15. Mai 2019

Christian Bräuer neuer CICAE-Präsident

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Der internationale Arthouse-Verband CICAE hat an der Spitze einen Generationenwechsel vollzogen. Bei der Mitgliederversammlung während der 72. Filmfestspiele in Cannes wurde Christian Bräuer, Vorsitzender des deutschen Filmkunsttheaterverbands AG Kino – Gilde, zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt Detlef Rossmann, der nach 12 Jahren nicht wieder zur Wahl angetreten war. Detlef Rossmann wurde zum Ehrenpräsident gewählt.

„Das Kino ist die Herzkammer eines Films“

Filmkunsttheater auf der ganzen Welt stehen für kulturelle Vielfalt und bringen globale Themen ins Lokale zu den Menschen. Gerade im digitalen Zeitalter werden Kinos als reale Orte der Begegnung immer wichtiger. „Kinos sind die Herzkammer für Filme,“ so Christian Bräuer. „Auf der großen Leinwand werden Filme zum Leben erweckt und entfalten ihre gesellschaftliche Relevanz durch das gemeinsame Erlebnis.“ Um diese Rolle der Kinos zu stärken, ist die Bildung von Netzwerken wichtig. In vielen Ländern geraten Diversität und eine offene Gesellschaft zunehmend unter Druck. Die CICAE will als Solidargemeinschaft die Arbeit von Filmkunsttheatern als Kulturorte stärken.

Dem neuen Vorstand der CICAE gehören neben dem Präsidenten drei Männer und drei Frauen an:
Christian Bräuer, Präsident (Deutschland)
Francois Aymé, Vize-Präsident (Frankreich)
Domenico Dinoia, Vize-Präsident (Italien)
Mario Fortin, Vize-Präsident (Kanada)
Peggy Johnson, Vize-Präsidentin (USA)
Eva Morsch – Kihn, Generalsekretärin (Frankreich)
Renaud Laville, Schatzmeister (Frankreich)
Mira Staleva (Bulgarien)

Zur Person:
Christian Bräuer ist Geschäftsführer der Yorck Kinogruppe, die in Berlin 11 Filmkunsttheater und ein Freiluftkino betreibt. Er ist seit 2009 Vorsitzender des deutschen Filmkunstkinoverbandes AG Kino – Gilde und vertritt die Interessen der deutschen Kinos im Präsidium der Filmförderungsanstalt FFA. Dort ist er auch Vorsitzender des Ausschusses für Europa und internationale Zusammenarbeit. Dem Vorstand der CICAE gehörte er bisher als Vize-Präsident an.



12. Mai 2019

Mehr als 50.000 Besucher beim Fest der Luftbrücke

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Zum Abschluss des großen Fests der Luftbrücke am heutigen Sonntagabend führte die Band of The Royal Armoured Corps, die Marching Band der britischen Armee, die Besucherinnen und Besucher von der Luftbrücken Bühne über das Flughafenvorfeld auf das Tempelhofer Feld.
 
Zuvor erlebten die insgesamt über 50.000 Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste aus der ganzen Welt ein abwechslungsreiches Festprogramm anlässlich des 70. Jahrestags des Endes der Berlin-Blockade. Einer der besonders bewegenden Höhepunkte des Fests war der Besuch von Oberst Gail Halvorsen (98). Der legendäre Pilot warf während der Luftbrücke beim Anflug auf Tempelhof an kleinen Fallschirmen befestigte Süßigkeiten für die auf ihn wartenden Kinder ab. Gail Halvorsen war außerdem von 1970 bis 1974 Kommandant des Flughafen Tempelhof.
 
Auf dem Flughafen-Vorfeld schlugen zahlreiche Institutionen die Brücke in die Gegenwart und zeigten, wie humanitäre Hilfe heute funktioniert. In den Hangars 4 und 5 wurde die Luftbrücke auf vielfältige Weise erlebbar gemacht, etwa in einer 70 Meter langen Video- und Soundinstallation oder beim Luftbrücken Talk u.a. mit Zeitzeugen. Die Luftbrücken-Bühne bot den ganzen Tag über Live-Musik aus den Ländern der Alliierten sowie vom Bundespolizeiorchester, dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr oder Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra. Kinder spielten typische Kinderspiele aus der damaligen Zeit, verkleideten sich wie in den fünfziger Jahren und fuhren mit historischen Fahrgeschäften.
 
Eröffnet wurde das Fest vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller und von Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley. In seinen Eröffnungsworten erinnerte Michael Müller daran, was die Luftbrücke für Berlin bedeutete: „Genau vor 70 Jahren endete die Blockade West-Berlins durch die Sowjetunion. Fast ein Jahr lang waren die über zwei Millionen Menschen in den Westsektoren unserer Stadt in ganz besonderem Maße auf Solidarität und Unterstützung angewiesen. Und die bekamen sie glücklicherweise: Die westlichen Alliierten brachten mit der Luftbrücke unzählige Tonnen an Lebensmitteln und anderen überlebenswichtigen Gütern nach Berlin. Die Versorgung einer so großen Anzahl an Menschen mithilfe von Flugzeugen war eine logistische Meisterleistung. Vor allem war sie aber auch das sichtbare Bekenntnis der westlichen Alliierten, die Freiheit West-Berlins entschlossen zu verteidigen. Gerade auch durch die Luftbrücke wurde Berlin zur Stadt der Freiheit.“
 
Das Land Berlin hatte als Ausrichter des Fests die Tempelhof Projekt GmbH mit Konzeption und Umsetzung beauftragt. Das Fest der Luftbrücke wurde maßgeblich durch die großzügige Förderung der Berliner LOTTO-Stiftung ermöglicht.
Unterstützt wurde das Fest von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, der Deutschen Fernsehlotterie, der Wall GmbH und der Lufthansa AG.

