren können die Berlinerinnen und Berliner mit einem Ausweis alle Öffentlichen Bibliotheken der Stadt nutzen, Menschen treffen, Medien ausleihen, digitale Angebote erkunden, Arbeitsorte finden und viele Veranstaltungen besuchen. Der VÖBB, der Zusammenschluss der 12 Bezirksbibliotheken und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, ist für alle Menschen der Stadt seit 20 Jahren da.

Zum Jubiläum gibt es zwei Tage voller Literatur, Medien, Kunst und Livemusik – an der Amerika-Gedenkbibliothek, im Freien. Auf dem weitläufigen Festivalgelände wird es Lesungen und Diskussionen geben, wie beispielsweise mit Jason Reynolds, dem neuen Star der Jugendbuchszene, oder mit Bloggerin und Autorin Kathrin Weßling. Die KinderUni Lichtenberg organisiert echte Vorlesungen für Neugierige ab acht Jahren, Geschichten aus aller Welt, für Kinder ab 5 Jahren, werden vorgelesen, es wird Literatur in Gebärdensprache vorgetragen und verschiedene Performances wie die der Poetic Hafla aufgeführt. Ein vielfältiges Mitmachangebot für jedes Alter gilt es zusätzlich zu entdecken: Workshops, Makerspaces und Foren laden ein, Ideen für die Bibliotheken zu entwickeln und zu erproben. Und alle Bezirksbibliotheken präsentieren sich mit eigenem Programm. Ein vielfältiges Streetfood-Angebot setzt kulinarische Highlights.

Die Bibliotheken der Stadt sind die am stärksten genutzten und besuchten Bildungs- und Kultureinrichtungen Berlins. Allein 2017 wurden knapp 9,5 Millionen Bibliotheksbesuche gezählt. Die insgesamt 81 Öffentlichen Bibliothekssorte der Stadt bieten lebendigen Platz für Information, stehen für Leihen und Lernen gleichermaßen, sind Bildungs- und Veranstaltungsort, Begegnungsstätte, kulturelle Freizeiteinrichtung und gehen dabei auch auf die lokalen Bedürfnisse des jeweiligen Kiezes ein und prägen ihre lokale Umgebung. In allen Teilen der Stadt wird so der Zugang zu Bildung für alle Bevölkerungsgruppen und eine Kommunikation durch alle Schichten und Altersgruppen hindurch gewährleistet. Die Zahlen sprechen für sich: 2017 hatten 408.640 Berliner*innen einen gültigen Leseausweis, die alle zusammen über 24 Millionen Entleihungen tätigten. Insgesamt wurden 32.930 Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen realisiert. 407.090 Teilnehmer*innen nutzen die Angebote zur Leseförderung und Medienkompetenz.

Mit seinen digitalen Angeboten konnte sich der VÖBB 2017 an die Spitze des deutschsprachigen Bibliotheksraums setzen. Stiftung Warentest kürte die Bibliotheken des VÖBB zum „Preis-Leistungs-Sieger“ beim E-Book Angebotsvergleich (Heft 5/2017). Das innovative Angebot „filmfriend“, das erste Video-On-Demand Filmportal von Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland, wurde 2017 mit dem Sonderpreisfür Soziale Innovation der Länder Berlin/Brandenburg ausgezeichnet.

Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums lädt der VÖBB alle Berliner*innen zum großen Berliner Bibliotheksfestival an der Amerika-Gedenkbibliothek in Kreuzberg ein:

Auf einen Blick

Berliner Bibliotheksfestival – 20 Jahre VÖBB

Samstag, 15.09. 13.00 – 22.00 Uhr

Sonntag, 16.09. 11.00 – 17.00 Uhr

an der Amerika-Gedenkbibliothek

Blücherplatz 1, 10961 Berlin

www.voebb-festival.de       

Mehr Informationen zur Arbeit des Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) finden Sie im Jahresbericht des VÖBB

Peter Simonischek erhält den Ehrenpreis des DSP

17.08.2018. Der Schauspieler Peter Simonischek erhält bei der Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2018 am 14. September für sein darstellerisches Schaffen den Ehrenpreis Lebenswerk des Bundesverbands Schauspiel BFFS. Er steht damit in einer Reihe mit Hanna Schygulla (Ehrenpreisträgerin 2016), Armin Mueller-Stahl (2016), Rolf Hoppe (2015), Senta Berger (2014), Katharina Thalbach (2013) und Götz George (2012).

Über den Ehrenpreis Lebenswerk entscheidet der Vorstand des BFFS nach Vorschlägen der Jury des Deutschen Schauspielerpreises und der BFFS-Mitglieder. Aus der Begründung: „In Amerika gibt es den Begriff des „working actors“. Damit werden Schauspieler bezeichnet, die ihr Leben lang in unterschiedlichen Disziplinen und Genres arbeiten. Im Gegensatz dazu wird der „Star“ hauptsächlich über die Wahrnehmung von außen definiert. Peter Simonischeck ist ein solcher „arbeitender Schauspieler”, der sein  bisheriges Schauspielerleben als Ensemblemitglied an verschiedenen Theatern wie der Schaubühne von Peter Stein und Andrea Breth oder seit 1997 am Burgtheater in Wien verbracht hat. Spätestens seit „Toni Erdmann“ ist er allerdings auch international ein „Star“, wir Schauspieler aber bewundern den wuchtigen Charakter-Schauspieler Peter Simonischek für seine Arbeit, seine herausragende und ganz eigene Schauspielkunst. Er kann alles, er spielt alles, und wenn er spielt, tut er das mit ansteckender Spielfreude. Der Ehrenpreis fürs Lebenswerk geht dieses Jahr an einen Kollegen, der uns schon lange inspiriert und hoffentlich noch lange inspirieren wird.“

Die Laudatio auf Peter Simonischek halten – wer auch sonst? – seine Spielpartner  aus „KUNST“ Udo Samel und Gerd Wameling. Über 400 ausverkaufte Vorstellungen, ungezählte Gastspiele im In- und Ausland, Jubel und Begeisterung wo immer Udo Samel, Peter Simonischek und Gerd Wameling auftraten. Das ist die stolze Bilanz von Yasmina Rezas Dreipersonenstück „Kunst“, das 1995 an der Schaubühne seine Erstaufführung feierte und seit beinahe 20 Jahren zum Repertoire des Renaissance-Theaters gehört. Ein Erfolg ohnegleichen, aber nicht ohne Ende: Zum letzten Mal spielen die Drei ihre „KUNST“-Aufführung vom 30. August bis 1. September.

Den Ehrenpreis Inspiration, mit dem der Vorstand BFFS eine Persönlichkeit oder Institution auszeichnet, die durch ihre Leistung in besonderer Weise die Schauspielkunst ermöglicht und gefördert hat, erhält in diesem Jahr Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Filmförderung MFG.

Aus der Begründung: „Frei nach Erich Kästner beliebten Bonmot: ,Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.‘ beweist Prof. Carl Bergengruen, seit Dezember 2013 Chef der MFG Baden-Württemberg, dass Innovation auch innerhalb des oft als etwas starr beschriebenen Systems der öffentlichen Filmförderungen möglich ist. Dem Mythos einer unregulierbaren, auf Selbstausbeutung basierenden Film- und Fernsehbranche setzt er in seinem Verantwortungsbereich einen so einfachen wie cleveren Riegel vor: Gefördert werden nur Projekte, die nachweisen können, dass soziale und tarifliche Standards eingehalten werden. Was wie die größte arbeitsrechtliche Selbstverständlichkeit der Welt klingt, ist tatsächlich das Ergebnis des Einsatzes von Menschen, die ihr eigenes Gewissen ernst nehmen und die ihnen übertragene Verantwortung als Chance begreifen. Menschen wir Carl Bergengruen. Dafür verleihen wir ihm heute den Ehrenpreis Inspiration.“

Der Deutsche Schauspielpreis wird am 14. September im Berliner Zoo Palast verliehen. Der Vorempfang für die Nominierten und Laudatoren findet im Hotel am Steinplatz statt, die Aftershow-Party steigt im Waldorf Astoria.

Über den DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS (DSP)
Mit der Auszeichnung ehrt der BFFS Vorbilder, die sich um die Entwicklung der Schauspielkunst verdient gemacht haben, die in besonderer Weise inspirieren und sich für den deutschen Film als Kulturgut und die Schauspielkunst einsetzen. Der DSP wurde 2012 vom BFFS initiiert. Veranstalter des DSP 2018 ist die Berliner Agentur La Maison in Kooperation mit dem BFFS.

Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS)
Der BFFS vertritt die Interessen von Schauspielern in Deutschland. Gegründet im April 2006 stellt der BFFS mit über 2.900 Mitgliedern heute den größten Berufsverband der nationalen Film- und Fernsehindustrie. Der BFFS arbeitet an einer erfolgreichen – auch im internationalen Kontext konkurrenzfähigen – Film- und Fernsehindustrie mit transparenten und fairen Regeln für alle Beteiligten. In dem Bewusstsein, dass Schauspieler Rückgrat und Gesicht einer Branche mit hohem Zukunftspotential sind, pflegt der Bundesverband eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Produzenten und anderen Filmverbänden. Zu den Zielen des BFFS zählen die Schaffung fairer Arbeitsbedingungen und verlässlicher sozialer Standards sowie die Förderung und den Schutz künstlerischer Qualität in Ausbildung und Produktion.

Partner 
Der DSP 2018 wird auch in diesem Jahr durch unseren Platinumpartner Audi City Berlin unterstützt. Der Nachwuchspreis wird erstmalig durch den Partner KAURI CAB gefördert. Weitere Sponsoren und Förderer sind: GVL, comma, Pad Concept, ver.di, Hublot, Waldorf Astoria Berlin, HEYMERADER, Hotel am Steinplatz, Shan Rahimkhan, L.O.V Cosmetics, Talents & Pros und Studio Babelsberg. Unsere Medienpartner sind: BUNTE und Blickpunkt:Film.

18. Filmkunstmesse Leipzig: Fünf Tage Kino pur!

16.08.2018. Vom 17. bis 21. September 2018 findet in Leipzig zum 18. Mal die Filmkunstmesse für die filminteressierte Öffentlichkeit und Fachpublikum statt. Für die Leipziger*innen ist dies die deutschlandweit einmalige Gelegenheit, jeden Abend noch vor den offiziellen Filmstarts insgesamt über 30 exklusive Filmpremieren oft mit prominenten Gästen oder in Anwesenheit der Filmemacher*innen zu erleben. Für die über 1.000 Fachbesucher*innen der Arthouse-Branche aus Deutschland und Europa ist die Filmkunstmesse Leipzig eine zentrale Plattform zum intensiven Austausch über Filme, Kinoprogrammierung und aktuelle Themen rund um die Film- und Kinobranche. Veranstaltet wird die Filmkunstmesse von der AG Kino – Gilde e.V., dem Verband der deutschen Filmkunsttheater.

Das Premierenfestival für Leipzig!
„Den habe ich schon auf der Filmkunstmesse gesehen“ ist ein Satz, der oft bei eingefleischten Leipziger Filmenthusiast*innen die Runde macht. 30 ausgewählte Arthousefilme sowie vier Kinderfilme, die erst in den nächsten Monaten im Kino starten, sind schon jetzt exklusiv in den Festival-Kinos Passage, Schauburg und Kinobar Prager Frühling zu sehen.

Gleich zu Beginn präsentiert die Filmkunstmesse mit SHOPLIFTERS von Hirokazu Kore-Eda den Gewinner der Goldenen Palme in Cannes. Ebenso vom Filmfestival in Cannes nach Leipzig kommen die Gangsterbraut-Ballade ASCHE IST REINES WEISS, der Thriller UNDER THE SILVER LAKE von IT FOLLOWS-Regisseur David Robert Mitchell und, als Midnight-Special, Gaspar Noés neuer Film CLIMAX über eine Party, die gehörig aus dem Ruder läuft. In AB HEUTE SIND WIR EHRLICH erzählt das Komiker-Duo Salvo Ficarra und Valentino Picone von einer Kleinstadt, die den korrupten Bürgermeister abwählt – und das bitter bereut, und in der charmanten Nick Hornby-Verfilmung JULIET, NAKED, zu der Hornby auch das Drehbuch schrieb, dreht sich mal wieder alles um Liebe und Musik.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder neue Talente zu entdecken: Lisa Brühlmann wurde für BLUE MY MIND mit dem diesjährigen Max Ophüls-Preis für die beste Regie beim gleichnamigen Festival in Saarbrücken ausgezeichnet und Eva Trobisch sorgte mit ALLES IST GUT über unfreiwilligen Sex und die Folgen auf dem Filmfest München für Gesprächsstoff. Sie stellt den Film auf der Filmkunstmesse persönlich vor. Wie immer haben die Zuschauer*innen die Möglichkeit, per Stimmkarte ihren Favoriten zu wählen, der dann am Freitag zum Festivalabschluss noch einmal gezeigt wird. Alle, die an der Umfrage teilnehmen, haben die Chance, eine Jahresfreikarte für die Passage Kinos, die Schauburg oder die Kinobar Prager Frühling zu gewinnen.

Kurzfilme auf der Filmkunstmesse
Der Dienstagabend gehört traditionell dem Kurzfilm. Im Vorfilm-Test können die Besucher*innen ihren persönlichen Favoriten wählen, der im Rahmen der Gilde Filmpreis Verleihung am Donnerstagabend ausgezeichnet wird. Bereits gewonnen haben die Siegerfilme des Short Tiger Kurzfilmwettbewerbs. Diese fünf Filme, die nicht länger als fünf Minuten sein dürfen, werden dieses Jahr zum ersten Mal für Publikum und Branche gleichermaßen als Vorfilme am Abend zu sehen sein.

Schul- und Kinderkino
Zum zweiten Mal präsentiert sich das Cineplex in Leipzig als Festival-Kino für den Kinder und Jugendfilm. Am Dienstagvormittag werden in Schulvorstellungen die drei für den Gilde Filmpreis nominierten Kinder und Jugendfilme gezeigt: JIM KNOPF, DIE KLEINE HEXE und brandaktuell DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT. Am Mittwoch wird es dort außerdem eine Kinderkurzfilm-Vorführung geben

Die Filmkunstmesse für Fachbesucher
Die Zukunft im Blick: Die Filmkunstmesse als größtes Forum für unabhängige Kinos
Die Filmkunstmesse war und ist immer auch ein Brennglas für die Film- und Kinobranche und das, was sie bewegt. In diesem Jahr werden wieder gut 70 Filme für die Fachbesucher auf dem Programm stehen, dennoch zeigt ein genauerer Blick Entwicklungen auf, die es zu diskutieren gilt: Mit zwölf Produktionen vom Festival in Cannes und zwei frisch aus dem Wettbewerb in Venedig ist Leipzig aktueller denn je. Das zeigt aber auch, dass Filme heute immer schneller ins Kino kommen und der Durchsatz entsprechend hoch ist. Sowohl Verleiher als auch Kinobetreiber müssen darauf mit neuen Herausbringungs-, Programm- und Marketingstrategien reagieren.

Ohne Kino keine Filme
Die AG Kino – Gilde als Veranstalter hat darauf mit einem umfangreichen Seminar- und Workshopprogramm reagiert, das den Fachbesucher*innen einen Überblick über die wichtigsten Themen der Branche gibt:

Mit dem Vorsitzenden der US-amerikanischen Arthouse Convergence, Russel Collins wirft die Filmkunstmesse einen Blick über den europäischen Tellerrand hinaus. Unter dem Motto „David gegen Goliath – Kino vs. Internet-Giganten“ diskutieren u.a. die vielfach ausgezeichnete Regisseurin Emily Atef (3 TAGE IN QUIBERON), Björn Hoffmann (Pandora Film, AG Verleih) und Christian Bräuer (AG Kino – Gilde) über die Notwendigkeit einer „Filmförderung aus einem Guss“, die das Abspiel aufwertet.

Probleme der Branche zu erkennen, aber auch Lösungsansätze aufzuzeigen, ist das Ziel eines Panels in Zusammenarbeit mit der Young Producers´ Association (YPA), dem Verband der Drehbuchautoren (VDD) , dem Dramaturgenverband (VeDRA) und Pro Quote Film.

