UFA Filmnächte 2016 faszinieren Stars und Stummfilm-Fans

24. 08. 2016. Auch in ihrem sechsten Jahr erweisen sich die UFA Filmnächte in Berlin wieder als Publikumsmagnet: Das am Mittwoch startende Stummfilm-Festival ist an allen drei Abenden bereits weitgehend ausverkauft. Zum Auftakt zeigen die beiden Veranstalter – das internationale Medienunternehmen Bertelsmann und die führende deutsche Filmproduktionsgesellschaft UFA – vor der spektakulären Kulisse des Kolonnadenhofs der Museumsinsel Ernst Lubitschs Meisterwerk „Die Bergkatze“ von 1921. Musikalisch begleitet wird der Film von der Formation Trioglyzerin und der JazzCombo der Deutschen Oper Berlin.

Vor dem Start des Filmprogramms heißen Bertelsmann und UFA rund 350 Gäste zu einem Empfang in der Bertelsmann-Repräsentanz Unter den Linden 1 willkommen. Erwartet werden prominente Schauspieler, Kulturschaffende und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. So haben sich unter anderem die Schauspieler Caroline Peters, Jonas Nay, Daniel Brühl, Bibiana Beglau und Ulrich Matthes, die Autoren Felicitas Hoppe und Andreas Kossert, der Fotograf Jim Rakete und der Präsident des Abgeordnetenhauses Berlin, Ralf Wieland, angekündigt.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, sagte: „Als Kreativunternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, die visionären Leistungen der Stummfilm-Ära einem interessierten Publikum zugänglich zu machen. Die Werke von Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau oder Ernst Lubitsch sind in ihrer Wirkung heute ebenso beeindruckend wie vor beinahe 100 Jahren. Mit den UFA Filmnächten setzen wir uns dafür ein, dieses Film-Erbe lebendig zu halten.“

Wolf Bauer und Nico Hofmann, Co-CEOs der UFA, betonten: „Stummfilm-Klassiker wie ‚Die Bergkatze‘ oder ‚Das Cabinet des Dr. Caligari‘ haben die Filmkultur in Deutschland und darüber hinaus entscheidend geprägt. Nirgendwo in Berlin entfalten diese Filme eine derartige Kraft wie bei den UFA Filmnächten, in der einzigartigen Atmosphäre der Museumsinsel. Die Veranstaltung wird auch im sechsten Jahr ihres Bestehens ohne Zweifel ein Höhepunkt des Kultursommers in Berlin sein.“

Am zweiten Tag werden die UFA Filmnächte am Donnerstag mit dem Gruselfilm „Unheimliche Geschichten“ fortgesetzt. Regisseur Richard Oswald drehte den Episoden-Film 1919 nach Erzählungen u.a. von Edgar Allan Poe und Robert Louis Stevenson. Schauspieler Jonas Nay („Deutschland 83“) und seine Band Northern Lights sorgen hier für die musikalische Begleitung.

Zum Abschluss des Festivals zeigen Bertelsmann und UFA am Freitagabend ein frühes Meisterwerk des „Metropolis“-Regisseurs Fritz Lang: den Stummfilmklassiker „Der müde Tod“ von 1921 in digital restaurierter Fassung. Bertelsmann hatte die von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zur diesjährigen Berlinale realisierte Restaurierung als Hauptsponsor gefördert. Bei den UFA Filmnächten steuert DJ Raphael Marionneau eine neue musikalische Begleitung bei. Die Schauspielerin Caroline Peters („Mord mit Aussicht“) gibt an allen drei Abenden eine inhaltliche Einführung in die Werke.

Die UFA Filmnächte wandern anschließend auch wieder auf die europäische Bühne: Sie finden im Herbst zum vierten Mal in der Europa-Metropole Brüssel statt.

Das Programm im Überblick:

  • Mittwoch, 24. August 2016, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
    Die Bergkatze (1921) von Ernst Lubitsch
    Musik: Trioglyzerin und die JazzCombo der Deutschen Oper Berlin
  • Donnerstag, 25. August 2016, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
    Unheimliche Geschichten (1919) von Richard Oswald
    Musik: Northern Lights mit Frontmann und Schauspieler Jonas Nay
  • Freitag, 26. August 2016, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
    Der müde Tod (1921) von Fritz Lang
    Musik: DJ Raphaël Marionneau

Alle Filme werden eingeführt von Caroline Peters.

Rest-Tickets zum Preis von 15,- Euro für den zweiten und dritten Abend der UFA Filmnächte sind erhältlich:

Online:            www.ufa-filmnaechte.de oder www.gegenbauer-ticketservice.de

Telefon:          +49 30 4430 4430

E-Mail:             tickets@gegenbauer-ticketservice.de

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