VDFP runderneuert

08.05.2017 Die Erneuerung des VDFP ist abgeschlossen. Nachdem im Jahr 2015 eine große Zahl an jüngeren, erfolgreichen und ambitionierten  Filmproduzenten im VDFP ein neues Zuhause gefunden haben, ist auf der gerade abgeschlossenen  Mitgliederversammlung in München auch die strukturelle Erneuerung umgesetzt worden. Wie bereits vor zwei Wochen verlautbart wurde, ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende nicht mehr zur Wahl angetreten. Stattdessen ist eine ganz neue Gruppe von Produzenten in die erste Reihe nachgerückt:

Janine Jackowski, Susa Kusche, Karsten Stöter, Marco Mehlitz, Gian-Piero Ringel, Christian Balz und Philipp Kreuzer

Janine Jackowski: „Wir bedanken uns sehr vor allem bei Arno Ortmair und Alfred Hürmer, die den Verband über viele Jahre geprägt haben und freuen uns, diesen Verband fortführen zu dürfen“. Karsten Stöter fügt an: „wir werden den Verband in der Zukunft auf eine breitere Basis stellen und werden damit vor allem die Interessen der unabhängigen Produzenten in Deutschland zu stärken“. Marco Mehlitz führt aus: „Der Verband wird in Zukunft auch mit den anderen Interessenvertretungen in Deutschland und Europa in engem Schulterschluss arbeiten, um die sich immer schneller verändernden Produktionsbedingungen in Deutschland sinnvoll zu gestalten.“. Hierzu Gian-Piero Ringel “Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die kulturelle Vielfalt zu stärken und die kommerziellen Möglichkeiten der unabhängigen Produzenten in allen, auch ganz neuen, Bereichen weiter auszubauen.“

Hierbei unterscheidet sich der VDFP von anderen Interessensvertretungen, da er, auch vergleichbar mit der englischen Produzentenvereinigung PACT, ausschließlich unabhängige Produzenten in seinen Reihen vereint.

Christian Balz ergänzt hierzu “gerade die Unabhängigen verleihen der deutschen Produktionslandschaft die kreative und zukünftig hoffentlich auch noch vermehrt die wirtschaftliche Kraft, die eine solche wichtige und prägende Kulturindustrie braucht“.

Philipp Kreuzer: „Wir sind offen für alle unabhängigen Produzenten, auch besonders die jungen und innovativen, die bislang davor zurückgeschreckt sind, sich in etablierten Verbandsstrukturen zu engagieren. Hier entsteht im VDFP eine ganz neue Kraft, die sich für genau diese Produzenten einsetzt und ihnen Gehör verschafft.“ „Unser erklärtes Ziel ist es, den Verband auch finanziell auf breitere Füße zu stellen“ ergänzt Susa Kusche.

Die aus der Reihe des Verbandes produzierten Filme wie TONI ERDMANN und TSCHICK können beispielhaft dafür betrachtet werden.

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