Marketing als Schlüssel zum Erfolg
Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Filmkunstmesse. Angefangen mit der Nutzung von Smart Data für die bessere Kundenansprache werden sich die derzeit auf dem Markt befindlichen Lösungen präsentieren. In Zusammenarbeit mit der AG Verleih werden Filmverleiher ganz konkret ihre Marketingkonzepte für Filme vorstellen. Mit dem Kooperationspartner Europa Cinemas beleuchtet die FKM das Thema Social Media Marketing sowie in einer weiteren Veranstaltung angesichts veränderter Arbeitsanforderungen im Kinobetrieb die Bereiche Personalentwicklung und Teambuilding.

Die junge Zielgruppe im Blick
Kinder und Jugendliche angesichts der Medienflut und einem sich ändernden Freizeitverhalten für Kino zu begeistern, braucht zum einen gute Filme und zum anderen medienpädagogische Kompetenz. Kinos sind Ansprechpartner wenn es um Film- und Medienbildung geht. Die Veranstaltung diskutiert, welche Ansätze erfolgversprechend sind und stellt gleichzeitig im Kinderfilm-Update aktuelle Filme und ihre Strategien vor.

Zum 3. Mal veranstaltet überdies die AG Kurzfilm einen Workshop im Rahmen der Filmkunstmesse, der sich um den medienpädagogisch unterstützten Einsatz von Kurzfilmen und deren Fördermöglichkeiten im Kino drehen wird. Kurzfilm und Kino gehören seit jeher zusammen. Deshalb ist das innovative Medium Kurzfilm geeignet, kommende Generationen für das Kino als Ort zu begeistern. Kinobetreiber*Innen und Medienpädagog*Innen präsentieren Best-Practice-Beispiele und Angebote, deren nachhaltige Initiativen sich an Kinder und Jugendliche richten.

Technik, Nachhaltigkeit und Cinema Experience
Ist der Gast dann erst einmal im Haus, müssen Technik und Service stimmen. Benjamin Dauhrer vom Cinecittá in Nürnberg gibt einen Überblick über neuste Entwicklungen in der Kinotechnik und spricht anschließend mit Experten von ECLAIR, Eikona und ARRI.

Die Media Desks Deutschland stellen zusammen mit Medienboard Berlin Brandenburg HANDS ON CINEMA vor, wie man mit Lichtkonzepten das Raumerlebnis verbessern kann.

Unter dem Stichwort „Grünes Kino“ werden außerdem die Initiativen der AG Kino – Gilde, der Cineplex-Gruppe, der FFA sowie der Hessische Nachhaltigkeitspreis vorgestellt. Unter dem Motto „Kino: natürlich“ wird die AG Kino – Gilde Handlungsfelder und Praxisbeispiele rund um Umwelt- und Klimaschutz im und durch Kinos erarbeiten und darstellen.

Im Mittelpunkt: Der Mensch
Immer mehr Aufgaben, immer mehr Ärger? Autor, Coach und Berater Christian Bremer gibt den Teilnehmer*innen Tipps, wie man alltäglichen Ärger bewältigt und in Antrieb verwandelt. „Nie wieder ärgern – Gelassenheit gewinnt“.

FILM OHNE GRENZEN Festival – das Programm ist online

15.08.2018. Vom 6. – 9. September 2018 findet in Bad Saarow am Ufer des Scharmützelsees das 6. internationaleFILM OHNE GRENZEN Festival statt. In der Kulturscheune des Guts Eibenhof werden im Rahmen des Festivals insgesamt 14 Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilme präsentiert, die die Möglichkeiten und Chancen des menschlichen Zusammenlebens ausloten. In diesem Jahr widmen sich die präsentierten Filme schwerpunktmäßig dem Thema „Anstand?!“.

Eröffnet wird das Festival erstmalig am Donnerstag, den 6. September um 17.30 Uhr.

Ehrengast in diesem Jahr ist der Filmemacher und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase, der als einer der wichtigsten Drehbuchautoren der deutschen Filmgeschichte gilt. Als Hommage an Kohlhaase zeigt das Festival Sommer vorm Balkon (Do., 19:00 Uhr), In Zeiten des abnehmenden Lichts (Fr., 14:00 Uhr) und die KriminalkomödieDer Bruch (Sa., 14:30 Uhr). Am Festival-Samstag führt Regisseur Volker Schlöndorff ein ausführliches portraitierendes Gespräch mit dem Ehrengast.

Donnerstag, 6. September 2018 und Freitag, 7. September 2018
Das Festival beginnt am Donnerstagvormittag mit Schulvorstellungen von Das schweigende Klassenzimmer, Lars Kraumes herausragend besetztes Drama um eine Solidaritätsbekundung in einer DDR-Schule 1956 und die unübersehbaren Folgen für die Schüler. Der Film wird auch als Festivalscreening am Freitagnachmittag zu sehen sein.

Samstag, 8. September 2018
Am Samstag um 9:50 Uhr steht die Dokumentation Kindsein: Ich sehe was, was Du nicht siehst auf dem Programm. Vier Porträts über Kinder aus vier unterschiedlichen Ländern gewähren einen Blick auf die Magie des kindlichen Alltags in der ganzen Welt. Um 12:00 Uhr läuft das Vater-Sohn Drama Retablo, das bereits bei der diesjährigen Berlinale den Teddy Award als bester Erstlingsfilm gewann. Der Film erzählt die Geschichte des 14-jährigen Segundo, der in die Fußstapfen seines Vaters, eines erfolgreichen Puppenboxspielers, treten möchte. Doch dann ertappt er ihn zufällig bei einer Sache, die sein gesamtes Weltbild auf einen Schlag zerstört.

Eine Erfolgsgeschichte schrieb auch bereits der Kurzfilm Watu Wote, der um 17:30 Uhr zu sehen ist. Katja Benrath wurde für ihre bewegende und wahre Geschichte, die sich an der Grenze zwischen Kenia und Somalia zutrug, unter anderem mit dem goldenen Studenten-Oscar 2018 ausgezeichnet. Zu Festivalbeginn im Kino gerade angelaufen ist das in New Mexiko spielende deutsche Drama In the middle of the River. Der Film läuft am Samstag um 18:30 Uhr und erzählt in eindrucksvollen Bildern die Geschichte des jungen Veteranen Gabriel, der gegen die Gewaltstrukturen in seiner Familie ankämpft.

Um 21:00 Uhr folgt die Deutschlandpremiere von Rafiki, der erste ostafrikanische Film, der es in den Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes schaffte und dennoch im eigenen Land verboten ist. Denn die Geschichte um zwei Freundinnen und ihre Liebe geht offen mit Homosexualität um – und die steht in Kenia unter Strafe.

Sonntag, 9. September 2018
Der Sonntag beginnt mit gleich zwei Deutschlandpremieren: Um 10:00 Uhr läuft der Kurzfilm Across the Line, ein humorvolles Mini-Roadmovie des israelischen Regisseurs Nadav Shlomo Giladi, das im israelisch-palästinensischen Grenzgebiet spielt. Eben dort spielt auch die für denisraelischen Filmpreis Ophir Award nominierte Dokumentation A Land without Borders um 10:30 Uhr. Der Filmemacher Nir Baram reist durch die West Bank und kommt gleichermaßen mit den dort lebenden Palästinensern und jüdischen Siedlern ins Gespräch.

Nach Syrien führt um 12:30 Uhr der Syrisch-Dänisch-Deutsche Dokumentarfilm The War Show, der beim Filmfest in Venedig als beste Dokumentation ausgezeichnet wurde und über den arabischen Frühling in Syrien und dem daraus folgenden Bürgerkrieg aus der Perspektive einer ehemaligen syrischen DJane erzählt.

Am Nachmittag folgt um 16:30 Uhr ein Beitrag der diesjährigen Berlinale. In Styx, dernoch vor dem offiziellen Kinostart am 14. September 2018 beim FILM OHNE GRENZEN Festival zu sehen ist, wird die Ärztin Rike, die sich auf einem Segeltörn eine Auszeit von ihrem Alltag nehmen wollte, unvermittelt mit einem Flüchtlingsboot in Seenot konfrontiert.

Abschlussfilm der Festivalausgabe 2018 ist um 18:45 Uhr Charly Hübners und Sebastian Schultz gemeinsam produzierter Dokumentarfilm Wildes Herz über die deutsche Punkband Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern und ihren Frontmann Jan Gorkow. Die Band engagiert sich gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie.

Kein FILM OHNE GRENZEN Festival ohne Talk: Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr laden Barbara Schöneberger und Gero von Boehm wie in jedem Jahr wieder zur traditionellen Gesprächsrunde ein. Als Gäste haben der Schauspieler Ulrich Matthes, der Politiker Cem Özdemir und Martina Zöllner, rbb-Programmbereichsleiterin Doku und Fiktion, zugesagt.

Das komplette Festivalprogramm ist nun online; auf der Webseite www.filmohnegrenzen.de können jetzt über EVENTRBRITE Tickets gebucht werden sowie an den Vorverkaufsstellen im Filmtheater Union/Fürstenwalde, Scharmützelseevents Bad Saarow, der Tourist-Information Bad Saarow sowie vor Ort an der Tageskasse.

Das FILM OHNE GRENZEN Festival wird präsentiert von Daimler und gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Antonius Jugend- und Kulturstiftung u.a.

Das Fest zum Tag der Deutschen Einheit lädt zum Dialog an den Runden Tisch

09.08.2018. In diesem Jahr richtet das Land Berlin das Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto NUR MIT EUCH aus und bietet vom 1. bis 3. Oktober auf dem Festgelände zwischen Hauptbahnhof, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz und Siegessäule zahlreiche Programmaktivitäten in den unterschiedlichsten Themenbereichen an. Einer der zentralen Themenbereiche widmet sich der Geschichte und Erinnerungskultur. Rund 30 Partner – Institute, Institutionen, Stiftungen, Vereine und Verbände – haben sich für das Thema „Geschichte & Erinnern“ zusammengefunden, um ganz im Sinne des Fest-Mottos gemeinsam an die Geschichte der Wiedervereinigung zu erinnern und sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller: „Berlin steht mehr als jede andere Stadt für die Geschichte der deutschen Teilung sowie der Wiedervereinigung. Wo eine Mauer Ost und West teilte, erleben wir heute eine weltoffene Stadt mitten in einem friedlichen Europa. Der Wandel, das Streben nach neuen Möglichkeiten und der Wille zur Freiheit gehören untrennbar zu unserer Stadt. Als Gastgeberland der Einheitsfeier möchten wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und unseren internationalen Gästen daran erinnern, was wir in 28 Jahren Einheit zusammen erreicht haben. Gleichzeitig ist das Motto NUR MIT EUCH auch ein Appell, sich aktiv einzubringen – denn eine gute Zukunft erreichen wir nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten.“

Neben Informationsständen im Ausstellungsbereich kommen in einem gemeinschaftlich kuratierten Programm an eigens errichteten „Runden Tischen“ Zeitzeugen, Historiker, Politiker, Bürgerinnen und Bürger in Podiumsdiskussionen, Gesprächen, Vorträgen und Buchpräsentationen zu Wort. Der „Runde Tisch“, an dem alle Partner gleichberechtigt sitzen, an dem es keine Hierarchien gibt, steht einmal mehr als Symbol für die gelebte, gesellschaftliche Vielfalt Berlins. Das „Geschichte & Erinnern“-Programm reflektiert, wie es durch offenen Dialog und gemeinschaftliches Handeln vieler Bürgerinnen und Bürger zur Deutschen Einheit kommen konnte.

Weiteres Herzstück im Bereich „Geschichte & Erinnern“ ist die Open-Air-Ausstellung „Halbzeit 89/90 – Berlin zwischen Mauerfall und Einheit“. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem knappen einen Jahr zwischen dem Mauerfall am 9. November 1989 und der Vereinigung beider deutscher Staaten am 3. Oktober 1990 – von dort blickt sie zurück und schaut gleichzeitig nach vorne. Sie ist das Porträt einer nicht mehr geteilten, aber auch noch nicht wirklich vereinigten Stadt, in der sich deutsch-deutsche Geschichte wie kaum irgendwo sonst verdichtete. 28 Säulen auf der Straße des 17. Juni nahe dem Sowjetischen Ehrenmal bilden einen „Säulenwald“ und erzählen in vielen Themenblöcken aus gesellschaftlicher, politischer, kultureller und wirtschaftlicher Perspektive die Geschichte bis zur Wiedervereinigung. Die Ausstellung will bewusst auch Raum für Alltägliches, Vergessenes, Widersprüchliches und Zeittypisches geben. Nach 28 Jahren zeigt sie als „Halbzeit 89/90“ Aspekte der rasanten Veränderungen 1989/90 und des beginnenden Zusammenwachsens zweier Gesellschaften, die zuvor 28 Jahre durch eine Mauer getrennt gewesen waren.

Entlang der Straße des 17. Juni präsentieren sich die rund 30 Partner des Themenbereichs „Geschichte & Erinnern“ mit den verschiedensten Einzelaktionen: Religions- und Weltanschauungsinitiativen unterschiedlicher Glaubensrichtungen stellen sich beispielsweise in einem gemeinsamen Zelt vor. Andere Partner greifen das Thema Europawahl 2019 auf, den Rechtsextremismus im vereinten Deutschland oder unterirdische Stadtgeschichte. Es wird eine Ausstellung zum Begrüßungsgeld geben, die Foto-Ausstellungen „Voll der Osten“ und „28|28. Achtundzwanzig Jahre Berlin mit und ohne Mauer“ sowie die Kinderausstellung „Komm doch mal rüber!?“. Darüber hinaus gibt es die sogenannte „Lauschkeule“ des Ministeriums für Staatssicherheit, eine zugängliche Virtual Reality-Experience in einem Original-Gefangenentransporter der Stasi, Filmvorführungen aus den Beständen des Bundesarchivs, Zeitzeugengespräche, eine Beratung für Opfer des SED-Regimes sowie zur Einsicht in Stasi-Unterlagen, eine neue berlinHistory-App, Gewinnspiele, Tombolas und vieles mehr.

Realisiert wird „Geschichte & Erinnern“ gemeinschaftlich von vielen Partnern: 100 DM Projekt GbR, Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V., Berliner Forum der Religionen, Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Berliner Unterwelten e.V., berlinHistory e.V., Bundesarchiv, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Bundeszentrale für politische Bildung, DDR-Museum, Deutsche Gesellschaft e.V., Deutsches Historisches Museum, Deutsches Spionagemuseum, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Erzbistum Berlin, Europäisches Parlament, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg, Konferenz der Landesbeauftragten, Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg, Robert-Havemann-Gesellschaft, Stasimuseum, Stasi-Unterlagen-Archiv, Stiftung Berliner Mauer, Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Stiftung House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin, Stiftung Sächsische Gedenkstätten und viele mehr.

Darüber hinaus ist während der Zeit des Bürgerfestes vom 1. bis 3. Oktober das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten an der Straße des 17. Juni für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Neben dem Themenbereich „Geschichte & Erinnern“ bietet das Fest, das in seiner Gänze in Zusammenarbeit und mit der Unterstützung von mehr als 200 Partnern gestaltet wird, Programmaktivitäten in weiteren Themenbereichen wie „Kinder & Familie““, Musik & Kultur““, Sport & Bewegung“ und „Zukunft & Innovation“ an. Das Herzstück des Bürgerfestesbefindet sich auf und um den Platz der Republik herum, dem historischen Ort, an dem am 3. Oktober 1990 die deutsche Einheit vollzogen und erstmals gefeiert wurde. Vor dem Reichstag und Bundeskanzleramt präsentieren sich die 16 Bundesländer, der Bundestag, der Bundesrat, das Berliner Abgeordnetenhaus, die Bundesregierung sowie der Zipfelbund.

Bitte merken Sie sich Donnerstag, den 20. September für die Programm-Pressekonferenz zum Tag der Deutschen Einheit Berlin 2018 vor.
Ort und Uhrzeit folgen.

