Halbzeit: Erfolgreiche Zwischenbilanz für EFM 2016

14.02.2016. Der European Film Market (EFM) zieht eine erfolgreiche Zwischenbilanz. Seit vier Tagen herrscht im European Film Market (11.-19. Februar 2016) im Martin-Gropius-Bau mit dem Gropius Park und im Marriott Hotel geschäftiges Treiben. Die internationale Plattform für den Handel mit Lizenzen und audiovisuellem Content im Rahmen des größten Publikumsfestivals der Welt präsentiert sich 2016 mit wachsenden Besucher- und Ausstellungszahlen: Über 8.500 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern, darunter 1.500 Buyer werden an den neun Markttagen von 543 Ausstellern aus 73 Ländern erwartet. 1.090 Marktscreenings, darunter 532 Marktpremieren werden den Besuchern angeboten.

„Das ist eine großartige Zwischenbilanz“, so EFM-Direktor Matthijs Wouter Knol. „Wir freuen uns über den starken Auftakt des Marktes in zweierlei Hinsicht: die guten Besucher- und Ausstellerzahlen einerseits und andererseits – viel wichtiger noch – das positive Feedback unserer Teilnehmer, die mit dem Marktgeschehen sehr zufrieden sind. Die Geschäfte laufen. Die bislang starke Resonanz auf unsere Initiativen bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg beim Ausbau unserer Angebote sind.“

Ein Highlight beim Filmmarkt war am Freitagnachmittag die Verleihung einer Berlinale Kamera im EFM: Produzent Ben Barenholtz, eine der wichtigsten Schlüsselfiguren im US-amerikanischen Independentkino, nahm die Auszeichnung in Anwesenheit von Joel & Ethan Coen und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick im Kinosaal des Martin-Gropius-Bau entgegen. Die Verleihung ist Auftakt für eine jährliche Verleihung dieses renommierten Preises im EFM an eine herausragende Produzentin oder einen herausragenden Produzenten. Ben Barenholtz betonte in seiner Dankesrede, dass, auch wenn Auszeichnungen nicht Ziel seines Schaffens seien, es bewegend und großartig sei, von Menschen, die einem viel bedeuten, eine solche Ehrung zu erhalten.

Am Samstag besuchte die Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters den Filmmarkt, wo sie einen einstündigen Rundgang machte und mit unterschiedlichen Ausstellern des EFM, darunter German Films, ARRI und Israel sprach; Schlusspunkt der Tour waren die neuen EFM PopUp Offices im Martin-Gropius-Bau, wo erfolgreiche Startups ihre neuesten Technologien präsentieren. Kulturstaatsministerin Monika Grütters betonte nach ihrem Rundgang: „Auch im Jahr 2016 ist der EFM weltweit eine der bedeutendsten Plattformen für den internationalen Handel mit Filmrechten und -inhalten. Hier entsteht das Programm der Zukunft. Mich beeindruckt vor allem, wie der EFM mit ganz unterschiedlichen Initiativen aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der Filmbranche abbildet und damit die Filmindustrie aktiv weiterentwickelt. „Drama Series Days“, „EFM Startups“ oder auch „EFM Asia“ greifen genau die Themen auf, die den internationalen Filmmarkt bewegen. Auch für junge Startups bietet der EFM beste Möglichkeiten, sich gezielt mit der internationalen Filmbranche zu vernetzen.“

Am Dienstag wird Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller im European Film Marketerwartet.

Im vollbesetzten Spiegelzelt gegenüber des Martin-Gropius-Bau starteten gestern die EFMIndustry Debates, bei denen internationale Experten von Samstag bis Montag (13.-15. Februar) aktuelle Themen der Branche diskutieren.

Morgen beginnen die zweitägigen „Drama Series Days“ (15.-16. Februar 2016) von EFMBerlinale Co-Production Market und Berlinale Talents, die auch in diesem Jahr qualitativ hochwertigen seriellen Formaten und ihren Machern in Form von Paneldiskussionen, Pitchings, Marketscreenings und Networkingveranstaltungen ein Forum bieten. Auch die zweitägige Initiative „EFM Startups“, an der zehn europäische Startups mit neuen audiovisuellen Geschäftsideen teilnehmen, startet am Montag.

Am Mittwoch treffen sich 80 europäische Produzenten beim ersten sino-europäischen Produktionsseminar, organisiert von EFM und „Bridging the Dragon“, bei dem Experten Einblicke in den chinesischen Markt geben.

Sehr große Resonanz erhalten auch die täglichen Veranstaltungen der Initiativen und Veranstaltungsreihen „Meet the Docs“ und „American Independents in Berlin“ sowie die Reihe LOLA at Berlinale.

Comments are closed.