27. April 2018

Südtirol gratuliert Amelie rennt zum Deutschen Filmpreis

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27.04.2018. Heute wurde in Berlin im Palais am Funkturm der Deutsche Filmpreis vergeben. Amelie rennt, eine deutsch-südtirolerische Koproduktion der Münchner Lieblingsfilm und der Bozner helios sustainable films erhielt die Goldene Lola in der Kategorie „Bester Kinderfilm“.Birgit Oberkofler, Head of Film Fund & Commission der Südtiroler Filmförderung: „Amelie rennt von Preis zu Preis! Herzlichen Glückwunsch an Martin Rattini von helios sustainable films sowie Philip Budweg und Tom Blieninger von Lieblingsfilm. Die nächste wunderbare Station auf einer langen Reise, die wir zusammen mit Euch und Amelie gegangen sind. Wir freuen uns, den Film schon in der Entwicklungsphase begleitet zu haben und sind glücklich über seinen Erfolg.“

Amelie rennt spielt nicht nur in Südtirol, er wurde auch in der Region gedreht. 25 Tage machte das Team im Sommer 2016 im Südtiroler Vinschgau, im Passeiertal, bei Bozen und in Niederdorf Station. Der Kinderfilm wurde mit 22.250 Euro Produktionsvorbereitungsförderung und mit 480.000 Euro Produktionsförderung von IDM unterstützt. Regie führte Tobias Wiemann, das Drehbuch schrieb Natja Brunckhorst. Neben den jugendlichen Schauspielern Mia Kasalo, die die Amelie spielte und Samuel Girardi aus Südtirol, der ihren Freund gab, waren im Film Susanne Bormann, Dennis Moschitto und Jasmin Tabatabai zu sehen.

Mit dem Deutschen Filmpreis schließt sich ein Kreis an Auszeichnungen und Festivalteilnahmen. So präsentierte sich Amelie rennt 2017 in der Berlinale-Sektion „Generation Kplus“ und wurde dort mit einer „Special Mention“ prämiert. Als bester Kinderfilm erhielt er überdies die renommierten Auszeichnungen „Goldener Spatz“, den NDR-Filmpreis, eine „Honourable Mention“ beim kanadischen Tiff Kids International Film Festival, den Gilde Filmpreis 2017 und viele mehr.

Neben Amelie rennt war noch Der Mann aus dem Eis in den Kategorien „Beste Tongestaltung“ und „Bestes Maskenbild“ für den Deutschen Filmpreis nominiert. Rund drei Wochen drehte die Crew 2016 um Regisseur Felix Randau in Südtirol, unter anderem im hinteren Passeier- sowie im Schnals- und Pfitschtal. Der Film ist eine Produktion der Berliner Port au Prince, die auch den Verleih übernahm, in Koproduktion mit Echo Film aus Bozen, der Münchner Lucky Bird Pictures und der Wiener Amour Fou. Der Film wurde mit 560.000 Euro Produktionsförderung sowie mit 25.000 Euro Produktionsvorbereitungsförderung von IDM unterstützt.

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