Weitere Informationen
www.tag-der-deutschen-einheit.de  
www.facebook.com/TdEBerlin2018
www.twitter.com/TDE2018Berlin
www.instagram.com/TDEBerlin2018
#TDE2018 #nurmiteuch

Unter dem Motto NUR MIT EUCH richtet das Land Berlin im Rahmen seiner Bundesratspräsidentschaft 2018 die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus. Kulturprojekte Berlin GmbH konzipiert und realisiert im Auftrag des Landes Berlin das Bürgerfest und die begleitenden Kommunikationsmaßnahmen. 

Die Partner des Tages der Deutschen Einheit 2018: H&M, Siemens, Volkswagen Aktiengesellschaft, Berliner Sparkasse, GASAG, Deutsche Bahn/S-Bahn Berlin, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse, Florida Eis, Berliner Wasserbetriebe u.v.a.

Medienpartner: rbb, Wall GmbH und Ströer

Home Alone? Europe in the Post-American Age

”28.06.2018. Am 18. September diskutieren internationale Chefredakteure, Historiker und Politiker beim M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam über das neue transatlantische Verhältnis, Europas Agenda für das postamerikanische Zeitalter und die Rolle der Medien.

Es ist gut möglich, dass Donald Trumps Präsidentschaft als Zeitenwende in die Geschichte eingehen wird: Als Moment, an dem die Pax Americana, die die Welt nach 1945 prägte, zu Ende ging. Auch wenn die Vereinigten Staaten ökonomischen und sicherheitspolitischen Interessen im Zweifelsfall stets den Vorrang gaben, speiste sich ihre „Soft Power“ doch immer aus ihrem Eintreten für demokratische Werte und eine liberale Weltordnung.  Als Hüter von Demokratie und Menschenrechten aber auch als Schutzmacht und verlässlicher Partner Europas fallen die USA nun absehbar aus. Was bleibt vom „alten Westen“? Ist der Multilateralismus am Ende? Folgt den weltpolitischen Umbrüchen ein europäischer Aufbruch? Und spielen die Medien noch eine Rolle in Zeiten zunehmend ambivalenter Öffentlichkeiten? Über diese Fragen diskutieren internationale Chefredakteure, Wissenschaftler und Politiker am 18. September beim M100 Sanssouci Colloquium, das in diesem Jahr erstmals im Museum Barberini in Potsdam stattfinden wird.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Ich freue mich, beim M100 Sanssouci Colloquium wieder zahlreiche internationale Medienvertreterinnen und Medienvertreter begrüßen zu können – in diesem Jahr erstmals im Museum Barberini in Potsdams neuer Mitte. Das Thema ,Europa im post-amerikanischen Zeitalter‘ ist hochaktuell und wird die außenpolitische Debatte der kommenden Jahre prägen. M100 wird sicher einen produktiven Beitrag dazu leisten.“

Zu den diesjährigen Teilnehmern zählen außerdem Ruth Ben-Ghiat (US-Historikerin, Journalistin, Autorin),  Klaus Brinkbäumer (Chefredakteur, Der Spiegel), Berthold Kohler (Herausgeber, FAZ), Georg Mascolo (Leiter Recherchekooperation NDR, WDR, Süddeutsche Zeitung), Patricia Schlesinger (Intendantin, RBB), Ursula Weidenfeld (Wirtschaftsjournalistin) uvm.

Im Anschluss an die Debatte findet die feierliche Vergabe des M100 Media Award statt. Bisherige Preisträger sind u.a. Lord Norman FosterDr. Bernard KouchnerBob GeldofIngrid BetancourtHans-Dietrich GenscherKurt WestergaardDr. Vitali Klitschko, die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo oder der italienische Schriftsteller Roberto Saviano. Im letzten Jahr erhielt die russische Journalistin und Medienmanagerin Natalja Sindejewa die Auszeichnung. Der diesjährige Preisträger wird zeitnah bekannt gegeben.

Weitere Informationen: www.m100potsdam.org

Will Smith und Regisseur Marc Forster erwerben TELEPOOL

26.06.2018. Schauspieler und Produzent Will Smith (Bad BoysDas Streben nach GlückAli, Men In BlackI am Legend etc.) und Regisseur Marc Forster (Monster’s BallJames Bond – Quantum of SolaceWorld War Z und demnächst Christopher Robin von Walt Disney Pictures) erwerben gemeinsam die TELEPOOL GmbH mit Sitz in München, ein diversifiziertes Medienunternehmen und einer der führenden europäischen Vermarkter in den Bereichen Kino, Video, Video on Demand, TV und Games. TELEPOOL wird damit auch zum Partner bei der Entwicklung, Finanzierung und Vermarktung von Projekten von Will Smith und Marc Forster. Die Akquisition wurde vom The Smith Family Circle, das Family Office von Will und Jada Smith, sowie vom Schweizer Unternehmen Elysian Fields, zu dessen Gründern Marc Forster mit einer Gruppe Investoren gehört, durchgeführt.

Will Smith zur Investition: „Marc und ich haben uns die TELEPOOLgenau angeschaut und ein Unternehmen entdeckt, das einen ausgezeichneten Ruf genießt und eine Menge Potential aufweist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und gemeinsam mit dem Team der TELEPOOL darauf, einzigartige geschäftliche Gelegenheiten und neue Inhalte zu kreieren und das Geschäft strategisch weiter zu entwickeln.“ Weiterlesen

IDM Südtirol vergibt rund 1.5 Mio. Euro in zweiter Förderrunde 2018

19.06. 2018. In der zweiten von drei Förderrunden im Jahr vergab die Südtiroler Filmförderung an insgesamt 12 Projekte ein Gesamtfördervolumen in Höhe von 1.483.700,00 Euro. Weiterlesen

DEUTSCHER SCHAUSPIELPREIS 2018: DIE NOMINIERTEN

15.06.2018. Die Jury des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2018, die Schauspielerinnen und Schauspieler Angelika Bartsch (Präsidentin), Uygar Tamer,
Victoria Trauttmansdorff, Gesine Cukrowski, Ann-Kathrin Kramer, Ulf Peter Schmitt und Christian Lex, hat nach Sichtung der relevanten deutschsprachigen Kino-, Fernsehfilme und Serien, die zwischen Januar 2017 und März 2018 zur Ausstrahlung kamen oder ihre Kinopremiere feierten, ihre Entscheidung gefällt: Weiterlesen

Brandenburgs Verdienstorden für Nicola Galliner

13.07.2018. Im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg hat der Ministerpräsident des Landes Dr. Dietmar Woidke der langjährigen Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg Nicola Galliner den Verdienstorden des Landes Brandenburg verliehen.

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No fake Jews!

08.06.2018 Das Programm des 24. Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg steht: Von starken Frauen, Ungehorsam, Trauer, Liebe und 70 Jahren Israel. Weiterlesen

Einladung zur Pressevorführung des 24. JFFB

Das diesjährige 24. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg findet vom 26. Juni – 05. Juli 2018 statt. Wir möchten Sie einladen, ausgesuchte Festivalbeiträge vorab in der Pressevorführung kennenzulernen am:

Donnerstag, 24. Mai 2018, 10.00 Uhr

Filmkunst 66

Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin. Weiterlesen

Südtirol gratuliert Amelie rennt zum Deutschen Filmpreis

27.04.2018. Heute wurde in Berlin im Palais am Funkturm der Deutsche Filmpreis vergeben. Amelie rennt, eine deutsch-südtirolerische Koproduktion der Münchner Lieblingsfilm und der Bozner helios sustainable films erhielt die Goldene Lola in der Kategorie „Bester Kinderfilm“. Weiterlesen

#gamesweekberlin erfolgreich eröffnet

24.04.2018. Gestern Abend wurde in Berlin die #gamesweekberlin vor 300 geladenen Gästen aus der Gamesbranche, aus Medien, Wirtschaft und Politik offiziell eröffnet. Im Rahmen der Opening Gala wurde erstmals der neugeschaffene MEDIENPREIS GAMES in vier Kategorien vergeben, der herausragende journalistische Arbeiten rund um das Thema Computer- und Videospiele ehrt. Weiterlesen

INCONTRI #8, Einblick mit Ausblick in Südtirol

26.03.2018. Die Südtiroler Filmförderung IDM lud rund 80 Vertreterinnen und Vertreter der Film- und Fernsehbranche zur Konferenz INCONTRI #8 nach Schenna oberhalb von Meran. Neben ausgiebigen Möglichkeiten zum Networking erlebten die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz ein so vielfältig wie hochkarätig besetztes Konferenzprogramm. Weiterlesen

IDM Südtirol: rund 2,6 Mio. Euro in erster Förderrunde 2018

21.03.2018. In der ersten von drei Förderrunden im Jahr vergab die Südtiroler Filmförderung an insgesamt 14 Projekte ein Gesamtfördervolumen in Höhe von 2.591.700 Euro. In dieser Runde erhalten neun italienische Projekte, sieben davon aus Südtirol, vier weitere aus Deutschland sowie eines aus Belgien Förderung. Die mit Projektförderung unterstützten Projekte generieren insgesamt fast 100 Drehtage. Weiterlesen

Fazit 2018: Serien bei der Berlinale erfolgreicher denn je

15.03.2018. Die Berlinale Series haben in ihrem vierten Jahr ihre erfolgreichste Edition mit über 3.000 verkauften Tickets und ausverkauften Sälen im Zoo Palast, der Spielstätte für Serienformate, gefeiert. Weiterlesen

Goldene Lola 2018 an „Exil“ von Visar Morina

16.02.2018. Beim Empfang des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD) anlässlich der gestern gestarteten 68. Berlinale überreichte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, am heutigen Abend die Goldene Lola 2018 für das beste unverfilmte Drehbuch an Visar Morina für “Exil“. Weiterlesen

AG Kino – Gilde e.V. zum Koalitionsvertrag

08.02.2018 Mit großer Freude reagiert die AG Kino – Gilde, der Verband der deutschen Arthousekinos, auf die Ankündigung im Koalitionsvertrag, den „Kulturort Kino“ durch ein „Zukunftsprogramm Kino“ zu “stärken und zu erhalten“. Weiterlesen

AG Kino-Gilde Screenings während der Berlinale

02.02.2018. Auch in diesem Jahr präsentieren während der Filmfestspiele in Berlin 33 Verleiher 53 Filme im Hackesche Höfe Kino bei den AG Kino – Gilde Screenings. Darunter auch 4 Filme, die bei der Berlinale ihre Premiere feiern sowie Highlights von den Filmfestspielen in Cannes und Venedig. Weiterlesen

Afrikanische Filmwirtschaft erneut beim „Berlinale Africa Hub“

29.01.2018. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird der „Berlinale Africa Hub“, die Initiative des European Film Market (EFM), weiter fortgesetzt. Weiterlesen

Deutscher Drehbuchpreis beim Berlinale-Empfang der Drehbuchautoren

26.01.2018. Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) wird am Freitag, 16. Februar 2018, anlässlich der Berlinale erneut seinen traditionellen Empfang ausrichten und damit einen der zentralen Treffpunkte mit vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch und Netzwerken für die Branche im Rahmen der Berlinale schaffen –ein Fest für das Drehbuch und eine Feier für die Autorinnen und Autoren. Weiterlesen

IDM Südtirol: über 2.5 Mio. Euro in dritter Förderrunde 2017

15.11.2016. In der dritten und damit letzten Förderrunde dieses Jahres vergab IDM an insgesamt neun Projekte ein Gesamtfördervolumen in Höhe von 2.532.369,27 Euro. In dieser Runde erhalten ein Projekt aus Südtirol, vier weitere aus Italien, drei aus Österreich und eines aus Deutschland Fördergelder. Weiterlesen

Storytelling zwischen Siri, New TV, Amazon und VR

10.11.2017. Soeben ging die zweitägige Babelsberger Tech-Konferenz CHANGING THE PICTURE (CTPiX17) zu Ende. Internationale Referenten lieferten aus ihren unterschiedlichen Perspektiven Ausblicke auf die Zukunft des Geschichtenerzählens in der digitalen Welt. Weiterlesen

Die Verantwortung der Digitalen Plattformen

03.11.2017. Am 20. November veranstaltet die Initiative Urheberrecht in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin ihre fünfte Konferenz zur Entwicklung des Urheberrechts im Informationszeitalter und bietet damit wieder ein bundesweit einzigartiges öffentliches Gesprächsforum zum Thema. Weiterlesen

FINAL TOUCH sucht nach Filmprojekten

26.10.2017. Zum inzwischen dritten Mal bieten die Südtiroler Filmförderung IDM und das Bolzano Film Festival Bozen mit FINAL TOUCH #3 jungen Filmemacher*innen während des Festivals die Möglichkeit, ihren Filmprojekten im vertraulichen Gespräch mit einem hochkarätigen Expertenteam den letzten Schliff zu geben. Weiterlesen

Macht doch mal was Frisches!

25.10.2017. Der Alumni-Verein der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF lädt zu einem besonderen Dialog zwischen jungen Absolventinnen und Absolventen der Filmuniversität und hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern der Film- und Medienbranche ein.

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Digitale Zukunftstechnologien beyond tomorrow

24.10.2017. Potsdam macht seinem Ruf als Zentrum für neueste Medien-Technologien im Filmbereich alle Ehre: im November finden mit CHANGING THE PICTURE 17 (CTPiX17) und VR NOW Con & Awards gleich zwei international besetzte und zukunftsweisende MediaTech-Konferenzen statt und locken internationale Experten an den Standort. Weiterlesen

Geschichten in einer digitalen Welt

12.10.2017. Welche Geschichten können auf welche Weise in einer digitalen Welt erzählt werden? Wie gelangen sie an den Zuschauer? Welche Trends werden das neue digitale Ökosystem „Film“ beherrschen?

Und wie produziert man in Zukunft innerhalb dieses Systems und gestaltet die Bilder, die die Zuschauer erwarten? Auf diese und weitere Fragen wird die Babelsberger Technologiekonferenz CHANGING THE PICTURE (CTPiX17) vom 9. – 10. November 2017 Antworten liefern.

Den Start macht die US-amerikanische Filmemacherin Jennifer Hall Lee. Sie nähert sich in ihrer Keynote kritisch dem Einfluss des Technologiewandels auf das Storytelling, bei dem Inhalteproduzenten durchaus bald von Algorithmen ersetzt werden könnten.

Das neue digitale Ökosystem in der Filmproduktion diskutiert anschließend ein internationales Panel. Mit dabei Andy Taylor, CEO und Co-Gründer von Little Dot Studios mit Sitz in London und Los Angeles, einer der weltweit erfolgreichsten Produzenten von Social Media Content. Ebenfalls auf der CTPiX17: Gareth Capon, CEO von Grabyo in London, eine der international führenden Anbieter im Sportbereich für cloud-basierte Bewegtbild-Produktion und Distribution auf Social Media Plattformen. Last but not Least Drew Diamond, Produzent beim Entertainment Technology Center, dem mit Unterstützung von George Lucas gegründeten Media-Thinktank an der University of Southern California.

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Verleihung der Gilde Filmpreise 2017

28.09.2017. Bei einer glanzvollen Gala wurden heute die Gilde Filmpreise 2017 im Kunstkraftwerk Leipzig verliehen. Der Gilde-Filmpreis wird seit 40 Jahren von einer Jury aus Kinobetreibern an die besten Arthouse-Filme des Vorjahres vergeben. Weiterlesen

Kulturort Kino stärken!

28.09.2017. Beim ‚Filmpolitischen Panel’ im Rahmen der 17. Filmkunstmesse in Leipzig appelliert der Verband der deutschen Filmkunsttheater an den neu gewählten Deutschen Bundestag, den Kulturort Kino zu stärken. Als geeignete Instrumente setzen sie sich für ein anreizorientiertes Programm zum Ausbau der Kinovielfalt sowie für einen Zukunftsfonds zur Verbesserung der Infrastruktur der Kinos in Deutschland ein.

Gerade im Filmkunstmarkt, der überwiegend deutsche und europäische Werke zeigt, reicht die Erlösstruktur nicht aus, um den Erhalt und die Modernisierung von Kinos voll aus eigener Kraft zu stemmen. Dabei erbringen Kinos vielfältige Leistungen für den Film. Erst durch den Einsatz im Kino werden sie überhaupt für ein breiteres Publikum sichtbar. Dafür engagieren sich die Kinos beim lokalen Marketing und setzen sich für Programmvielfalt und begleitende kulturelle wie medienpädagogische Aktivitäten ein.

