BLS beim Filmfest München

03.06.2015. Das Programm des diesjährigen Filmfests München nimmt Formen an. Mit „Outside the Box“ und „Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“ sind gleich zwei BLS-geförderte Produktionen im Programm des 33. Münchner Filmfests.

In der Reihe „Neues Deutsches Kino“ läuft „Outside the Box“, eine satirische Komödie, die die Welt der Unternehmensberater gnadenlos aufs Korn nimmt. Frederick Schopner, sympathisch und liebenswürdig naiv, ist Junior Consultant im Bickstein Imperium. Er träumt von der ganz großen Karriere, als eine bahnbrechende Innovation der Personalabteilung zu seiner großen Chance wird: Die „Bickstein Experience“. Die Berater aus München, Frederick, Yvonne, Michel und Marco werden für das Live-Event in Südtirol ausgewählt, das neue Maßstäbe im Personalmanagement setzen soll. Das Bootcamp für Consultants läuft allerdings völlig aus dem Ruder, als die Teilnehmer plötzlich einer echten Entführung zum Opfer fallen. Es spielen unter anderen Volker Bruch, Stefan Konarske, Lavinia Wilson, Vicky Krieps, Sascha Gersak, Samuel Finzi sowie Hanns Zischler. Regie führte Philip Koch.
 
Die 18 Filme der Reihe konkurrieren um den Förderpreis Neues Deutsches Kino, der insgesamt mit 70.000 Euro dotiert ist. „Outside the Box“ feiert am Mittwoch, 1. Juli um 20.00 Uhr im Arri Kino seine Premiere. Die Südtiroler Filmförderung hat die Produktion der Münchner Walker + Worm Film mit 400.000 Euro unterstützt. Die Dreharbeiten in Südtirol fanden im September des vergangenen Jahres für 20 Tage in Meran, Kaltern und Terlan statt.
 
„Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit„, der zweite BLS-Beitrag beim Filmfest, feiert seine Weltpremiere im Rahmen der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“. Der Film von Wolfgang Murnberger erzählt die Geschichte von Luis Trenker (gespielt von Tobias Moretti), Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur. Im Sommer 1948 versucht er dem amerikanischen Hollywood-Agenten Paul Kohner die Tagebücher Eva Brauns, die sie ihm angeblich in den letzten Kriegstagen anvertraut hat, zur Verfilmung anzubieten. Gleichzeitig wird vor dem Münchner Landgericht die Echtheit dieser Tagebücher verhandelt. Die Regisseurin Leni Riefenstahl (Brigitte Hobmeier) unterstellt ihrem Ex-Geliebten Luis Trenker, die Tagebücher aus Rache und Eifersucht gefälscht zu haben, um sie als Mätresse des Führers zu diskreditieren. „Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“ ist ein Film über zwei Opportunisten, die sich, besessen vom Willen nach künstlerischem Erfolg, instrumentalisieren ließen.
 
Produziert wurde der Fernsehfilm von Roxy Film in Koproduktion mit der Wiener Epo Film sowie dem BR und ORF. Im Rahmen der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“ wird der mit 25.000 Euro dotierte Bernd Burgemeister Fernsehpreis vergeben.
 
„Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“ wurde u.a. mit 700.000 Euro Fördergelder der BLS finanziert und die Förderung mit dem italienischen Tax Credit kombiniert. Für die Dreharbeiten in Südtirol wurde eine große Anzahl lokaler Fach- und Servicekräfte engagiert. Angefangen bei Produzentin Annie Brunner selbst, über die Schauspielerinnen Barbara Romaner (spielt Trenkers Ehefrau Hilde), Anna Unterberger, Jasmin Mairhofer, Katja Lechthaler und zahlreichen Komparsen bis hin zu lokalen Filmschaffenden. Gedreht wurde für 16 Tage an Originalschauplätzen auf der Seiser Alm, am Langkofel, in Bozen, Brixen, Bruneck und Meran. Der Film läuft am Donnerstag, 2. Juli um 20.00 Uhr im Carl-Orff Saal und am Samstag, 4. Juli um 12.30 Uhr im City 1.
 
Die BLS lädt überdies am 29. Juni anlässlich des Filmfests München Filmschaffende aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz zum Empfang (nur auf Einladung).

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