Die Lange Nacht der Museen: Made in Berlin

05.07.2017. Ein Berliner Original: Die Lange Nacht der Museen feiert am 19. August 2017 Geburtstag.

Die Lange Nacht der Museen feiert Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, wurde diese einzigartige Veranstaltung, bei der Museen aus der ganzen Stadt bis tief in die Nacht ihre Türen für Besucher*innen öffnen, in Berlin aus der Taufe gehoben. Mit 18 Museen startete die erste Lange Nacht der Museen, am 19. August 2017 präsentieren sich zwanzig Jahre später rund 80 Museen unter dem Motto „Made in Berlin“.

Von Martin-Gropius-Bau bis Puppentheater-Museum / Neu: Kieztouren
Prominente Häuser wie das Neue Museum oder der Martin-Gropius-Bau sind ebenso dabei wie Museen abseits der Zentren, die an diesem Abend entdeckt werden wollen: vom Georg Kolbe Museum im Westend über die Polizeihistorische Sammlung in Tempelhof bis zum Neuköllner Puppentheater-Museum. Ein neues Angebot in diesem Jahr sind die Kieztouren: In Oldtimerbussen können sich die Besucher*innen quer durch die Berliner Kieze, wie Charlottenburg, Steglitz oder auch Lichtenberg, fahren lassen und dabei mehr über die Geschichte der jeweiligen Stadtteile erfahren.

20 Jahre Geburtstagsedition: „Made in Berlin“
Inzwischen ist das Berliner Original weltweit kopiert. Auch eine enorme Fülle an kulturellen Schätzen ist „made in Berlin“, weswegen die Lange Nacht im Jubiläumsjahr ganz im Zeichen von Berliner Institutionen und Legenden steht – von Siemens bis Uli Richter, von KPM bis Currywurst! Das diesjährige Motto wird von den Museen ganz unterschiedlich aufgegriffen: Wie sich die Berliner Biedermeierzeit in den Gemälden von Eduard Gaertner verdichtet, ist in der Alten Nationalgalerie zu erleben. Im Museum für Film und Fernsehen dreht sich alles um den Filmstar Marlene Dietrich. Das Berliner U-Bahn-Museum lässt einen historischen Zug aus den 20er-Jahren zwischen Bahnhof Zoo und Olympiastadion pendeln. Wie die „Berliner Illustrirte Zeitung“ aus dem traditionsreichen Ullstein Verlag die Pressefotografie erfand, zeigt die Sonderausstellung des Deutschen Historischen Museums, während das Museum Ephraim-Palais den Hauptstadtfußball feiert. In einem bunten Programm mit Operette, Diskussionen und Lesungen mit prominenten Gästen blickt das weltweit in dieser Form einzigartige Schwule Museum auf seine Erfolgsgeschichte zurück. Wie kreativ Berlin auch derzeit ist, zeigen junge Designer*innen am Kulturforum. Sie führen durch die Mode- und Designsammlung des Kunstgewerbemuseums und zeigen ihre eigenen Arbeiten rund um Mode, Musik und Technologie – vieles davon zum Ausprobieren. Und wer sich auf seiner Langen-Nacht-Tour stärken möchte, kann Street Food aus Berliner Produktion probieren.

MuseumsSommer
Die Lange Nacht der Museen ist Höhepunkt des MuseumsSommers, bei dem Berliner Museen den ganzen Sommer zu Picknicks, Konzerten, exklusiven Führungen, Workshops, After-Work-Events und zu einer Open-Air-Filmreihe im Hof des Podewil einladen.

Ticketverkauf startet am 24. Juli, Sparticket bis 7. August für 12 € statt 18 €
Ab 24. Juli sind Tickets bei allen beteiligten Museen, in den Tourist Infos, bei der S-Bahn und BVG erhältlich. Bis zum 7. August gibt es das Sparticket für 12 € statt 18 € (ermäßigt 10 € statt 12 €). Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Die Tickets gelten ab 18 Uhr für alle teilnehmenden Museen, für die Kieztouren, für den öffentlichen Nahverkehr (15 bis 5 Uhr, Tarifbereich ABC) sowie für die Shuttle-Busse, die die Besucher*innen bequem von Museum zu Museum bringen. Das Programmheft erscheint am 1. August.

Weitere Informationen:
www.lange-nacht-der-museen.de
www.museumssommer.de
facebook.com/museumsnacht
twitter.com/museumsnachtb
instagram.com/museumsnachtb
Hashtag: #LNDMberlin

Pressekontakt:
Kathrin Steinbrenner
T + 49 (030) 47 37 21 91
k.steinbrenner@kulturprojekte.berlin

Die Lange Nacht der Museen ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Museen mit der Kulturprojekte Berlin GmbH. Das Projekt Berliner MuseumsSommer mit der Langen Nacht der Museen als Höhepunkt wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa aus Mitteln der Europäischen Union / Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Mit freundlicher Unterstützung von S-Bahn Berlin, BVG und der Wall GmbH
Medienpartner: Berliner Zeitung, radioeins, tip Berlin und ZITTY.

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