„Das Kino braucht gute Filme. Vor allem brauchen gute Filme aber das Kino. Daran hat sich auch im digitalen Zeitalter nichts geändert. Im Gegenteil. Kino-Präsenz ist für den Erfolg auf VoD-Portalen entscheidend. Denn nur was auf der großen Leinwand reüssiert, hat reelle Chancen, auf dem kleinen Schirm wahrgenommen zu werden“, so der Vorsitzende der AG Kino – Gilde e.V. Dr. Christian Breuer. „Das Kino ist unverändert auch wirtschaftlich die Herzkammer für den Film. Gerade heimische Produktionen, die nicht mit großen Marketingbudgets ausgestattet sind, brauchen die Arbeit der Filmtheater für den Erfolg.“

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Filme, Promis, Preise: 17. Filmkunstmesse Leipzig eröffnet

26.09.2017. Mit einem fulminanten Auftakt begann die 17. Filmkunstmesse Leipzig (25. – 29.09.2017). Autor und Schauspieler Josef Hader (WILDE MAUS, DER KNOCHENMANN) und Regisseur Miguel Alexandre stellen im Passage Kino ihren neuen Film ARTHUR & CLAIRE der Öffentlichkeit vor. Weiterlesen

Die Gewinner des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2017

22.09.2017. Sie kamen um den DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREIS zu gewinnen und verließen die Bühne mit dem DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS. Der ausrichtende Bundesverband Schauspiel BFFS nutzte den Rahmen der festlichen Gala im Berliner Zoo Palast vor über 800 Gästen, um die Umbenennung des Preises anzukündigen und gleich auch durchzuführen – von DEUTSCHER SCHAUSPIELERPREIS in DEUTSCHER SCHAUSPIELPREIS.

„Die Umbenennung in einen Namen, von dem sich Schauspielerinnen genauso angesprochen fühlen wie ihre männlichen Kollegen, stand schon länger an. Wir setzen damit ein Zeichen, dass es hinsichtlich der Wertschätzung und Bezahlung schauspielerischer Arbeit keinen Unterschied geben darf, der auf dem Geschlecht beruht. Wir wollen Parität auf Augenhöhe.“, so Antoine Monot, Jr., stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BFFS

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Ehrenpreis der Schauspieler für die öffentlich-rechtlichen Sender

21.09.2017. Die öffentlich-rechtlichen Sender als Institution erhalten bei der Verleihung des 6. DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES am 22. September 2017 im Berliner Zoo Palast den „Ehrenpreis Inspiration“. Weiterlesen

Countdown zum DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREIS

19.09.2017. Am Freitag, den 22. September ehren Schauspielerinnen und Schauspieler beim diesjährigen DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREIS im Zoo Palast Berlin die Besten ihrer Zunft. Weiterlesen

VR NOW Con & Awards am 15. und 16. November

18.09.2017. VR NOW Con & Awards sind zurück – einen Tag länger und mit mehr Awards: Die internationale, englischsprachige Konferenz „VR NOW Con – The Tech Biz Art Conference“ wurde nach der erfolgreichen Premiere in 2016 einen Tag verlängert und findet dieses Jahr am Mittwoch, 15. November in Potsdam in der Schinkelhalle am Schiffbauerdamm statt, gefolgt von zusätzlichen Workshops und Satelliten-Events am Donnerstag, 16. November in Berlin und Potsdam. Weiterlesen

Monika Grütters ist Schirmherrin für den European Art Cinema Day

18.09.2017. „Ich möchte die Wahrnehmung der filmkulturellen Vielfalt in Europa unterstützen und auf die wichtige Rolle der Programmkinos in Deutschland hinweisen.“ Auf Grundlage dieser Überzeugung übernimmt Staatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den „2. European Art Cinema Day“. Weiterlesen

M100: Mit starken Impulsen für ein demokratisches Europa

14.09.2017. Mit der festlichen Verleihung des M100 Media Awards an die Gründerin und Geschäftsführerin von Doshd TV, Natalja Sindejewa, ist die internationale Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium heute Abend in der Orangerie von Potsdam erfolgreich zu Ende gegangen. Weiterlesen

„Wellness für Paare“ erhält den Ensemblepreis des DSP 2017

13.09.2017. In diesem Jahr erhält die Besetzung der ARD/WDR-Improvisation „Wellness für Paare“ die Ensemble-Auszeichnung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES (DSP) 2017. Weiterlesen

RISE in Doppelrolle bei Constantin Films DRACHENREITER

12.09.2017. In einer Doppelrolle steigt RISE | Visual Effects Studios, eines der weltweit erfolgreichsten visual effects Unternehmen, in das internationale Animationsgroßprojekt DRACHENREITER (orig.: DRAGON RIDER) von Constantin Film ein. Weiterlesen

Downsizing eröffnet Branchen-screenings der FKM Leipzig

07.09.2017. DOWNSIZING, Alexander Paynes Venedig-Eröffnungsfilm mit Matt Damon, Kristen Wiig und Christoph Waltz, eröffnet die Branchenscreenings für die Fachbesucher bei der 17. Filmkunstmesse Leipzig (25.-29. September). Weiterlesen

delphi LUX: Im Westen was Neues

21. 08.2017. Insgesamt sieben neue Säle mit knapp 600 Plätzen am Bahnhof Zoo bereichern ab September die Kinohauptstadt Berlin. Am 6. September wird das delphi LUX mit einem Festakt eröffnet. Als Redner werden Berlinale-Leiter Dieter Kosslick und die Präsidentin der deutschen Filmakademie Iris Berben erwartet. Weiterlesen

Hanna Schygulla erhält den Ehrenpreis des DSP

17. 08.2017. Die Schauspielerin Hanna Schygulla erhält bei der Verleihung des Deutschen Schauspielerpreises 2017 am Freitag, 22. September für ihr stilprägendes darstellerisches Schaffen den „Ehrenpreis Lebenswerk“ des Bundesverbands Schauspiel. Weiterlesen

M100 Media Award 2017 an Natalja Sindejewa

07.08.2017. Die russische Journalistin und Medienmanagerin Natalia Sindejewa erhält den diesjährigen M100 Media Award. Die Preisverleihung findet am Abend des 14. September zum Abschluss der internationalen Medienkonferenz m100 Sanssouci Colloquium in der Orangerie in Potsdam statt. Die Laudatio auf Natalia Sindejewa hält BILD-Chefredakteurin Tanit Koch. Die politische Hauptrede, mit der die Preiszeremonie eingeleitet wird, hält Bundesaußenminister Sigmar Gabriel.

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Can Dündar eröffnet M100 Sanssouci Colloquium

19.07.2017. Der türkische Journalist, Dokumentarfilmer und Buchautor Can Dündar hält am 14. September die Eröffnungsrede der internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam.

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UFA Filmnächte in „Extended Version“

12.07.2017. Bertelsmann und UFA präsentieren vom 22. bis zum 25. August 2017 zum siebten Mal die UFA Filmnächte in Berlin. An diesmal vier Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte sowie, anlässlich des 100sten Jubiläums der UFA, ein neuerer Kinoerfolg der führenden deutschen Filmproduktionsgesellschaft unter freiem Himmel, vor spektakulären Kulisse und begleitet von Live-Musik zu sehen sein. Weiterlesen

Gershon-Klein-Filmpreise beim 23. JFBB

12.07.2017. Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg vergibt die mit insgesamt 7000 € dotierten Gershon-Klein-Filmpreise, die alljährlich von der Familie Klein gestiftet und an erfolgreiche Filmregisseure verliehen werden. Weiterlesen

Demokratie oder Despotie?

29.06.2017. Am 14. September diskutieren über 70 internationale Chefredakteure, Historiker und Politiker beim M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam über die Gegenwart und Zukunft Europas und die Rolle der Medien. Weiterlesen

2. Förderrunde der IDM Südtirol

20.06.2017. Die Südtiroler Filmförderung IDM vergibt in der zweiten Förderrunde dieses Jahres insgesamt 2.269.400 Euro an 14 Projekte. Es erhalten vier Projekte aus Südtirol, fünf aus dem restlichen Italien, drei aus Deutschland und zwei aus Österreich Unterstützung. Auf alle geförderten Projekte kann zudem noch der nationale Tax Credit Anwendung finden. Weiterlesen

Screenings der Verleiher auf dem Filmfest München

15.06.2017. Auch in diesem Jahr nutzen die Filmverleiher 24 Bilder, Alamode Film, Camino Filmverleih, NFP marketing & distribution*, Prokino, STUDIOCANAL, TOBIS FILM und Universum Film die Gelegenheit, den Kinobetreibern am Rande des Filmfestes München Filme und Ausschnitte aus ihrem kommenden Programm vorzustellen.

Die Screenings finden vom 27. bis 29. Juni in den City Kinos, Gabriel Filmtheater, Leopold Kinos und Filmtheater Sendlinger Tor statt.

Die Termine in der Übersicht:

Dienstag, 27. Juni
09.30 bis 11.30 Uhr Camino Filmverleih
Tradeshow & Screening „Maleika“
von Matto Barfuss
Anmeldungen bis zum 26. Juni unter
tobias.scholz@camino-film.com
Filmtheater Sendlinger Tor
12.00 bis 15.30 Uhr Alamode Film
Tradeshow & Screening „Körper und Seele“
von Ildikó Enyedi
Anmeldungen bis zum 23. Juni unter premiere@alamodefilm.de
Gabriel Filmtheater
16.00 bis 19.15 Uhr 24 Bilder
Tradeshow & Screening „Hampstead Park – Aussicht auf Liebe“
von Joel Hopkins
Anmeldungen bis zum 21. Juni unter
http://24-bilder.de/tradeshow2017
Gabriel Filmtheater
Mittwoch, 28. Juni
14.30 bis 17.30 Uhr STUDIOCANAL
Tradeshow &  Screening „Schloss aus Glas“
von Destin Daniel Cretton
Anmeldung bis zum 26. Juni unter event@studiocanal.de
City Kinos
18.00 bis 24.00 Uhr TOBIS Film
Ausblick auf das kommende Programm & Screening „Leanders letzte Reise“
von Nick Baker Monteys
im Anschluss Get-Together
Anmeldung bis zum 23. Juni unter nicole.kastner@tobis.de
Leopold Kinos
Donnerstag, 29. Juni
09.00 bis 11.00 Uhr STUDIOCANAL
Screening „Der Wein und der Wind“
von Cédric Klapisch
Anmeldung bis zum 26. Juni unter event@studiocanal.de
City Kinos
11.00 bis 14.30 Uhr Universum Film
Tradeshow & Screening „Simpel“
von Markus Goller
Anmeldung bis zum 25. Juni unter tradeshow@universumfilm.de
City Kinos
15.00 bis 18.00 Uhr Prokino
Tradeshow & Screening „Tulpenfieber“(City 1)
sowie parallel Screening „Sommerhäuser” (City 2)
Anmeldung bis zum 26. Juni unter ichbindabei@prokino.de
City Kinos
18.15 bis 21.00 Uhr NFP marketing & distribution*
Tradeshow & Screening „Dalida“
von Lisa Azuelos
Anmeldung bis zum 22. Juni 2017 unter screening@NFP.de
City Kinos

Bei Fragen und Anregungen kontaktieren Sie bitte das STUDIOCANAL Presseteam per Mail unter presse@studiocanal.de oder per Telefon unter 030 / 860 969 316.

Dem Vergessen entrissen

15.06. 2017. Vom 4. – 6. Juli stellt das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (2. – 11. Juli) in Kooperation mit der UFA GmbH, der Filmuniversität Babelsberg und dem Filmmuseum Potsdam anlässlich des 100. UFA-Jubiläums einen der produktivsten jüdischen Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure ins Zentrum einer Hommage: Emeric Pressburger (1902-1988). Als Drehbuchautor und Produzent wirkte er an über 90 Spielfilmen mit und führte selbst bei 17 Filmen Regie. Die gemeinsame Sonderreihe von UFA und JFBB zeigt exemplarisch Pressburgers Filmschaffen bei der UFA, in den Kriegsjahren in London und danach.

100 Jahre UFA sind auf erfolgreiche und gleichermaßen schmerzhafte Weise untrennbar mit dem kreativen künstlerischen Wirken unzähliger Filmschaffender verbunden. Die Namen sind Legende, doch ihr Wirken, und nicht nur das der großen Stars wie Fritz Lang und Billy Wilder, soll dem Schatten der Geschichte entrissen werden.

Viele der Regisseure, Drehbuchautoren, Komponisten, Kameraleute, Designer und Schauspieler, die wesentlich zum glanzvollen Aufstieg der UFA beitrugen, wurden nach der Machtergreifung der Nazis 1933 vertrieben, verfolgt oder ermordet. Über 2.000 zumeist jüdische Filmschaffende suchten nach 1933 in Paris, London, Hollywood und andernorts nach neuer beruflicher Perspektive. Nur wenigen war es vergönnt, ihre Karriere im Exil fortzusetzen. Der Verlust für die deutsche Filmwirtschaft ist bis heute spürbar.

„Wir sehen es als eine unserer zentralen Aufgaben an, die filmische Erinnerung an diese Künstler für ein breites Publikum sichtbar zu machen. Das ist längst nicht nur eine Pflichtübung, sondern führt uns immer wieder zu wunderbaren Entdeckungen. Viele Filme aus dem reichhaltigen Werk Emeric Pressburgers sind echte filmische Fundstücke, ebenso wie die herrliche Dokumentation seines Enkels Kevin Macdonald über seinen Großvater mit dem vielversprechenden Titel »The Making of an Englishman«. Wir möchten mit der Reihe aber auch auf einen Umstand hinweisen, der in der Erinnerung oft vergessen wird: Die jüdischen Exilantinnen und Exilanten sind nie zurückgerufen worden“, so Nicola Galliner, Leiterin des JFBB.

„Für uns  stellt der 100. Jahrestag der Gründung der UFA einen würdigen Rahmen dar, um an die vertriebenen und ermordeten Filmkünstler zu erinnern und sie dem Vergessen zu entreißen. Es ist die dunkle Zeit der UFA, der wir uns mit diesem Engagement stellen wollen. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem JFBB so wunderbare Filme, wie sie in der Pressburger-Hommage versammelt sind, präsentieren zu dürfen,“ so Wolf Bauer und Nico Hofmann, Co-CEOs der UFA.

Die Hommage wurde vom renommierten jüdischen Filmwissenschaftler Prof. Frank Stern kuratiert.

Eröffnung der Hommage am 4. Juli 2017, 19.00 Uhr / Filmmuseum Potsdam:

THE MAKING OF AN ENGLISHMAN
Dokumentarfilm, Großbritannien 1995, 51min, engl./ung. mit deutschen Untertiteln
Regie: Kevin Macdonald
Buch: Kevin Macdonald
Produktion: Andrew Macdonald, Michael Darlow
Kamera: Balázs Bélafalvy, Zoltán Szathmári

Kevin Macdonald, der Enkel von Emeric Pressburger und selbst vielfach ausgezeichneter Filmregisseur (Oscar für die Dokumentation »Ein Tag im September«), hat seinem Großvater den Dokumentarfilm »The Making of an Englishman« gewidmet. Gleich zu Beginn beschreibt er ihn als einen ungarischen Juden, der nach seiner Flucht stets gewillt war, englischer als die Engländer zu sein – vor allem aber ein Gentleman. Innerhalb weniger Jahre wurde Pressburger zu einem der erfolgreichsten Filmemacher des Landes. Filmausschnitte, Gespräche mit Martin Scorsese, dem die Restaurierung von »Colonel Blimp« zu verdanken ist, und mit Curt Siodmak zeichnen diesen spannenden und berührenden Dokumentarfilm aus. Zusammen mit seinem Bruder, dem Produzenten Andrew Macdonald (»The Beach«, »28 Days Later«, »Trainspotting«), stellt Kevin Macdonald den Film in Potsdam vor, Staatssekretär Thomas Kralinski (Chef der Staatskanzlei Brandenburg) begrüßt.

