BLS freut sich über Bayerischen Filmpreis

17.01.2015. Die Produzenten der von der Filmförderung Südtirol unterstützten Filmproduktion „Elser – Er hätte die Welt verändert“ erhielten am gestrigen Abend im Münchener Prinzregententheater den Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises.                                                                                               

Christiana Wertz, Leiterin der Abteilung Film Fund & Commission der BLS: „Wir gratulieren Oliver Schündler und Boris Ausserer und dem Team von Lucky Bird Pictures und Delphi Medien sehr herzlich. Wir freuen uns, dass wir in Südtirol ein passendes kreatives Umfeld für die Herstellung des Films bieten konnten – voran natürlich das Hauptmotiv des Bürgerbräukellers, das detailgetreu in einer Obstlagerhalle in Terlan nachgebaut wurde. „Elser – Er hätte die Welt verändert“ ist ein ganz besonderer Film geworden, für den wir gerne Unterstützung bereitgestellt haben“.

Der Kinofilm über den Mann, der Adolf Hitler und seine Paladine am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller in die Luft jagen wollte, förderte die Südtiroler Filmförderung mit 500.000 Euro. Insgesamt verbrachte das Team zehn Drehtage in Südtirol und filmte in Meran sowie in Terlan zentrale Szenen des Films. Oliver Hirschbiegels „Elser“ erinnert an den einfachen Arbeiter Georg Elser (Christian Friedel), der erkannte, welcher Terror und welches Blutvergießen das Regime anrichten würde und die Konsequenz zog: Tyrannenmord. Doch Hitler verließ 13 Minuten bevor Elsers Bombe detonierte die Veranstaltung. Elser wurde auf der Flucht an der Grenze zur Schweiz gefasst, kam ins KZ und wurde am 8. April 1945 ermordet. In weiteren Rollen sind Burghart Klaußner, Johannes von Bülow und Katharina Schüttler sowie in Nebenrollen die Südtiroler Schauspieler Gerti Drassl, Anna Unterberger, Lissy Pernthaler und Anton Algrang zu sehen. Das Drehbuch schrieben Fred und Claire Breinersdorfer.

Der Bayerische Filmpreis wird für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen seit 1979 von der Bayerischen Staatsregierung verliehen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. Der Produzentenpreis ist dabei mit 200.000 Euro die höchstdotierte Auszeichnung des Bayerischen Filmpreises. Den Preis übergab Georg Elsers Neffe Franz Hirth.

Über die Südtiroler Filmförderung BLS

Mit seiner Filmförderung bietet das Land Südtirol eine regionale Förderung für die Produktion und die Produktionsvorbereitung. Hierfür steht jährlich ein Fördervolumen von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Ausdrücklich eingeladen sind Produktionsunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum. Verwaltet wird die Südtiroler Filmförderung von der BLS Südtirol Alto Adige.

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