Neben den Botschaften der USA, Englands, Frankreichs, Australien, Südafrikas, Kanadas, Neuseelands beteiligten sich 20 Partner an der Programmgestaltung:
Das AlliiertenMuseum, der Sammler Andreas Skala, der Arbeiter Samariter Bund, die Berliner Feuerwehr, die Berliner Polizei, die BronxBerlinConnection, die Bundespolizei, die Bundeswehr, Care Deutschland, die Deutsche Fernsehlotterie, die Deutsche Post, das Deutsche Rotes Kreuz, das Deutsche Technikmuseum, der Internationale Aero-Philatelisten-Club „Otto Lilienthal“, die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Luftbrückenmuseum Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg, das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Flugplatz Berlin-Gatow, der Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg, das Technische Hilfswerk und der UNHCR.
 
www.fest-der-luftbruecke.de
www.facebook.de/festderluftbruecke
www.instagram.com/festderluftbruecke



9. Mai 2019

COUNTDOWN:  Noch drei Tage bis zum FEST DER LUFTBRÜCKE

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70 Jahre Luftbrücke – am 12. Mai 2019 feiert das Land Berlin das historische Ende der Blockade Berlins mit einem großen Familienfest auf dem Flughafen Tempelhof. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller wird das Fest auf der Luftbrücken-Bühne eröffnen. Mehr als 50.000 Gäste werden erwartet, die in den Hangars, auf dem Vorfeld des Flughafen Tempelhof und dem Tempelhofer Feld ein Stück deutscher Geschichte hautnah erleben können.
 
„Luftbrücke damals – Luftbrücke heute“ unter diesem Motto wird das Fest eine Brücke in die Gegenwart schlagen: Die Allee der Alliierten mit Zeitzeugen-Porträts aller an der Luftbrücke beteiligten Alliierten erinnert an die historische Leistung, auf der riesigen Aktionsfläche Humanitäre Hilfe heute präsentieren sich Institutionen wie Helfen damals aussah, aber auch heute funktioniert, mit einer eindrucksvollen Ausstellung von historischen und modernen Fluggeräten, Fahrzeugen und Hilfsgerätschaften. 
 
Zum Fest der Luftbrücke öffnet der Flughafen Tempelhof zwei seiner Hangars: In Hangar 4 – Luftbrücke erleben läuft auf einer 70 Meter langen Projektion eine speziell für das Luftbrückenfest erstellte Sound- & Videoinstallation. In Hangar 5 – Luftbrücke begreifen geht es um das konkrete Nacherleben der Luftbrücke und der Berliner Lebenswirklichkeit in dieser Zeit. Original-Exponate, zeittypische Dekors und mediale Installationen visualisieren Logistik und Planung der Luftbrücke, den Alltag unter der Blockade sowie den persönlichen und humanitären Einsatz der Alliierten aber auch zahlloser Berlinerinnen und Berliner. Auf einer Bühne kommen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort und schlagen immer wieder die Brücke in die Gegenwart. 
 
Eine zentrale Rolle haben die alliierten Länder bei der Programmgestaltung für die Luftbrücken-Bühne übernommen. Zur musikalischen Zeitreise lädt u.a. The US Air Forces in Europe Band, The Band of The Royal Armoured Corps aus Großbritannien, das Stabsmusikkorps der Bundeswehr, das Bundespolizeiorchester oder die Big Band The Frogs des Beethoven Gymnasium Berlin. Auch Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra, die amerikanische Opernsängerin Susan Wheeler Martosko und die südafrikanische Kombo Qadasi + Maqhinga treten auf.
 
Auf einen Blick: 
FEST DER LUFTBRÜCKE 
am 12. Mai 2019 von 12.00 bis 19.00 Uhr
am Flughafen Tempelhof 
ACHTUNG: Zugang nur über das Tempelhofer Feld möglich!

Weitere Informationen zum Programm und den Beteiligten finden Sie unter https://www.fest-der-luftbruecke.de

Das Land Berlin hat als Ausrichter des Festes die Tempelhof Projekt GmbH mit Konzeption und Umsetzung beauftragt. Das Fest der Luftbrücke wird maßgeblich durch die großzügige Förderung der Berliner LOTTO-Stiftung ermöglicht.
Unterstützt wird das Fest von der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, der Deutschen Fernsehlotterie und der Wall GmbH.
 
Über den Flughafen Tempelhof und die Tempelhof Projekt GmbH:
Der Flughafen Tempelhof ist mit ca. 300.000 m² Bruttogeschossfläche Europas größtes Baudenkmal. Im Gebäude spiegelt sich die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Der Ort ist untrennbar mit der Fluggeschichte der Welt verbunden. Das Quartier wird in den kommenden Jahren zu einem Experimentierort und neuem Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden: Platz für einzigartige Events und Adresse kreativer, innovativer und gastronomischer Angebote. Es wird touristischer Magnet mit der Öffnung des Towers, der Geschichtsgalerie und des AlliiertenMuseums. Seit 2011 ist die Tempelhof Projekt GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin für den Erhalt, die denkmalgerechte Sanierung, den Betrieb und die Entwicklung des Flughafens verantwortlich.