Programm der Hommage
Die UFA Zeit
Präsentation von zwei Filmen, exemplarisch für Pressburgers Arbeit vor dem Exil
Mit wissenschaftlichen Einführungen von Prof. Frank Stern

ABSCHIED
5. Juli 2017, 17.00 Uhr / Filmmuseum Potsdam

Spielfilm, Deutschland 1930, 72min, deutsch
Regie: Robert Siodmak
Buch: Emeric Pressburger, Irma von Cube
Produktion: Bruno Duday
Kamera: Eugen Schüfftan

Emeric Pressburger war mit einem Drehbuch über das Scheitern einer jungen Liebe bei der Ufa vorstellig geworden. Der dort neu angestellte Regisseur Robert Siodmak griff zu. Der Film spielt in Echtzeit in einer Berliner Pension, die von schrägen Typen bewohnt wird und in der ein kleines Missverständnis dazu führt, dass es schließlich kein Happy End sondern eben nur einen Abschied gibt. Pressburgers cineastischer Beginn ist heute noch sehenswert. Besonders die nahe Milieuschilderung und die einfühlsame Kameraarbeit Eugen Schüfftans prägen den Film, der zu den ersten deutschen Tonfilmen gehört.

EMIL UND DIE DETEKTIVE,
5. Juli 2017, 19.00 Uhr / Filmmuseum Potsdam

Spielfilm, Deutschland 1931, 72min, deutsch
Regie: Gerhard Lamprecht
Buch: Emeric Pressburger, Erich Kästner, Billy Wilder
Produktion: Günther Stapenhorst
Kamera: Werner Brandes

Der Klassiker der Kinderliteratur der Zwischenkriegszeit wurde 1931 zu einem Klassiker des realistischen, dramatischen und eigentlich auch poetischen Films, dem weder expressionistische noch sozialkritische Elemente fremd waren. Die kühnen und gewitzten Gören aus Berlin-Mitte helfen einem Jungen aus der Provinz, die kleinkriminelle Welt der Erwachsenen zu überlisten. Im Film kann man spüren, mit welcher Fabulierlust und szenischen Gestaltungskraft die Drehbuchautoren Pressburger und Wilder dem Roman zu einer bleibenden Visualisierung verholfen haben.

Exil / Nachkriegsjahre
Präsentation von zwei Filmen, exemplarisch für Pressburgers Arbeit in London
Mit wissenschaftlichen Einführungen von Prof. Frank Stern

DIE SCHWARZE NARZISSE – BLACK NARCISSUS
6. Juli 2017, 17.00 Uhr / Filmmuseum Potsdam

Spielfilm, Großbritannien 1947, 102min, deutsche Fassung
Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger
Buch: Rumer Godden, Michael Powell, Emeric Pressburger
Produktion: Michael Powell, Emeric Pressburger
Kamera: Jack Cardiff

Fünf englische Nonnen, geplagt von Erinnerungen und unerfüllten Träumen, sollen einen Konvent auf dem Himalaya eröffnen. Es ist die Zeit der britischen Kolonialherrschaft und ihrer Krisen. Nach der Premiere schrieb die amerikanische Filmzeitschrift Variety: »Es ist die Geschichte von zwei sexhungrigen Frauen und einem Mann. Und da die Frauen Nonnen sind, kann es kein Happy End geben – außer vielleicht in einem spirituellen Sinn«. (31.12.1946) Der Film hebt sich durch die Kameraführung, das Design und die überraschende Farbgebung von anderen Filmen der Zeit ab und gewann 1947 zwei Oscars.

THE LIFE AND DEATH OF COLONEL BLIMP
6. Juli 2017, 19.00 Uhr / Filmmuseum Potsdam

Spielfilm, Großbritannien 1943, 163min, englisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Michael Powell, Emeric Pressburger
Buch: Michael Powell, Emeric Pressburger
Produktion: Michael Powell, Emeric Pressburger
Kamera: Georges Périnal

»Colonel Blimp« ist eine cineastische Rarität: Liebe und Krieg in Technicolor. Ein Film, entstanden in Kriegszeiten, der sich mit leichter Geste des britischen Soldatentums annimmt und den das Kriegsministerium überhaupt nicht produziert sehen wollte. Premierminister Churchill suchte einen der Hauptdarsteller, Anton Walbrook, persönlich in seiner Garderobe auf: Der Film sei untragbar, der Held kein gutes patriotisches Beispiel! Die sogenannte »Blimp-Affaire« drehte sich um die Frage, ob die Geschichte von Colonel Blimp »antibritisch« war. Für 1943 war die Zeichnung des deutschen Antihelden, eines Offiziers der kaiserlichen Armee, zu positiv. Die Kritik unterstellte dem »Ungarn« Pressburger, dass er nicht wirklich »britisch fühlte«. Nach Zensureingriffen wurde »Colonel Blimp« erst 1983 wieder in der Premierenfassung gezeigt.

Alle Filmbeschreibungen der Hommage an Emeric Pressburger: Prof. Frank Stern

Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (2. bis 11. Juli 2017) ist seit mehr als zwei Jahrzehnten das größte Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. Es ist damit das älteste und wichtigste kulturelle Event seiner Art und wesentlicher Teil des vielfältigen jüdischen Lebens in Berlin und Brandenburg. Sein Schwerpunkt ist die filmische Auseinandersetzung mit allen Facetten des jüdischen Lebens und dessen ständigem Wandel, in Deutschland, Israel, Europa und dem Rest der Welt. Im Fokus steht dabei die gesamte Bandbreite des aktuellen filmischen Schaffens – vom anspruchsvollen Independent- und Arthousekino über Dokumentarfilme bis hin zum Essayistischen und Experimentellen.

Weitere Informationen zum JFBB 2017 finden Sie auf www.jfbb.de.
Folgen Sie dem JFBB auf Facebook: www.facebook.com/jffberlin

Christiana Wertz verlässt IDM

22.05.2017. Christiana Wertz, seit Gründung 2009 Leiterin der Südtiroler Filmförderung, verlässt zur Mitte des Jahres die IDM (vormals BLS), um sich in Deutschland einer neuen beruflichen Herausforderung im produzentischen Bereich zu widmen. Das gab sie am vergangenen Samstag im Rahmen des IDM-Lunches in Cannes bekannt.

Ihre Nachfolge wird auf mehrere Schultern verteilt werden. Birgit Oberkofler, seit vielen Jahren für die IDM tätig, wird die Leitung des Bereichs Filmförderung übernehmen. Renate Ranzi, seit 2016 bei der IDM, leitet in Zukunft den Bereich Standortentwicklung, zu dem etwa die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zählen, aber auch die jährliche Film- und Medienkonferenz INCONTRI oder das IDM-Script Lab RACCONTI.

Hubert Hofer, Direktor der IDM: „Christiana Wertz hat mit viel Herz, enormen Sachverstand und sicherem Blick eine ausgezeichnet funktionierende und international anerkannte Filmförderinstitution in Südtirol aufgebaut und über fast acht Jahre geleitet. Ihr ist es zu verdanken, dass Südtirol zu einem echten Filmland geworden ist, mit einer dynamisch wachsenden filmischen Infrastruktur und einem Filmschaffen, dass sich ebenfalls weltweit sehen lassen kann. Im Namen der IDM und sicher auch im Namen der zunehmenden Anzahl von Südtiroler Filmschaffenden danke ich ihr herzlich und hoffe, dass sie Südtirol auch in Zukunft verbunden bleiben wird. Wir sind sehr froh, für die Nachfolge eine hervorragende interne Lösung gefunden zu haben. Birgit Oberkofler und Renate Ranzi haben sich in ihren Bereichen profiliert und werden die kontinuierlich gute Arbeit der Südtiroler Filmförderung ohne Bruch fortsetzen.“

Christiana Wertz: „Eine neue Förderinstitution und den entsprechenden Standort gleichsam aus dem Nichts aufzubauen, war eine ungemein große, aber wunderbare Herausforderung, und es war mir eine Freude und Ehre, dass ich diese Aufgabe für Südtirol wahrnehmen durfte. Ich danke allen Verantwortlichen für ihr jahrelanges Vertrauen in meine Arbeit. Jetzt bin ich davon überzeugt, dass Birgit Oberkofler und Renate Ranzi mit höchstem Engagement und neuen Impulsen meine Arbeit fortsetzen werden, so dass der Filmstandort Südtirol sicher in eine positive Zukunft blickt.“

Vertiefende Informationen zu IDM Filmförderung Südtirol unter: www.idm-suedtirol.com/film sowie auf www.facebook.com/idmfilmfunding

VDFP runderneuert

08.05.2017 Die Erneuerung des VDFP ist abgeschlossen. Nachdem im Jahr 2015 eine große Zahl an jüngeren, erfolgreichen und ambitionierten  Filmproduzenten im VDFP ein neues Zuhause gefunden haben, ist auf der gerade abgeschlossenen  Mitgliederversammlung in München auch die strukturelle Erneuerung umgesetzt worden. Weiterlesen

„Die Geschichte der Liebe“ eröffnet das 23. JFBB

21.04.2017. Der Eröffnungsfilm des 23. Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg (2. – 11. Juli 2017) steht fest. „Die Geschichte der Liebe“ (OT: „The History of Love“), Radu Mihăileanus meisterhafte Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Nicole Krauss, ist am Samstag, 2. Juli 2017 filmischer Auftakt der diesjährigen Ausgabe des JFBB. Weiterlesen

DSP 2017 mit neuer Auswahlmechanik

11.04.2017. Der DEUTSCHE SCHAUSPIELERPREIS, der am 22. September 2017 im Rahmen einer feierlichen Gala in Berlin verliehen wird, hat die Mechanik der Preisvergabe grundlegend überarbeitet. Zum ersten Mal haben in diesem Jahr alle Mitglieder des Bundesverbands Schauspiel e.V. (BFFS) die Möglichkeit, über die Preisträger/innen des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREIS abzustimmen. Weiterlesen

Deutsche Content Allianz (DCA) stellt Positionspapier vor

05.04.2017. Die Deutsche Content Allianz (DCA) fordert eine zukunftsfähige Digitale Agenda, die die Marktbedingungen und die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kultur- und Medienwirtschaft nachhaltig verbessert. Weiterlesen

Fünfte Kulturkonferenz des BVMI

o5.04.2017 – Am Vortag des Deutschen Musikpreises ECHO veranstaltet heute der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) seine traditionelle Kulturkonferenz. Die inzwischen fünfte Ausgabe steht unter dem Titel „Inhalte und Technologie – Märkte gemeinsam erschließen“. Weiterlesen

23. JFBB vom 2. bis zum 11. Juli 2017

28.03.2017. Die diesjährige, inzwischen 23. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg (JFBB) findet vom 2. bis zum 11. Juli 2017 statt. Das Filmfestival ist seit mehr als zwei Jahrzehnten das größte Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. Weiterlesen

save the date: 6. DSP am 22. September

21.03.2017. Der Termin für die inzwischen sechste Ausgabe des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES steht fest. Am 22. September 2017 zeichnen im Rahmen einer festlichen Abendgala in Berlin Schauspieler Schauspieler aus. Erwartet werden über 900 Schauspielerinnen und Schauspieler und ihre Gäste. Weiterlesen

IDM vergibt 1.351 Mio Euro an sechs Projekte

15.03.2017. Die Entscheidungen für die erste Förderrunde dieses Jahres wurden getroffen. Gefördert werden insgesamt sechs Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 1.351.000 Euro. In zwei weiteren Fördercalls im Juni und November 2017 werden aus dem insgesamt mit fünf Millionen Euro ausgestatteten Filmfördertopf der IDM noch weitere rund 3.649.000 Euro vergeben.  Weiterlesen

GENRENALE5: mehr als nur Genrefilme

08.02.2017. Dass Programm der GENRENALE5 umfasst fast 50 Filme und präsentiert dabei die ganze Bandbreite an “Genre-Geschmacksrichtungen“ vom Western über Science-Fiction bis hin Fantasy, Thriller, Dark Dramas, Action, Mystery oder auch Horror. Ergänzt wird das Programm von drei hochkarätigen Businessevents, zu denen der Eintritt jeweils frei ist. Weiterlesen

Die GENRENALE feiert Jubiläumsausgabe

24.01.2017. Die GENRENALE, das erste und einzige Festival, das ausschließlich dem deutschen Genrefilm gewidmet ist, feiert 2017 sein 5-jähriges Jubiläum. Dabei wird das Festival von bisher zwei auf vier Tage erweitert. Hauptfilm des Eröffnungsabends am 13. Februar 2017 ist der Actionfilm “Immigration Game”. Weiterlesen

„Drama Series Days“ 2017: Neuer Standort im Zoo Palast

Die „Drama Series Days“, die gemeinsame Initiative für Serien-Inhalte bei den Industry-Plattformen European Film MarketBerlinale Co-Production Market und Berlinale Talents, gehen in die dritte Runde. Nach dem großen Erfolg der Vorjahre wird das Programm 2017 um einen Tag erweitert und läuft vom 13. bis 15. Februar 2017. Weiterlesen

2016: erfolgreiches Jubiläumsjahr für die IDM

11.01.2017. 2016 wurden in Südtirol 23 Filme, die von der Südtiroler Filmförderung IDM unterstützt wurden, mit insgesamt fast 460 Drehtagen realisiert. Ihr Regional-Effekt betrug beinahe 185 %. Die IDM förderte im vergangenen Jahr die Produktion oder die Produktionsvorbereitung von insgesamt 25 Spielfilmen, Dokumentationen und TV-Serien. Weiterlesen

DEM HORIZONT SO NAH

20.12.2016. STUDIOCANAL und PANTALEON FILMS bringen den Bestseller des Jahres ins Kino! Kaum ein Buch hat in kürzester Zeit solch eine Erfolgsgeschichte hingelegt wie Jessica Kochs im März 2016 erschienener Erstlingsroman „Dem Horizont so nah“: Innerhalb weniger Wochen erklomm er nicht nur Platz 1 der Bestsellerlisten von Bild und Amazon, sondern wurde bereits von über 200.000 glücklichen Lesern verschlungen. Weiterlesen

Konferenz der Initiative Urheberrecht in Berlin erfolgreich zu Ende gegangen

12.12.2016. „Die Selbstverständlichkeit, mit der heute mit digitalen Speichermedien und im Internet Werke der Kunst an den Urhebern vorbei genutzt und weiterverbreitet werden, raubt einem den Atem – und mithin die Existenzgrundlage“. Weiterlesen

FINAL TOUCH geht in die zweite Runde

12.12.2016. Für die zweite Ausgabe von FINAL TOUCH, der erfolgreichen neuen Initiative der Südtiroler Filmförderung IDM und des Film Festival Bozen, die junge Filmemacher/innen bei der Fertigstellung ihrer Spiel- und Dokumentarlangfilme unterstützt, können ab dem 12. Dezember Projekte eingereicht werden. Erstmals wird an ein Projekt der FINAL TOUCH ARRI Media post-production prize im Wert von 5.000 Euro vergeben. Weiterlesen

Neue Plattform für Innovation beim EFM

08.12.2016. Unter dem neu geschaffenen Dach „EFM Horizon presented by Audi“ präsentiert der European Film Market (EFM) 2017 dank der Unterstützung von Audi unterschiedliche Initiativen mit Fokus auf die Filmindustrie der Zukunft. „EFM Horizon“ bietet die Möglichkeit, neueste technologische Entwicklungen und zukunftsweisende Trends zu entdecken sowie  Netzwerke in angrenzenden Branchen der audiovisuellen Industrie zu nutzen. Weiterlesen

Noch 4 Tage! Digitale Plattformen – Chancen und Probleme

8.12.2016. In wenigen Tagen, am 12. Dezember 2016 wird die Akademie der Künste am Pariser Platz Schauplatz eines hochkarätig politisch, kreativ und wissenschaftlich besetzten Kongresses zu den Chancen und Problemen digitaler Plattformen. Weiterlesen

ARRI Genre Pitch geht bei der GENRENALE5 in die zweite Auflage

07.12.2016. Nach dem großen Erfolg des ersten ARRI GENRE PITCH auf der GENRENALE4 fällt nun der Startschuss für die zweite Auflage des ersten und einzigen Genre-Pitchings in Deutschland. In Zusammenarbeit mit ARRI Media werden acht ausgewählte Stoffe live auf der GENRENALE5 präsentiert und bieten genre-affinen Autoren und Filmemachern die Möglichkeit, ihre Genre-Stoffe der Branche zu präsentieren und näher zu bringen. Weiterlesen

Digitale Plattformen – Chancen und Probleme

30.11.2016. Am Montag, 12. Dezember, veranstaltet die Initiative Urheberrecht in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin einen hochkarätig politisch, kreativ und wissenschaftlich besetzten Kongress zu den Chancen und Problemen digitaler Plattformen. Weiterlesen

IDM vergibt 945.000 Euro im dritten Fördercall 2016

22.11.2016. Die Entscheidungen für die dritte Förderrunde dieses Jahres wurden getroffen. Von der Experten-Kommission der Südtiroler Filmförderung IDM wurden acht Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 945.000 Euro zur Förderung empfohlen und von der Südtiroler Landesregierung heute genehmigt. Weiterlesen

STUDIOCANAL weitet seine Zusammenarbeit mit Lionsgate aus

17.11.2016. STUDIOCANAL und Lionsgate haben vereinbart, ihre seit langem bestehende Zusammenarbeit noch weiter auszubauen. So übernimmt STUDIOCANAL Deutschland ab jetzt auch den Verleih ausgewählter Filme des Lionsgate Labels Summit Entertainment. Den Beginn macht der Blockbuster Robin Hood: Origins, die spektakuläre Neuauflage des Robin-Hood-Franchises. Weiterlesen

animago AWARD: Preisträger 2016!

28.10.2016. Gestern wurden die Gewinner des animago AWARDs, dem international etablierten Wettbewerb für  3D Animation & Still, Visual Effects, Visualisierung und Design, ausgezeichnet. Der animago AWARD feierte in diesem Jahr im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung sein 20-jähriges Jubiläum. Die Verleihung vor rund 550 Gästen fand zum ersten Mal im Münchner Gasteig statt. Weiterlesen

RISE | Visual Effects Studios eröffnet Niederlassung in München

25.10.2016. RISE | Visual Effects Studios, eines der weltweit renommiertesten visual effects (VFX) Unternehmen mit Sitz in Berlin und Niederlassungen in Köln, Stuttgart und Wien, eröffnet am 1. Januar 2017 ein neues Büro in München. Geschäftsführer der Niederlassung in der bayerischen Landeshauptstadt wird Dominik Trimborn. Weiterlesen

Tim Wiese feiert Debüt im Tag Team mit Cesaro und Sheamus

07.10.2016. Eines der am heißesten erwarteten WWE Matches in Deutschland ist bestätigt! Fußballlegende Tim Wiese wird sich am 3. November mit den WWE Superstars Cesaro und Sheamus zusammentun und gegen das WWE Tag Team The Shining Stars mit Bo Dallas in einem Six-Man-Tag-Team-Match in der Münchner Olympiahalle sein erstes Match bestreiten. Weiterlesen

VR NOW mit Alysha Naples, Ela Darling & Prof. Dr. Markus Gabriel

04.10.2016. Alysha Naples, amerikanisch-italienische Designerin und bis vor kurzem Senior Director of User Experience and Interaction bei Magic Leap, die Amerikanerin Ela Darling, VR-Pionierin der Pornoindustrie und Mitgründerin von VRTube.xxx sowie Prof. Dr. Markus Gabriel, Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit und Gegenwart an der Universität Bonn, werden als Highlight Speaker bei der internationalen Virtual Reality (VR) Konferenz „VR NOW – The Tech Biz Art Conference“ erwartet. Weiterlesen

RACCONTI #5 bei den Filmfesten in Hamburg und in Rom

04.10.2016. Seit nunmehr fünf Jahren lädt die Südtiroler Filmförderung IDM Autoren zum Script Lab RACCONTI nach Südtirol. In den letzten zwei Jahren kooperierte die IDM dabei mit den Produktionsunternehmen Letterbox aus Deutschland und Palomar aus Italien. Seit RACCONTI #4 setzen die Partner gemeinsam auf die innovative Methode des Writers’ Rooms. Weiterlesen

WWE RAW und SmackDown bei ProSieben MAXX

26.09.2016 – WWE (NYSE: WWE) und das Sport-Business-Cluster, 7Sports, von ProSiebenSat1 gaben heute eine mehrjährige Vereinbarung über die WWE Flaggschiff-Programme Raw® und SmackDown® in deutscher Sprache bekannt. Danach werden Raw® und SmackDown® ab April 2017 auf ProSieben MAXX zuerst im Free-TV gesendet werden. Dies ist das erste Mal, dass beide Programme auf dem gleichen Free-TV Sender in Deutschland zu sehen sein werden. Weiterlesen

RISE | Visual Effects Studios gründet RISE PICTURES

RISE | Visual Effects Studios (RFX), eines der weltweit erfolgreichsten visual effects Unternehmen mit Sitz in Berlin, dessen Expertise international nachgefragt ist und das bereits visuelle Effekte für Filme und Filmfranchises wie Avengers – Age of Ultron, Captain America, Iron Man 3, Guardians of the Galaxy, The Man from U.N.C.L.E. oder Harry Potter aber auch Marvel´s Doctor Strange oder Tom Tykwers Cloud Atlas, Hologram of a King und aktuell Babylon Berlin kreiert hat, gründet mit RISE PICTURES (RPX) eine eigene Produktionstochter. Weiterlesen

M100 erfolgreich zu Ende gegangen

16.09.2016. Mit der festlichen Verleihung des M100 Media Awards an den italienischen Schriftsteller und Journalisten Roberto Saviano („Gomorrha“) ist die internationale Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium heute Abend in der Orangerie von Potsdam erfolgreich zu Ende gegangen. Weiterlesen

Tim Wiese im WWE Performance Center

13.09.2016. Tim Wiese, der mit Coach Matt Bloom das Training im WWE Performance Center in Orlando/Fl. aufnahm, sagte dazu: „Ich freue mich riesig, endlich hier zu sein. Ich habe mich in den vergangenen Wochen und Monaten gut vorbereitet. Jetzt bin ich gespannt was mich hier im Detail erwartet. Weiterlesen

UFA Filmnächte 2016 faszinieren Stars und Stummfilm-Fans

24. 08. 2016. Auch in ihrem sechsten Jahr erweisen sich die UFA Filmnächte in Berlin wieder als Publikumsmagnet: Das am Mittwoch startende Stummfilm-Festival ist an allen drei Abenden bereits weitgehend ausverkauft. Weiterlesen

VDFP mit zwei Filmen bei der Biennale in Venedig

28.07.2016. Zwei Filme von Produzenten des VDFP (Verband Deutscher Filmproduzenten) feiern ihre Weltpremiere bei der 73. Biennale (31.08.-10.09.2016) in Venedig: „Die schönen Tage von Aranjuez“ von Wim Wenders, produziert von der Berliner Neue Road Movies, ist im Wettbewerb zu sehen. Ronny Trockers „Die Einsiedler“, produziert von der Berliner zischlermann filmproduktion, läuft im Wettbewerb der Reihe „Orizzonti“. Weiterlesen

Bertelsmann und UFA laden zu den 6. UFA Filmnächten

05.07.2016. Bertelsmann und die UFA präsentieren vom 24. bis zum 26. August 2016 zum sechsten Mal die UFA Filmnächte in Berlin. An drei Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte unter freiem Himmel, vor spektakulärer Kulisse und begleitet von Live-Musik zu sehen sein. Weiterlesen

IDM vergibt 1,790 Mio. Euro im zweiten Fördercall 2016

29.06.2016. Die Entscheidungen für die zweite Förderrunde der IDM dieses Jahres wurden getroffen. Von der Experten-Kommission wurden neun Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von 1.790.000 Euro zur Förderung empfohlen und von der Südtiroler Landesregierung am gestrigen Dienstag genehmigt. Weiterlesen

animago AWARD: Frist bis 19. Juli verlängert / Das ist die Jury

28.06.2016. Die Anmeldefrist für den diesjährigen animago AWARD ist verlängert worden. Noch bis zum 19. Juli können Kreative aus der ganzen Welt ihre Arbeiten rund um 3D ANIMATION & STILL, VISUELLE EFFEKTE und VISUALISIERUNG für den internationalen Wettbewerb unter www.animago.com einreichen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die feierliche Preisverleihung des animago AWARD, der in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert, findet im Rahmen von animago AWARD & CONFERENCE (27./28. Oktober 2016) erstmalig in Münchens Kultur- und Veranstaltungszentrum Gasteig statt. Über die Nominierungen und Preisträger entscheidet eine hochkarätige Jury, bestehend aus Experten der Animations- und VFX-Branche.

Der animago AWARD 2016 ist in folgenden zwölf Kategorien ausgelobt: Beste Visual Effects, Bester Kurzfilm, Bester Charakter, Bestes Game Cinematic, Bestes Motion Design, Beste Werbeproduktion, Beste Visualisierung, Beste Nachwuchs-Produktion (3.000 € Preisgeld von der DIGITAL PRODUCTION), Bestes Still (Publikumsvoting), Sonderpreis der Jury, Architektur-Sonderpreis presented by DETAIL, Jubiläumspreis (Publikumsvoting).

Die Experten der animago-Jury 2016 sind:

  • Günter Hagedorn, Jury-Vorsitz: Schon seit dem ersten animago AWARD im Jahre 1997 ist der Hamburger Grafikdesigner und freie Redakteur mit der Betreuung und Durchführung des animago AWARD betraut.
  • Pablo Bach, Gründer und Geschäftsführer LIGA 01, Hamburg: Das Feld der Digitalproduktion ist seine Berufung. Als “Head of Graphics / Animation / VFX” bei der ProSiebenSat.1 Media AG war er für das Senderdesign und die visuellen Effekte zahlreicher Eigenproduktionen verantwortlich, bis er 2001 die LIGA 01 COMPUTERFILM GmbH gründete. Er ist aktives Mitglied des Art Directors Club und hält Vorträge & Workshops an verschiedenen Hochschulen.
  • Maggy Fischer, Leitung Postproduktion NEVEREST, München: Mit 20 Jahren Postproduktionserfahrung u.a. als Mitbegründerin der Firmen Second Unit Services, Stereolize und Ventuz ist Fischer ein echter Branchenprofi. Bei NEVEREST, der Komplettagentur für Strategie, Design und Produktion digitaler Inhalte, leitet sie die Postproduktion.
  • Mirja Fürst, Redakteurin DIGITAL PRODUCTION: Mirja Fürst verantwortet bei dem Fachmagazin und animago-Ausrichter u.a. die animago-Redaktion Online und Print. Ein Praktikum bei einem Postproduktionsstudio war ihr Brancheneinstieg.
  • Sinje Gebauer, freie VFX & CG Producerin: Sinje Gebauer verantwortet zahlreiche renommierte nationale und internationale Projekte wie „Das kleine Gespenst“, „Captain America 2“ und aktuell die „Vampirschwestern“-Reihe und „Heidi“. Sie unterrichtet außerdem VFX Producing an der Hochschule für Film und Fernsehen in München.
  • Elisa Krenz, freie Graphics & Motion Designerin: Die studierte Multimedia Virtual Reality Designerin arbeitet bei TV-Sendern wie Fox und Sky und bei Studios wie Aixsponza, Perfect Accident und Gate11. Ihr Repertoire umfasst Illustration, Graphic Design, Motion Graphics, 3D Animation, Brand Identity und Corporate Design.
  • Michael C. Müller, Manager Creation Technologies adidas AG, Herzogenaurach: Bei adidas verantwortet Michael C. Müller seit 2011 die Qualität virtueller Bekleidungssimulation für die Bereiche Design, Marketing, Vertrieb. Er ist ausgebildeter Werbefotograf & Mediendesigner. Nach abgeschlossenem Design-Studium startete er seine kreative Laufbahn in der Automobilbranche und realisierte bei der Bertrandt AG Echtzeitvisualisierungen u.a. für Audi.
  • Rolf Mütze, Mitgründer und Geschäftsführer LAVAlabs moving images, Düsseldorf: Rolf Mütze studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Münster sowie Computer Arts an der Academy of Art University in San Francisco. Nach Stationen in Deutschland war Mütze 2012 bei Weta Digital in Neuseeland für Peter Jacksons “The Hobbit” als Lighting Technical Director tätig, bevor er gemeinsam mit Michael Brink LAVAlabs gründete.
  • Juri Stanossek, VFX Supervisor Mackevision Medien Design, Stuttgart: Juri Stanossek begleitet visuelle Effekte in Produktionen wie „The Cut“ (2014) oder „Der Witwenmacher“ (2015) und mit ihm realisierte Werbespots sind preisgekrönt. Während seiner Pixomondo-Zeit wurde er z.B. mit einem Emmy Award für die zweite Staffel „Game of Thrones (2012) ausgezeichnet. Auch beim Oscar-Preisträger „Hugo Cabret“ (2012) stammten mehrere Sequenzen von seinem VFX-Team.
  • Fuat Yüksel, FX-Artist Aixsponza, München: Seit 2008 realisiert Fuat Yüksel bei Aixsponza physikalische Phänomene wie Partikelsystemen, Flüssigkeiten, Dynamics, Simulationen und Explosionen. Als Experte in diesem Fachgebiet bekannt, engagierte ihn Trixter Film für die Arbeit an Roland Emmerichs „Independence Day: Resurgence“ und er legte bei Aixsponza eine sechsmonatige „Arbeitspause“ ein.
  • Matthias Zentner, Geschäftsführer und Gründer Velvet Mediendesign, München: Der studierte Wirtschaftsingenieur entdeckte 1994 seine Leidenschaft für die Bereiche Broadcast-Design, Regie und Postproduktion. Ein Jahr später gründete Matthias Zentner sein eigenes Unternehmen, das heute national und international als eine der Top-Adressen für die Realisierung von hochwertigen Filmproduktionen, Postproduktionen und TV-Designs gilt.
Erstmalig hat animago gemeinsam mit der Fachzeitschrift DETAIL den „Architektur-Sonderpreis presented by DETAIL“ ausgelobt. Die animago-Jury wird durch folgende Architektur-Expertenergänzt:
  • Pedro Ferreira, Architekt, Redakteur, Grafik- und Konzept-Designer: Pedro Ferreira ist Gründer des Apparats-c in Seoul und des Atelier Para in Portugal und lehrt Architektur an der Hochschule München in Kooperation mit der Faculdade de Arquitectura da Universidade do Porto, FAUP Porto Portugal und der Rotterdam Akademie für Architektur und Städtebau. Im Münchner Büro Allmann Sattler Wappner Architekten bringt er seit mehr als 10 Jahren seine Erfahrung für Projektplanung und Wettbewerbsausschreibungen ein und erzielte bereits mehrere Auszeichnungen und Nominierungen auf nationaler und internationaler Ebene.
  • Frank Kaltenbach, Architekt und Redakteur DETAIL-Magazin, München: Frank Kaltenbach studierte in Stuttgart und Phoenix (Arizona) Architektur und ist seit 1198 Redakteur bei der internationalen Architekturfachzeitschrift DETAIL. Im Rahmen seines breit gestreuten Aufgabengebiets beschäftigt er sich seit Jahren u.a. mit computerbasiertem Entwerfen und Architekturvisualisierung bis hin zu VR und AR.
  • Philipp Schaerer, Architekt und Bildgestalter, Schweiz: Spezialisiert im Bereich digitaler Bildverfahren, arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Architektur, Fotografie und Grafik. Seine Arbeiten wurden mehrfach publiziert und ausgestellt und sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten – u.a. in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York, Canadian Center for Architecture in Montreal und Fotomuseum in Winterthur. Philipp Schaerer lebt und arbeitet in Zürich und Steffisburg/CH.
Zum 20jährigen Jubiläum von animago AWARD findet die Preisverleihung am Donnerstagabend, den 27.10.2016, im Münchner GASTEIG statt. Die Veranstalter bedanken sich recht herzlich bei den Förderpartnern Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Kulturreferat der Landeshauptstadt München und freuen sich Daniel Curio(Leiter des Referats Filmpolitik und Audiovisuelle Medien,  Bayerisches Staatsministerium)und Aline-Florence Buttkereit (MedienNetzwerk Bayern) als Gast-Juroren der animago-Jury 2016 begrüßen zu dürfen.
Ausführliche Informationen zur animago-Jury 2016: http://www.animago.com/award/jury/
Weitere Informationen: www.animago.com
Pressebereich: www.animago.com/presse
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Pressekontakt:
SteinbrennerMüller Kommunikation
Dr. Kathrin Steinbrenner & Kristian Müller
Linienstr. 213 – 10119 Berlin

Gershon-Klein-Filmpreise für „Dibbuk“ und „My Beloved Uncles“ beim JFBB

20.o6.2016. Der polnische Spielfilm „Dibbuk – Eine Hochzeit in Polen“ von Marcin Wrona (Beste Regie Spielfilm) und der israelische Dokumentarfilm „My Beloved Uncles“von Eran Barak (Beste Regie Dokumentation) wurden beim gestern Abend zu Ende gegangenen22. Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg mit den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Gershon-Klein-Filmpreisen ausgezeichnet. Weiterlesen

Screenings der Verleiher auf dem Filmfest München

16.06.2016. Auch in diesem Jahr nutzen die Filmverleiher Alamode Film, Ascot Elite Filmverleih, Camino FilmverleihNFP m&d, Prokino, STUDIOCANAL und Universum die Gelegenheit, den Kinobetreibern am Rande des Filmfestes München Filme und Ausschnitte aus ihrem kommenden Programm vorzustellen. Weiterlesen

Tim Wiese akzeptiert Triple Hs Einladung zum Training im WWE Performance Center

07.06.2106. Für das WWE-Universum in Deutschland werden seit langer Zeit bestehende Gerüchte wahr: Tim Wiese, der frühere deutsche Nationaltorhüter, hat eine persönliche Einladung von Paul „Triple H“ Levesque, WWEs Executive Vice President of Talent, Live Events & Creative, eine intensive Ausbildung im WWE Performance Center in Orlando zu absolvieren, angenommen. Weiterlesen

Frank-Walter Steinmeier stellt Natalie Portmans „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ beim JFBB vor

02. 06.2016. Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier wird beim Jüdischen Film Festival Berlin & Brandenburg (JFBB) den Film „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ (A Tale of Love and Darkness) gemeinsam mit Fania Oz-Salzberger, der Tochter des israelischen Bestseller-Autors Amos Oz, und selbst Schriftstellerin, persönlich vorstellen. Weiterlesen

Auf Augenhöhe

01.06.2016. UrheberInnen und KünstlerInnen, darunter Schauspielerinnen wie Ursela Monn, Mo Asumang oder Thomas Schmuckert, Vorstand vom Bundesverband Schauspiel, aber auch DrehbuchautorInnen wie Pim G. Richter und RegisseurInnen wie Stephan Wagner, die beide für diverse Folgen der Tatort-Reihe verantwortlich zeichnen, sowie KomponistInnen, FotografInnen, DesignerInnen, JournalistInnen bis hin zu IllustratorInnen, SchriftstellerInnen, Bildende KünstlerInnen, SchauspielerInnen, SpieleautorInnen, Kameraleute, Orchestermitglieder u.a.m. haben sich heute mit der Aufsehen erregenden Aktion „Auf Augenhöhe“ vor dem Reichstag an die Abgeordneten des Bundestags gewandt und sie aufgefordert, das Urhebervertragsrecht in ihrem Sinne zu gestalten. Weiterlesen

Countdown zum DSP 2016

18. o5. 2016. Übermorgen, am Freitag den 20. Mai, ehren Schauspielerinnen und Schauspieler beim diesjährigen DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREIS im Zoo Palast Berlin die Besten ihrer Zunft. Verliehen werden Preise in neun Kategorien, der Preis für den Starken Einsatz sowie ein Ehrenpreis an Armin Mueller-Stahl für sein Lebenswerk und der Ehrenpreis Inspiration an die spanisch-katalanische Regisseurin Isabel Coixet. Weiterlesen

DSP „Ehrenpreis Lebenswerk“ für Armin Mueller-Stahl

12.05.2016. Armin Mueller-Stahl erhält bei der Verleihung des Deutschen Schauspielerpreises 2016 am 20. Mai für sein weltweit Aufsehen erregendes darstellerisches Schaffen den „Ehrenpreis Lebenswerk“ des Bundesverbands Schauspiel. Er steht damit in einer Reihe mit Rolf Hoppe (Ehrenpreisträger 2015) Senta Berger (2014), Katharina Thalbach (2013) und Götz George (2012). Weiterlesen

Isabel Coixet: Ehrenpreisträgerin „Inspiration“ des DSP 2016

10.05.2016. Isabel Coixet, spanisch-katalanische Regisseurin und Drehbuchautorin sowie Präsidentin von EWA, des European Women´s Audiovisual Network, erhält bei der Verleihung des 5. DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES 2016 am 20. Mai den „Ehrenpreis Inspiration“. Mit dem „Ehrenpreis Inspiration“ zeichnet der Vorstand des Bundesverbands Schauspiel, BFFS, in jedem Jahr eine Persönlichkeit oder Institution aus, die durch ihre Leistung in besonderer Weise die Schauspielkunst ermöglicht und gefördert hat. Weiterlesen

Morgen startet RACCONTI #5

21.04.2016. RACCONTI Script Lab, das Stoffentwicklungsprogramm der Südtiroler Filmförderung, setzt in Partnerschaft mit Letterbox, ein Unternehmen der Studio Hamburg Filmproduktion, und der italienischen Produktionsfirma Palomar auch in diesem Jahr wieder auf die Methode des Writers’ Rooms. 13 Drehbuchautoren aus dem deutsch- und italienischsprachigen Raum, die aus über 80 Bewerbern ausgewählt wurden, werden in drei Writers‘ Rooms an international vermarktbaren Serienkonzepten arbeiten. Morgen beginnt der erste Workshop in Südtirol. Weiterlesen

JFBB: Eröffnungsfilm und Schirmherren stehen fest

19.04.2016. Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat, wie bereits in den beiden vergangenen Jahren, erneut die Schirmherrschaft für das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) übernommen. Mit ihm gemeinsam wird der Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller, als weiterer Schirmherr das Festival am 4. Juni 2016 im Potsdamer Hans Otto Theater feierlich eröffnen. Weiterlesen

INCONTRI #6 erfolgreich zu Ende gegangen

15.04.2016. Vom 13. bis 15. April lud die Südtiroler Filmförderung IDM rund 80 Vertreterinnen und Vertreter der Film- und Fernsehbranche zur Konferenz INCONTRI #6. Neben ausgiebigen Möglichkeiten zum Networking erlebten die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz ein so vielfältig wie hochkarätig besetztes Konferenzprogramm. Weiterlesen

Game Entertainment für spielebegeisterte Fans und Familien

08.o4.2016. Vom 18. bis 24. April findet die INTERNATIONAL GAMES WEEK BERLIN 2016 statt, mit einem umfangreichen und breitgefächerten Programm in zwölf Einzelveranstaltungen. Neben Konferenzformaten für die internationale Gamesbranche bietet die diesjährige Ausgabe der INTERNATIONAL GAMESWEEK BERLIN aber auch zahlreiche und im Vergleich zu den vergangenen Jahren zusätzliche öffentlich zugängliche Attraktionen für spielebegeisterte Fans einerseits sowie für interessierte Nichtgamer und Familien. Weiterlesen

DSP 2016: Die Nominierten

05.04.2016. Die Jury des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES 2016, bestehend aus den Schauspielerinnen und Schauspielern Maren Kroymann, Walter Sittler, Rosalie Thomass, Anne Weinknecht, Pierre Sanoussi-Bliss und Prodromos Antoniadis hat nach intensiver Sichtung von Film- und TV-Werken ihre Entscheidung gefällt: In neun Preiskategorien hat sie insgesamt 23 Schauspielerinnen und Schauspieler sowie ein Ensemble nominiert. Weiterlesen

Einladung zur Pressekonferenz – International Games Week Berlin

31.03.2o16. Vom 18. bis 24. April ist Berlin das Zentrum der deutschen und internationalen Spieleindustrie. Eine Woche lang dreht sich bei der INTERNATIONAL GAMES WEEK BERLIN 2016 (www.gamesweekberlin.com) alles um Computerspiele. Das Angebot der mehr als elf Events wendet sich an Fachbesucher und die spielebegeisterte Öffentlichkeit gleichermaßen. Weiterlesen

Südtiroler Filmförderung: 1,875 Mio. Euro im ersten Fördercall 2016

22.03.2016. Insgesamt acht Projekte werden von der Südtiroler Filmförderung IDM in der ersten Förderrunde des Jahres 2016 mit insgesamt 1,875 Millionen Euro gefördert. Fünf Projekte erhalten Produktionsförderung, drei Projekte Produktionsvorbereitungsförderung. Weiterlesen

Schwächung der Kreativschaffenden

18.03.2016. Der Bundesverband Schauspiel BFFS e.V. kritisiert die von der Bundesregierung im Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums vorgenommenen umfangreichen Streichungen und Änderungen, die auf Druck von Sendern, Produzenten, Verlagen und anderen Werknutzern nun Eingang in den ursprünglich richtigen Gesetzesentwurf gefunden haben. Die derzeit vorgesehenen Änderungen und Streichungen sind aus Sicht der 140.000 Kreativschaffenden in Deutschland völlig inakzeptabel.

Mit den vorgenommenen Änderungen ist die Bundesregierung Lichtjahre entfernt, ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und die Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern endlich nachhaltig zu verbessern. Im Ergebnis führen die Streichungen zu einer deutlichen Schwächung der Kreativschaffenden.

Mit der Streichung des so wichtigen Grundsatzes, jede Nutzung bei der angemessenen Vergütung der Urheber und ausübenden Künstler zu berücksichtigen, wird dem Ausverkauf von Kreativleistungen zum Nulltarif Tür und Tor geöffnet.

Nach dem Wunsch der Bundesregierung soll auch das ursprünglich vorgesehene Recht des Kreativschaffenden, Auskunft über die Erlöse des Werknutzers aus der Verwertung seines Werkes zu erhalten, durch Ausnahmeregelungen für den Bereich der Filmwirtschaft weitgehend ausgeschlossen sein. Dies bedeutet sogar eine gravierende Verschlechterung gegenüber der Reform von 2002.

„Aus dem ursprünglichen Ziel der Bundesregierung, ein Urheber und Künstler-Stärkungsgesetz zu schaffen, ist ein Urheber und Künstler-Schwächungsgesetz geworden. Wir fordern die Bundesregierung dringend auf, zu ihrem Versprechen und ihrer Zielsetzung zurückzukehren, die Schieflage zwischen Urhebern und Künstlern auf der einen und den Verwertern auf der anderen Seite zu korrigieren und die Künstler im Sinne des ursprünglichen Entwurfes des Bundesjustizministers mit den Instrumenten auszustatten, ihre bereits seit 2002 verbrieften Rechte in der Praxis auch durchsetzen zu können. Alles andere wäre eine kulturpolitische Katastrophe“, so Thomas Schmuckert, Mitglied des Vorstands und Urheberrechtsexperte des BFFS.

Jüdisches Filmfestival atmet auf

14.03.2016. Das Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg kann nach Wochen der Unsicherheit aufatmen. Am Wochenende hat das Auswärtige Amt unter Außenminister Frank Walter Steinmeier nach eingehenden Gesprächen mit dem Festivalteam eine Notförderung für das Jahr 2016 zugesagt. Weiterlesen

Berlinale Talents 2016: Erfolgreiche Talentförderung im Film

19.02.2016. Am Donnerstag, den 18. Februar, endete die 14. Edition von Berlinale Talents mit der Masterclass von Oscarpreisträger und Regisseur Alex Gibney. Sechs Tage wurde das HAU Hebbel am Ufer für insgesamt 300 Filmschaffende und über 150 Experten aus der ganzen Welt zum Mittelpunkt für interkulturellen Dialog, Networking und praktischen Austausch über neueste Filmtrends. Weiterlesen

Berlinale Talents 2016

28.01.2016. Unter dem Motto  „The Nature of Relations“ widmet sich die 14. Edition den inneren und äußeren Beziehungen in der vernetzten Filmwelt und erforscht neue Methoden der interdisziplinären Zusammenarbeit und Kommunikation. Für das Programm treffen rund 150 Experten im HAU Hebbel am Ufer auf die 300 Talente, Festivalgäste und das Berliner Publikum. Weiterlesen

DSP überlässt Termin dem DEUTSCHEN FILMPREIS

22.01.2016. Der DEUTSCHE FILMPREIS wird am Freitag, 27. Mai 2016 im Palais am Funkturm in Berlin verliehen und am gleichen Abend in der ARD ausgestrahlt. Gemeinsam mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) als federführendem Sender haben die DEUTSCHE FILMAKADEMIE und die DFA PRODUKTION entschieden, den ursprünglich geplanten Filmpreis-Termin am 10. Juni 2016 auf einen früheren Termin zu verlegen, der nicht unmittelbar in den Ausstrahlungszeitraum der Fußball-Europameisterschaft fällt.

Die ursprünglich für den 27. Mai geplante Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES vom Bundesverband Schauspiel (BFFS) wird nun um eine Woche vorverlegt auf den Freitag, 20. Mai 2016. Die Verleihung findet nach wie vor im Rahmen einer feierlichen Gala im ZOOPALAST Berlin statt. Weiterlesen

EFM: Neuauflage der erfolgreichen „EFM Startups“

22.01.2016. Am 15. und 16. Februar 2016 findet im Rahmen des European Film Market (11.-19.02.2016) die Neuauflage der „EFM Startups“ statt. Die von EFM, Medienboard Berlin-Brandenburg und Startup Germany e.V. initiierte Veranstaltung war 2015 mit großem Erfolg gestartet worden.

Für 2016 wurde erstmals europaweit zur Teilnahme an der Initiative aufgerufen. Zehn ausgewählte Startups aus Berlin, Norwegen, Irland, Finnland, den Niederlanden und Belgien werden ihre neuen Technologien für Produktion, Distribution und Marketing den internationalen Fachbesuchern des EFM vorstellen, erstmalig auch in den EFM PopUp Offices im Lichthof des Martin-Gropius-Bau. Weiterlesen

Jahresbilanz der Filmförderung Südtirol 2015

11.01.2016. Rund 30 Filme mit insgesamt 530 Drehtagen wurden 2015 in Südtirol realisiert. 21 Spielfilme, Dokumentationen und TV-Serien wurden durch den Südtiroler Filmfonds der BLS für die Produktion oder die Produktionsvorbereitung gefördert. Das Filmjahr 2015 war für die Südtiroler Filmförderung darüber hinaus geprägt von der Teilnahme geförderter Filme an den wichtigsten europäischen Filmfestivals. Überdies baute BLS zahlreiche Initiativen und Plattformen zur Entwicklung des Standorts auf und aus. Weiterlesen

European Film Market 2016 ausgebucht

16.12.2015. Die Ausstellungsflächen des European Film Market (EFM) der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin, der am 11. Februar als erster Filmmarkt des Jahres seine Tore öffnet, sind bereits ausgebucht. Auch 2016 werden über 8.000 Produzenten, Aussteller, Rechtehändler, Einkäufer und Investoren im Martin-Gropius-Bau und Marriott Hotel erwartet. Der EFM gilt als eine der wichtigsten Branchenplattformen für den internationalen Handel mit Filmrechten und audiovisuellem Inhalt und ist zu Jahresbeginn Kompass für aktuelle Marktentwicklungen und Trends. Nach ihrer erfolgreichen Einführung im vergangenen Jahr werden die neuen Initiativen Drama Series Days, EFM Asia, die Initiative EFM-Startups und der EFM Producers Hub auch 2016 fortgeführt. Weiterlesen

WWE® Network startet in Deutschland

 13.11.2015 Ab Dienstag, 5. Januar 2016, können WWE-Fans in Deutschland das WWE Network online unter WWW abonnieren und erhalten den ersten Monat gratis. Das WWE Network wird in Deutschland 9,99 US-Dollar im Monat kosten, es besteht keine Vertragsbindung und ist jederzeit kündbar.

Die Abonnenten erhalten Zugriff auf die englischsprachige Version des WWE Network und bekommen alle 12 Live WWE Pay-per-View Events ohne zusätzliche Kosten, plus ein rund-um-die-Uhr Programm und das umfassendste WWE VOD-Portfolio mit mehr als 4.000 Stunden Bewegtbild, inklusive Wiederholungen von Raw® und SmackDown® sowie jedes aktuelle und vergangene WWE, WCW und ECW Pay-per-View.

WWE Network wird zuerst auf dem Desktop, Laptop und auf Mobilgeräten verfügbar sein, rechtzeitig zum Royal Rumble®  Pay-per-View am 24. Januar 2016 auch für Apple TV, Amazon Fire TV, Sony PlayStation 3, Sony PlayStation 4, Xbox One, Xbox 360 und Smart TVs.

„Deutschland ist ein strategisch wichtiger Markt für WWE, mit leidenschaftlichen und begeisterten Fans,“ so George Barrios, WWE Chief Strategy & Financial Officer. „Wir wollen international wachsen und die globale Expansion des WWE Networks ist dabei ein entscheidender Faktor, um dieses Ziel zu erreichen.“

Zusätzlich zu 12 WWE Pay-per-View Live-Ausstrahlungen sind folgende Eigenproduktionen im Abonnement des WWE Networks enthalten:

  • Breaking Ground™ die neueste, eigenproduzierte Serie führt Zuschauer in das WWE Performance Center und dokumentiert, was es braucht, um ein WWE Superstar bzw. Eine WWE Diva zu werden.
  • Swerved – Unter der Regie von Jeff Tremaine (Jackass, Bad Grandpa), kombiniert Swerved die Welt der Comedy und des Sport-Entertainments, wenn WWE Superstars und Diven sich gegenseitig vor versteckter Kamera urkomische Streiche spielen.
  • The Monday Night War™ – Die 20-teilige WWE Network Eigenproduktion dokumentiert die epische Schlacht um TV-Quoten zwischen den Entertainment-Ikonen Vince McMahon und Ted Turner in den Jahren 1995 – 2001.
  • Stone Cold® Podcast Live! – WWE Hall of Fame Mitglied “Stone Cold” Steve Austin® setzt sich mit den größten Namen der WWE und der Welt des Sports und Entertainments zusammen, um kompromiss- und schonungslose Exklusivinterviews zu führen.
  • NXT TAKEOVER LIVE! – Die Zukunft ist da. Die beliebtesten WWE Nachwuchs-Superstars steigen gegeneinander in den Ring, um zu beweisen, dass sie das Zeug haben, ein Superstar zu werden. Schaut Euch an, wie die WWE Superstars von morgen auf dem  WWE Network mit zweistündigen Live-Specials performen.
  • WWE® 24 – Die von Kritikern gefeierte 30-minütige Dokuserie entführt die Zuschauer auf eine Reise durch einen Tag im Leben der faszinierenden Superstars und deren außergewöhnlichen Events.
  • Total Divas™ (Seasons 1-3) – Total Divas bietet Zuschauern einen exklusiven Blick über die Ringseile hinaus auf die besten WWE Diven mit Einblicken in ihr Privatleben, in dem sie versuchen ihr persönliches Leben und die ständige Action ihrer Profikarrieren auszubalancieren.

WWE Network wird ab dem 5. Januar 2016 außerdem auch Fans in Österreich, in der Schweiz und in Lichtenstein zur Verfügung stehen. Eine komplette Auflistung der Länder und Geräte in denen das WWE Network zu erhalten ist, finden Sie hier: http://help.wwe.com

Über WWE:

WWE ist als Aktiengesellschaft (NYSE: WWE) ein weltweit agierendes integriertes Medien- und Entertainmentunternehmen. Die unterschiedlichen Geschäftsbereiche des Unternehmens produzieren das ganze Jahr über eigene Inhalte und distribuieren sie weltweit. Die WWE spezialisiert sich bei ihren TV-Sendungen, Pay-Per-View-Angeboten, digitalen Medien und Publishing-Plattformen auf familienfreundliches Entertainment. Die Sendungen der WWE werden in 25 Sprachen ausgestrahlt und erreichen mehr als 650 Millionen Haushalte auf der ganzen Welt. WWE Network, das erste 24/7 OTT-Network überhaupt, ist aktuell in mehr als 175 Ländern zu erhalten und bietet neben allen 12 Live Pay per View Events, zahlreiche weitere Programmangebote sowie eine große VoD-Bibliothek an. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Stamford, Conn. und betreibt Niederlassungen in New York, Los Angeles, London, Mexico City, Mumbai, Shanghai, Singapur, Dubai, München und Tokio.

Weitere Informationen zur WWE (NYSE: WWE) finden Sie auf de.wwe.com und corporate.wwe.com. Über unsere weltweiten Aktivitäten informiert Sie die Seite http://www.wwe.com/worldwide/

Kinoprogrammpreise vergeben

09. 11. 2015. Zum 25. Mal werden heute Abend die Kinoprogrammpreise NRW verliehen. Die Film- und Medienstiftung NRW ehrt mit dieser Auszeichnung alljährlich Kinos, die mit profilierten Programmen und ihrer Auswahl an deutschen und europäischen Filmen sowie Kinder- und Jugendfilmen überzeugen.  Weiterlesen

Flucht und Migration im Filmherbst

09.11.2015. „Flucht und Migration“ bilden in diesem Jahr einen inhaltlichen Schwerpunkt im Filmherbst NRW. In ganz NRW beschäftigen sich Festivals und Filmreihen mit dem aktuellen Geschehen und seiner filmischen Verarbeitung. So werden bei zahlreichen Festivals Filme gezeigt, die sich mit dem Verlassen der Heimat oder dem Ankommen in der Fremde auseinandersetzen. Und der Film- und Kinokongress lädt am Dienstag Produzenten, Regisseure und Filmemacher zur Diskussion unter der Überschrift „Flucht und Migration im Film“. Weiterlesen

Herbert Strate-Preis für Iris Berben

05.11.2015. Seit 2004 vergeben Film- und Medienstiftung NRW und HDF Kino den Herbert Strate-Preis an Menschen, die sich in besonderer Weise um den deutschen Film verdient gemacht haben. Mit ihrem Preis erinnern Filmstiftung NRW und HDF Kino e.V. an den Kinobetreiber Herbert Strate, den langjährigen Präsidenten der FFA und des Hauptverbands deutscher Filmtheater. Weiterlesen

25. Kinoprogrammpreis NRW

03.11.2015. Am Montag, 9. November, wird im Kölner Gloria Theater zum 25. Mal der Kinoprogrammpreis NRW verliehen. Seit 1991 zeichnet die Film- und Medienstiftung NRW alljährlich Kinobetreiber aus, die dem deutschen und europäischen Film sowie Kinder- und Jugendfilmen im zurückliegenden Jahr auf ihren Leinwänden einen besonderen Platz eingeräumt haben. 67 Kinobetreiber aus 42 Städten in ganz Nordrhein-Westfalen erhalten in diesem Jahr Prämien im Gesamtwert von 423.000 EuroIn den zurückliegenden 25 Jahren wurden NRW-Kinos mit rund 9,5 Millionen Euro für ihre engagierte Arbeit belohnt. Weiterlesen

Erstes Treffen des Netzwerks RACCONTI ALUMNI in Rom

27.10.2015. Anlässlich des Filmfestivals Rom lud die Südtiroler Filmförderung BLS erstmals zu einem Treffen ihres Netzwerks RACCONTI ALUMNI. Die neue Plattform bietet Drehbuchautoren, die in der Vergangenheit am BLS Script Lab RACCONTI teilgenommen haben, die Gelegenheit für Austausch und Networking. Gast der ersten Alumni-Ausgabe war die britische Serienexpertin Emma Frost, Autorin der Golden Globe-nominierten Miniserie The White QueenWeiterlesen

5. Film- und Kinokongress NRW

27.10.2015. Am Montag, dem 9. und Dienstag, dem 10. November 2015, findet im Kölner Kunstverein zum fünften Mal der Film- und Kinokongress NRW statt. Seit 2011 werden gemeinsam mit der Branche die film­politischen Entwicklungen und die Perspektiven von Film und Kino in technologischer, ökonomischer und kreativer Hinsicht erörtert.  Weiterlesen

animago: In drei Tagen geht’s los!

12.10.2015. Ab Donnerstag dreht sich in Babelsberg alles um 3D Animation, Visuelle Effekte und Visualisierung. Rund 1.000 Experten aus aller Welt werden am 15. und 16. Oktober zu animago AWARD & CONFERENCE in der Metropolis Halle am Filmpark Babelsberg erwartet. Während bei der zweitägigen Konferenz die international renommiertesten Digital Artists der Branche wie die VFX-Macher von HERR DER RINGE, DER HOBBIT, MINIONS, TOY STORY 2+3, THE MAN FROM U.N.C.L.E., TERMINATOR: GENISYS oder SKYFALL zu Keynotes und Podiumsdiskussionen erwartet werden, zeichnet der animago AWARD im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am Abend des 15. Oktobers bereits zum 19. Mal die Besten ihres Faches aus. Weiterlesen

BLS Location Tour zeigt Vielfalt Südtiroler Drehorte

12.10.2015. Auch diesen Herbst richtete die BLS PLACES aus, eine Tour zu abwechslungsreichen Südtiroler Filmlocations. Vom 7. – 9. Oktober waren rund 20 Produzenten und Herstellungsleiter aus Deutschland, Italien und Österreich eingeladen, Südtirol und seine vielfältigen Drehorte kennenzulernen. Darunter Thomas Blieninger (Lieblingsfilm), Marcus Roth (TV60 Filmproduktion), Wolfram Winkler (Lisa Film) oder Gianfilippo Pedote (MIR Cinematografica). Weiterlesen

Filmherbst NRW

09.10.2015. In Nordrhein-Westfalen stehen Oktober und vor allem November ganz im Zeichen des Films. Der Filmherbst NRW bietet Filmfans und Filmbranche ein abwechslungsreiches Programm aus Festivals, Filmreihen, Fachveranstaltungen und Preisverleihungen.

„Auf die Cologne Conference folgt ein vollgepackter Filmherbst NRW und bringt Filmfans und Branche bei zahlreichen Festivals und Fachveranstaltungen zusammen. Darauf freuen wir uns sehr!“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Spannend werden die Debatten um die aktuellen filmpolitischen Entwicklungen, die im Zentrum des diesjährigen Film- und Kinokongress stehen. Der Höhepunkt ist aber die 25. Verleihung der Kinoprogrammpreise.“

Kongresse und Preisverleihungen

Die Film- und Medienstiftung NRW richtet am 9. und 10. November 2015 im Kölnischen Kunstverein den 4. Film- und Kinokongress aus, der im Zentrum des Filmherbst NRW steht. Nationale und internationale Experten diskutieren hier über die Zukunft von Film und Kino.

Am Abend des ersten Kongresstages werden im Gloria-Theater bereits zum 25. Mal die Kinoprogramm-preise an NRW-Kinobetreiber vergeben, die auf ihren Leinwänden ein herausragendes Programm mit deutschen und europäischen Filmen sowie Produktionen für Kinder und Jugendliche zeigen. Die Aufrechterhaltung einer lebendigen Kinokultur in NRW wird so seit Jahren sichergestellt. Film- und Medienstiftung NRW und der HDF Kino e.V. verleihen am Abend der Kinoprogrammpreise auch den Herbert Strate-Preis, mit dem Menschen ausgezeichnet werden, die sich um den deutschen Film verdient gemacht haben. 2014 ging der Preis an den Regisseur, Schauspieler und Produzent Til Schweiger.

Vom 29.10. bis zum 02.11. ist das internationale Produzentenprogramm ACE – Ateliers du Cinéma Européen zu Gast in Köln. Spielfilmproduzenten aus NRW können am 29.10. Einzelberatungen nutzen. Am 30.10. lädt ACE gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW und Creative Europe Desk NRW zu Diskussionsrunden und zu einem Networking-Lunch ein. Vom 19.-22.11. findet außerdem der Abschlussworkshop des europäischen Fortbildungsprogramms Documentary Campus Masterschool erneut in Köln statt.

Festivals und Filmreihen:

  • Filmfest homochrom, das schwul-lesbische Filmfest vom 13.-18.10. in Köln und 21.-25.10. in Dortmund
  • Kino Latino, das Filmfest mit Produktionen aus und über Mittel- und Südamerika vom 17.-23.10. in Köln
  • Internationales Köln Comedy Festival, 115 Shows in 20 Locations vom 15.-31.10.
  • Film +, das Festival für Filmschnitt und Montagekunst vom 23.-26.10. in Köln
  • Kinderfilmtage Ruhrgebiet, vom 25.10.-01.11. in Essen, Mülheim und Oberhausen
  • kurzundschön, der internationale Wettbewerb für junge Kreative am 28. Oktober in Köln
  • Duisburger Filmwoche, Festival und Wettbewerb des deutschsprachigen Dokumentarfilms, 02.-08.11.
  • doxs! Duisburg, europäische Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche, 02.-08.11.
  • Kinofest Lünen, das Festival für den deutschsprachigen Film vom 12.-15.11.
  • KinderKinoFest, das kulturpädagogische Filmfest mit Mitmachprogramm vom 12.-18.11. in Düsseldorf
  • Cinepänz, das Kölner Kinderfilmfestival vom 14.-22.11. in Köln
  • NRW Kinotag am 15.11., an dem Kinos in ganz NRW Filme aus NRW zeigen
  • VIDEONALE.scope, das Festival für Videokunst vom 17.-22.11. in Köln
  • Unlimited, der deutsche Kurzfilmwettbewerb vom 17.-22.11. in Köln
  • exposed, das Filmfestival für erste Filme vom 17.-22.11. in Köln
  • Filmfest Düsseldorf, der studentisch organisierte Kurzfilmwettbewerb vom 25.11.-27.11.
  • Blicke, Filmfestival des Ruhrgebiets vom 25.-29.11. in Bochum

Weitere Infos unter www.filmherbst-nrw.de

BLS präsentiert RACCONTI Script Lab in Hamburg und Rom

18.09.2015. Die Südtiroler Filmförderung BLS und Letterbox Filmproduktion sowie die italienische Produktionsfirma Palomar Television & Film Production diskutieren am Samstag, 3. Oktober 2015 auf dem Filmfest Hamburg Aspekte der internationalen Serienentwicklung und präsentieren Ergebnisse und Entstehungsprozess des vierten RACCONTI Script Labs. Weiterlesen

Save the Date: 5. DSP am 27. Mai 2016

14.09.2015. Der Termin für die inzwischen fünfte Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES steht fest. Am 27. Mai 2016 zeichnen im Rahmen einer festlichen Abendgala erneut im großen Saal des Zoo Palast, eines der traditionsreichsten Kinos in Berlin, Schauspieler Schauspieler aus. Erwartet werden über 900 Schauspielerinnen und Schauspieler und ihre Gäste. Weiterlesen

Deutschland muss für Erhalt und Weiterentwicklung der internationalen Ordnung eintreten

09.09.2015. Am 17. September ist Potsdam erneut Zentrum des hochkarätigen politischen Diskurses zwischen Medien, Wissenschaft und Politik. Zum 11. Mal führt das M100 Sanssouci Colloquium führende Vertreter dieser Bereiche aus ganz Europa in der Orangerie Sanssouci zusammen, um in diesem Jahr vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages des Potsdamer Abkommens über die Perspektiven eines freiheitlichen, demokratischen Europas in einer zusehends unübersichtlichen Weltordnung zu debattieren. Weiterlesen

10 Jahre PanAm-Lounge

02.09.2015. Vor zehn Jahren im Jahr 2005 erwachte die legendäre PanAm-Lounge im 10. Stock des Eden-Hochhauses an der Budapester Straße 43 wieder zum Leben. Gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller und dem US-Botschafter John B. Emerson feiert dieser einzigartige Ort im Herzen von West-Berlin am Donnerstag, 10. September 2015 dieses besondere Jubiläum.

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